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Die 22 größten Rockhits der 80er

Wer zu diesen Klassikern nicht die Mähne schüttelt, ist selbst schuld!
  • Billy Idol
    Rebel yell
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    “Rebel Yell” sorgt für das Feeling der Punk-Zeit

     

    Der für seine wasserstoffgebleichten Haare bekannte Pop-Punker besuchte eine Veranstaltung, zu der auch die Rolling Stones-Mitglieder Mick Jagger, Keith Richards und Ron Wood eingeladen waren. Er sah aus der Ferne wie die Rocklegenden Whiskey der Marke „Rebel Yell“ tranken. Der Name gefiel und das reichte ihm und seinem Gitarristen Steve Stevens als Inspiration, den Song zu schreiben, der 1983 veröffentlicht wurde.

     

    Das gleichnamige Album stieg in Deutschland auf Platz zwei der Album-Charts ein. Die später veröffentlichte Single schaffte es erst im Folgejahr in die TOP 10 in D, UK und USA.

     

    Idol singt von einer wilden Sex-Nacht mit einer Frau, die immer „mehr, mehr, mehr will“. Untermauert wird der Song von einem neuen Stilmittel, eine Pause nach drei Minuten, das es so vorher im Punkrock noch nicht gegeben hat. Das verleiht dem Song zusätzlich Tiefe.

     

    In Filmen und Serien bediente man sich gerne an dem Song. Man hört ihn zum Beispiel in einer Folge der 80er Kultserie „Knight Rider“ und in der Komödie „Kuck mal, wer da spricht 2“ mit John Travolta.  

     

    1996 coverte die deutsche Elektronik-Band Scooter den Song und schaffte es ebenfalls in die TOP 10 der deutschen Single-Charts.

     

    Fun Fact: Seinen Künstlernamen hat der Sänger, der eigentlich William Michael Albert Broad heißt, einem Lehrer an der Uni zu verdanken. Der schreibt auf sein Zeugnis, dass er „idle“ zu Deutsch faul ist, da war es zu „Idol“ nur noch ein kleiner Schritt.

     

    Cover: Chrysalis

  • Survivor
    Eye of the tiger
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    Immernoch in der Sportwelt Zuhause

     

    Welcher Song darf auf keiner Workout/Sport Playliste fehlen!? Ganz klar, Survivors “Eye of the Tiger“. Der Titelsong des dritten Teils der „Rocky“ Reihe wurde innerhalb kürzester Zeit zum weltweiten Hit und steht seither als Inbegriff für Motivation, Power und Ausdauer; perfekt für „Rocky“ und für Sportler. Wochenlang Platz 1 der Billboard Charts, „Grammy“-Auszeichnung und „Oscar“-Nominierung waren Formsache und mit über 9 Millionen verkauften Exemplaren weltweit, gehört „Eye of the Tiger“ zu den erfolgreichsten Singles überhaupt.

     

    Fun Fact: Ursprünglich wollte Hauptdarsteller und Regisseur Sylvester Stallone Queens „Another one bites the dust“ als Titelsong für Rocky III verwenden. Als ihm die Band die Freigabe verweigerte, wendete er sich umgehend an Survivor. „Eye of the Tiger“ sollte jedoch eigentlich als Soundtrack für den ersten Teil der „Karate Kid“ Reihe dienen. Stallone einigte sich daraufhin kurzerhand mit „Karate Kid“- Regisseur John G. Avidsen, den Song für „Rocky III“ freizugeben.

     

    Rockys Gegner „Clubber“ Lang wurde von Mr. T verkörpert, der mit „Rocky III“ seinen Durchbruch feierte und danach als „B.A. Baracus“ in der Action-Serie „Das A-Team“ große Bekanntheit erlangte. Ebenfalls eine Nebenrolle hatte der spätere WWF-Superstar und Wrestling-Champion Hulk Hogan.

     

    Cover: Scotti Bros. Records

  • Guns N' Roses
    Sweet child of mine
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    Aus Spielerei wird erfolgreichster Song

     

    In nur fünf Minuten ist der Song in einer spontanen Jam-Session entstanden, erzählte Bassist McKagan in einem Interview. Slash spielte aus Langeweile ein paar Akkorde und die anderen stiegen mit ein. Den Text lieferte Axel, ein Liebesgedicht für seine damalige Freundin und spätere Frau. Die Band ging eigentlich davon aus, dass die Liebesballade an das süße Mädchen mit den himmelblauen Augen nur ein Lückenfüller für das neue Album sein werde.

     

    50 Wochen nach Veröffentlichung des Albums stieg der Song auf Platz eins der US-Billboard Charts ein und wurde zum ersten und einzigen Nummer eins Hit der Band.

     

    Fun Fact: Eigentlich sollte das Video von Drogenmissbrauch handeln, doch das wurde von der Plattenfirma abgelehnt. Die von MTV gespielte Version zeigt, wie die Band in einem verlassenen Theater probt. Die Bandmitglieder sind mit ihren damaligen Freundinnen zu sehen, auch Izzy Stradlin’s Hund spielt mit. Um es besser vermarkten zu können, wurde es gekürzt, was Axel aber gar nicht gefiel, denn dazu musste Slashs Gitarrensolo wegfallen, das für den Sänger aber der beste Teil des Songs war.  

     

    Cover: Geffen Records

  • Bon Jovi
    Livin' on a prayer
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    Die Erkennungsmelodie der Rockgruppe

     

    Der Song rund um die zwei Teenager Gina und Tommy schaffte es 1987 auf Platz eins der Single-Charts in Amerika, Kanada, Neuseeland und Norwegen. Er wurde zu einem der größten Hits der Band, mit dem sie weltweit den Durchbruch schafften.

     

    Der Text, geschrieben von Richie Sambora, Desmond Child und Jon Bon Jovi, spiegelt die damalige Situation wieder: die US-Wirtschaft brach zusammen, man musste sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Die Menschen wollte am liebsten weglaufen und in einer besseren Welt leben, sie beteten für ihre Träume und Wünsche. Die Intention des Songs lag darin, den Menschen Hoffnung mit auf den Weg zu geben, dass sie alles überstehen können.

     

    Zum ersten Mal versuchte sich die Band an einem neuen Sound mithilfe der Talk Box. Das Gerät verstärkte das Signal der Gitarre und wandelte den Ton um in Schall, der in einen Schlauch geleitet wurde. Den Schlauch hatte dann Gitarrist Ritchie Sambora im Mund. Die Talk Box wurde daraufhin immer wieder eingesetzt und sorgte für den charakteristischen Sound der Band, so auch bei dem Song "It's my life". 

     

    Fun Fact: Jon Bon Jovi wollte den Song zuerst nicht auf dem Album „Slippery When Wet!“ haben, denn er hatte Schwierigkeiten damit die hohen Töne zu singen und fand ihn nicht gut genug. Aus diesem Grund stritt er sich mit seinem Band-Gitarrist Richie Sambora. Erst als die beiden den Song ein paar Jugendlichen vorspielten, lenkte Jon ein, denn offensichtlich konnten sich die jungen Menschen mit der Geschichte von Tommy und Gina identifizieren und fanden den Song gut. 

     

    Cover: Vertigo/Mercury

  • The Clash
    Should I stay or should I go
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    Fast eine Dekade später ein Hit 

     

    Der Rockklassiker war zum ersten Mal auf dem Album „Combat Rock“ zu hören, doch 1982 stieg der Song nur auf Platz 17 der UK-Single-Charts ein. Fast 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung wurde der Song im Frühjahr 1991 für einen Werbespot der Jeans-Marke Levi’s verwendet, was ihn zum Megahit und zum einzigen Nummer-Eins-Hit der Band machte. In die UK-Single-Charts stieg der Song auf den obersten Rang ein, während er es in Deutschland immerhin auf Platz fünf schaffte. 

     

    "Should I Stay Or Should I Go" vereint Punk, Rap, Funk und Reggae und besticht durch die verzerrten Gitarren- und Bassriffs sowie die Tempo-Verdopplung, die ein Musterbeispiel des gepflegten Punks sind. Der Sound des Songs entstand laut Band beim unüberlegten, freien Spiel im Proberaum.  

     

    2004 rankte das Rolling Stone Magazin den Hit auf Platz 228 der 500 erfolgreichsten Songs aller Zeiten und die Band landete auf Rang 28 der 100 größten Musiker aller Zeiten. Und auch wenn sie nicht zu Superstars wurden, gelang ihnen ein Wiederbeleben der Leidenschaft und des Protestgefühls des Rock & Roll. 

     

    Fun Fact: Im Hintergrund hört man Joe Strummer und Joe Ely auf Spanisch singen, doch beide Sänger konnten kein richtiges Spanisch. Um den Text zu übersetzen, rief der damalige Tontechniker seine Mutter an, die ecuadorianisch sprach und so singen die beiden Joes auf ecuadorianisches Spanisch. 
     

     

    Cover: CBS

  • Whitesnake
    Here I go again
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    Gleich zwei Versionen veröffentlicht

     

    1982 wurde die erste Version des Songs veröffentlicht, doch mit nur wenig Erfolg. Als 1987 ein Remake des Songs erschien, wurde ein Wendepunkt in der Karriere der Band eingeläutet. Was vorher noch Blues-Rock war, war jetzt geprägt von Heavy Metal und sorgte für den Durchbruch in den USA.

     

    Frontmann David Coverdale schrieb einen Song für die Ewigkeit, der es auf Platz eins der US-Single-Charts schaffte und daraufhin auch gerne bei Filmen eingesetzt wurde.

     

    Das Video zum Song ist ebenfalls ein Klassiker und begeistert auch heute noch Rock-Fans, zumal sich die Band von ihrer besten Seite zeigt. Während sie das Lied auf einem Konzert zum Besten geben, räkelt sich Model Tawny Kitaen im weißen Negligé auf der Motorhaube eines weißen und schwarzen Jaguars und macht ein Spagat.  

     

    Fun Fact: Während Coverdale in der Originalfassung „Like a hobo I was born to walk alone” singt, wurde der Refrain in der 1987er-Version in „Like a drifter I was born to walk alone“ geändert. Der Sänger hatte Sorge, dass die Zuhörer statt Hobo (US-amerikanischer Wanderarbeiter), Homo (Kurzform für Homosexueller) verstehen könnten.

     

    Cover: EMI

  • Aerosmith
    Love in an elevator
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    Eine Begegnung mit Folgen

     

    Als 1989 der Song aus dem dritten Album „Pump“ veröffentlicht wurde, brachte dies der Band, die für eine Mischung aus Rhythm and Blues sowie Hardrock mit einem gewissen Swing, bekannt sind, einen Nummer-eins-Hit sowie Verkäufe im zweistelligen Millionenbereich. Der Song stieg auf Platz eins der „Hot Mainstream Rock Tracks“ ein und erreichte Platz fünf der „Billboard Hot 100“.

     

    Der Song entwickelte sich zu einem Publikumsliebling und wurde fortan zum festen Bestandteil der Setliste bei jeder Tour. 1990 erhielt „Love in an elevator“ eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Beste Rock-Darbietung eines Duos oder einer Band mit Gesang“, verlor die Auszeichnung aber an „The Traveling Wilburys“.

     

    Fun Fact: Steven Tyler, der den Song zusammen mit Joe Perry schrieb, behauptet er hätte sich von einer Begegnung mit einer Frau in einem Hotelfahrstuhl inspirieren lassen. Demnach hätten die beiden im Fahrstuhl Sex gehabt, als die Türen aufgingen.

     

    Cover: Geffen Records

  • Yes
    Owner of a lonely heart
    läuft auch bei:

    Vom Abstellgleis geholt

     

    Die Band, die bereits seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich war, doch ein musikalisches Tief in den frühen 80ern erlebte, wollte es mit diesem Song nochmal wissen und veränderte dabei ihre musikalische Richtung. Auch wenn der Song kommerzieller wurde, blieb ihr typischer Sound im Rhythmus und Riff unverkennbar.

     

    Der mit Abstand erfolgreichste Song der Band, war aber auch der meist diskutierteste. Vor Veröffentlichung hatte die Band einen exzellenten Ruf für ihre komplizierten und vertrackten Kompositionen, mit denen sie in den 70er Jahren bekannt wurden. Nun sollte aus den Musikern eine „Song orientierte Rockband“ werden, mit Erfolg. „Owner of  a lonely heart“ wurde zu einem echten Rock-Pop-Megahit, der es auf Rang eins der US-Single-Charts schaffte.  

     

    Fun Fact: Trevor Horn, der den Song produzierte und selbst für ein Jahr Frontmann von Yes war, musste bei seinen Bandkollegen echte Überzeugungsarbeit leisten und rutschte sogar auf den Knien rum und bettelte darum, dass sie den Song aufnehmen.

     

    Cover: ATCO Records

  • Bryan Adams
    Summer of '69
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    Keine Erinnerung, sondern Sexstellung

     

    Der Song gehört zu den populärsten Titeln des Sängers und feierte im Sommer 1985 in den USA einen riesigen kommerziellen Erfolg. Geschrieben wurde er von Bryan Adams und Jim Vallance, der bereits schon Songs für Aerosmith geschrieben hatte. 

     

    Man könnte meinen Bryan Adams spricht in dem Song von sich und erinnert sich an die beste Zeit seines Lebens im Sommer '69, doch zu dieser Zeit war der Sänger gerade mal neun Jahre alt. Adams singt daher von einem nicht näher bekannte Protagonisten, der sich an seine Jugendzeit erinnert, als er seine erste Gitarre kaufte, eine Band gründete und die Liebe zu seiner Freundin entdeckte. Der Sänger merkt, wie die Zeit vergeht und die beste Zeit seines Lebens unwiederbringlich ist.

     

    Die genannten Personen im Text “Jimmy quit / Jody got married” sollen übrigens an ehemalige Bandmitglieder erinnern. Jimmy Wesley war Schlagzeuger, der aber überzeugt war, er würde als Teppichverkäufer mehr verdienen und die Band verließ. Jody Perpick arbeitet auch weiterhin als Tourneemanager und Tontechniker für Adams. 

     

    Fun Fact: Der Song spiegelt keine Erinnerung des Sängers wieder, stattdessen sagte Adams in einem Interview, dass sich die Zahl 69 auf die Sexstellung beziehen würde.

     

    Cover: A&M Records

  • Rolling Stones
    Start me up
    läuft auch bei:

    Erster Song für einen Werbespot

     

    Der Titel entstand eigentlich schon 1970, doch die damalige Reggae-Version wurde nie offiziell veröffentlicht. Während den Aufnahmen für das Album „Some Girls“ wurde der Song rockiger, bevor „Start me up“ dann 1981 auf dem Album „Tattoo You“ landete.

     

    Der Song,  der aus der Feder von Mick Jagger und Keith Richards stamm wurde zu einem ihrer größten Hits der 80er. In den USA schaffte es die Single auf Platz zwei der Charts.

     

    Zur Einführung von Windows 95 wurde der Song für eine Marketingkampagne von Microsoft verwendet, um das neuen Start-Menü zu bewerben.

     

    Fun Fact: Die Verhandlungen zwischen Microsoft und den Rolling Stones sollen aber sehr schwierig gewesen sein. Mick Jagger soll sich aus künstlerischen Gründen gegen die Lizenzierung des Liedes gesträubt haben. Keith Richards konnte ihn aber aufgrund der Verhandlungssumme von drei Millionen Dollar umstimmen.

     

    Cover: Rolling Stones Records, EMI Electrola

  • Die Ärzte
    Westerland
    läuft auch bei:

    Keine Lobeshymne

     

    1988 erschien der Song als Auskopplung aus dem Album „Das ist nicht die ganze Wahrheit“ und wurde für „Die Ärzte“ zu ihrem zunächst kommerziell größter Erfolg, auch wenn er es nur auf Rang 34 der deutschen Single-Charts geschafft hat.

     

    Obwohl immer wieder behauptet wird, der Song sei eine Hommage an Westerland, ein Ortsteil der Gemeinde Sylt, ist die Annahme völlig falsch, wie Farin Urlaub in einem Interview erklärt. Für die Band sei „Westerland“ eine große Verarschung.

     

    Die einzige Verbindung zu Westerland bestehe darin, dass die Band im Juli 1988 ihr vorläufig letztes Konzert in Westerland auf Sylt gegeben hat.

     

    Fun Fact: Als die Band vor 30 Jahren ihr vermeintliches Abschiedskonzert auf der Insel Sylt spielte, sorgte das für jede Menge Aufregung. Niemand kannte die Band vorher, man wusste nur, dass sie das Lied „Westerland“ geschrieben hat. Erst zwei Wochen vor dem Konzert gab es den entscheidenden Hinweis, dass die Band zu einer der erfolgreichsten deutschen Punkrock-Bands gehörte. Aus irgendeinem Konzert von irgendeiner Band wurde das erste Punk-Rock-Konzert, das Sylt in dieser Größenordnung gesehen hatte.

     

    Cover: CBS

  • Die Toten Hosen
    Hier kommt Alex
    läuft auch bei:

    "A Clockwork Orange" als Vorbild

     

    Der Song, der 1988 veröffentlicht wurde, wurde zum Aushängeschild der Toten Hosen. Vorher kannte man die Band nur in Insiderkreisen, nach der Veröffentlichung änderte sich das schlagartig.

     

    Bei einer Abstimmung zweier Radiostationen durften Hörer ihre 2000 besten Songs wählen. „Hier kommt Alex“ landete dabei auf Platz 16. Als erster Titel des Albums „Ein kleines bisschen Horrorschau“ landete der Song zwar nur auf Platz 32 der deutschen Single-Charts, wurde aber zum finanziellen Durchbruch für die Band. Das Album belegte hingegen den 7. Platz in Deutschland und der Schweiz.

     

    Mit Alex ist Alexander Delarge gemeint, der Hauptdarsteller des Films „A Clockwork Orange“ aus dem Jahr 1962. Alex war Anführer einer gewalttätigen Jugendbande, die abends auf die wehrlosen Bürger losging. Außerdem war er besessen von Beethovens 9. Sinfonie. Der Film hatte bei den Toten Hosen Kultstatus. Aus diesem Grund sagte die Band 1988 auch gleich zu, die Bühnenmusik für die Theaterinszenierung von „A Clockwork Orange“ zu schreiben und als Musiker bei der Aufführung mitzuwirken. Daraus entstand im Übrigen das Album „Ein kleines bisschen Horroschau“.

     

    Fun Fact: Die Band wollte „Hier kommt Alex“ eigentlich gar nicht bei der Theateraufführung spielen, denn sie fanden das Stück zu langsam, zu rockig und gar nicht konform mit der Punkmusik. Aber gerade der Song sorgte für den Durchbruch der Band und sorgte bei der Aufführung in Bad Godesberg zu Unruhen durch Fans, die das Theaterhaus belagerten.

     

    Cover: Virgin

  • Dire Straits
    Money for nothing
    läuft auch bei:

    Erstes Musikvideo auf MTV Europe

     

    Während Mark Knopfler gerade in einem Elektroladen in New York stand, beobachtete er wie sich ein Verkäufer über die im Hintergrund auf den vielen Fernsehern laufenden Musikvideos aufregte. Seiner Ansicht nach bekommen die Musiker „Geld für nichts“. Genau in dieser Situation entstand der Song, der 1985 zum internationalen Erfolg wurde.

     

    In den US-Billboard-Charts erreichte der Song Platz eins und hielt sich dort über drei Wochen. Im Heimatland der Band, Großbritannien, schaffte er es auf Platz vier. Außerdem erhielt der Song einen Grammy in der Kategorie „Beste Rock-Performance eines Duos oder einer Gesangsgruppe“.

     

    Das innovative Video zum Song war das erste computergenerierte Musikvideo überhaupt, in dem Sting einen Cameo-Auftritt hatte. Er singt übrigens zu Beginn und am Schluss des Songs.

     

    Fun Fact: Das Musikvideo wurde als erstes Video bei der Eröffnung von MTV Europe gezeigt, auch wenn sich der Song eigentlich kritisch mit dem Musikbusiness und der Vermarktung von Popstars über MTV befasst.

     

    Cover: Vertigo, Phonogram

  • AC/DC
    Hells Bells
    läuft auch bei:

    "Hells Bells" mit eigener Glocke

     

    Mit tiefem Glockengeläut beginnt der Song, in dem der Höllenengel, der vom Teufel gesandt wurde, den Zuhörer in die Hölle entführen möchte. Der Sänger vergleicht sich dabei mit den Naturkräften Donner, Blitz und Sturm und gibt klar zu erkennen, dass jeglicher Widerstand zwecklos sei.

     

    Der Song gilt als Tribut an Bon Scott, der frühere und verstorbene Sänger der Band und zählt zu den beliebtesten Songs der Band. Im Sportbereich wird „Hells Bells“ gerne verwendet, zum Beispiel als Einlaufmusik bei Heimspielen von FC St. Pauli oder FC Schalke 04. Auch der ehemalige Profiboxer Vitali Klitschko nutzte den Song zum Einmarsch in den Ring.

     

    Fun Fact: Die Glocke, die im Song zu hören ist, wurde speziell für die Aufnahmen im Auftrag der Band neu gegossen. Mit einem Gewicht von circa 910 Kilogramm wurde sie auch als Tourneeinstrument benutzt.

     

    Cover: Atlantic

  • Bruce Springsteen
    Born in the USA
    läuft auch bei:

    Eigentlich nur ein Filmsong

     

    Aus der Feder des „Boss“ wird der Song zum meistgespielten Song auf seinen Konzerten und schafft es in die Top Ten der US-Single-Charts.

     

    In „Born in the USA“ geht es um einen Vietnam-Veteran, der in einem trostlosen Ort im Mittleren Westen der USA geboren wurde und fortan mit eingezogenem Kopf aufwächst. Um endlich Ansehen zu erlangen, verpflichtet er sich als Soldat für den Vietnam-Krieg. Doch als er Jahre später zurückkehr, kehrt ihm die Gesellschaft den Rücken und er bleibt zurück mit seinen Erinnerungen und der perspektivlosen Gegenwart.

     

    Das Musikprojekt „1,000 Days, 1,000 Songs“ verwendete den Song im März 2017 als Protest gegen Donald Trump auf seiner Website.

     

    Fun Fact: Eigentlich sollte „Born in the USA“ nur ein Titelsong für das gleichnamige Drehbuch des US-Regisseurs Paul Schrader sein. Springtseen mochte den Song aber so sehr, dass er ihn für sein Studioalbum behielt und schrieb als Wiedergutmachung den gleichnamigen Titelsong für den Film.

     

    Cover: CBS

  • Van Halen
    Jump
    läuft auch bei:

    Und alle springen mit...

     

    Nachdem der Song 1984 veröffentlicht wurde, schoss er direkt auf Platz eins der Single-Charts in den USA, Kanada und Italien ein und wurde zum meist gespielten Rocksong der 80er. Zudem reiht er sich ein in die Riege der 500 einflussreichsten Songs der Rock and Roll Hall of Fame. Das dazugehörende Musikvideo wurde für die MTV Music Awards nominiert.

     

    Im Grunde hätte der Song schon Jahre vorher veröffentlicht werden können, doch hat er es nie auf die bisherigen Alben geschafft, da außer Edward van Halen niemand den Titel gut fand. Vor allem der damalige Leadsänger David Lee Roth war gegen den Einsatz des Synthesizers in der Van Halen-Musik. Als sich Eddie van Halen ein eigenes Studio baute, konnte er mehr Einfluss auf die Songs der Band nehmen und so schaffte es auch „Jump“ auf das Album „1984“.

    2015 feierte die Band mit Original Leadsänger Davie Lee Roth ihr TV-Debüt bei "Jimmy Kimmel live" und gab ein exklusives Konzert. 6000 Zuschauer sprangen zu "Jump" mit. Der Grund: Die Bekanntgabe ihrer großen Nordamerika-Tour und das Erscheinen ihres ersten Live-Albums. 

     

    Fun Fact: Eine Internet-Umfrage ergab, dass „Jump“ der beste Song für eine Sportveranstaltung ist. Auf Platz zwei schafften es die Rolling Stones mit „Start me up“.

     

    Cover: Warner Bros. Records

  • Manfred Mann’s Earth Band
    For You
    läuft auch bei:

    Bekannt für legendäre Livekonzerte

     

    Bereits 1971 gründete Manfred Mann seine legendäre Earth Band, mit der er in den 70er und 80er Jahren immer wieder die Charts anführte und in ausverkauften Hallen spielte. Vor allem für ihre sensationellen Livekonzerte war die Band schon damals berühmt.

     

    1976 erlebt die Band eine zweite Hochphase und das dank Bruce Springsteen. Denn die Coverversionen seiner Songs wurden zu Hits für die Band. Nicht nur „For you“ von 1980, bereits schon „Spirit in the night“ und „Blinded by the light“ besitzen Klassiker-Satus.  

     

    „For you“ wurde 2005 von den House-DJs Disco Boys gecovert und zu einer erfolgreichen Dance-Nummer.

     

    Fun Fact: Die Band wurde zuerst als Pop-Gruppe bekannt, obwohl das gar nicht ihr Ziel war. Sie wurde eingeladen, für eine bekannte TV-Show die Erkennungsmelodie einzuspielen und so war der Weg für den ersten Erfolg geebnet. 

     

    Cover: Bronze Records

  • Toto
    Rosanna
    läuft auch bei:

    Ein Video mit "Dirty Dancing"-Stars

     

    Der Song gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Titeln der Rockband und machte die Band weltweit bekannt. Auch wenn immer wieder davon ausgegangen wurde, dass der Song der Schauspielerin Rosanna Arquette gewidmet ist, die mit Steve Porcaro liiert war, als Songwriter und Keyboarder David Paich den Titel geschrieben hat, wurde der Name nur verwendet, weil er gut als Titel und zum Refrain passte. Vielmehr bezog sich Paich bei dem Song auf alle Frauen, die er kannte.

     

    1983 gewann „Rosanna“ einen Grammy in der Kategorie „Single des Jahres“, während die Band mit insgesamt sechs Grammys ausgezeichnet wurde.

     

    Fun Fact: Im Musikvideo spielt Cynthia Rhodes, die man aus dem Film „Dirty Dancing“ alias Penny kennt, die Rolle der Rosanna. Die Tänzerin trägt ein leuchtend rotes Kleid, das sie vom Straßenstrich, wo das Video spielt, abzeichnet. Auch Patrick Swayze ist unter den Tänzern zu sehen.

     

    Cover: CBS

  • Europe
    Final Countdown
    läuft auch bei:

    Bis heute größter Hit

     

    1986 auf dem gleichnamigen Album erschienen, ist der Song die erfolgreichste Single der Band. Erst stieß das Intro, das auf dem Keyboard-Riff von Joey Tempest basiert, auf Wiederstand bei den Bandkollegen, doch der Gitarrist setzte sich durch und der Song wurde als erste Single, aus dem Album veröffentlicht.

     

    Ursprünglich sollte „The Final Countdown“ nur das Eröffnungslied bei Konzerten sein, denn niemand rechnete damit, dass es ein Hit werden würde – der bis heute größte Hit der Band. In 25 Ländern, unteranderem in Deutschland, Frankreich, England erreichte der Song Platz eins der Single-Charts.

     

    Fun Fact: 1999 wurde ein Dance-Remix des Songs veröffentlicht, der jedoch sehr umstritten war, denn auf CD-Pressung vergaß man das erste O in dem Wort „Countdown“. Das englische Wort „cunt“ bedeutet umgangssprachlich „Fotze“. Die Band lehnte diese Version ihres Hits ab. 

     

    Cover: Epic

  • Joan Jett
    I Love Rock 'N Roll
    läuft auch bei:

    Die Mutter der Girlbands wird zur scharfen Gitarristin

     

    Nachdem sich Joan Jett von ihrer ersten Hard-Rock-Frauen-Band "The Runaways" trennte, startete sie mit ihrer Solokarriere durch und hatte großen Erfolg mit ihrer neuen Band, den Blackhearts. 

    "I Love Rock 'N Roll" wurde ursprünglich von der Band Arrows 1975 veröffentlicht, große Bekanntheit erlangte er aber durch die überaus erfolgreiche Version von Joan Jett & the Blackhearts von 1981. Als erste Single aus dem gleichnamigen Album verkaufte sie sich über eine Million Mal und erreichte Platin-Status. In den amerikanischen Billboard Hot 100 erreichte der Song Platz eins und hielt sich dort  sieben Wochen auf der Spitzenposition. 

     

    Das Rolling Stone Magazin wählte "I love Rock 'n Roll" auf Platz 89 der "100 Greatest Guitar Songs", womit Joan Jett ihr Teenager- und Mädchengruppen-Image für immer ablegte, denn die kreischenden Gitarren-Riffs passten zu ihrem neuen Image als hartem Ledermädchen und machten aus ihr eine der schärfsten Gitarristinnen aller Zeiten. 

     

    Fun Fact: Guildo Horn coverte den Song und erreichte mit "Ich find Schlager toll" Platz 96 der deutschen Charts, während Britney Spears mit ihrer Version Platz sieben in Deutschland belegte. 

     

    Cover: Sony Music Media/Blackheart Records

  • Midnight Oil
    Beds are burning
    läuft auch bei:

    Ein Song mit Botschaft

     

    1987 veröffentlicht, befasst sich der Song mit der Ungerechtigkeit, die die australischen Ureinwohner erfahren mussten. Die Botschaft der Band hieß: Es ist Zeit zu handeln, Zeit zum Innehalten. Der Song gilt als Hymne über das Anrecht der Aborigines auf ihr Land und stieg nach Erscheinen auf Platz eins der Single-Charts in Neuseeland und Südarfika ein.

     

    Bei der Olympiade in Sydney 2000 spielte die Band, bekleidet mit schwarzen T-Shirts mit der Aufschrift "Sorry", den Song und machte wiederum auf die Missstände der Ureinwohner aufmerksam. Sie rückten das Schicksal der Aborigines ins Bewusstsein der weltweiten Öffentlichkeit. 

     

    Fun Fact: Nachdem 2002 Leadsänger Peter Garrett die Band verließ, strebte er eine politische Karriere an und wurde erst Abgeordneter der Labour-Partei und stieg 2007 zum australischen Minister für Umwelt, Kulturerbe und Kunst auf. Er verbuchte große Erfolge im Umweltschutz und erließ ein Waltötungsgesetzt für Australien. 

     

    Cover: CBS

  • Scorpions
    Rock you like a Hurricane
    läuft auch bei:

    Synonym für Hardrock-Musik der 80er 

     

    Der Song, der 1984 veröffentlicht wurde, war einer der ersten großen Erfolge der Band und ist seit Erscheinen fester Bestandteil eines jeden Scorpions-Konzertes und wird gerne am Ende gespielt.

     

    "Rock You Like a Hurricane" erreichte Platz 25 in den Billboard Charts in den USA und wurde vom Pulse-Magazin auf Platz 4 der größten Gitarrenriffs der 80er Jahre gewählt. 2008 erreichte der Song Platz 18 der VH1 Top 100 Hard-Rock-Songs.

     

    Da der Song an Beliebtheit nicht verlor und aufgrund seines kommerziellen Erfolgs, wurde er auf zahlreichen Alben der Band veröffentlicht. Außerdem wurde der TItel bei Computer-Spielen, Filmen und im Fernsehen eingesetzt. So singen Tom Cruise und Julianne Hough "Rock you like a hurricane" auf dem Rock of Ages Soundtrack. 

     

    Fun Fact: Es gibt mehr als 150 Coverversionen des Songs. Bon Jovi spielte das Lied auf seiner Welttournee 2011 im Münchener Olympiastadtion. Laut einer Statistik des Anbieters Spotify ist der Song der erfolgreichste Song bei Ärzten in US-amerikanischen Kliniken.

     

    Cover: Harvest

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