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Polizei blitzt "Raser" - und zieht Bußgeldbescheid zurück!

Wer mit dem Auto zu schnell unterwegs ist und geblitzt wird, der darf sich auf ein saftiges Knöllchen freuen - im Normalfall! Ein Mann aus München bekam statt eines Strafzettels allerdings eine Gratulation. Und zwar aus einem niedlichen Grund!

Zu schnell unterwegs aus gutem Grund

In der Regel zeigt die Polizei wenig Verständnis für Raser, im Falle eines geblitzten Münchners bewiesen die Beamten kürzlich dann aber doch eine große Portion Herz. Der Mann war mit 15 km/h zu viel über den Frankfurter Ring gebrettert und  prompt geblitzt worden.

Als wenig später der Bußgeldbescheid bei ihm zu Hause eintrudelte, entschloss sich der 40-Jährige Berufung einzulegen. Hatte er doch einen guten Grund, hastig durch München zu heizen.

 



 

Kind kommt 14 Minuten nach Radarkontrolle zur Welt

Auf dem Beifahrersitz des Wagens befand sich nämlich, als die Radarfalle zuschnappte, die hochschwangere Frau des Autofahrers, die unmittelbar vor der Niederkunft stand. Der Münchner wurde um 02:14 Uhr geblitzt und laut Geburtsurkunde kam sein Töchterchen um 02:27 Uhr zur Welt!

"Laut Navi wären wir um 2.28 Uhr im Krankenhaus gewesen. War also schon gut, dass wir Gas gegeben haben", schrieb die Beifahrerin später auf Twitter.

"Absolute Einzelfallentscheidung"

Das zuständige Polizeiverwaltungsamt in Straubing ließ in diesem Fall gerne Gnade vor Recht ergehen und zog den Bußgeldbescheid zurück. Stattdessen gratulierte man den frischgebackenen Eltern zu ihrer gesunden Tochter.

Wie T-Online berichtet, erklärte ein Sprecher der Polizei, dass es sich um eine "absolute Einzelfallentscheidung" gehandelt habe. Es sei besser in Notsituationen dieser Art den Rettungswagen zu rufen.

 

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