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Einheitliche Ladegeräte für alle Handys, Tablets & Co.?

Weniger Elektroschrott und eine einfachere Handhabung für Verbraucher: Das sind die Ziele, die das Europaparlament mit der Forderung nach einer Vereinheitlichung von Ladegeräten erreichen will.

51.000 Tonnen Elektroschrott​ pro Jahr

Durch alte Ladekabel fallen europaweit jährlich rund 51.000 Tonnen Elektroschrott an. Zu viel, wie das EU-Parlament findet  und deshalb einheitliche Ladegeräte für alle Smartphones, Tablets, E-Books und andere Geräte fordert. Auch für Verbraucher läge dabei der Vorteil auf der Hand: ein Kabel, das immer passt!

Wie das Handelsblatt unter Berufung auf eine Mitteilung des Europaparlaments berichtet, soll die EU-Kommission mehr Druck auf die Gerätehersteller ausüben, um den damit verbundenen Problemen Herr zu werden. Ende Januar soll es nun zu einer Resolution kommen, in der das Parlament über seine Position zu diesem Thema abstimmen wird.

 



 

Problem schon länger bekannt

In den letzten Jahren hat die EU-Kommission bereits mehrfach versucht, die Industrie zur Entwicklung eines einheitlichen Standards in Sachen Ladegeräte zu bewegen. Bisher jedoch ohne Erfolg.

Kritik wird in diesem Zusammenhang an den Lobbyisten geübt, denen eine Hinhaltetaktik unterstellt wird. „Wie lange wird es noch dauern, bis die EU-Kommission einsieht, dass die Industrie das Problem nicht von selber lösen wird?“, zitiert das Handelsblatt eine EU-Abgeordnete der SPD, die Mitglied im Verbraucherschutz-Ausschuss ist.

 

Quelle: Handelsblatt

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