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Seehofer rückt von 'Obergrenze' ab

Der CSU-Chef ist in einem Interview von seiner zuvor eisernen Koalitions-Bedingung abgerückt. Eine 'Obergrenze' ist damit kein Muss mehr.

CSU-Chef Horst Seehofer hält eine Obergrenze für Flüchtlinge nicht mehr für eine Grundbedingung zu einer möglichen Koalition. Das sagte er im Sommerinterview der ARD. Die Situation und der Kurs in Berlin hätten sich verändert, so Seehofers Begründung. Die CSU wolle nach der Wahl das bisher Erreichte für die Zukunft sichern. Noch vor einem halben Jahr hatte Seehofer die 'Obergrenze' so sehr zur Grundbedingung für eine Koalition gemacht, dass er auch gedroht hatte, notfalls in die Opposition zu gehen. CDU und CSU versuchen im Wahlkampf damit, wieder näher zusammen zu rücken.