Minister Ebling dringt auf schnellere Rhein-Vertiefung
Seit Jahren setzt sich Rheinland-Pfalz für Vertiefung des Mittelrheins ein. Wirtschaftsminister Ebling appelliert vor der Fachkonferenz in Bonn jetzt an den neuen Bundesverkehrsminister.
Seit Jahren setzt sich Rheinland-Pfalz für Vertiefung des Mittelrheins ein. Wirtschaftsminister Ebling appelliert vor der Fachkonferenz in Bonn jetzt an den neuen Bundesverkehrsminister.
Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Michael Ebling hat vor der Niedrigwasser-Konferenz in Bonn vom Bund mehr Geschwindigkeit bei der Vertiefung am Mittelrhein gefordert. «Wir brauchen Tempo - für unsere Unternehmen, für unsere Bürgerinnen und Bürger, und für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts», betonte der SPD-Politiker mit Blick auf den Klimawandel.
«Dazu gehört auch, dass die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes personell und finanziell angemessen ausgestattet ist», verlangte Ebling.
Klimawandel zeigt «Es ist jetzt wirklich höchste Eisenbahn!»
Rheinland-Pfalz mache sich, auch zusammen mit den Rhein-Bundesländern Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, bereits seit Jahren für eine schnellere Umsetzung der sogenannten Abladeoptimierung (Rheinvertiefung) stark. «Es ist jetzt wirklich höchste Eisenbahn!», mahnte Ebling. «Denn wir werden in diesem Jahr sicherlich nicht das letzte Niedrigwasser erleben.»
Wegen des historischen Niedrigwassers am Rhein lädt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für Donnerstag zu einer Fachkonferenz nach Bonn ein. Es sei gut, dass Bilger den Ernst der Lage erkannt habe, sagte Ebling. Trotzdem brauche man mehr Tempo.
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