Es wurde ein Verfahren gegen einen 21-Jährigen eingeleitet. (Symbolbild)
Oliver Dietze/dpa
Es wurde ein Verfahren gegen einen 21-Jährigen eingeleitet. (Symbolbild)
Polizei ermittelt

Falscher Notruf in St. Wendel? Verfahren gegen 21-Jährigen

Ein Anrufer meldete, ein 24-Jähriger sei in die Blies gestürzt und abgetrieben. Am Morgen tauchte der Vermisste wieder auf – nun ermittelt die Polizei gegen seinen Bekannten.

Nach einem möglicherweise grundlosen Notruf in St. Wendel ist ein Verfahren gegen einen 21-Jährigen eingeleitet worden. Gegen ihn werde wegen des Missbrauchs des Notrufs ermittelt, teilte ein Polizeisprecher mit. 

Der Mann hatte am Sonntag den Notruf gewählt und behauptet, ein 24-Jähriger sei in die Blies, einen Nebenfluss der Saar, gestürzt und abgetrieben. Nach sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen unter Einsatz zweier Drohnen konnte der angeblich Vermisste am Abend nicht gefunden werden. 

Die Polizei traf den gesuchten 24-Jährigen am Morgen danach in der Innenstadt von Sankt Wendel an. Er behauptete, nicht in den Fluss gefallen zu sein, und konnte sich die Angaben nicht erklären. Er gab an, seine Freunde und sein Handy verloren zu haben.

Der verdächtige 21-Jährige soll ein Bekannter des 24-Jährigen sein. Der Hintergrund ist weiterhin ungeklärt, wie die Polizei mitteilte. Es werde geprüft, ob die Einsatzkosten zurückgefordert werden können.

© dpa-infocom, dpa:261026-930-894551/1
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