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Merkel kritisiert Trumps Jerusalem-Entscheidung

Bundeskanzlerin will in der Jerusalem-Krise die Verhandlungen über eine Zwei-Staaten-Lösung wiederbeleben. Den Alleingang Trumps findet sie nicht in Ordnung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Alleingang von US-Präsident Donald Trump zur Anerkennung von Jerusalem als
Hauptstadt Israels kritisiert. Die Bundesregierung sei mit der Entscheidung Trumps "nicht einverstanden", sagte Merkel am Donnerstag nach einem Treffen mit dem libyschen Ministerpräsidenten Fajis al-Sarradsch in Berlin. Sie wünsche sich eine Wiederbelebung der Verhandlungen über eine Zwei-Staaten-Lösung, in deren Rahmen auch der Status von Jerusalem verhandelt werden müsse. 

Auch Moskau zeigt sich besorgt

Die US-Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, ist auch in Russland mit großer Besorgnis aufgenommen worden. Die neue Position der USA zu Jerusalem erhöhe das Risiko, das palästinensisch-israelische Verhältnis zusätzlich zu verschärfen, heißt es aus dem Außenministerium in Moskau.

Die Entscheidung von Präsident Donald Trump führe zu einer Spaltung der internationalen Gemeinschaft. Russland sei nicht einverstanden mit Trumps Beschluss. 

In zahlreichen Städten im Westjordanland hat die Entscheidung massive Proteste ausgelöst: Dutzende Menschen wurden bei Ausschreitungen zwischen Israelis und Palästinensern teils schwer verletzt.

Quelle: dpa

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