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Auch "Draußen-Raucher" schaden ihren Kindern massiv

Raucher schaden mit dem giftigen Dampf nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Kindern – das ist soweit bekannt. Die Gefahr besteht aber auch dann, wenn nicht in der Wohnung zum Glimmstängel gegriffen wird. Experten warnen deshalb nun auch "Draußen-Raucher" vor den Risiken für den Nachwuchs.

Rückstände gelangen mit in die Wohnung 

Dass das Rauchen für Kinder gefährlich ist, ist den meisten Erwachsenen mittlerweile durchaus bewusst. Genau deshalb wird in Wohnungen auch weniger gequalmt. Jedoch ist es eine falsche Annahme, dass dies den Nachwuchs nicht in Gefahr bringt.

In den Haaren und in der Kleidung werden Rauch, Nikotin, Giftstoffe und krebserregende Substanzen dennoch in die Wohnung geschleppt, erklärt Christiane Lex von der Universitätsmedizin Göttingen. Kommen die Kinder damit in Kontakt, werden sie unter Umständen krank.

 

Hohes Risiko für Babys und Kleinkinder

Zwar gibt es keine Studien dazu, wie groß die Gefahr für Kinder von „Draußen-Rauchern“ ist, bereits geringe Mengen der Feinstaubpartikel im Zigarettenrauch können aber Auswirkungen auf den Organismus haben, so Pneumologe Tobias Raupach.

Weil sich die Organe der Kinder noch in der Entwicklung befinden, reagieren diese auf die Giftstoffe im Tabakrauch besonders empfindlich. Dadurch könnte die Lunge erheblich geschädigt werden. 

Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg atmen Raucher noch 90 Sekunden nach dem letzten Zug Rauchpartikel aus und auch an den Händen hängen Nikotin und Giftstoffe. Besonders gefährlich ist das für Babys und Kleinkinder, denn diese werden oft auf den Arm genommen. 

 

Quelle: Stern

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