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Falschmeldung in der Westpfalz

Mit einem üblen Gerücht, das er über Facebook verbreitete, hat ein Mann am Wochenende in der Westpfalz für Verunsicherung gesorgt.

Gil C 2
Gil C 2, by rpr1admin

Bild: Gil C/Shutterstock

Falschmeldung in der Westpfalz

Facebook-Gerüchte sorgen für Polizeieinsatz

Mit einer Falschmeldung hat ein Mann aus dem Landkreis Kaiserslautern am Wochenende die Menschen in Weilerbach in Angst und Schrecken versetzt.

"Warnmeldung" verbreitete sich im Netz

Der Mann hatte auf seiner Facebook-Seite behauptet, dass jemand in Weilerbach "gerade mit Schusswaffen Amok läuft" und dazu aufgerufen, "alle zu warnen". Die angebliche "Warnmeldung" wurde im sozialen Netzwerk Facebook innerhalb kurzer Zeit mehrfach geteilt und somit weiterverbreitet.

Parallel dazu ging bei der Polizei ein Anruf aus einem Nachbarort ein, dass es in Weilerbach gerade eine "Explosion" gegeben habe und ein Mann mit zwei Waffen herumlaufen würde. Die Polizei Kaiserslautern stellt hierzu eindeutig klar: An diesen Behauptungen ist nichts dran! Es handelt sich eindeutig um Falschmeldungen! Gegen den Mann, der die Meldung auf Facebook verbreitet hat, sowie gegen den Anrufer, der von der angeblichen Explosion berichtete, wird nun strafrechtlich ermittelt.

Weder "Explosion" noch einen "Amoklauf"

Bei der Notrufzentrale des Polizeipräsidiums Westpfalz gingen unentwegt Anrufe besorgter Menschen ein, die sich danach erkundigten, ob das Gerücht wahr wäre. Denn: Vor Ort in Weilerbach war nichts dergleichen zu sehen oder zu hören. Erste Ermittlungen führten die Beamten zu dem Anrufer. Dieser gab daraufhin zu, dass er gar nicht selbst vor Ort gewesen sei, sondern ein Bekannter ihn per Telefon über die vermeintliche Explosion informiert habe.

Wer dieser "Bekannte" war, ist noch nicht geklärt. Und ob es sich dabei um denselben Mann handelt, der auf Facebook die "Warnmeldung" veröffentlichte, steht ebenfalls noch nicht fest. Fest steht derzeit nur: Es gab weder eine "Explosion" noch einen "Amoklauf"! Die Verantwortlichen dieser Falschmeldungen müssen mit Strafanzeigen rechnen. Die Ermittlungen laufen.

Quelle: Polizei

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