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Lauterbach rudert bei Isolationsregel zurück

Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat die geplante Änderung der Isolationsregel als falsch bezeichnet und einen Fehler eingeräumt.

Die Beendigung der Anordnung der Isolation nach Corona-Infektion durch die Gesundheitsämter zugunsten von Freiwilligkeit wäre falsch und wird nicht kommen. Hier habe er einen Fehler gemacht, schrieb der SPD-Politiker bei Twitter.

Die geplante Änderung entlaste zwar die Gesundheitsämter. Aber das Signal sei "falsch und schädlich".

Weiter schrieb Lauterbach: Corona sei keine Erkältung. Daher muss es weiter eine Isolation nach Infektion geben. Angeordnet und kontrolliert durch die Gesundheitsämter.

Mehr dazu wolle er am Mittwoch offiziell machen.

In der Sendung «Markus Lanz» am späten Dienstagabend hatte Lauterbach bereits angekündigt, dass es die zum 1. Mai geplante freiwillige Isolation von Corona-Infizierten nicht geben werde. Bleiben solle aber eine verkürzte Isolation von fünf Tagen.

Quelle: dpa

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