Pilot nach F-16-Absturz wieder aus Krankenhaus entlassen
Der F-16-Kampfjet stürzte laut US-Luftwaffe beim Landeanflug auf der Airbase Spangdahlem ab. Er war nicht allein unterwegs. Der Pilot überstand den Absturz mit leichten Verletzungen.
Der F-16-Kampfjet stürzte laut US-Luftwaffe beim Landeanflug auf der Airbase Spangdahlem ab. Er war nicht allein unterwegs. Der Pilot überstand den Absturz mit leichten Verletzungen.
Der abgestürzte Pilot des F-16-Kampfjets in der Eifel ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte die Spangdahlem Air Base am Abend mit. Er erlitt demnach leichte Verletzungen bei dem Vorfall.
Der Kampfjet war am Dienstag mit drei weiteren Flugzeugen auf einem routinemäßigen Trainingsflug unterwegs gewesen. Nach Angaben der US-Luftwaffe waren die vier F-16-Maschinen auf dem Rückflug zur Spangdahlem Air Base, als es zu dem Absturz auf dem US-Militärstützpunkt kam. «Die drei anderen Flugzeuge wurden zur Ramstein Air Base umgeleitet und landeten dort sicher», teilte eine Sprecherin mit.
Untersuchungen zur Ursache dauern an
Die Untersuchung der Absturzursache dauern an, wie die Sprecherin weiter mitteilte. «Zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns keine Informationen vor, die darauf hindeuten, dass eine Drohne beteiligt war», erklärte sie.
Der F-16-Kampfjet war nahe der Landebahn abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Der Pilot hatte sich zuvor nach Angaben der US-Luftwaffe mit dem Schleudersitz gerettet.
Wie die Region auf das Unglück reagiert
Der Absturz mache die Menschen vor Ort betroffen und nachdenklich: «Angst löst er aber nicht aus», sagte der Ortsbürgermeister in Spangdahlem, Alois Gerten, der Deutschen Presse-Agentur. Es sei in der Region bekannt, dass man hier einen Militärflugplatz habe und man sei sich bewusst, dass da eine Gefahr da sei. «Man lebt damit», sagte Gerten. Und zwar ohne, «dass man sich täglich ängstliche Gedanken macht».
In den vergangenen Jahrzehnten seien immer wieder Maschinen abgestürzt, die aber glücklicherweise immer außerhalb von bewohntem Gebiet nach unten gekommen seien. «Man möchte nicht, dass was passiert. Aber man kann es auch nicht ganz ausschließen.»
Laut Gerten ging die Maschine rund zehn Meter vor der Landebahn an einem Golfplatz auf der Airbase nieder.
Wie die Untersuchungen der US-Air Force laufen
Für den Fall eines Unfalls gibt es bei der US-Luftwaffe genaue Vorschriften. Unfälle und Zwischenfälle werden je nach Schwere in Klassen zwischen A und E eingeteilt. Bei einem Todesfall oder beim Verlust eines Flugzeugs handelt es sich stets um einen Unfall der höchsten Klasse A.
Nach einem solchen Unglück wird gemäß einer im März 2026 aktualisierten Dienstanweisung zunächst ein Interim Safety Board eingerichtet: Dieses sichert in ein bis zwei Tagen Beweise.
Anschließend werten Experten in einem Safety Investigation Board alle Beweise aus: vom Stimmenrecorder des Cockpits über Daten der Flugsicherung bis hin zu Zeugenaussagen. Die Untersuchungsberichte werden in der Regel nicht veröffentlicht, aber intern bereitgestellt.
Die F-16 der US-Luftwaffe gehört zum 52. Jagdgeschwader, das auf dem US-Militärstützpunkt Spangdahlem stationiert ist. Zur Staffel gehören rund 20 Flugzeuge, sie unterstützt weltweit Einsätze der US Air Force und der Nato.
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