RPR Hilft
Gesamtsumme: 165.256
Gretel Tretter 30 €
Kathrin Benner 25 €
Kiran Reinke 50 €
Gabriela Pahl-Kirsche 30 €
Bianca Würz 100 €
Rainer Becker 40 €
Melanie Gräßer 20 €
Winfried Meisel 100 €
Elke Gorlt 20 €
Babett Kühn 20 €
Spende jetzt!

RPR HILFT e.V.
Liga Bank Speyer
IBAN: DE12 7509 0300 0000 0810 00
BIC-Code: GENODEF1M05

Studentin stirbt durch Stromschlag

Eine junge Austausch-Studentin ist in Mainz bei einem schrecklichen Unfall ums Leben gekommen.

Zug 1
Zug 1, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com -Symbolbild

 

Rheinland-Pfalz: Mainz

Studentin stirbt durch Stromschlag

 

Eine junge Austausch-Studentin ist in Mainz bei einem schrecklichen Unfall ums Leben gekommen.


Gefährliche Kletteraktion

Am 11.06.2016, gegen 05:10 Uhr, kletterte eine 21-jährige Studentin aus Frankreich als erste auf einen Kesselwaggon in der Nähe der Zwerchallee. Sie wurde sofort von einem Stromschlag getroffen und war auf der Stelle tot. Ihr Begleiter, ebenfalls Student, erlitt einen Schock und ist nicht vernehmungsfähig.

Nach bisherigen Ermittlungen waren die beiden Studenten zuvor auf dem Bretzenheimer Straßenfest, anschließend in einer Diskothek bei Mombach. In den frühen Morgenstunden wollte die Austauschschülerin aus Burgund, die seit Anfang April in Mainz ist, an die frische Luft. Als sie an den Gleisanlagen vorbei kamen, entstand wohl die Idee. An dem Waggon sind mehrere Warnschilder angebracht, die symbolisch auf Blitzgefahr und Stromschlag hinweisen. Zudem befindet sich dort ein Schild mit dem Symbol Hochklettern verboten.

 

Leichnam der Französin wird obduziert

Die Polizei weist daraufhin, dass Oberleitungen in der Regel über eine Spannung von mehreren tausend Volt (bis zu 15.000 Volt) verfügen. Eine Berührung ist absolut tödlich. Aber man muss den Draht nicht unbedingt berühren. Es reicht, wenn eine Person ihm nahe kommt, z.B. wenn sie auf einem Waggon steht. Dann können jederzeit Lichtbögen (von mehreren Tausend Grad) entstehen und überspringen (bei feuchtem Wetter reichen sie noch etwas weiter). Die Folge sind schwerste, meist tödliche Verbrennungen.

Quelle: Polizei

Ähnliche Artikel

Mehr zum Thema: