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Bombendrohung in Berlin

Das Willy-Brandt-Haus hat heute Nachmittag gegen 15 Uhr eine telefonische Bombendrohung erhalten

Willy Brant Haus

Bild: Heiko Kueverling / Shutterstock.com


Bombendrohung in Berlin
Rechter Hintergrund denkbar

"Das Willy-Brandt-Haus hat heute Nachmittag gegen 15 Uhr eine telefonische Bombendrohung erhalten", sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi in Berlin. Die Partei gehe damit mit aller Ernsthaftigkeit um und habe das Haus zum Schutz der Beschäftigten räumen lassen.

Auch das Gebäude des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) musste nach einer Bombendrohung um 15.20 Uhr geräumt werden, wie die Berliner Polizei mitteilte.

"Seit Sigmar Gabriels Besuch in Heidenau erreicht das Willy-Brandt-Haus eine Flut von Bedrohungen verbunden mit fremdenfeindlicher Hetze", sagte sie. "Wir müssen davon ausgehen, dass es sich um einen rein politischen Akt handelt." Die SPD werde keinen Millimeter von ihrer klaren Haltung abweichen.

Parteichef Gabriel hatte am Montag die Flüchtlingsnotunterkunft im sächsischen Heidenau besucht, vor der es am Wochenende zu Krawallen von Rechtsextremen gekommen war. Er hatte die Ausschreitungen scharf verurteilt und die Akteure als "Pack" bezeichnet. Seitdem sieht sich die SPD-Zentrale mit einer Masse an rassistischen Pöbeleien in Form von Mails und Anrufen konfrontiert.

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