2.500 Kinder weniger in den rheinland-pfälzischen Kitas
Beobachtet wird vor allem bei den Jüngsten ein deutlicher Rückgang. Welche Gründe vermuten die Statistiker hinter den rückläufigen Zahlen?
Beobachtet wird vor allem bei den Jüngsten ein deutlicher Rückgang. Welche Gründe vermuten die Statistiker hinter den rückläufigen Zahlen?
Weniger Kinder als noch im Vorjahr besuchen in Rheinland-Pfalz eine Kindertagesstätte. Die Zahl der betreuten Mädchen und Jungen ging zum Stichtag 1. März 2026 um 1,5 Prozent auf rund 168.800 Kinder zurück, wie das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz mitteilte.
Gezählt wurden den Angaben zufolge innerhalb eines Jahres 2.500 Kinder weniger. Mit 5,3 Prozent ist ein besonders deutlicher Rückgang bei den Jüngsten zu verzeichnen. Rund 29.900 unter Dreijährige wurden zum Stichtag in rheinland-pfälzischen Kindertageseinrichtungen gezählt. Das sind 1.700 Kinder weniger als noch 2025. Ein möglicher Grund sei der seit 2022 zu beobachtende Geburtenrückgang, hieß es.
Zahl der betreuten Kinder wieder rückläufig
Auch die Zahl der Drei- bis unter Sechsjährigen, die in einer Tageseinrichtung betreut werden, sank dem Landesamt zufolge um 0,9 Prozent auf rund 111.400 Kinder. Im Schulalter zwischen 6 und 14 Jahren werden dagegen 0,7 Prozent mehr Kinder in Rheinland-Pfalz im Rahmen der Ganztagsbetreuung in einer Kindertagesstätte oder einem Hort betreut als noch im Vorjahr.
Die rückläufige Entwicklung der in Kindertageseinrichtungen betreuten Mädchen und Jungen sei seit 2025 zu beobachten, so das Landesamt. Zuvor war seit 2016 ein weitgehend kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen gewesen. Rund 2.800 Einrichtungen wurden zum Stichtag ausgewertet.
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