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Brandtragödie fordert vier Todesopfer

Wie die Polizei mitteilt, gingen gegen 0.10 Uhr mehrere Notrufe in der Leitstelle ein. Doch für vier Bewohner kam jede Hilfe zu spät...

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Feuerwehr Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

Symbolbild

Baden-Württemberg: Pforzheim

Brandtragödie fordert vier Todesopfer

Dramatische Szenen müssen sich in der Nacht in Pforzheim-Dillweißenstein abgespielt haben:

Bei einem Dachstuhlbrand in Pforzheim sind in der Nacht vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden schwer und zwei leicht verletzt.
In dem Mehrfamilienhaus wohnten überwiegend Ausländer. Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund gibt es bisher keine, heißt es von Seiten der Polizei. Kinder sollen sich nicht unter den Opfern befinden.

Wie die Polizei mitteilt, gingen gegen 0.10 Uhr mehrere Notrufe in der Leitstelle ein. Feuerwehr und Polizei waren schnell vor Ort und fanden einen lichterloh brennenden Dachstuhl vor. Umgehend wurden die benachbarten Gebäude evakuiert. In den frühen Morgenstunden konnte das Feuer dann unter Kontrolle gebracht werden.

Das betroffene Gebäude befindet sich im Stadtteil Dillweißenstein und wird überwiegend von sesshaften ausländischen Mitbürgern benutzt.
Eine Asylunterkunft sei das Mehrfamilienhaus aber nicht, so die Polizei.

Zur genauen Identität der Todesopfer wollte sich die Polizei bisher nicht äußern.
Eine Obduktion soll Aufschluss über die Todesursache bringen. Wie die Polizei mitteilt, befinden sich unter den Opfern keine Kinder. Bisherigen Erkenntnissen zufolge sind alle Opfer erwachsen. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass die vier zu Tode gekommen Personen im Schlaf durch das Feuer überrascht wurden. Einer der Schwerverletzten war vermutlich aus einem der oberen Geschosse des Hauses auf die Straße gesprungen, um sich zu retten. 

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot von etwa 100 Mann am Brandort. Kriminaltechniker haben nun die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Hinweise auf eine ausländerfeindliche Tat gebe es bisher aber nicht.

Quelle: Polizei

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