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Das passiert, wenn wir aufhören zu rauchen

Für viele ist er ein schwieriger Kampf: Der Weg vom Raucher zum Nichtraucher. Doch die Abgewöhnung lohnt sich – nicht nur für das Portemonnaie: Je früher man den Zigaretten abschwört, desto besser sind die Aussichten, auf den gleichen Gesundheitszustand eines Nichtrauchers zu kommen.

 

Schluss mit Zigaretten?

Es ist nicht einfach, endgültig von den Zigaretten loszukommen. Dabei lohnt sich die Abgewöhnung sowohl für den Geldbeutel als auch für die Gesundheit. Denn Raucher, die vor dem 35. Lebensjahr den Zigaretten abschwören, haben die gleiche Lebenserwartung wie Nichtraucher.

Effekt schon nach 20 Minuten

Unser Körper legt bei der Regeneration vom Rauchen einen echten Sprint hin: Bereits wenige Minuten nach der letzten Zigarette beginnt er, sich von den Folgen des Rauchens zu erholen. So fällt nach 20 Minuten der Blutdruck und die Temperatur von Händen und Füßen steigt wieder auf ihren Normalwert.

 

Nach 24 Stunden hat sich bereits das Risiko eines Herzinfarkts verringert.

Drei Monate nach der letzten Zigarette beginnt sich das beim Rauchen wichtigste Organ zu erholen: Die Kapazität der Lunge ist um bis zu 30 Prozent höher. Nach neun Monaten lassen Husten und Kurzatmigkeit nach.

Nur ein Jahr später ist das Risiko von Erkrankungen der Herzkrankgefäße nur noch halb so groß wie bei Rauchern.

Nach fünf bis fünfzehn Jahren sinkt das Schlaganfallrisiko auf das eines Nichtrauchers.

Zehn Jahre nach der Abgewöhnung reduziert sich die Gefahr, an Lungenkrebs zu sterben auf die Hälfte. Außerdem verringert sich das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, beispielsweise im Mund, der Blase und der Bauchspeicheldrüse.

Nach fünfzehn Jahren sind alle gesundheitlichen Risiken auf das Niveau eines Nichtrauchers gesunken.

 

Quelle: Focus

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