Gipfel endet mit Minimalkompromiss

Bundesumweltministerin Schulze ist mit dem Ergebnis der Weltklimakonferenz in Madrid nicht zufrieden.

Sie sei froh, dass alle Versuche abgewehrt worden seien, das Pariser Klimaschutzabkommen aufzuweichen, sagte sie. Aber leider würden die Ergebnisse des Gipfels den dringend nötigen Fortschritten beim Klimaschutz nicht gerecht.

Auch Umweltverbände und Entwicklungshelfer reagierten tief enttäuscht. Greenpeace-Sprecher Kaiser sagte zum Ende der UN-Klimakonferenz in Madrid, dieses Treffen sei ein Angriff auf das Herz des Pariser Abkommens gewesen. Es verrate alle Menschen, die weltweit längst unter den Folgen der Klimakrise leiden. Der WWF bezeichnete die Beschlüsse als so müde wie die Delegierten.

Die zweiwöchige Weltklimakonferenz war am Vormittag mit einer Erklärung zu Ende gegangen. Darin werden alle knapp 200 Staaten an ihre Zusage erinnert, im nächsten Jahr ihre Klimaschutzziele für 2030 möglichst zu verschärfen.