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Erdogan: Botschafter dürfen in der Türkei bleiben

Der türkische Präsident Erdogan will den deutschen und neun weitere Botschafter nun doch nicht ausweisen.

Erdogan wertete zurückhaltende Reaktionen der Botschaften als Einlenken. Sie hätten vor der «Verleumdung unserer Justiz und unseres Landes kehrtgemacht», sagte Erdogan nach einer Kabinettssitzung in Ankara. Er glaube daran, dass die Botschafter in Zukunft «vorsichtiger» sein werden.

Die Botschaften der USA, Kanadas, Neuseelands und der Niederlande in Ankara twitterten eine Erklärung, sich weiter an Artikel 41 des Wiener Übereinkommens zu halten.  Der Artikel weist Diplomaten unter anderem an, sich nicht in innere Angelegenheiten des Empfangsstaats einzumischen.

Hintergrund des Eklats ist eine von den Botschaftern gemeinsam unterzeichnete Forderung, den in der Türkei inhaftierten Kulturförderers Osman Kavala freizulassen.

Quelle: dpa

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