Der Vorstandsvorsitzende von BASF soll das neue Staatsoberhaupt mitwählen. (Archivbild)
Uwe Anspach/dpa
Der Vorstandsvorsitzende von BASF soll das neue Staatsoberhaupt mitwählen. (Archivbild)
Bundespräsidenten-Wahl

BASF-Chef und Markus Merk für Bundesversammlung gewählt

Der rheinland-pfälzische Landtag hat 31 Kandidaten für die Wahl des Bundespräsidenten bestimmt. Darunter sind auch einige Promis.

Der BASF-Vorstandsvorsitzende Markus Kamieth, Fußball-Weltschiedsrichter Markus Merk und DGB-Landeschefin Susanne Wingertszahn: Unter den 31 für die Bundesversammlung vom Landtag gewählten Vertretern aus Rheinland-Pfalz sind auch einige Prominente. 

Außer Merk und Kamieth hat die CDU auch die aus der SWR-Dokureihe «Nachtstreife» bekannte Polizeikommissarin und erfolgreiche Speerwerferin Lena Bottlender aufgestellt. Dazu kommt die künftige Wormser Oberbürgermeisterin Stephanie Lohr. Unter den insgesamt 12 Kandidaten der stärksten Fraktion im Landtag ist auch Ministerpräsident Gordon Schnieder.

SPD nominierte DGB-Landeschefin Wingertszahn

Zu den 9 Kandidaten der SPD gehört die DGB-Chefin für Rheinland-Pfalz und das Saarland, Susanne Wingertszahn, sowie die Bundesminister Alexander Schweitzer und Stefanie Hubig. Die oppositionelle AfD schickt 7 Abgeordnete zur Wahl des Staatsoberhaupts nach Berlin, die Grünen 3. 

Der Landtag stimmte den Vorschlägen aller vier Fraktionen gesammelt zu. Die Gewählten müssen noch zustimmen. 

Die Bundesversammlung kommt am 30. Januar 2027 zusammen. Ihr gehören insgesamt 1.260 Mitglieder an. Zu den 630 Abgeordneten des Deutschen Bundestages kommen 630 Mitglieder, die von den Landesparlamenten gewählt werden. Wer für die Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier kandidiert, ist noch offen.

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