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RISE - Jonas Blue / Jack & Jack

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Die 20 größten deutschen Hits

Die größten deutschen Hits aller Zeiten. Wetten, dass du auch mindestens bei der Hälfte mitsingen kannst?
  • Die Toten Hosen
    Tage wie diese
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    Hilfe beim Texten gebraucht

     

    Der Song hatte seine Anfangsschwierigkeiten, denn bevor er 2012 veröffentlicht wurde, lag er als Demoversion fast zwei Jahre in der Schublade. Der Band gefiel die Melodie nicht und Campino fiel kein passender Text ein.

     

    Mit ein bisschen Hilfe klappte es dann aber doch und der Song wurde als erste Single aus dem Album „Ballast der Republik“ veröffentlicht und sicherte sich gleich Platz Eins der Charts. 

    Mit zwei Platinschallplatten im Gepäck wurde „Tage wie diese“ mit einem Echo zum „Hit des Jahres 2012“ gekürt und mit dem Deutschen Musikautorenpreis 2013 in der Kategorie „Erfolgreichstes Werk“ ausgezeichnet.

     

    Apropos Auszeichnungen: Die deutsche Fußballnationalmannschaft wählte den Titel zum „beliebtesten Song zum Einstimmen auf die Spiele zur Europameisterschaft 2012“. Während der EM wurde die Rock-Hymne zum Sommerhit!

     

    Fun Fact: Die Single wurde vielfach gecovert, unter anderem von Helene Fischer und Adoro. Es gibt aber auch eine spanische Version einer Band aus Uruguay.

     

    Cover: Jochens Kleine Plattenfirma

  • Unheilig
    Geboren um zu leben
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    Bekannte Klänge mit viel Erfolg

     

    Geschrieben hat „Der Graf“ den Song, nachdem ein guter Freund gestorben ist und erhielt dafür überwältigende Resonanz. Mit diesem Lied und seinem siebten Album „Große Freiheit“ gelang ihm der große Erfolg.

     

    Zwischen Februar 2010 und November 2011 war „Geboren um zu leben“ - der größte Hit der Band - 94 Wochen lang ununterbrochen in den deutschen Single-Charts und ist damit der am längsten ohne Unterbrechung platzierte deutschsprachige Titel. In der Kategorie „Bester Song“ gewann der Titel 2011 den Comet und erhielt 2018 für 750.000 verkaufte Exemplare fünffach-Gold. 

     

    Die Harmonien des Songs könnte dem ein oder anderen jedoch bekannt vorkommen, denn sie sind fast vollständig aus dem Soundtrack zum Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ entnommen.

     

    Nach dem Sieg beim Bundesvision Song Contest wurde Unheilig mit dem Bambi und der goldenen Henne ausgezeichnet. Zudem wurde der musikalische Erfolg mit dem "Deutschen Musikpreis" honoriert.  

     

    Fun Fact: Der Song bat vielen Künstlern eine Vorlage für eine Parodie. 2010 dichtete zum Beispiel Otto Waalkes den Song um in „Geboren, um zu blödeln“. Aber auch der Quatsch Comedy Club von Pro Sieben zeigte eine Parodie von Thomas Nicolai mit dem Titel „Geboren, um zu hamstern“. 

     

    Cover: Universal Music Group

  • Silbermond
    Das Beste
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    Der ultimative Dauerbrenner auf Hochzeiten

     

    Mit viel Gefühl singt Stefanie Kloß die Ballade und muss dabei immer an ihren verstorbenen Vater denken und daran, wie wichtig es ist, jede Minute mit geliebten Menschen zu genießen, erzählte sie in einem Interview. 

    Die Single schaffte es direkt auf Platz Eins der deutschen Single-Charts und hielt sich dort sieben Wochen lang. Der Titel ist Programm, denn er wurde zum erfolgreichsten Hit der Band. Insgesamt hielt er sich 85 Wochen in den Charts, 17 davon in den TOP 10. 

     

    Neben einem Echo, den die Band 2007 für die Kategorie „Hit des Jahres national/international“ gewann, wurde der Song mit drei Goldenen Schallplatten ausgezeichnet. Auch heute darf der Song auf keiner Hochzeits-Playlist fehlen, denn er steht für das ultimative Liebeslied. 

     

    Auch wenn es sich um eine bewegende und gefühlvolle Liebesballade handelt und die deutschsprachigen Länder den Song feierten, hagelte es doch Kritik für den Text. Er sei gekünstelt in die Länge gezogen und würde die Schwäche der Band aufzeigen: die Lyrics. 

     

    Fun Fact: Thomas, der Gitarrist der Band, hat das Klavierspielen nie gelernt, hatte aber schon immer vor ein Lied am Klavier zu schreiben. Mit ein paar Textzeilen im Kopf und der „Einfinger-Such-Technik“ schaffte er es „Das Beste“ in einer Stunde zu komponieren. 

     

    Cover: Columbia

  • Xavier Naidoo
    Dieser Weg
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    Der Song zum "Sommermärchen 2006"

     

    Wer den Song hört, wird automatisch an das Sommermärchen 2006 denken, doch als Naidoo das Lied ein Jahr zuvor komponierte, hatte er nicht die Fußball-WM in Deutschland im Sinn.

    Eigentlich schrieb er den Song für Yvonne Catterfeld, widmete ihn dann aber seinem dreijährigen Patenkind Eliha und wollte ihm damit einen Ratschlag für dessen zukünftigen Lebensweg geben: 'Es ist hammermäßig, was Dir passieren kann im Leben, aber einfach wird's nicht.'

     

    Als erste Singleauskopplung des Albums „Telegramm für X“ landete der Titel auf Platz zwei der deutschen Single-Charts und wurde mit zwei goldenen Schallplatten ausgezeichnet. Insgesamt hielt sich der Titel 79 Wochen in den Charts.

     

    Fun Fact: Dass „Dieser Weg“ zur Fußball-Hymne wurde, hat der Mannheimer Sänger dem damaligen Nationalspieler Gerald Asamoah zu verdanken, der als inoffizieller DJ der Deutschen Nationalelf, den Song mit in die Umkleidekabine brachte und damit sein Team vor den Spielen motivierte. Fortan hörte man den Song aus allen Lautsprechern schallen und er begleitete die Nationalmannschaft bis ins Halbfinale, auch wenn dann mit Platz 3 das bittere Aus folgte. Zum Abschluss der WM sang Xavier Naidoo das Lied gemeinsam mit den Spielern auf der Fanmeile in Berlin.

     

    Cover: Naidoo Records

  • Andreas Bourani
    Auf uns
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    Eine Hymne auf die Freundschaft!

     

    Obwohl es in dem Song überhaupt nicht um Fußball geht und Bourani selbst nichts mit dem Sport am Hut hat, wurde „Auf uns“ zur Fußballhymne bei der WM 2014 und begleitete die deutsche Nationalmannschaft auf dem Weg zum Weltmeistertitel. Zusammen mit Helene Fischer trat Bourani zum Empfang der Weltmeister auf der Berliner Fanmeile auf.

     

    Von null auf die Eins: Bereits in der ersten Woche positionierte sich der Song auf der Spitzenposition der deutschen Single-Charts. 2015 erhielt der Song einen ECHO Pop und wurde 2018 für über eine Million verkaufte Exemplare mit einer Diamant-Schallplatte ausgezeichnet und zählt damit zu den meistverkauften Singles in Deutschland seit 1975 und zum meistverkauften Titel Bouranis bis heute.

     

    Der Song feiert die Freundschaft, den Zusammenhalt und das Leben überhaupt. Musik und gute Freunde sind für den Sänger das wichtigste in seinem Leben und so entstand der Song nach einem schönen Abend im Kreise seiner Freunde. Es wurde gelacht, erzählt, getrunken und immer wieder auf die Freundschaft angestoßen. Am nächsten Tag hielt dieses Glücksgefühl noch weiter an und so schrieb Bourani mit seinem Gitarristen dieses Lied.

     

    Fun Fact: Andreas Bourani, der auf einer katholischen Schule war, machte seine ersten musikalischen Schritte in der Klassik. Wegen seiner guten Stimme durfte er in seiner Heimatstadt Augsburg bei Opernaufführungen singen.  Trotzdem wollte er lieber Popmusiker werden, um kreativer zu sein und in seinen Lieder eine Geschichte erzählen zu können. 

     

    Cover: Vertigo Berlin

  • Max Giesinger
    80 Millionen
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    Inoffizielle EM-Hymne bringt ersten großen Charterfolg 

     

    Wie heißt es so schön: „Jeder Topf findet seinen Deckel.“ Doch diesen „Deckel“ unter 80 Millionen Menschen zu finden, ist gar nicht so einfach. Da bedarf es schon einen großen Zufall die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. In seinem Liebeslied singt Max Giesinger genau von diesem Moment, wenn man seinen vermeintlich perfekten Partner findet.

     

    Mit ein paar Textänderungen wurde „80 Millionen“ zur inoffiziellen EM-Hymne 2016 und kletterte auf Platz zwei der deutschen Single-Charts. Die Urversion wurde mit über 400.000 verkauften Exemplaren mit Platin ausgezeichnet.  

     

    Zu den zwei Varianten des Songs gibt es auch zwei unterschiedliche Musikvideos. In der ursprünglichen Version spielt Stefanie Giesinger, Germany’s Next Topmodel-Gewinner, die weibliche Hauptrolle. Das zweite Video wurde zum Teil während des Konzerts beim Rheinland-Pfalz-Tag sowie im Wartbergstadtion in Alzey gedreht. Außerdem wurde eine Szene zusammen mit Kindern auf der Dachterrasse des Schauspielers Kostja Ullmann gedreht.

     

    Fun Fact: Nach dem Abitur reiste der Sänger durch Australien und Neuseeland, wo er sich als Straßenmusik die Reisekasse aufbesserte. Zurück in Deutschland wollte er Musik studieren, wurde jedoch abgelehnt. Also nahm er bei der Show „The Voice of Germany“ teil und landete auf Platz 4. Über eine Crowdfunding-Kampagne finanzierte er anschließend sein Debütalbum „Laufen lernen“.

     

    Cover: BMG

  • Adel Tawil
    Lieder
    läuft auch bei:

    Musikalisches Rätselraten

     

    Mit seiner Debütsingle als Solokünstler nimmt uns Adel Tawil mit auf eine musikalische Reise durch seine Vergangenheit. Jede Zeile besteht ausschließlich aus Song- und Künstlerzitaten aus einem halben Jahrhundert Musikgeschichte in einem kleinen Musikstück zusammengefasst – Songs, die ihm in der Vergangenheit wichtig waren.

     

    Der Song wurde mit zweimal Platin ausgezeichnet und erreichte Platz zwei der Album-Charts. In den TOP 10 hielt sich „Lieder“ 16 Wochen lang.

     

    Auf diesen Riesenerfolg folgte der Titel „Unsere Lieder“, der wie zuvor auch aus Texten vieler bekannter Hits besteht. Dazu rief Tawil seine Fans auf ihre Lieblingslieder einzuschicken. 30.000 Leute folgten dem Aufruf und die beliebtesten Songs bekamen eine Textzeile.

     

    Fun Fact: Bevor er mit Ich+Ich erfolgreich wurde, sang Tawil in einer Boyband „The Boyz“. Er war 17 Jahre alt und man erzählte ihm von Frauen, Autos und Geld. Da konnte er einfach nicht wiederstehen. Es folgten Songs in den Charts und campierenden Mädchen vor seiner Wohnung.

     

    Cover: Universal Music Group

  • Herbert Grönemeyer
    Mensch
    läuft auch bei:

    Karrierehöhepunkt mit Trauerverarbeitung

     

    Vier Jahre nachdem der Sänger zwei schwere Schicksalsschläge verkraften musste – seine Ehefrau und sein Bruder sind innerhalb einer Woche an Krebs gestorben – erschien die Single „Mensch“, mit der Grönemeyer ein musikalisches Comeback gelang. Das Lied platzierte sich direkt auf Platz eins der deutschen Single-Charts und war Grönemeyers erster Nummer-Eins-Hit.  

     

    Über fünf Wochen hielt sich der Titel auf der Spitzenposition und wurde aufgrund von 300.000 verkauften Exemplaren mit Platin ausgezeichnet.

     

    Auf der Platte spiegelt sich seine Gefühlswelt, er verarbeitet die Erfahrung von Verlust und Trauer, erinnert an die positiven Eigenschaften des Menschen und ermutigt gleichzeitig dazu, weiterzumachen und nicht aufzugeben.

     

    Fun Fact: Als das gleichnamige Album „Mensch“ erschien, kam Grönemeyers 15-jähriger Sohn auf ihn zu und sagte ihm ganz nüchtern, dass der Titel „Zum Meer“ sehr in Ordnung und "die ultimative Nummer" seines Albums sei, verriet er in einem Interview.

     

    Cover: Grönland Records

  • Udo Lindenberg & Clueso
    Cello
    läuft auch bei:

    Geniales MTV Unplugged Konzert

     

    Schon als Kind liebte Clueso den Song, denn sein Vater war großer Lindenberg-Fan und spielte ihm den Titel immer wieder vor. 2011 wurde dem damals 31-Jährigen dann die Ehre zu teil das Stück, das es bereits mehr als 40 Jahre gibt, zusammen mit Lindenberg neu einzuspielen, für dessen Album „Live aus dem Hotel Atlantic“.

    „Cello“ stammt ursprünglich aus dem Album "Andrea Doria", mit dem Lindenberg 1973 seinen Durchbruch schaffte und zählt zu seinen größten Hits. Im MTV Unplugged Konzert stellten die Künstler den Song vor und singen gemeinsam von der Liebe zu der Cellistin.

     

    Hier treffen 65 Jahre Lebenserfahrung auf 31 Jahre – eine Kombination, die jedoch perfekt funktionierte, denn die gemeinsame Version stieg sofort auf Platz eins der Single-Charts ein, erhielt Platinstatus und wurde 2012 zum beliebtesten Radiosong gewählt.

     

    Fun Fact: Ob es die geheimnisvolle Cellistin, die dem Sänger den Kopf verdreht hat, wirklich gab, ist nicht bekannt. Das wird wohl Lindenbergs Geheimnis bleiben. Seit Ende der 1990er Jahre ist der Sänger mit der Fotografin Tine Acke liiert. Vielleicht spielt sie ja Cello?! In der neuen Version wurde übrigens ein kleiner Textteil verändert. So wohnt das Mädchen im Song nicht mehr „irgendwo“, sondern „in Erfurt“.

     

    Cover: Starwatch Music

  • Glasperlenspiel
    Geiles Leben
    läuft auch bei:

    Durchstarter beim Bundesvision Song Contest

     

    Der Megahit machte das Elektropop-Duo 2015 erst so richtig bekannt und entwickelte sich zum ultimativen Soundtrack für den Sommer. In die Single-Charts stieg der Song auf Platz zwei ein und zählte für einen Zeitraum von elf Wochen zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Liedern. Mehr als ein Jahr hielt sich der Überhit in den Deutschen Single-Charts. 2017 wurde „Geiles Leben“ für über 900.000 verkaufte Einheiten mit einer Doppelplatin-Schallplatte  ausgezeichnet.

     

    Die Band singt nach eigenen Aussagen von einer Person, die sich lieber dem Partyleben und Drogen widmet. Sie gibt sich oberflächlichen Beziehungen hin, wodurch sie sich verändert. Das Duo erkennt diese Person nicht wieder, hofft aber, dass sie nochmal zurückfindet.

     

    Fun Fact: Mit dem Song trat die Band beim Bundesvision Song Contest 2015 an und belegte den sechsten Platz. Auch wenn es nicht für eine bessere Platzierung reichte, ist der Song der kommerziell erfolgreichste BSC-Beitrag in den deutschen und den Schweizer Single-Charts aller Zeiten und ist obendrein der einzige BSC-Beitrag mit Gold-Zertifizierung in der Schweiz. Auf Youtube erzielte das Video übrigens über 100 Millionen Klicks.

     

    Cover: Polydor

  • Mark Forster
    Au Revoir
    läuft auch bei:

    Charterfolg mit Sido

     

    Sie haben es wieder getan: Nachdem Mark Forster bereits einen Song mit Sido für dessen Platte aufgenommen hat, rappt Sido dieses Mal für Forsters Song "Au revoir". Begleitet werden die beiden von einem polnischen Symphonie-Orchester.

     

    Die Zusammenarbeit ist erfolgreich, denn die Single steigt auf Platz zehn der deutschen Single-Charts ein und ist für diesen Zeitraum das erfolgreichste deutschsprachige Lied in den Charts. Es hält sich insgesamt 20 Wochen in den Top 10 und erhält eine Doppelplatin-Auszeichnung. 

     

    Im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien texten die beiden Musiker die Strophen komplett um, um für einen Motivationsschub für die Nationalelf zu sorgen. Das hat seine Wirkung nicht verfehlt, denn die deutsche Mannschaft entschied das WM-Finale gegen Argentinien für sich. 

     

    Fun Fact: Mit Mitte Zwanzig packte Forster seinen Rucksack und begab sich auf eine Pilgerreise auf den Jakobsweg. Die Reise lehrte ihn auch mal zu entschleunigen und nicht nur stur auf das Ziel zu zulaufen. Danach beginnt er ein Jura-Studium, das er aber wieder abbricht und entscheidet sich dann für ein Leben als Vollzeitkünstler.

     

     

    Cover: Four Music

  • Die Ärzte
    Männer sind Schweine
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    Virtueller Gaststar im Video

     

    Mit einem Augenzwinkern greift die Band das Klischee vom liebestollen, untreuen Mann auf und "warnt" ihre weiblichen Fans - nicht ganz ernstgemeint - davor, sich mit dem vermeintlich starken Geschlecht einzulassen, denn Männer würden es nicht ernst meinen und nicht auf der Suche nach der Liebe. 

     

    Von Null auf Platz eins stieg der Song in die deutschen Single-Charts ein und wurde zur kommerziell erfolgreichsten Veröffentlichung der Band, nicht zuletzt auch durch das dazugehörende und sehr populäre Musikvideo, in dem "Die Ärzte" in eine Schießerei mit Videospiel-Heldin Lara Croft geraten und am Ende verlieren. 

     

    Fun Fact: Live spielt die Band den Song nicht mehr, denn es gefiel ihnen nicht, dass der Titel auf dem Münchener Oktoberfest gespielt wurde und als Coverversion auf etlichen Ballermann-CDs auftaucht. Zum Zielpublikum der Ärzte würden keine Besucher des Oktoberfests und Ballermann-Fans gehören, daher boykottieren sie ihr erfolgreichstes Lied bis heute. 

     

    Cover: Hot Action Records

  • Sportfreunde Stiller
    ’54, ’74, ’90, 2006
    läuft auch bei:

    Zu jeder WM eine neue Version

     

    Wenn die Fußball-WM schon im eigenen Land stattfindet, muss es einfach einen passenden Song geben. Das haben sich wohl auch die Sportfreunde Stiller 2006 gedacht und schmiedeten fleißig an der inoffiziellen WM-Hymne. Es war schon immer der Plan der Band ein Lied zu schreiben, das zum WM-Song der Herzen werden würde. Mit „’54, ’74, ’90, 2006“ wollen sie der deutschen Nationalelf Mut machen und erinnern an die Erfolgsjahre der deutschen Nationalelf.

    Die Fans, die die Zeilen lauthals während und auch nach den Spielen sangen, machten das möglich, denn die Band landete damit ihren ersten Nummer-Eins-Hit. Drei Wochen hielt sich der Song auf der Spitzenposition.

    Als es dann aber nur der dritte Platz für die deutsche Nationalmannschaft wurde, schrieben die Sportfreunde Stiller den Song 2010 zur WM in Südafrika einfach um in “’54, ‘74, ‘90, ‘2010”, aber wieder zerplatzten die Hoffnungen auf den Titelgewinn, denn auch dieses Mal reichte es nur für Platz drei.  

     

    Fun Fact: Auch für die Fußball-EM 2008 ließ es sich die Band nicht nehmen eine eigene Version eines Fußballsongs zur Unterstützung der deutschen Mannschaft zu veröffentlichen. Den Song „`72, `80, `96, 2008“ gab es jedoch nur im Internet und bei einigen Liveauftritten zu hören.  

     

    Cover: Blickpunkt Pop

  • Cro
    Traum
    läuft auch bei:

    Cro auf der Suche nach Mrs. Right

     

    Mit seinem Nummer-Eins-Hit sucht der Sänger mit der Pandamaske nach seiner Traumfrau, dabei fragt er sich aber, ob sie überhaupt real existiert oder doch nur ein „Traum“ ist. Solange er sie nicht trifft, hofft er wenigstens im Schlaf von ihr zu träumen.

     

    In gleich drei Ländern (Deutschland, Schweiz, Österreich) schaffte es der damals 24-Jährige auf Platz eins der Charts und der Song avancierte zum Sommerhit 2014. In Deutschland hielt sich „Traum“ vier Wochen auf der Spitzenposition. In nur einem Monat wurde der Titel zum meistgespielten Lied im Radio. Mit über 600.000 verkauften Exemplaren wurde der Song mit Doppel-Platin ausgezeichnet.

     

    Im Musikvideo zu „Traum“ spielt Fernsehshowmaster Frank Elstner mit. Darin präsentiert er eine verrückte Dating-Show, in der Cro aber nicht Kandidat ist. Er tritt als Live-Musikact auf.  

     

    Fun Fact: Mit dem Geld, das Cro – der mit bürgerlichem Namen Carlo Waibel heißt – verdient, vergrößert er sein Modelabel ['Vio Vio']. Neben Lagerräumen, stellte er auch mehr Mitarbeiter ein. Neues Musik-Equipment darf aber natürlich auch nicht fehlen. Seiner Mutter erfüllte er übrigens einen großen Traum und kaufte ihr eine „Ente“, einen Citroen 2CV.

     

    Cover: Chimperator

  • Peter Fox
    Haus am See
    läuft auch bei:

    Zukunftsbilder mit Familienidylle

     

    "Filmmusik zum Tanzen": Das ist, was Pierre Baigorry, wie Peter Fox eigentlich heißt, machen will. Mit seinen Songs bringt er die Psyche der deutschen Großstädter auf den Punkt. So singt er in „Haus am See“ von der leicht patriarchisch angehauchten Idylle des Lebens im Ruhestand mit einem Haus am See und vielen Enkelkindern. Dieser Traum von einer glücklichen Zukunft im Alter ist vermutlich auch durch seine eingängige Melodie so erfolgreich.

     

    Die Single hielt sich 70 Wochen in den Charts und erhielt eine Platin-Schallplatte. Auch Schlagerstar Heino hat den Song gecovert. Seine Texte schreibt Peter Fox übrigens immer mit Stift und Papier und verarbeitet darin Erfahrungen und Erlebnisse.

     

    Nach dem großen Erfolg und dem großen Rummel um seine Person, mit dem er so nicht gerechnet hatte, entschied er sich seine Solo-Karriere 2009 zu beenden.

     

    Fun Fact: Sein Debütalbum „Stadtaffe“, aus dem die Single „Haus am Meer“ stammt, finanzierte Peter Fox selbst. Er wollte sich von niemandem reinreden lassen und sein Ding machen, daher hat er die Produktionskosten von 170.000 Euro selbst bezahlt, die er sich zuvor als Sänger bei der Reggae-Gruppe „Seeed“ verdient hat. Und er lag genau richtig, denn sein Album zählt zu den meistverkauften Alben in Deutschland und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

     

    Cover: Warner Music

  • Christina Stürmer
    Ich lebe
    läuft auch bei:

    Über die Landesgrenze erfolgreich

    Mit diesem Song begann alles: Als Kandidatin in der Castingshow „Starmania“ in Österreich wurde sie zwar nur Zweite, doch sie erhielt trotzdem einen Plattenvertrag und ihre Single „Ich lebe“ schoss an die Spitze der Single-Charts in ihrem Heimatland Österreich, wo sie sich über neun Wochen hielt.

     

    Zwei Jahre später wird der Song auch in Deutschland veröffentlicht und ebnet der Sängerin den Weg für eine beachtliche Karriere. Eingestiegen auf Platz neun der Single-Charts, hält er sich 18 Wochen in den Charts und erreicht Goldstatus. 2006 wird sie mit dem Echo in der Kategorie „Künstlerin Rock/Pop National“ ausgezeichnet.

     

    Ihr Song handelt von der Abhängigkeit zu einem Partner, die sich wie eine Sucht anfühlt, die auch einige negative Gefühle mit sich bringt.

     

    Fun Fact: Mit ihren ersten zwei Alben, die jeweils vierfach mit Platin ausgezeichnet wurden, hat die Sängerin sogar die Rekorde von Falco eingestellt. Ihr erstes Album „Freier Fall“ verkaufte sich in Österreich über 100.000 Mal. Das hatte in ihrem Heimatland bisher nur der "Rock me Amadeus"-Sänger geschafft.

     

    Cover: Universal Music GmbH, Austria

  • Namika
    Lieblingsmensch
    läuft auch bei:

    Liebeserklärung an Lieblingsmensch

     

    Ein leichter Beat, eine wundervolle Stimme und eine Liebeserklärung an eine Person, auf die man sich immer verlassen kann - mehr braucht es nicht zum Hit. Wie die Sängerin verrät, wollte sie mit dem Lied ihrem Lieblingsmenschen einfach mal Danke sagen. 

     

    Unter dem Künstlernamen "Namika", der aus dem Arabischen kommt und "Die Schreiberin" bedeutet, singt sich Hanan Hamdi wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, 2015 mit "Lieblingsmensch", von Platz 27 bis auf Platz eins der deutschen Singlecharts. 

     

    Fun Fact: Ihr Album mit dem Titel "Nador" hat nichts mit der marokkanischen Küstenstadt zu tun, aus der Namikas Großeltern 1970 nach Frankfurt am Main gezogen sind. Vielmehr ist das Wort für die Sängerin ein „Synonym für Selbstfindung“: „Ich bin die dritte Generation in Deutschland und sehe mich als Kulturhybrid. Ich bin nirgendwo wirklich zu Hause“, erzählte sie der Hessenschau.

     

    Cover: Sony Music

  • Söhne Mannheims
    Und wenn ein Lied
    läuft auch bei:

    Ruhige Töne der Söhne

     

    Mit "Und wenn ein Lied" konnte die Band rund um Xavier Naidoo und Michael Herberger, an ihren bisherigen Erfolg mit der Single "Geh davon aus" anknüpfen und holte sich zum wiederholten Male Platz zwei der deutschen Singlecharts.

     

    Der Song wurde 2005 mit dem Comet in der Kategorie "Bester Download-Song" ausgezeichnet. Das dazugehörende Album "Noiz" schaffte es in Deutschland und Österreich an die Spitze der Albumcharts. 

     

    Fun Fact: Der Titel des 2004 erschienenen Albums "Noiz" entwickelte sich aus dem Wort "Zion", der Titel der ersten Platte der Söhne Mannheims. Liest man das Wort rückwärts entsteht "Noiz". 

     

     

    Cover: Söhne Mannheims, Universal

     

     

     

     

     

     

     

  • Cassandra Steen feat. Adel Tawil
    Stadt

    Traum einer eigenen Stadt

     

    Zusammen mit Adel Tawil veröffentlichte Cassandra Steen den Song aus ihrem zweiten Album "Darum leben wir". Unzufrieden mit der Gesellschaft, die meist egoistisch, ignorant und kalt wirkt, geht es im Lied darum, eine eigene Stadt aufzubauen, die aus Herzlichkeit und Vertrauen besteht.

     

    Im Sommer 2009 schaffte es die Single auf Platz zwei der Deutschen Charts und erlangte Platinstatus. 

     

    Cover: Urban

  • Tim Bendzko
    Nur noch kurz die Welt retten
    läuft auch bei:

    Wichtige Dinge nur vorgeschoben

     

    Der Songtitel war für Bendzko ziemlich schnell klar, als er mit zwei Musikern zusammen ein neues Lied schreiben wollte. Er musste dabei an den Lebensgefährten seiner Mutter denken, der immer, wenn er sich vor irgendwelchen Aufgaben drücken und lieber Computer spielen wollte, sagte: "Nur noch kurz die Welt retten".

    Es geht also nicht um einen Helden, der sich auf den Weg macht um uns alle zu retten, wie man zunächst vermuten könnte. Im Gegenteil, es geht darum, nur vorzugeben, wichtige Dinge tun zu müssen, um eigentlich Freizeit zu haben. Im Song wird eine wartende Person vertröstet, weil der Sänger mit anderen Dingen beschäftigt ist. 

     

    2011 wurde der junge Mann aus Ost-Berlin mit seinem Song auf einen Schlag bekannt und wurde mit dem Bambi als auch mit dem Echo in der Kategorie "Newcomer" ausgezeichnet. 

     

    Cover: Columbia

     

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