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Eltern zerren Kinder mit Gewalt ins Ziel

Mit Spaß und Sport haben diese Bilder wenig zu tun: Bei einem Juniormarathon im österreichischen Linz stand der Ehrgeiz der Eltern offenbar über allem.

A Katz
A Katz, by rpr1admin

Bild: a katz/Shutterstock - Symbolbild

Erschreckende Bilder vom Juniormarathon in Linz

 Eltern zerren Kinder mit Gewalt  ins Ziel

 

Mit Spaß und Sport haben diese Bilder wenig zu tun: Bei einem Juniormarathon im österreichischen Linz stand der Ehrgeiz der Eltern offenbar über allem.

Lauf-Wettbewerb für Kinder eskaliert

In Linz findet jährlich ein Lauf-Wettbewerb für drei- bis vierjährige Kinder statt. An erster Stelle soll hier vor allem der Spaß an der Bewegung stehen. Die Kids müssen eine Strecke von 40 Meter zurücklegen und sollen so erste Berührungen mit dem Laufsport machen.

Um Sieg oder Niederlage sollte sich bei diesem Event eigentlich niemand kümmern müssen.


„Da wollten die Eltern gewinnen“

Die Eltern der kleinen Teilnehmer sahen das beim  Juniormarathon 2016 aber offenbar anders. Derzeit sorgen Bilder für Diskussionsstoff, auf denen zu sehen ist, wie Mütter und Väter ihren Nachwuchs regelrecht über die Ziellinie zerren. Sie reißen die Mini-Läufer an den Armen nach oben und schleifen sie über den Boden.  

Der Sportfotograf Manfred Binder hielt das Theater bildlich fest. Wie Spiegel Online berichtet, erklärte Binder gegenüber einer österreichischen Zeitung: „Der Standard". "Da wollten die Eltern gewinnen. Die Kinder haben geweint.“

Veranstalter meldet sich zu Wort

Offenbar war der aktuelle Vorfall in Linz nicht der erste seiner Art. Laut dem Organisator der Sportveranstaltung, hat der „übertriebene Ehrgeiz der Erwachsenen von Jahr zu Jahr zugenommen.“

Auf der Facebook-Seite der Veranstalter heißt es: „Unser Ziel ist es, mit dem Juniormarathon die Kinder zum Laufen zu bringen und ihnen Freude an der Bewegung zu schaffen.  Die Platzierung sollte dabei eigentlich nicht im Vordergrund stehen. Wir arbeiten allerdings auch hier an einer Lösung, um allen Kids ein lustiges Lauffest zu bieten.“

Quelle: Spiegel Online

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