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CSU will Familien entlasten

Die CSU strebt eine deutliche Entlastung von Familien an.

Die CSU wolle, «dass Väter und Mütter die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder mit ihren beruflichen Verpflichtungen in die für sie richtige Balance bringen können» - und zwar «unabhängig von ihrer familiären Lebenssituation als Alleinverdiener, Doppelverdiener oder Alleinerziehende», heißt es in einer Beschlussvorlage für die Klausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag Anfang Januar im bayerischen Kloster Seeon.

So wollen die Christsozialen «eine Kita-Pauschale für den Kita-Weg einführen». Künftig solle neben dem Fahrtweg zur Arbeit also «auch der zusätzliche Weg zu Kita oder Kindergarten steuerlich absetzbar sein».

Die CSU-Bundestagsabgeordneten wollen ferner, dass die Kosten der Kinderbetreuung voll von der Steuer absetzbar sind - statt wie heute nur bis zu zwei Drittel und mit maximal 4000 Euro pro Kind und Jahr». Den Höchstbetrag will die CSU zudem auf 6000 Euro anheben.

Darüber hinaus soll nach dem Willen der Landesgruppe das Kindergeld vom 1. Januar 2021 an um 15 Euro pro Monat erhöht und der Kinderfreibetrag entsprechend angehoben werden.

(Quelle: dpa)