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Frage nach Feuer endet in Massenschlägerei

40 gegen einen: Die Frage nach "Kann ich mal Feuer haben...?" endet für einen 20 Jährigen beinahe tödlich...

 

 

Nordrhein-Westfalen: Dortmund

Die Frage nach "Kann ich mal Feuer haben...?"
endet für einen 20 Jährigen beinahe tödlich

Die Frage nach Feuer, für seine einzelne Zigarette, endete am frühen Sonntagabend (15. November) im Dortmunder Hauptbahnhof in einer Prügelorgie. Eine 40-köpfige Jugendgruppe schlug auf einen 20 Jährigen ein. Bundespolizisten konnten die Schlägerei beenden. 12 Personen wurden vorläufig festgenommen.

Plötzlich versuchte einer der Männer, dem 20 Jährigen einen Döner ins Gesicht zu drücken - dann ging alles ganz schnell...

Ein 20-jähriger Dortmunder näherte sich einer Personengruppe und bat um Feuer für seine Zigarette. Dies wurde sofort aggressiv abgelehnt. Nach Verneinung auf eine Gegenfrage: "Ob er Zigaretten hat?", versuchte eine Person aus der Gruppe einen angegessenen Döner ins Gesicht des Mannes zu drücken. Als er auswich, schlugen mehrere Personen unmittelbar auf den jungen Mann ein.

Zeugen verständigten die Polizei

Zeugen verständigten auf dem Vorplatz anwesende Bundespolizisten über die standfindende Auseinandersetzung, mit den Worten: "Die schlagen da einen kaputt!".

Durch das sofortige Einschreiten der Einsatzkräfte, konnte die Aggressoren, von weiteren Schlagattacken gegen den Dortmunder abgehalten werden.

Zwölf Personen wurden sofort festgenommen

Zwölf Personen wurden zunächst vorläufig festgenommen. Bei diesen handelte sich um albanische Asylbewerber aus Dortmund, Duisburg, Oberhausen und Holzwickede. Das Opfer ergriff beim Einschreiten der Bundespolizisten die Flucht, konnte aber noch im Bahnhofsbereich angetroffen werden.

Plötzlich kippte bei dem 20-jährigen Opfer die Stimmung

Was folgte, war auch für die einsatzerfahrenen Polizisten schwer zu verstehen. Die at-hoc Hilfe der Bundespolizei wurde mit fehlender Kooperation des Opfers quittiert. Obwohl der 20-Jährige Prellungen im Oberkörperbereich und eine Risswunde an der Lippe erlitten hatte, verweigerte er die Angabe seiner Personaldaten. Im weiteren Verlauf schlug seine Aggressivität auf die Beamten über, die sich mehreren Faustschlägen des eigentlichen Opfers erwehren mussten. Die Angriffe wurden abgewehrt. Ein Beamter erlitt eine Quetschung am Handrücken.

Ermittlungen wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die Personengruppe wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung. Gegen das ursprüngliche Opfer, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und Körperverletzung eingeleitet.

Ob das unübliche Verhalten des 20 Jährigen, mit seiner überwiegend aus Gewaltstraftaten geprägten Vita zusammenhängt, wird nun die Justiz herausfinden müssen.

Quelle: Polizei

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