RPR Hilft
Gesamtsumme: 69.473
Susanne Vautz 25 €
Rebekka Lang 50 €
Andreas Hansjosten 50 €
Sabrina Macias 10 €
Uwe Fandrich 20 €
Heike Kesselring 5 €
Carmen Schneider 50 €
Thomas und Ingrid Sorg 25 €
Marita Schweisthal 30 €
Astrid Ziegler 25 €
Spende jetzt!

Hirnentzündung nach Verzehr von Ziegenmilch

Nach dem Verzehr von Ziegenrohmilchprodukten sind offenbar zwei Menschen in Baden-Württemberg an einer Hirnentzündung erkrankt.

Ziegenmilch
Ziegenmilch, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com -Symbolbild

 

Baden-Württemberg: Reutlingen

Hirnentzündung nach Verzehr von Ziegenmilch

Nach dem Verzehr von Ziegenrohmilchprodukten sind offenbar zwei Menschen in Baden-Württemberg an Hirnentzündung erkrankt.

Tiere geben das Virus weiter

Das Landratsamt Biberach teilte mit, dass Proben der Tiere sowie der Lebensmittel den Verdacht bestätigt hätten, dass einige Rohmilchprodukte eines Ziegenhofs in Zwiefalten mit dem FSME-Virus verunreinigt seien. Die Rohmilchprodukte wurden der Behörde zufolge umgehend aus dem Verkauf genommen.

Das Robert Koch-Institut gab bekannt, dass eine FSME-Übertragung durch virusinfizierte Milch von Ziegen und Schafen sehr selten wäre. Noch unwahrscheinlicher sei die Weitergabe durch Kuhmilch. In der Regel wird FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) durch einen Zeckenstich übertragen. Doch auch Tiere können sich mit dem Virus infizieren und es noch einige Tage lang mit der Milch ausscheiden, erklärte das Landratsamt.

Impfen hilft zur Vorbeugung

In den meisten Fällen bleiben FSME-Infizierte beschwerdefrei. Andere haben jedoch grippeähnliche Symptome, wie Fieber und Gelenkbeschwerden. Bei besonders schweren Fällen kommt es sogar zur Entzündung des Gehirns beziehungsweise der Hirnhäute; auch das Rückenmark kann betroffen sein.

Für die Behandlung der FSME gibt es keine Medikamente. Ärzte raten zur Schutzimpfung in Risikogebieten. Vor allem Baden-Württemberg ist ein FSME-Risikogebiet.

Quelle: dpa

Ähnliche Artikel

Mehr zum Thema: