Illegales Tuning-Treffen: Polizei gründet Ermittlungsgruppe
Ein Treffen von Fahrern aufgemotzter Autos ist am Wochenende eskaliert - Vermummte haben Beamte angegriffen. Jetzt hat die Polizei neue Details zu dem Vorfall veröffentlicht.
Ein Treffen von Fahrern aufgemotzter Autos ist am Wochenende eskaliert - Vermummte haben Beamte angegriffen. Jetzt hat die Polizei neue Details zu dem Vorfall veröffentlicht.
Nach einem größeren Polizeieinsatz wegen eines nicht genehmigten Tuning-Treffens in Wittlich in der Eifel hat die Polizei eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet. Wie das Polizeipräsidium Trier mitteilte, kamen aus der Bevölkerung bereits mehr als 200 Hinweise zusammen, die nun ausgewertet werden. Bei dem illegalen Treffen in der Nacht von Samstag auf Sonntag waren Beamte und Einsatzfahrzeuge von vermummten Personen attackiert worden, es entstand Sachschaden.
Mehrere hundert Fahrzeuge und eine vierstellige Zahl von Menschen waren auf einem Firmengelände zusammengekommen. Ein Großteil der kontrollierten Personen und Fahrzeuge stamme demnach aus den angrenzenden Ländern wie Frankreich, Belgien und Luxemburg, wie die Polizei mitteilte. Die Einsatzkräfte hatten noch vor Ort Kontrollstellen eingerichtet, um die Teilnehmenden bei der Abreise zu überprüfen und die Anreise weiterer Personen zu unterbinden.
Höhe des Sachschadens weiter unklar
Zwar wurden den Angaben zufolge keine Polizisten verletzt, es entstand jedoch Sachschaden: Beleuchtung, Firmenfahrzeuge auf dem Gelände sowie Schranken von benachbarten Firmengeländen seien beschädigt und Mülleimer angezündet worden, hatte die Polizei erklärt. Zudem brannten Teilnehmer Feuerwerkskörper ab und fuhren mit ihren Autos riskante Manöver. Die Höhe des Sachschadens könne weiterhin nicht beziffert werden, hieß es.
Kriminaltechniker untersuchten das Firmengelände am Sonntag. Für Zeugen hat die Polizei ein Hinweisportal eingerichtet.
© dpa-infocom, dpa:260921-930-722110/1
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