Chance auf humanitäre Hilfe

Die Waffenruhe in Syrien scheint überwiegend zu halten. Jetzt sehen Hilfsorganisationen ihre Chance gekommen - zu lange konnten sie nicht helfen.

Nach der neuen Waffenruhe für Syrien sieht ein Mainzer Arzt die Chance für Hilfe gekommen: Er will Partnerschaften mit einer Klinik im syrischen Akra-Bat-Hospital in Idlib ins Leben rufen. Damit könnte das Krankenhaus dort längerfristig mit Material und Medizin versorgt werden, sagte der Arzt Gerhard Travert jetzt. Das Hospital ist nur eines von drei Krankenhäusern in der Umgebung von Aleppo, in dem auch noch komplizierte Operationen möglich sind. Zu lange hatten Hilfsorganisationen tatenlos zusehen müssen, wie besonders die eingeschlossenen Menschen in Aleppo immer mehr leiden mussten. Jetzt gilt eine Waffenruhe, die allerdings im Norden Syriens brüchig ist. Dort griffen offenbar türkische Hubschrauber IS-Stellungen an. Der IS ist als Terrororganisation von der Waffenruhe ausgenommen. Rebellen, die dem IS nahestehen sprachen aber von einem Bruch der Waffenruhe.

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