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Überblick: Welche Stadt feiert, wer sagt ab?

Sturmtief "Ruzica" bremst Narren und Jecken aus: Welche Umzüge finden statt? In welchen Städten steht die Entscheidung noch aus und wo gibt es definitiv eine Absage?

Karneval Tim E Klein Shutterstock 480x
Karneval Tim E Klein Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: Tim E. Klein / Shutterstock

 

Sturmtief "Ruzica" bremst Narren und Jecken aus

 

Welche Umzüge finden statt? In welchen Städten steht die Entscheidung noch aus
und wo gibt es definitiv eine Absage?

Am Sonntag gab es bereits die erste Karnevalsabsagen: Mainz, Essen, Duisburg, Hagen und Münster haben bereits am Sonntagnachmittag ihr Aus für den Rosenmontagsumzug bekannt gegeben. Grund sei die mehr als heikle Wetterlage.

>> Eilmeldung von Sonntag

In Idar-Oberstein fällt er hingegen aus.
Koblenz: Um 09.00 Uhr fällt die Entscheidung zur Durchführung des Rosenmontags in Koblenz.

Köln feiert - allerdings etwas abgespeckt

In der Karnevalshochburg Köln wird der Rosenmontagsumzug trotz orkanartiger Böen stattfinden - allerdings mit Einschränkungen. Pferde werden in diesem Jahr keine mitlaufen. Außerdem sind große Figuren, Schilder und Fahnen diesmal nicht zugelassen, so die Stadt Köln und das Festkomitee Kölner Karneval am Sonnagmittag.

Gegen 8.00 Uhr will sich die Stadt Köln in einer Pressekonferenz nochmals zu Wort melden. Allerdings geht es bei diesem Termin um weiter Sicherheitsmaßnahmen und das ausgeweitere Sicherheitskonzept. Unter anderem sollen an allen Tribünen die Planen, die die Besucher von Wind und Regen schützen, entfernt werden. Ob weitere Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden müssen, wollen die Verantwortlichen von Karnevalsverein, Stadt, Polizei und Feuerwehr am Montagmorgen beschließen.

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Ausrufezeichen 250x, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

Düsseldorf hat sich noch nicht entschieden

Zwischen 8.00 und 8.30 Uhr soll die entgültige Entscheidung getroffen werden: Die Koordinierungsgruppe will sich gegen 8 Uhr ein letztes Mal beraten, um dann über eine Absage des Rosenmontagsumzugs zu entscheiden. Dem Sicherheitskonzept zufolge muss der Zug ab Windstärke 8 abgesagt werden.

Für die restlichen Teile des Rheinlands gilt:

Auch die Veranstalter unzähliger kleinerer Rosenmontagszüge im Rheinland wollen meist erst Montagmorgen über eine Absage entscheiden. >> rp-online informiert im Ticker



Karte 480x 6
Karte 480x 6, by rpr1admin

Bild: Deutscher Wetterdienst / http://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen/warnWetter_node.html

Mit dieser Karte warnt der Deutsche Wetterdienst vor unwetterartigen Sturm- und Orkanböen.

 

So sieht die Wetterlage für HEUTE aus

Rheinland-Pfalz

Heute frischt der Südwestwind stark bis stürmisch auf. Es muss verbreitet mit STÜRMISCHEN BÖEN und STURMBÖEN (75 bis 85 km/h, Windstärke 8 bis 9), örtlich auch SCHWERE STURMBÖEN bis 100 km/h (Bft 10) gerechnet werden. In exponierten Gipfellagen kann es zu ORKANARTIGEN BÖEN um 110 km/h (Windstärke 11) kommen.

 

Zum Nachmittag kann es örtlich zu kurzen GEWITTERN
mit SCHWEREN STURMBÖEN kommen

Neben jeder Menge Wind muss heute auch gebietsweise mit Regen gerechnet werden, der ab der Mittagszeit von Nordwesten her in Schauer übergeht. Auch einzelne kurze Gewitter sind dabei nicht ausgeschlossen. Die Temperatur erreicht Werte zwischen 9 und 14 Grad, im höheren Bergland um 7 Grad. 

In der Nacht zum Dienstag wird der Südwestwind in der zweiten Nachthälfte allmählich schwächer. Es kommt dann noch in den Niederungen zu starken WINBÖEN der Stärke 7 (bis 60 km/h). Im Bergland oberhalb von 400 m treten noch STÜRMISCHE BÖEN bis Windstärke 8 (70 km/h) auf. Im höheren Bergland sind noch STURMBÖEN der Windstärke 9 (bis 85 km/h)  möglich.

 

Nordrhein-Westfalen

Heute frischt der Südwestwind stark bis stürmisch auf. Dabei kommt es verbreitet zu STÜRMISCHEN BÖEN und STURMBÖEN (75 bis 85 km/h, Windstärke 8 bis 9), örtlich treten auch SCHWERE STURMBÖEN bis 100 km/h (Windstärke 10) auf. In Gipfellagen des Hochsauerlandes kann es ab dem Vormittag oberhalb von 800 m zu ORKANARTIGEN BÖEN zwischen 105 und 120 km/h (Windstärke 11) kommen.

Regenschauer, kurze GEWITTERN und
SCHWEREN STURMBÖEN dominieren den Rosenmontag

Heute ist es überwiegend stark bewölkt bis bedeckt und es fällt häufig Regen, der zum Mittag hin von Nordwesten her in Schauer übergeht. Auch einzelne kurze Gewitter sind dabei nicht ausgeschlossen. Die Temperatur erreicht Werte zwischen 9 und 12 Grad, im Bergland um 7 Grad. Es bleibt sehr windig und es muss mit Sturmböen, zeitweise auch mit schweren Sturmböen aus Südwest gerechnet werden. In exponierten Gipfellagen kann es auch zu orkanartigen Böen kommen.

In der Nacht zum Dienstag kommt es noch in den Niederungen zu starken WINBÖEN der Stärke 7 (bis 60 km/h). Im Bergland oberhalb von 400 m treten noch STÜRMISCHE BÖEN bis Windstärke 8 (70 km/h) auf. Im höheren Bergland sind noch STURMBÖEN der Stärke 9 (bis 85 km/h)  möglich.

Quelle: Deutscher Wetterdienst

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