Verdacht auf Schwarzarbeit - Razzia in elf Bundesländern

Wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit ist der Zoll in elf Bundesländern zu Durchsuchungen angerückt.

Mehr als 500 Beamt*innen seien im Einsatz gewesen, teilte das Zollamt Koblenz heute mit. Verdächtigt werde ein serbischer Unternehmer, der ohne Erlaubnis ausländische Arbeitnehmer an deutsche Auftraggeber verliehen haben soll. 

Die Arbeiter+innen stammen demnach aus Slowenien, der Slowakei, Polen und Kroatien. 20 deutschen Unternehmen im metallverarbeitenden Gewerbe wird vorgeworfen, die entliehenen Arbeitskräfte wie eigene Angestellte eingesetzt zu habe.

Die Zollbeamten durchsuchten bereits am Dienstag 22 Wohnungen und Geschäftsräume in Rheinlnad-Pfalz, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Hamburg, Niedersachsen, Thüringen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Bayern.

Umfangreiches Beweismaterial sei beschlagnahmt worden, darunter Stundenaufzeichnungen, Verträge und  Abrechnungen. Diese würden nun ausgewertet.

Quelle: dpa

Radio online hören mit radio.de