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Die 20 größten Filmhits aller Zeiten

Film ab und Ohren spitzen: Das sind die wirklich größten Filmhits EVER!
  • David Bowie
    Heroes
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    Nie in den Charts - bis zum Tod des Sängers

    In Deutschland wird „Heroes“ besonders mit dem Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ in Verbindung gebracht; Protagonistin Christiane F. ist ein großer Fan von David Bowie und besucht im Film dessen Konzert. Mit schockierender Eindringlichkeit erzählt der Film, wie sie im jungen Alter drogenabhängig wird und auf dem Kinderstrich landet.

    Zu „Heroes“, in dem es um Liebe in Schatten des kalten Krieges und der Deutschen Teilung geht, inspirierte Bowie die Affäre seines damals noch verheirateten Produzenten mit seiner Backgroundsängerin.

    Kurios: Bowie, der zu dieser Zeit selbst in Berlin lebte, recordete den Song auch auf Deutsch und Französisch. Doch erst nach seinem Tod 2016 erreichte der Song erstmals die deutschen Charts.

     

    Cover: RCA

  • Ray Parker Jr.
    Ghostbusters
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    Werbejingle wird zum Ideengeber

    „Who you gonna call!?!? GHOSTBUSTERS!“ Bis heute ist diese Zeile überall auf der Welt bekannt und für immer mit gleichnamigem Film verbunden. Schließlich trug der Song, 1985 für den Oscar in der Kategorie „bester Song“ nominiert und Grammy ausgezeichnet, erheblich zum Erfolg der Sci-Fi-Komödie um 4 erfolglose Wissenschaftler, die sich entscheiden Geister zu jagen, bei.

    Zum Komponieren des Songs hatte Ray Parker Jr. nur wenige Tage und bezeichnete es als die größte Herausforderung, den Titel „Ghostbusters“ mit in den Song einzubringen. Der Jingle einer billigen TV-Werbung, brachte ihn letztlich dazu, seinen Refrain ähnlich eines Werbejingles zu gestalten.

    Kurios: Parkers Freundin und deren Freundinnen mussten den Titel für den Refrain gemeinsam im Chor rufen, weil er ihn nicht selbst singen wollte. In den USA erhielt der Song Platin Status.

     

    Cover: RCA

  • Whitney Houston
    I will always love you
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    Ein Welthit, obwohl nur der Ersatz

    Einen DER Herzschmerzmomente der Filmgeschichte erlebte der Zuschauer zweifelsohne in „Bodyguard“ mit Kevin Costner und Whitney Houston in den Hauptrollen. Letztere war es, die für den Thriller eine Coverversion von Dolly Partons „I will always love you“ aus dem Jahr 1974 aufnahm... und damit alle Rekorde brach: Platz 1 der Charts in 16 Ländern,  mehrfach Platinstatus,  Grammys für Song (1994 „Beste Single“) und Sängerin (1994 „Beste Weibliche Gesangsdarbietung – Pop“) und viele mehr.

    Wie im Film, geht es im Songtext um die Liebe zwischen zwei Personen, die wissen, dass sie nicht füreinander bestimmt sind und sich deshalb gehen lassen müssen. Whitney Houston spielt in dem Film eine berühmte Pop-Sängerin, Kevin Costner deren Bodyguard.

    Kurios: Ursprünglich wollte Houston Jimmy Ruffin’s „What becomes of the Brokenhearted“ für den Film covern, bis sie herausfand, dass der Song bereits ein Jahr zuvor im Film „Grüne Tomaten“ verwendet wurde. Bei den Filmkritikern konnte Bodyguard nicht an den musikalischen Erfolg anknüpfen. So war er sieben Mal für den „Gegenpreis“ zum „Oscar“, der „Goldenen Himbeere“ nominiert u.a. als schlechtester Film, sowie schlechteste Schauspielerin und Schauspieler.

     

    Cover: Arista

  • Pharrell Williams
    Happy
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    Das längste Musikvideo aller Zeiten

    Zunächst war “Happy” einzig als Beitrag zum Soundtrack von “Ich – Einfach Unverbesserlich 2” geplant. Nach der überwältigenden Resonanz wurde er jedoch als Single veröffentlicht und bereits Ende 2015 mit der „diamantenen Schallplatte“ für mehr als 1 Million Verkäufe in Deutschland ausgezeichnet. Damit ist „Happy“ eine der meistverkauften Singles seit 1975.

    Zusammen mit der Singleveröffentlichung ging auch ein 24-stündiger Clip live, in dem der Song in Dauerschleife abgespielt wird und immer unterschiedliche Menschen dazu tanzen. Es ist das längste Musikvideo aller Zeiten, mit mehr als 400 Darstellern, darunter auch Prominente wie Kelly Osbourne, Jimmy Kimmel und Jamie Foxx. Williams selbst ist zu Beginn jeder vollen Stunde zu sehen.

    Kurios: Als Reaktion auf das Video drehten Tausende Fans auf der ganzen Welt ihrer eigenen „Happy-Tributes“ darunter auch eine Gruppe junger Iraner, die dafür verhaftet und zu einer Strafe von 91 Peitschenhieben sowie einer Haft von 6 Monaten auf Bewährung verurteilt wurden.

    Williams hatte „Happy“ ursprünglich für Cee-Lo Green (Gnarls Barkley „Crazy“) geschrieben. Dessen Plattenfirma lehnte den Song aber ab, da er nicht zu den geplanten Veröffentlichungen Cee-Los passte. Der Song hat sich weltweit ca. 14 Millionen Mal verkauft, war für den Oscar nominiert und hat einen Grammy gewonnen (Bestes Video).

     

    Cover: Back Lot Music

  • Idina Menzel
    Let it go
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    Ein Song verändert die Filmhandlung

    Unzählige Eltern dürften „Die Eiskönigin“ mit ihrem Nachwuchs bereits so oft gesehen haben, dass sie die Dialoge selbst problemlos nachsprechen könnten. Und auch der dazugehörige Song „Let it go“ (deutsch „Lass jetzt los“) dürfte in Dauerschleife aus den Kinderzimmern des Planeten schallen. Der Film, der lose auf dem Märchen „Die Schneekönigin“ von H.C. Andersen basiert und von den Abenteuern der Prinzessinnen Elsa und Anna handelt, belegt (Stand 2018) Platz 12 der weltweit erfolgreichsten Filme aller Zeiten und ist der erfolgreichste reine Animationsfilm überhaupt.

    Ursprünglich war Elsa als Gegenentwurf zu Anna konzipiert, und der Song „Let it go“ sollte ihren Charakter als Bösewicht herausstellen. Doch die Songschreiber, das Ehepaar Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez, sahen auch Elsas verletzliche Seite und ein Mädchen, das verzweifelt versucht, seine Kräfte zu kontrollieren. Ihre Interpretation überzeugte die Filmemacher schließlich, den Charakter von Elsa noch einmal zu überarbeiten.

    Kurios: 2014 gewann „Let it go“ den Oscar als bester Filmsong gegen Pharrell Williams “Happy”. Weitere Preise (u.a. zwei Grammys) folgten. Der Soundtrack hielt sich mehr als drei Jahre lang in den deutschen Albumcharts und war 2014 mit über 10 Millionen verkauften Exemplaren, erfolgreichstes Album des Jahres, noch vor Taylor Swifts „1989“ und Ed Sheerans „X“.

     

    Cover: Walt Disney Records

  • Celine Dion
    My heart will go on
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    Vom Mann zum Hit überredet

    „Ich bin der KÖNIG der WELT“, Hand hoch, wer diesen Satz und den dazugehörigen Film…NICHT kennt! Wenige Filmzitate und Szenen haben eine prägnantere Wirkung auf die Wahrnehmung eines Filmes als Leo Di Caprios und Kate Winslets „Gallionsfigur“-Szene in James Camerons Blockbuster Titanic.

    Und ähnlich episch, wie die Geschichte um den Untergang des seinerzeit „großartigsten Schiffes der Welt“, ist Celine Dions dazugehöriger Soundtrack. Dabei waren sowohl Cameron als auch Dion, die Wunschbesetzung von Komponist James Horner, zunächst nicht überzeugt von dem Song. Vier Grammys, einen Oscar-, Golden Globe- und Bambi-Award  und über 18 Millionen Verkäufe später ist klar: die Entscheidung für den Song war die richtige; „My heart will go on“ ist einer der größten und erfolgreichsten Songs aller Zeiten.

    Kurios: Manager und Ehemann René Angélil musste Celine Dion überreden, eine Demoaufnahme für „My heart will go on“ einzusingen, damit es Cameron vorgespielt werden konnte. Diese Demoaufnahme wurde später zur finalen Version, Dion hat den Song danach nie mehr im Studio eingesungen.

     

    Cover: MusicEpic

  • Jennifer Warnes & Bill Medley
    Time of my Life

    Wundervolles Filmduett - spontan aufgenommen!

    „DIE Hebefigur“, “Mein Baby gehört zu mir!“, welche Frau hat nicht bereits davon geträumt, einmal „Baby“ zu sein?! Und welcher Mann hätte nicht gerne den dazugehörigen „Johnny“ a.k.a. Patrick Swayze gemimt. „Dirty Dancing“ ist noch heute einer der, wenn nicht DER Tanzfilm der Kino Geschichte, und hat einen Soundtrack mit zeitlosen  Klassikern (u.a. „Hungry Eyes“, „She’s like the wind“) hervorgebracht. Kein anderer Song verkörpert den Film aber mehr als „I’ve had the time of my life“, der für die finale Tanzszene geschrieben wurde.

    Bill Medley und Jennifer Warnes wurden für ihren Hit mit „Oscar“, „Golden Globe“ und „Grammy„ ausgezeichnet und das, nachdem beide zunächst zögerten, den Song gemeinsam für den Low-Budget Film aufzunehmen. Mit über 40 Covern und weltweit über 50 Millionen verkauften Exemplaren zählen „I’ve had the time of my life“ und der „Dirty Dancing“-Soundtrack zu den erfolgreichsten Filmmusiken die je geschrieben wurden.

    Kurios: „I’ve had the time of my life“ war Warnes dritter, mit einem Oscar ausgezeichneter Soundtrack Titel innerhalb der 80er Jahre, bis heute Rekord.

    Auch wenn sie auf der Leinwand das Liebespaar spielten, im wahren Leben konnten sich Patrick Swayze und Co.-Star Jennifer Grey nicht ausstehen und hatten sich ständig in den Haaren.

    „Dirty Dancing“ spielt im Sommer, wurde aber im  Herbst gedreht. Daher mussten bei Außenszenen häufig die Blätter der umliegenden Bäume und Büsche mit grüner Farbe besprüht werden.

     

    Cover: RCA

  • Survivor
    Eye of the Tiger
    läuft auch bei:

    Immernoch in der Sportwelt Zuhause

    Welcher Song darf auf keiner Workout/Sport Playliste fehlen!? Ganz klar, Survivors “Eye of the Tiger“. Der Titelsong des dritten Teils der „Rocky“ Reihe wurde innerhalb kürzester Zeit zum weltweiten Hit und steht seither als Inbegriff für  Motivation, Power und Ausdauer; perfekt für „Rocky“ und für Sportler. Wochenlang Platz 1 der Billboard Charts, „Grammy“-Auszeichnung und „Oscar“-Nominierung waren Formsache und mit über 9 Millionen verkauften Exemplaren weltweit, gehört „Eye of the Tiger“ zu den erfolgreichsten Singles überhaupt.

    Kurios: Ursprünglich wollte Hauptdarsteller und Regisseur Sylvester Stallone Queens „Another one bites the dust“ als Titelsong für Rocky III verwenden. Als ihm die Band die Freigabe verweigerte, wendete er sich umgehend an Survivor. „Eye of the Tiger“ sollte jedoch eigentlich als Soundtrack für den ersten Teil der „Karate Kid“ Reihe dienen. Stallone einigte sich daraufhin kurzerhand mit „Karate Kid“- Regisseur John G. Avidsen, den Song für „Rocky III“ freizugeben.

    Rockys Gegner „Clubber“ Lang wurde von Mr. T verkörpert, der mit „Rocky III“ seinen Durchbruch feierte und danach als „B.A. Baracus“ in der Action-Serie „Das A-Team“ große Bekanntheit erlangte. Ebenfalls eine Nebenrolle hatte der spätere WWF-Superstar und Wrestling-Champion Hulk Hogan.

     

    Cover: Liberty

  • Bee Gees
    Stayin' Alive
    läuft auch bei:

    Im Beat der Herzdruckmassage

    Denkt man an die Disco-Ära, denk man unweigerlich an “Saturday Night Fever”. Film und Soundtrack waren richtungsweisend für ein ganzes Genre und bis heute steht der Name „Bee Gees“ für einige der größten Disco-Hymnen, die je geschrieben wurden. Für den Titelsong „Stayin‘ Alive“ verzichteten die Brüder Gibb bewusst darauf, ihn nach dem Titel des Films zu benennen und brachen damit erstmals mit einer Hollywood Tradition. Nichtsdestotrotz wurde durch den riesigen Erfolg des Streifens auch der Titelsong zum Inbegriff der Disco-Ära.

    Eigentlich sollte der Song nicht als Single veröffentlicht werden, doch bereits nachdem die Fans die Trailer zum Film sahen, verlangten sie von Label und Radio Stationen, dass der Titel unbedingt veröffentlicht werden solle. Heute steht „Stayin‘ Alive“ für DEN „Bee Gees Sound“ und verhalf der Band auf ihren Weg zum Weltruhm.

    Mit über 40 Millionen verkauften Tonträgern war der Soundtrack zu „Saturday Night Fever“ bis zur Ablösung durch „Bodyguard“1993 der meistverkaufte Soundtrack. Erst Michael  Jacksons „Thriller“ löste ihn als erfolgreichstes Album per se ab.

    Kurios: Der Drummer der Band, Bernard Purdie, konnte an den Aufnahmen in Paris aus privaten Gründen nicht teilnehmen. Aus Mangel an Alternativen entschied man sich zwei Takte seiner Schlagzeugaufnahmen aus dem Song „Night Fever“ zu“ loopen“ (in Endlosschleife spielen) und als Grundlage für „Stayin‘ Alive“ zu verwenden. Aus Spaß benannte die Band dann in den Credits zum Song als Drummer „Bernard Lupe“ (in Anlehnung an den Namen des Drummers und als Wortspiel für „loopen“). Dieser wurde daraufhin ein gefragter Musiker, bis die Öffentlichkeit bemerkte, dass es diese Person gar nicht gab.

    Mit 103 BPM entspricht der Song außerdem der empfohlenen Taktfrequenz für die Herzdruckmassage und ist wegen seiner Bekanntheit gut als Merkhilfe geeignet. Der Soundtrack war das bestverkaufte Album aller Zeiten, bis es von Michael Jacksons „Thriller“ abgelöst wurde.

     

    Cover: RSO

  • Adele
    Skyfall
    läuft auch bei:

    Der erfolgreichste aller 24 Bond-Titelsongs

    „Mein Name ist Bond… James Bond“. Der berühmteste Geheimagent der Filmgeschichte hatte auch bei seinem 2012 veröffentlichten Auftrag, große musikalische Unterstützung. Neben Adele war Amy Winehouse zunächst Wunschkandidat der Produktionsfirma für einen Beitrag zum Film. Nach deren Tod 6 Monate vor Produktionsbeginn, fiel die Wahl dann aber sofort auf Adele, die zunächst noch zögerte, ob sie die Richtige für den Song/Film  sei und erst nachdem sie das Drehbuch gelesen hatte, vollends überzeugt war.

    Mit über 6 Millionen Verkäufen weltweit ist“ Skyfall“ einer der erfolgreichsten Bondsongs. Als erster Bondsong überhaupt wurde Skyfall mit dem „Oscar“ ausgezeichnet und knackte die 1 Million Marke bei Downloadverkäufen. „Golden Globe“, „Grammy“ und „Brit Award“ heimste Adele ebenso ein, wie Nr. 1 Chartpositionen in 11 Ländern und die Ehre, den Song bei den 85. „Oscars“ live performen zu dürfen.

    Kurios: Bond-Star Daniel Craig hatte sich ursprünglich die Kings of Leon für einen Titelsong gewünscht, die aber eine Absage erteilten. Nachdem er Adeles Song jedoch gehört hatte, war er zu Tränen gerührt und wünschte sich die Sängerin auch direkt auf dem nächsten Bond-Film.

    Der Song wurde am 05.10.12 um 0:07 Uhr nachts im Rahmen der Feierlichkeiten zum „Internationalen James Bond Tag“ anlässlich des 50. Jahrestages der Veröffentlichung von „James Bond jagt Dr. No“.

    2016 verbot Adele, Donald Trump den Song im Rahmen seines Wahlkampfes zu verwenden.

     

    Cover: XL Recordings

  • Elton John
    Circle of Life
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    Das Leben wiederholt sich - Hakuna Matata!

    Ganz sicher hat jedes Kind der 90er seinen persönlichen “König der Löwen” Moment. Wir haben um Mufasa geweint, mit Simba mitgefiebert, oder über Timon und Pumbaa gelacht, für jeden war etwas dabei. Nicht umsonst gibt es bis heute keinen erfolgreicheren rein handgezeichneten Animationsfilm, als „Der König der Löwen“.

    Und auch die Musik zum Film ist legendär. Ganze 5 Titel schrieben Elton John und Songwriter Tim Rice für den Film und verhalfen dem Soundtrack damit zu großem kommerziellen Erfolg.

    „Can you feel the love tonight“, den John und Rice schrieben, um die innige Beziehung zwischen „Simba“ und seiner „Nala“ zu untermalen, ist mit über 11 Millionen verkauften Exemplaren weltweit, einer der erfolgreichsten Songs überhaupt. Neben dem „Oscar“ gewann der Titel auch den „Golden Globe“ und Elton John den „Grammy“ für seine Version des Stückes.

    Kurious: Ursprünglich hatte Tim Rice Benny Andersson von ABBA zum Komponieren angefragt. Da dieser aber keine Zeit hatte, übernahm Elton John diesen Part.

    Neben „Can you feel the love tonight“ waren im selben Jahr auch “The circle of life” und “Hakuna Matata” für den Oscar nominiert. Beide waren ebenfalls von John und Rice für “König der Löwen” geschrieben worden, bis heute ein Rekord.

     

    Cover: Mercury

  • Ellie Goulding
    Love me like you do
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    Die Ballade des Verlangens

    DER Aufreger der Kinosaison 2015 war „Fifty shades of grey“ der Erotikthriller über die Beziehung der Studentin „Ana Steele“ und dem attraktiven Milliardär „Christian Grey“.

    „Love me like you do“, gesungen von Ellie Goulding und geschrieben u.a. von Max Martin, einem DER Hitgaranten der letzten 20 Jahre (u.a. Hits für Britney Spears, Backstreet Boys, Katy Perry, Maroon5 u.v.m.) passt perfekt ins Konzept und die Stimmung des Filmes. Gleichzeitig ist es der bislang erfolgreichste Song von Ellie Goulding, erreichte in 28 Ländern Platz 1 der Charts und verkaufte sich über 6 Millionen Mal (Stand 2018). Mit sechs Wochen an der Spitze der deutschen Charts ist „Love me like you do“ der erfolgreichste Song einer britischen Solointerpretin seit Sandie Shaw im Jahr 1967.

    Kurios: Max Martin hatte den Song bereits geschrieben, bevor er die Anfrage für „50 Shades of Grey“ bekam und wollte ihn eigentlich der Sängerin Demi Lovato zukommen lassen. Nachdem er das Drehbuch zum Film gelesen hatte, entschied Martin jedoch, dass der Song perfekt für den Film sei und passte ihn sofort inhaltlich an. Er sollte Recht behalten.

    Im dritten und letzten Teil der „Fifty Shades“ Reihe (VÖ 2018), ist eine leicht überarbeitete Version von „Love me like you do“ zu hören.

     

    Cover: Polydor

  • Monty Python
    Always look on the bright side of life
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    Die kongeniale Verwechslungskomödie von Monty Phyton

    “Das Leben des Brian”, bei Fans und Religionskritikern geliebt, bei religiösen Vereinigungen gleichermaßen gehasst, ist einer der erfolgreichsten Filme der britischen Komiker Truppe „Monty Python“. Viele Zitate aus dem Verlauf des Filmes, sind als dauerhafte Zitate in die Popkultur eingegangen („Chleudert den Purchen zu Poden“, “Er hat Jehova gesagt“ usw.). Komödiantischer und bis heute legendärer Höhepunkt bleibt aber die Schlussszene des Filmes, in der der Hauptprotagonist „Brian“, gemeinsam mit seinen Leidensgenossen, am Kreuz den Song „Always look on the bright side of life“ anstimmt.

    Obwohl der Song erst Anfang der 90er den Sprung in die Charts schaffte und nie besonderen kommerziellen Erfolg hatte, oder Auszeichnungen erhielt, ist er nach wie vor einer der bekanntesten Songs der Filmgeschichte und beliebte „Mitsing-Hymne“ bei öffentlichen Events (Fußballspiele etc.); außerdem einer der beliebtesten  Songs bei Beerdigungen in Großbritannien.

    Kurios: Kurz vor Beginn der Dreharbeiten, erteilte die Filmfirma EMI dem Projekt eine Absage, da der Vorstand das Drehbuch als zu anzüglich empfand. Nachdem „Monty Python“ Mitglied Eric Idle seinem Freund, dem Ex-Beatle George Harrison, von den Schwierigkeiten in der Finanzierung berichtete, brachte dieser kurzerhand die benötigten 4 Millionen Dollar aus eigenen Mitteln auf und das, wie Idle später vermutete, „offenbar nur, weil er den Film sehen wollte“.

     

    Cover: Warner Bros.

  • Will Smith
    Men in Black
    läuft auch bei:

    Außerirdische lernen Tanzschritte

    Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, seinen Gegenüber eine unangenehme Situation, oder einen Streit einfach so vergessen zu lassen. „Men in Black“ hatte dafür 1997 die Lösung: „Blitzdingsen“ war das Filmwort des Jahres und der Neuralisator eines der coolsten Film-Gadgets überhaupt.

    Und genau so cool wie der Film, der auf der gleichnamigen Comicbuch-Reihe basiert, war der dazugehörige Titelsong, von Superstar und Hauptdarsteller Will Smith. Der Song war Smith erste Solo-Single, nachdem er zuvor jahrelang mit Produzent DJ Jazzy Jeff als „Jazzy Jeff and the Fresh Prince“ zusammen gearbeitet hatte. Er erhielt für seine Performance den „Grammy“, mit fast 5 Millionen Verkäufen weltweit gehört „MIB“ zu Smiths erfolgreichsten Songs. Das dürfte auch Patrice Rushen gefreut haben, deren Song „Forget me nots“ Smith für „MIB“ gesampelt hatte.

    Kurios: Obwohl der Song in 11 Ländern auf Nr. 1 der Charts schoss, wurde er in den amerikanischen „Billboard Top 100“ nicht gelistet. „MIB“ war zunächst nicht als Single veröffentlicht worden, dies war seinerzeit allerdings Voraussetzung für eine Berücksichtigung in den Billboard-Charts. Bei den US-Airplay Charts, kletterte er jedoch ebenfalls auf die 1.

     

    Cover: Columbia

  • Aerosmith
    I don’t want to miss a thing
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    Ich vermisse dich - sogar wenn ich schlafe

    Eine der größten Liebes-Balladen der 90er Jahre stammt tatsächlich aus einem SciFi-Katastrophen Film. Der Asteroiden-Blockbuster „Armageddon“ mit Bruce Willis, Ben Affleck und Liv Tyler war der erfolgreichste Film des Jahres ´98.

    Die Besetzung von Liv Tyler war es auch, die den Ausschlag für Aerosmith als Interpreten von „I don’t want to miss a thing“ gab. Ursprünglich sollten U2 den von Diane Warren geschriebenen Song performen - Auf Aerosmith kam man erst, als feststand, dass Liv Tyler, Tochter von Aerosmith-Frontmann Steven Tyler, mit dabei sein würde. Als Nr. 1 in 11 Ländern (u.a. die einzige Nr.1 der US-Billboards in der Bandgeschichte), mehrfachen Platinauszeichnungen und fast 5 Millionen verkauften Einheiten, avancierte „I don’t want to miss a thing“ zum erfolgreichsten Hit der Band.

    Kurios: Der Song war im selben Jahr sowohl für den Oscar als auch den Negativpreis „Goldene Himbeere“ nominiert, eine absolute Seltenheit.

    An der ursprünglichen Version des Songs hatte neben Warren auch der Chicagoer Musiker Phil Kosch, Neffe von Sänger Lou Bega, mitgeschrieben. Später wurde er allerdings aus der Liste der Songwriter gestrichen.

     

    Cover: Columbia

  • Roy Orbison
    Pretty Woman
    läuft auch bei:

    Der Song wird nach 36 Jahren ein Mega-Hit

    “Pretty Woman” machte nicht nur Julia Roberts und Richard Gere endgültig zu Weltstars, sondern ist auch die moderne Variante von „Aschenputtel“ und einer der erfolgreichsten Liebeskomödien aller Zeiten.

    Seinen Titel hat der Film tatsächlich nach dem gleichnamigen Song von Roy Orbison aus dem Jahre 1964. Ursprünglich sollte der Film „3000“ heißen, nach dem Geldbetrag, den Julia Roberts Figur im Film für ihre Dienste erhalten sollte. Als man sich dazu entschied den Film etwas positiver zu gestalten, stand bei der Suche nach einem neuen Titel, Roy Orbisons Song Pate und wurde selbstverständlich auch verwendet. Mit Nr. 1 Platzierungen in 15 Ländern und über 7 Millionen verkaufen Tonträgern ist „Oh Pretty woman“, der erfolgreichste Orbison-Song. Posthum erhielt der Sänger 1991 hierfür den „Grammy“, 1999 wurde der Song in die „Grammy Hall-of-Fame“ aufgenommen.

    Kurios: Als Roy Orbison sich mit seinem Autorenpartner Bill Dees traf, um einen neuen Song zu schreiben, verabschiedete dieser vorher seine Frau Claudette zum Shopping in die Stadt. Roy fragte, ob sie dafür noch Geld brauche, woraufhin Bill charmant erwiderte: „Pretty woman never needs any money“ - Somit war die Idee zum Titel entstanden. Als Claudette nach 40 Minuten vom Einkaufen wieder kam, war der Song fertig und wurde eine Woche später veröffentlicht.

     

    Cover: Monument

  • Harold Faltermeyer
    Axel F
    läuft auch bei:

    Elektro-Pop aus Deutschland

    Lockere Sprüche am Laufband, coole Actionszenen und eine spannende Story, das waren die Zutaten, die „Beverly Hills Cop“ 1984 zum Blockbuster und Eddie Murphy endgültig zum Star machten.

    Und wie der immer völlig aufgedrehte Eddie Murphy in der Hauptrolle, ging auch der Soundtrack neue Wege. Als reines Instrumentalstück komponierte der deutsche Komponist und Produzent Harold Faltermeyer „Axel F“, angelehnt an den Namen der Hauptfigur. Die Spitzenposition in den Charts vieler Länder und der Gewinn des „Grammys“ machten den Song zu einem der erfolgreichsten Instrumentalstücke in der Popmusik.

    Noch erfolgreicher, wenngleich vielerorts auch verhasster, war die 2005er Neuauflage von „Axel F“ durch das Projekt „Crazy Frog“. Nr. 1 ist fast ganz Europa und vielen Ländern der Welt, in Frankreich gar die drittmeistverkaufte Single des 21. Jahrhunderts, Gold und Platinauszeichnungen und alleine über 20 Millionen Euro Umsatz durch den Verkauf des Handy-Klingeltones standen am Ende für das Remake zu Buche.

    Kurios: Für den Film „Beverly Hills Cop“ war eigentlich Sylvester Stallone als Hauptrolle gesetzt. Dieser schrieb das Drehbuch drastisch um, um mehr Actionszenen spielen zu können, was das Budget um 6 Millionen Dollar in die Höhe getrieben hätte. Da dies der Produktionsfirma zu teuer geworden war, entschloss man sich 2 Wochen vor Beginn der Dreharbeiten dazu, den mehr auf komödiantische Elemente ausgelegten Eddie Murphy zu besetzen.

     

    Cover: MCA Records

  • Whoopi Goldberg & The Sisters
    I will follow him
    läuft auch bei:

    Gute Laune Song aus dem Kloster

    1992 veröffentlicht, wurde  „Sister Act“ direkt zum Kassenschlager und Überraschungserfolg, der zum achterfolgreichsten Film des Jahres avancierte. Mit viel Witz und Charme bringt Hauptdarstellerin Whoppi Goldberg im Verlauf des Filmes einem Haufen scheinbar untalentierter Nonnen das Singen nahe. Dies geht soweit, dass der Chor am Ende des Filmes sogar vor Papst Johannes Paul II auftreten darf.

    Und exakt aus dieser Szene des Filmes entstammt der Song, der den Fans bis heute im Ohr hängt: „I will follow him“. Für den Film neu adaptiert, wurde der Song in dieser Version erstmalig von Peggy March aufgenommen und 1963 veröffentlicht –und machte Peggy March mit 15 Jahren zur jüngsten Sängerin aller Zeiten, die eine Nr.1-Single in den US Charts vorweisen konnte. Auch in anderen Ländern kletterte der Song auf die Poleposition und markierte den Beginn von Peggys langjähriger Karriere.

    Kurios: Ursprünglich war Bette Middler für die Hauptrolle in „Sister Act“ vorgesehen. Diese sagte allerdings ab, da sie befürchtete, dass ihre Fans es nicht gerne sähen, wenn sie eine Nonne spielte. Daraufhin erhielt Goldberg den Zuschlag.

     

    Cover: FNAC Music

  • Xavier Naidoo
    Sie sieht mich nicht
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    Filmsong mit viel Gefühl

    Geschrieben wurde der Song von den beiden Franzosen Jean-Jacques Goldman und Roland Romanelli für den ersten Realfilm "Asterix und Obelix gegen Caesar" mit Gérard Depardieux. Auch wenn der Film hinter den Erwartungen zurück blieb, die Musik tat es nicht. Goldman selbst sang den Titelsong, der die Emotionen aufkommen ließ. In zahlreiche Sprachen wurde der Song übersetzt.

    Den deutschen Titel textete Moses Pelham, gesungen von Xavier Naidoo. Der Sänger verzaubert mit seiner unglaublichen Stimme, die dem Stück eine gewisse Magie verleiht. Naidoo und Pelham erreichen mit ihrer Version Platz zwei der Charts und erhielten eine Platin-Auszeichnung für über eine halbe Million verkaufter Platten. 

    Kurios: Eigentlich war Naidoo bereits mit "20.000 Meilen", "Nicht von dieser Welt" und "Führ mich ans Licht" in den Top 10-Charts vertreten, doch der Filmsong machte ihn zu einem der erfolgreichsten Musikern. "Sie sieht mich nicht" landete ebenfalls in den Top 10 und wurde zu seinem damals erfolgreichsten Song. 

     

    Cover: Pelham Power Productions

  • Tina Turner
    GoldenEye
    läuft auch bei:

    Turner nur die zweite Wahl

    1995 erschien, nach einer sechsjährigen Pause, ein neuer Bondfilm, in dem erstmals Pierce Brosnan in die Rolle des MI6-Agenten schlüpfte mit der Lizenz zum Töten. Den Filmsong sang keine geringere als die "Queen of Rock'n'Roll", Tina Turner. 

    "GoldenEye" entwickelte sich zu einem der kommerziell erfolgreichsten Hits der Sängerin. In Europa schoss der Song bis in die Top Ten der Charts, in den USA wurde er jedoch weniger gefeiert und erreichte keine nennenswerte Chartliste. 

     

    Kurios: Tina Turner war für die Produzenten, darunter U2-Sänger Bono und Gitarrist The Edge eigentlich nur die Zweitbesetzung, denn zuvor sagten die Rolling Stones ab. Doch die Entscheidung, wer den Song dann singen sollte, lag auf der Hand. Es sollte Tina Turner werden, die gerade auf dem Höhepunkt ihrer Karriere war. 

     

    Cover: Parlophone

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