DNA-Gift Ethoxyquin in Lachsfilet von Aldi, Rewe & Co.

Lachs ist sehr beliebt – egal ob gebraten, geräuchert oder als Sushi. Doch jetzt wurde eine gefährliche Chemikalie in dem Fisch nachgewiesen.

Lachs St 480

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Diese Produkte sind betroffen

DNA-Gift Ethoxyquin in Lachsfilet

von Aldi, Rewe, Edeka und Real

Lachs ist sehr beliebt – egal ob gebraten, geräuchert oder als Sushi. Doch jetzt wurde eine gefährliche Chemikalie in dem Fisch nachgewiesen.

 

Labortests weisen Rückstände nach

In einem Labortest des ARD-Verbrauchermagazin "Plusminus" wurde von Testern die Chemikalie Ethoxyquin in Lachsfilets nachgewiesen. Bei allen geprüften Produkten lag der Ethoxyquin-Wert über den festgelegten Höchstmengen.

Getestet wurden tiefgefrorene und geräucherte Lachse in der Preisspanne zwischen drei und vier Euro der Supermarktketten Aldi, Rewe und Edeka und Real.

Darunter "Norfisk Wismar Räucherlachs" (trockengesalzen) und "Lachs tiefgefroren" (Edeka)  sowie Profish frischer und geräucherter Lachs (Real).

 In Bio- und Wildlachsprodukten konnten bei dem ARD Check aber keine Rückstände der giftigen Chemikalie nachgewiesen werden.

Sushirolle St 480

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Mögliche Folgen

Gegenüber dem Stern warnt er Toxikologe Edmund Maser von der Christian-Albrechts-Universität in Kiel vor den möglichen Schäden des DNA-Gifts Ethoxyquin. Laut Huffingtonpost zeigen außerdem Studien, dass der Stoff den menschlichen Organismus schädigt und beispielsweise den Leberstoffwechsel verändern kann.

Bisher konnte laut Stern auch schon bei Tieren beobachtet werden, dass das Gift unter Verdacht steht, die DNA zu schädigen.

 

Einsatz der Chemikalie in Pflanzen längst verboten

Da es einen Zweifel an der Unbedenklichkeit gibt, ist der Einsatz der Chemikalie bei Obst und Gemüse bereits längst verboten worden, bei Fisch gibt es allerdings keine Einschränkungen. Bis zum Jahr 2011 wurde die Chemikalie sogar noch zum Pflanzenschutz eingesetzt.

Lachs Geraeuchert St 480

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Real und Edeka reagieren auf Testergebnisse

Die Supermarktketten wurden mit den Ergebnissen konfrontiert und reagieren dementsprechend auf die Testergebnisse.

Real gab zu, dass sich vergleichbare Werte in eigenen Untersuchungen feststellen ließen und deshalb versuche man künftig die Rückstandsgehalte nach Möglichkeit zu reduzieren. Auch Edeka bezog Stellung und kündigte an, dass man in Zukunft auf den Einsatz der Chemikalie verzichten werde.

Quelle: huffingtonpost / stern

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