Reaktor Fessenheim und BASF fahren zurück

Die anhaltende Hitze zwingt jetzt ein weiteres Atomkraftwerk sowie das weltgrößte Chemieunternehmen zu Vorsichtsmaßnahmen.

Atomkraftwerk fährt Leistung zurück

Auch der französische Energiekonzern EDF hat jetzt die Leistung des Atomreaktors Fessenheim 2 unweit der deutschen Grenze gedrosselt. Damit solle die Aufheizung von Kühlwasser begrenzt werden, das aus dem parallel zum Rhein verlaufenden Grand Canal d'Alsace stammt. Die Sicherheit werde nicht beeinflusst, teilte der Betreiber mit.

Weitere Kraftwerke haben ihre Leistung wegen der anhaltenden Hitze bereits heruntergefahren- darunter auch Philippsburg.

Auch der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat wegen der Hitze Teile seiner Produktion gedrosselt. Daher könne es in den kommenden Tagen Lieferengpässe geben, teilte das Unternehmen mit. Um welche Produkte es geht, wurde nicht bekannt.

Gesetzliche Vorgaben erlauben es der BASF beispielsweise nur eine begrenzte Menge an Kühlwasser aus dem Rhein zu entnehmen. Sinkt der Pegel weiter, kann zudem der Warentransport über den Rhein nur noch begrenzt erfolgen.

 

Quelle: dpa