Wolfsburgerinnen mit Kantersieg ins Pokal-Viertelfinale
Fünf Treffer in einer Halbzeit: Wolfsburg machte gegen Hoffenheim früh Druck. Wie überlegen der VfL damit als letztes Team den Sprung ins Pokal-Viertelfinale schaffte.
Fünf Treffer in einer Halbzeit: Wolfsburg machte gegen Hoffenheim früh Druck. Wie überlegen der VfL damit als letztes Team den Sprung ins Pokal-Viertelfinale schaffte.
Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben mit einem Kantersieg das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Rekordpokal-Gewinnerinnen um Trainer Stephan Lerch setzten sich gegen die völlig chancenlose TSG Hoffenheim mit 8:0 (5:0) durch. Mit dem Erfolg beglichen die Niedersächsinnen gleich zwei Rechnungen: Denn vor eineinhalb Jahren beendete Hoffenheim eine Serie von 52 siegreichen Pokalspielen des VfL und gewann im Viertelfinale mit 1:0. Und in dieser Spielzeit fügte Lerchs Ex-Club dem VfL beim 1:2 Mitte September die bisher einzige Bundesliga-Niederlage der Saison zu.
Dieses Mal war das Duell aber schon in der ersten Halbzeit entschieden. Denn durch Treffer von Lieske Carleer (2. Minute), Cora Zicai (11. Minute), Janina Minge (22.), Lara Prasnikar (25.) und erneut Zicai (41.) legte der elfmalige Pokal-Sieger, der in der Vorsaison das Finale gegen den deutschen Meister Bayern München verloren hatte, den Grundstein fürs Weiterkommen. Nach dem Wiederanpfiff sorgten Lena Lattwein (63./75.) und Cecilie Flöe Nielsen (85.) für den Endstand. Das Viertelfinale wird im kommenden März ausgespielt.
Hoffenheim chancenlos
Der Bundesliga-Zehnte aus dem Kraichgau war völlig überfordert. So hatten die zielstrebig und mit hohem Tempo agierenden Gastgeberinnen leichtes Spiel. Für die TSG ging es im zweiten Durchgang nur noch um Schadensbegrenzung. Aber das gelang nicht, denn Wolfsburg ließ nicht nach und machte weiter immens Druck, während die TSG teils wie gelähmt wirkte. Lattwein und Nielsen sorgten für den in der Höhe verdienten Sieg.
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