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Penny beweist „Mut zur Hässlichkeit“

Der Lebensmitteldiscounter geht mit gutem Beispiel voran und wird ab nächster Woche Obst und Gemüse anbieten, das es bislang aufgrund von Farb- oder Formfehlern nicht in die Regale geschafft hat.

Juratebuiviene
Juratebuiviene, by rpr1admin

Bild: JurateBuiviene/Shutterstock

Geniale Aktion des Discounters

 Penny beweist „Mut zur Hässlichkeit“

Der Lebensmitteldiscounter Penny geht mit gutem Beispiel voran und wird ab nächster Woche Obst und Gemüse anbieten, das es bislang aufgrund von Farb- oder Formfehlern nicht in die Regale geschafft hat.

Penny stellt die „Bio-Helden“ vor

Krumme Karotten und Zitronen mit Flecken suchte man in den Obst- und Gemüseabteilungen der Supermärkte bislang vergebens. Zu streng sind die Auflagen, die Farbe und Form der angebotenen Artikel regeln, als dass es auch die „hässlichen“ Artikel in die Läden schaffen würden.

Discounter Penny startet am nächsten Montag (25.04.) nun aber mit einer Neuerung im seinem Biosortiment. Die Eigenmarke „Naturgut“ wird dann nämlich die sogenannten „Bio-Helden“ vertreiben, das heißt Obst und Gemüse, das nicht als normgerechten gilt.

Wie Focus berichtet, erklärte Penny- Chef Jan Kunath dazu: „Bio-Landwirte sollen auch äußerlich nicht perfekte Erzeugnisse in den Handel bringen können, statt sie unter ihrem Wert in die industrielle Weiterverarbeitung geben zu müssen:“

Ziehen andere Lebensmittelhändler mit?

Verbraucherschützer zeigen sich bereits begeistert von der Idee und auch erste Kommentare auf der Facebook-Seite der Verbraucherzentrale Hamburg sind durchweg positiv. So schreibt dort zum Beispiel ein User: „Ich habe noch nie verstanden, warum es bei Gemüse und Obst um's Aussehen und nicht um den Geschmack geht.“

Neben Penny zeigte übrigens unter anderem auch schon Aldi Nord Initiative. Bei Produkten aus ökologischem Anbei herrscht dort eine „eine höhere Toleranz bezüglich Form, Ausfärbung oder der äußeren Beschaffenheit“, so eine Sprecherin des Discounters.

Auch bei Edeka, Rewe oder Netto fanden sich unlängst schon weniger formschöne Artikel in den Regalen. Hier wurden die Produkte mit Schönheitsfehler allerdings immer nur zeitlich begrenzt für bestimmte Aktionen mit ins Sortiment genommen und auch günstiger verkauft.

Quelle: Focus

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