Schwierige Rettungsarbeiten nach Beben in Afghanistan

Nach dem Erdbeben in der afghanisch-pakistanischen Grenzregion dauern die Rettungsarbeiten an.

Mindestens 1000 Tote und 1500 Verletzte beklagen die Behörden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Bakhtar meldete. In den Unglücksgebieten gruben Helfer unterdessen Massengräber aus. Das gewaltige Beben hatte zahlreiche Bewohner am frühen Mittwochmorgen aufgeschreckt. Nach UN-Angaben wurden rund 2000 Häuser zerstört.

Mehrere Hilfsorganisationen sicherten dem Land unterdessen Unterstützung zu. UN-Generalsekretär António Guterres sprach den Opfern sein Beileid aus.

Erschwert wurden die Rettungsarbeiten durch den Zugang zur abgelegenen Bergregion. Die militant-islamistischen Taliban, die seit August 2021 wieder in Afghanistan herrschen, riefen eine Notsitzung des Kabinetts zusammen. Mehrere Hubschrauber wurden in die Unglücksregion geschickt, um den Menschen vor Ort zu helfen.

Quelle: dpa

 

Radio online hören mit radio.de