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Die 20 schönsten Evergreens aller Zeiten

  • Ben E. King
    Stand by me
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    Unter die besten Songs aller Zeiten gewählt!

     

    1961 war sein Jahr: Mit „Stand by me“ wurde Ben E. King als Solokünstler weltbekannt. Zuvor war er ein Jahr lang Mitglied der Band „The Drifters“ und feierte bereits in den 50er-Jahren große Erfolge. Doch Streit um die Gage ließ die Band auseinanderbrechen. Zudem wollte der Manager den Song nicht aufnehmen, so dass King die Gruppe verließ und alleine durchstartete.

     

    Mit veränderten Bassläufen und einem neuen Arrangement sang er das Lied neu ein und landete damit einen Welthit. Unzählige Male wurde der Song, in dem die Zuverlässigkeiten von Geliebten eingefordert wird, was immer auch geschehen sollte, bereits gecovert, u.a. von John Lennon, Otis Redding und Cher.

     

    Durch den gleichnamigen Film "Stand by me – Geheimnis eines Sommers" mit John Cusack und Kiefer Sutherland wurde der Song zum wiederholten Male zum Chart-Erfolg. Laut dem Unternehmen BMI hält sich der Song auf dem vierten Platz der meistgespielten Songs im US-Radio und -Fernsehen im 20. Jahrhundert. Das Magazin „Rolling Stone“ wählte die Ballade auf Platz 121 der 500 besten Songs aller Zeiten. Kürzlich wurde das Lied von der US-Kongressbibliothek in ihr Verzeichnis "Amerikanischer Schätze" der Musik aufgenommen. Dabei wurde besonders Kings "glühende Stimme" gewürdigt, die den Song zum Klassiker gemacht habe.

     

    Fun Fact: Der Song wurde 1987 für eine Werbung für Levi Jeans benutzt und erreichte dadurch in Großbritannien Platz eins der Single-Charts. 26 Jahre vorher erreichte die Single nur Platz 27. In Deutschland schaffte es „Stand by me“ auf Platz zwei.

     

    Cover: Atlantic

  • Louis Armstrong
    What a Wonderful World
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    Auf die Freundschaften und die Liebe!

     

    Er hat Jazz erst salonfähig gemacht: der Trompeter mit dem breiten Grinsen und der kratzigen Stimme. Doch der Song, mit dem er weltbekannt wurde, hatte mit Jazz eher wenig zu tun. Ursprünglich wurde „What a wonderful world“ für Tony Bennett geschrieben, doch der lehnte ab. Armstrong hingegen sah in dem Song einen großen Erfolg und und nahm ihn 1967 auf.

     

    Das Lied, das ihn unsterblich gemacht hat, handelt von der Schönheit der Natur und das kleine Glück und hatte die Intention eine Art symbolische Gegenströmung zum immer schlechter werdenden politischen Klima der USA zu bilden. Zu Zeiten von Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg und Protesten der Bürgerrechtsbewegung, wurde der Track erstmals in der „Tonight Show“ vorgestellt und erreichte in Großbritannien Platz eins der Hitparade.

     

    Der Song wurde übrigens von zahlreichen Künstlern, darunter Roy Clark, Joey Ramone oder Celine Dion, gecovert. Allerdings war es Armstrongs Version, die 1999 Einzug in die „Grammy Hall of Fame“ erhielt.

     

    Fun Fact: Die Plattenfirma, bei der Armstrong unter Vertrag stand, glaubte nicht an den Song und wollte ihn nicht veröffentlichen. Der Sänger hingegen war von seinem Erfolg überzeugt und verzichtete deshalb auf seine Gage. Er ließ sich lediglich 250 Dollar bezahlen, so dass er die Studiomusiker entlohnen konnte und Armstrong sollte Recht behalten: der Song kletterte – auch ohne Werbung – auf Platz eins in England und Platz acht in Deutschland.

     

    Cover: Stateside

  • Dusty Springfield
    Son of a Preacher Man
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    Aretha Franklin wollte den Song nicht

     

    Der Song handelt von einem jungen Mädchen und seiner Beziehung zu dem Sohn eines Predigers, vor dessen Vater sie ihre Liebe geheim halten müssen. Ursprünglich wurde das Lied Aretha Franklin angeboten, doch sie lehnte ab, da sie selbst Tochter eines Pfarrers war und den Text für respektlos hielt. Später änderte sie jedoch ihre Meinung und nahm sogar eine Coverversion des dann bereits bekannten Tracks auf - genauso wie Elvis Presley, die Foo Fighters und viele weitere Künstler.  

     

    1969 stiegt der Song auf Platz neun der Schweizer Hitparaden ein und hielt sich zwölf Wochen in den Single-Charts. Über zwei Wochen konnte das Lied sogar Postition drei ergattern. Auch in den amerikanischen Billboardcharts konnte sich der Song zwölf Wochen halten und erreichte dort Platz zehn. 

     

    Übrigens: Mehr als zwanzig Jahre später erhielt "Son of a Preacher Man" erneut Aufmerksamkeit, da Kultregisseur Quentin Tarantino in seinem Film „Pulp Fiction“ in einer Szene den Song verwendete. Er soll gesagt haben, dass es die berühmte Szene zwischen John Travolta und Uma Thurman nicht gegeben hätte, wenn er den Song nicht hätte verwenden dürfen. 

     

    Der New Musical Express platzierte das Lied von Dusty Springfield 2002 auf Rang 43 der besten Songs aller Zeiten, beim Ranking des Rolling Stone Magazines schaffte es "Son of a Preacher Man" immerhin noch auf Platz 240.

     

    Fun Fact: Es gibt sogar einen Drink, der nach dem Song benannt ist. Der hochprozentige "Son of a Preacher Man" besteht aus Pfefferminz Schnaps, Vodka oder Gin und Limonade. Na dann: Cheers!

     

    Cover: Atlantic

  • Sam Cooke
    Wonderful World
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    Unzählige erfolgreiche Coverversionen

     

    „Wonderful World“ wurde von Sam Cooke, Herb Alpert und Lou Adler geschrieben und handelt von einem verliebten jungen Mann, der zwar nicht sehr gebildet ist, aber alles versuchen will, ein besserer Schüler zu sein, um bessere Chancen bei seiner Angebeteten zu bekommen. Vor allem der Aspekt einer guten Bildung ist Cooke besonders wichtig. 

     

    In den USA erreichte der Song Platz zwölf der Charts. 1986 wurde er dann mit großem Erfolg wiederveröffentlicht und belegte unter anderem in Deutschland für einen Monat Platz drei der Hitparade. Im gleichen Jahr wurde Sam Cooke in die 'Rock and Roll Hall of Fame' aufgenommen.

     

    Unter anderem Herman’s Hermits, Rod Stewart sowie Art Garfunkel, James Taylor und Paul Simon haben "Wonderful World" über die Jahre erfolgreich gecovert. Und auch in zahlreichen Filmen ist der Song zu hören - zum Beispiel in „Der einzige Zeuge“, „Ich glaub mich tritt ein Pferd“, „Außer Atem“.

     

    Im Dezember 1964 wurde Sam Cooke im Hacienda Motel in Los Angeles von der Managerin Bertha Franklin erschossen. Die genauen Umstände sind bis heute nicht vollständig geklärt. 

     

    Fun Fact: Eigenltich hieß der Sänger mit bürgerlichem Namen Sam Cook, doch es gefiel ihm nicht, dass sein Name eine ungerade Zahl an Buchstaben hatte, daher fügte er seinem Nachnamen einfach ein "e" an. 

     

    Cover: RCA

  • Elvis Presley
    Jailhouse Rock
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    Ein Songtext mit schlimmen Folgen

     

    Die Aufnahmen des Songs begannen Ende April 1957 und er sollte der größte Rock-'n'-Roll-Hit aller Zeiten werden. Geschrieben wurde das Lied von Jerry Leiber und Mike Stoller für den gleichnamigen Musikfilm "Jailhouse Rock" mit Elvis Presley in der Hauptrolle, der einen singenden und prügelnden Knastbruder spielt, der unschuldig hinter Gittern sitzt. 

     

    Nach „Hound Dog“ war „Jailhouse Rock“ für Presley der zweite Nummer-eins-Hit in den US-Billboard Charts aus der Feder von Leiber und Stoller. Nur wegen des Erfolgs des ersten Titels wurden die Songschreiber beauftragt, einen weiteren Track mit Elvis aufzunehmen, doch mit dem Text taten sie sich schwer, denn es handelt sich meist um alberne Verse über Gefängnisromantik. 

     

    "Jailhouse Rock“ handelt von einer fiktiven Party im Gefängnis, bei der mehrere Insassen zusammentreffen, verschiedene Instrumente spielen und schließlich sogar eine Band gründen.

     

    Der Track ist übrigens die erste Single in der Geschichte der britischen Charts, die den Sprung von null auf eins geschafft hat!! In den USA erreichte sie Platin-Status und wurde 2005 sogar in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. 2016 gelang dann auch noch der Sprung in die Grammy Hall of Fame!

     

    Für seine Rolle in dem Film erhielt Elvis Presley 250.000 Dollar Gage und 50 % der Einnahmen.

     

    Fun Fact: Als Elvis den Song einsang, machte er sich keine großen Gedanken über den Text, doch als die Tanzszene mit dem Playback gedreht wurde, wurde ihm bewusst, was er singt und verschluckte vor Schreck eine locker sitzende Zahnkrone. Die Dreharbeiten wurden unterbrochen, Elvis musste ins Krankenhaus. Die Krone musste ihm aus der Lunge heraus operiert werden. 

     

    Cover: RCA Victor

  • James Brown
    It's A Man's Man's Man's World
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    Was wären die Männer nur ohne die Frauen...

     

    Er zählt zu den bekanntesten Songs von James Brown, doch der Text stammt nicht von ihm alleine. Seine damalige Lebensgefährtin Betty Jean Newsome ist für die Zeilen verantwortlich, die jedoch Browns Image als Chauvenist und Sex-Maschine gerecht werden. Sie beinhalten aber auch eine versteckte Message. Zwar leben wir in einer Welt, die von Männern erbaut wurde, in Form von Autos, Elektrizität und Eisenbahnen, doch ohne Frauen ist sie nichts wert. Die Welt wäre nicht lebenswert ohne Frauen. 

     

    "It's A Man's Man's Man's World" erhielt seinen Titel übrigens in Anlehnung an die Filmkomödie „It’s a mad, mad, mad world“ und das Paar landet damit einen Volltreffer. 

     

    Vom Rolling Stone Magazin wurde der Track auf Platz 123 der 500 besten Songs aller Zeiten gewählt - und das, obwohl er zuvor wegen seines chauvinistischen Textes schon heftig kritisiert worden war.

     

    Künstler wie Tom Jones, Christina Aguilera und Joss Stone versuchten sich immer mal wieder an Coverversionen - die Origianlversion von James Brown bleibt jedoch unerreicht.

     

    Fun Fact: Als Brown nicht länger mit Newsome liiert war, zogen die beiden vor Gericht, das klären sollte, wie viel Geld er seiner Verflossenen schulde, die dann behauptete, dass der Sänger keinen Teil des Songtexts schrieb. 

     

    Cover: King Records

  • Little Richard
    Tutti Frutti
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    Ein Küchensong wird zum Welthit

     

    Er gilt als schriller Wegbereiter des Rock'n'Roll. Mit hochtoupierten Haaren, Make Up und Brillanten an den Fingern galt er als Bürgerschreck, doch mit seinem wilden Rock'n'Roll, den die Welt zuvor noch nie gehört hat, traf er den Puls der Zeit. 

     

    Als Tellerwäscher in der Küche einer Busstation schufftete Little Richard und begann dort den Text des Songs zu schreiben. Er wollte unbedingt weg von dort und musste sich etwas überlegen. Als erstes entstand dabei „Awap bop a lup bop a wop bam boom“, was mit der Zeit eine geläufige Phrase von ihm wurde und lautmalerisch ein Schlagzeug nachahmen soll!

     

    Bestimmte Textpassagen mussten vor der Veröffentlichung des Songs entschärft werden, um keine Radiozensur zu provozieren, da sie - für die damalige Zeit - sehr zweideutig und anzüglich klangen. Der Titel wurde ein Hit und bescherte dem einstigen Tellerwäscher den langersehnten Durchbruch. Das Musikmagazin Rolling Stone wählte den Song auf Platz 43 der 500 besten Songs aller Zeiten. 

     

    Viele Künstler, wie Elvis Presley oder Pat Boone, coverten den Song und waren damit sogar noch erfolgreicher als Little Richard, doch der freute sich, dass er nicht länger in der Küche für 10 Dollar die Woche zwölf Stunden am Tag Geschirr spülen musste. 

     

    Fun Fact: Seine berühmten "Whoos" und "Aaahs" setzte Little Richard ein, damit sein Saxophonist Lee Allen wusste, wann er mit seinem Solo einsetzen musste.

     

    Cover: Speciality

  • Ray Charles
    Hit the Road Jack
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    Megahit dank Beziehungskrise

     

    Percy Mayfield, der gut mit Ray Charles befreundet war, schrieb den Song und nahm ihn mit einer Sängerin auf. Glücklicherweise wurde Charles auf den Song aufmerksam und machte daraus einen Hit. Er sang den Song zusammen mit seiner Background-Sängerin Margie Hendricks, mit der er eine Affäre hatte.

     

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten, hatte Charles jedoch die zündende Idee, dass Hendricks den Song mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch singen sollte. Das passte gut, denn der besungene Jack will die Zelte hinter sich abbrechen und seine Familie im Stich lassen. 

     

    Der Song gilt als einer der größten Hits von Charles. 1961 erreichte er damit Platz eins der Billboard Top 100, wo er sich über zwei Wochen hielt. Die Single verkaufte sich über eine Million Mal. 2012 wurde er in die Grammy Hall of Fame aufgenommen. 

     

    Fun Fact: 1989 kam das Lied in der Komödie „Das Traum-Team“ vor. Und auch in zahlreichen populären Medien, wie zum Beispiel der Serie „Two and a Half Men“ oder in der Werbung von „Kentucky Fried Chicken“ wird Bezug auf den Kultsong genommen.

     

    Cover: ABC Paramount

  • Bob Dylan
    Knockin' on Heaven's Door
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    Dylans Sturheit beschert ihm Riesenerfolg

     

    Bob Dylan schrieb den Song für den Soundtrack des Films „Pat Garret jagt Billy the Kid“ - der Track ist bis heute eines seiner bekanntesten Stücke. Der Text beschreibt die Gefühle bzw. die Gedanken eines Hilfssheriffs, der merkt, dass es bald mit ihm zu Ende gehen wird. Der Film erhielt schlechte Kritiken, doch der Song wurde zum Hit.

     

    "Knockin' on Heaven's Door " wurde in nahezu unzähligen Coverversionen immer wieder neu auf den Markt gebracht. Zweifellos die bekannteste und erfolgreichste darunter, ist die von Guns 'N' Roses aus dem Jahr 1992. Die Band erreichte damit Platz zwei der britischen Single-Charts. Die Rocker um Axl Rose und Slash performten die Nummer unter anderem beim Freddie Mercury Tribute Concert, um an den an Aids verstorbenen Queen-Sänger zu erinnen. Auch das Cover im Reggae-Style von Eric Clapton aus dem Jahr 1975 erfreut sich großer Beliebtheit.

     

    Bob Dylans Originalversion stieg nach der Veröffentlichung auf Platz 12 der Billboard Charts ein und wurde vom Schriftstellerverband „Western Writers of America“ zu einem der 100 besten westlichen Songs aller Zeiten gewählt.

     

    Fun Fact: Während Dylan das Stück zusammen mit dem Filmkomponisten Jerry Fielding schreiben sollte, kommt es wegen seiner Sturheit fast zum Eklat. Fielding findet den Song unpassend für manche Szenen und kritisiert den kark instrumentalisierten Folksong. Dylan setzt sich aber durch, weil ihm der Song besonders wichtig ist. Er erinnert ihn an eigene dunkle Erfahrungen in seinem Leben. 

     

    Cover: CBS

  • The Mamas & The Papas
    California Dreamin'
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    Sehnsucht nach Kalifornien

     

    John Phillips schrieb den Song für seine junge Frau Michelle, die schrecklich Heimweh nach Kalifornien hatte. Es war Dezember, kurz vor Weihnachten, und sie sehnte sich nach ihrer warmen Heimat. Inspiriert vom Kummer seiner Frau schrieb John das Lied, mit dem die Band 1965 bekannt wurde. 

     

    Philpps bot "California Dreamin'" zunächst seinem Freund Barry McGuire an, der erst kurz zuvor durch den Protestsong „Eve of Destruction“ bekannt geworden war. McGuire nahm die Nummer dankend an und lud "The Mamas & The Papas" ein, bei der Aufnahme im Hintergrund mitzuwirken. 

     

    Erst später veröffentlicht die Band selbst eine eigene Version des Songs - und wurde damit um einiges erfolgreicher als Barry McGuire. Der Titel verhalf der Band zu einem sensationellen Karrierestart und erreichte Platz vier der amerikanischen Single-Charts. Binnen kürzester Zeit wurde "California Dreamin'" zum internationalen Chartbreaker und Millionenseller!

     

    Bis dato wurde der Song 56 Mal gecovert und schaffte es auf Platz 89 der besten Songs aller Zeiten des Rolling Stone Magazines.

     

    Fun Fact: In der "California Dreamin'"-Welt war nicht alles traumhaft, im Gegenteil, es herrschte Chaos in der Gruppe, das dazu führte, dass sich die Band 1971 trennte. Michelle wurde aus der Band geworfen, weil sie zwei Affären hatte, eine davon mit ihrem Bandkollegen Denny Doherty, während sie noch mit John verheiratet war. Sie ist die Einzige der Gruppe, die heute noch lebt. 

    Nachdem sich die Band auflöste, startete John eine Solokarriere, mit der er keinen Erfolg hatte. Er wurde depressiv und nahm unkontrolliert Drogen. Später wurde er verhaftet.

     

    Cover: Dunhill

  • Mungo Jerry
    In the Summertime
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    Umsatzstärkster Sommerhit aller Zeiten

     

    Lead-Sänger und Gitarrist Roy Dorset schrieb den Song, während er noch bei „Timex“ arbeitete, denn die Band hatte gerade erst begonnen Musik als Hobby zu machen. Die eingängige Melodie kam Dorset eines Tages einfach in den Kopf  und in nur zehn Minuten schrieb der Musiker die passenden Lyrics dazu nieder.

     

    "In the Summertime", eine Hymne auf den lockeren Lebensstil, entwickelte sich in kurzer Zeit nicht nur zum absoluten Ohrwurm, sondern auch zum umsatzstärksten Sommerhit aller Zeiten! Bis heute ist es der erfolgreichste Sommerhit. Dabei war die Band eigentlich nur der Pausenfüller auf einem Popmusikfestival. Ihr Song wurde gerade erst veröffentlicht und schon spielten sie vor 35.000 Menschen. Mit ihrem Song stahlen sie den Stars die Show und lösten eine regelrechte Hysterie aus. 

     

    Der Track kletterte in 26 Ländern auf Platz eins der Charts und verkaufte sich über 20 Millionen Mal. 1995 wurde der Song übrigens erfolgreich von Shaggy gecovert. 

     

    Fun Fact: Ray Dorset und seine Bandkollegen lebte damals in bescheidenen Verhältnissen. Bescheiden waren auch die Instrumente, die die Band für den Song zur Verfügung hatten. Sie bliesen auf einem Weinkrug, spielten auf einem verstimmten Klavier und "misshandelten" ein Waschbrett. Als das Lied dann auch noch etwas zu kurz war für eine Platte, bauten sie einfach das Geräusch eines vorbeifahrenden Triumph-Sportwagens ein und schon war der Sommerhit fertig. 

     

    Cover: Janus Records

  • Led Zeppelin
    Stairway to Heaven
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    Bester Rocksong aller Zeiten

     

    Der Text des wohl bekanntesten Zeppelin-Titel gibt bis heute Rätsel auf und lässt viel Raum für Interpretationen. Was steckt hinter der "Treppe zum Himmel"?  

     

    Vordergründig geht es in der Nummer um eine Frau, die denkt, sie könnte sich mit Geld sprichwörtlich alles erkaufen. Auf die harte Tour muss sie allerdings erfahren, dass das nicht möglich ist - vor allem dann, wenn man nur nimmt aber niemals gibt.

     

    Hintergründig ranken sich jedoch immer noch Gerüchte um die teils mysteriösen Lyrics. So meinen die einen, die beiden Autoren Robert Plant und Jimmy Page beschreiben einfach nur einen intensiv erlebten LSD-Trip. Andere denken herauszuhören, dass dem Lied eindeutig eine sozialkritische Botschaft zu Grunde liegt.

     

    Selbst Plant versuchte in den 70ern immer wieder zu erklären, wovon der Text handelt, doch das weiß er selbst nicht so genau. Er sei sich jedoch sicher, dass der Erolg des Songs mit dem abtrakten Text zusammenhängt. Er sagte einst: "Je nachdem welchen Tag ich erlebe, interpretiere ich den Text auf verschiedene Art und Weise – und ich habe den Text selbst geschrieben."

     

    Die Musikzeitschrift „Guitar World“ rankte den Part von Jimmy Page in „Stairway to Heaven“ zum besten Gitarrensolo aller Zeiten. Vom Rolling Stone wurde der Track 2004 auf Platz 31 der besten Songs aller Zeiten gewählt.

     

    Der Song ist zwar nie als Single veröffentlicht worden, jedoch verkaufte sich das Album „Led Zeppelin IV“, auf dem der Track enthalten ist, alleine in den USA 23 Millionen Mal und ist damit das drittmeistverkaufte Album der Musikgeschichte.

     

    Fun Fact: Mit der „Backmasking-Methode“, also auf Vinyl rückwärts abgespielt, soll man dem Song angeblich eine satanistische Botschaft enthemen können, die die Worte „Sweet Satan“ und die Zahl „666“ enthält! 

     

    Cover: Atlantic

  • Eagles
    Hotel California
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    You can check out any time ... but you can never leave!

     

    "Hotel California" befasst sich mit dem vermeintlichen Ideal des American Dream, der bei näherer Betrachtung eher einem Albtraum gleicht.

     

    Ein müder Reisender hält an einem abgelegenen Hotel, angelockt von einer schönen Frau und beschließt, dort zu übernachten. Bald findet er jedoch heraus, dass die Gäste zwar gastfreundlich sind, aber eine eingeschworene Gemeinschaft bilden und "Gefangene ihrer Süchte" sind, denen sie bedingungslos nachgehen. Wer das Hotel California einmal betreten hat, kann zwar wieder gehen, aber es trotzdem nie ganz verlassen.

     

    Es gibt mehrere Interpretationen des Textes: So könnte es sich beim "Hotel California" um eine Hippie-Sekte, eine Gemeinschaft von Satanisten oder um eine psychiatrische Einrichtung handeln. Oder steht es für eine Drogenabhängigkeit? Es könnte aber auch eine Abrechnung mit dem Lebensgefühl des Rock’n’Rolls sein, dem die Eagles selbst fröhlich frönten.

     

    Letztendlich soll nach Don Felder, dem Co-Autor des Songs, jeder in "Hotel California" aber einfach das sehen, was er darin sehen möchte, denn es stellt für jeden Hörer etwas anderes dar. Es handelt sich um ein universelles Lied, welches dem Hörer gerade das gibt, was er braucht. Vielleicht ist das der wahre Kern dieses Evergreens.

     

    1978 gewann der Song einen Grammy in der Kategorie „Record of the Year“ und wurde vom Rolling Stone Magazine auf Platz 49 der 500 besten Songs aller Zeiten gewählt. Der Song wurde über 32 Millionen Mal verkauft.

     

    Fun Fact: Zahlreiche Hotels, überall auf der Welt, haben sich nach dem Song benannt. Es gibt zudem zahlreiche Cover-Versionen in etlichen Stilrichtungen, die man sich nur vorstellen kann. So ist zum Beispiel in dem Film „The Big Lebowski“ eine Reggea-Version des Songs zu hören.

     

    Cover: Asylum Records

  • The Beatles 
    Yesterday
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    Für den Song geschämt

     

    Die Melodie zu "Yesterday" kam Paul McCartney im Traum. Unmittelbar nach dem Aufstehen, setzte sich Paul mit der weltbekannten Tonfolge im Kopf ans Klavier und begann zu komponieren. Doch irgenwie kam ihm die Melodie bekannt vor und er dachte, er hätte sich nur an etwas Vergangenes erinnert. 

     

    McCartney selbst hält den TItel übrigens für seinen "vollendesten Song überhaupt", dennoch hat es anderthalb Jahre gedauert, bis "Yesterday" aufgenommen wurde. Paul und Martin war es irgendwie peinlich, denn sie waren doch eigentlich eine Rock’n’Roll-Band. 

     

    In den USA belegte der Song vier Wochen lang Platz eins der Charts, in Großbritannien sogar ganze zwei Monate. Mit über sieben Millionen Performances weltweit, ist er zudem der am meisten aufgeführte Song überhaupt! 

    Außerdem wurde "Yesterday" von MTV und dem Rolling Stone zum besten Popsong seit 1963 erklärt.

     

    Der Song steht sogar im Guiness-Buch der Rekorde als der am häufigsten gecoverte Song aller Zeiten. Über 2200 Versionen gibt es davon u.a. von Frank Sinatra, Otis Redding und Willie Nelson. 

     

    Fun Fact: Als Arbeitstitel erhielt "Yesterday" übrigens den wenig klangvollen Namen "Scrambled Eggs" (auf deutsch Rührei!). Erst als der Songtext komplett fertiggestellt war, wurde die Nummer umbenannt.

     

    Cover: Parlophone

  • Rolling Stones
    (I can't get no) Satisfaction
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    Die Hymne der Unzufriedenheit

     

    Die Idee zu dem berühmten Eingangsriff von "Satisfaction" kam Keith Richards mitten in der Nacht, nach einem Konzert der Rolling Stones im Rahmen ihrer dritten US-Tournee. Zu dieser Zeit bestand das Repertoire der Briten noch größtenteils aus Coversongs, aber die Jungs wollten endlich auch eigene Stücke spielen. Richards wachte nachts auf, griff zu seiner Gitarre und nahm das legendäre Riff auf seinem Kassettenrekorder auf. Am nächsten Morgen spielt er Jagger die Aufnahme vor, der inspiriert vom Riff und der Titelzeile, in zehn Minuten am Pool den Text schreibt, der sich mit der Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen befasst.

     

    „Satisfaction“ wird zum ersten Rolling Stones-Hit in den USA und belegte Platz eins der Charts. In Deutschland hielt sich der Song über sechs Woche auf der Spitzenposition und auch in Großbritannien schaffte es der Titel auf den ersten Rang.

     

    1999 wurde "Satisfaction" in einem Ranking der besten Rock Songs vom Rolling Stone Magazine und MTV auf Platz zwei gewählt. Noch heute spielen die Rolling Stones die Nummer als Zugabe auf ihren Konzerten! 

     

    Jagger und Richards behaupten beide, sie hätten nie geplant, den Song wie zuerst aufgenommen zu veröffentlichen, da er ihrer Meinung nach noch zu "unfertig" klang.

     

    Fun Fact: Eigentlich war der Song noch gar nicht ganz fertig, als der Manager der Band die Demoaufnahme an die Radiosender weitergab. Als die Stones im Auto fuhren und plötzlich ihren Titel im Radio hörten, waren sie ziemlich sauer. Doch es folgte der Riesenerfolg für die Band aus England und alle interessierten sich schlagartig für sie.

     

    Cover: London Records

  • Aretha Franklin
    Respect
    läuft auch bei:

    Erst Aretha machte den Song zum Hit

     

    Die Originalversion von "Respect" stammt von Otis Redding und wurde im Jahr 1965 aufgenommen. Sie handelt von dem Respekt und der Anerkennung, den der Sänger von seiner Frau erwartete!

     

    Der Produzent Jerry Wrexler sah jedoch mehr Potenzial hinter den Lyrics und nahm ihn daher noch einmal gemeinsam mit Aretha Franklin auf. Darin singt Franklin einen veränderten, auf ihr Geschlecht zugeschnittenen Text. Er handelt von der Anerkennung und Gleichberechtigung und sorgt besonders bei Afroamerikanern für ein neues Selbstbewusstsein. Sie gab den Frauen, die lange stillgehalten haben, eine Hymne. 

     

    Als der Song 1967 veröffentlicht wurde, stieg er direkt auf Platz eins der US-Charts ein und sicherte sich Platz zehn in England. In Deutschland schaffte er es unter die TOP 30. Die Single wurde mehr als eine Million Mal verkauft. 

     

    Von der "New York Times" wurde Aretha Frankllin als "eine der großartigsten Sängerinnen Amerikas - in jeder Stilrichtung“ betitelt und das Magazin "Rolling Stone" kürte sie 2010 zur "besten Sängerin aller Zeiten". Mehr als 100 Songs von ihr schafften es in die Charts und sie wurde mit 18 Grammys ausgezeichnet.

     

     

    Fun Fact: Während die Soulsängerin durch die Clubs tingelte und wenig erfolgreich war, feierte ihr Musikkollege Otis Redding einen Erfolg mit dem Song "Try a little tenderness", den Franklin bereits Jahre zuvor veröffentlichte. Als er sich auch noch über sie lustig machte, schwor sie ihm, sich irgendwann an einem seiner Songs zu bedienen. Mit "Respect" landete sie dann einen Megahit. 

     

    Cover: Atlantic

  • Percy Sledge
    When a man loves a woman
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    Weg für Südstaaten-Soul geebnet

     

    Bevor er mit seinem Schmusesong einen Nummer-eins-Hit landete, schuftete Percy Sledge auf einer Baumwollfarm in Alabama und später als Krankenpfleger. Einer seiner Patienten war es, der ihn 1966 einem Produzenten vorstellte, der mit ihm die gefühlvolle Ballade aufnahm.

     

    Ursprünglich hieß der Song "Why did you leave me, Baby?", wurde aber von den Produzenten umgedichtet. Damit war die Hymne an die verlorene Geliebte geschaffen und wurde zum Paradebeispiel der Soulballade. Mit Gold ausgezeichnet sorgte das Lied für den Durchbruch des Südstaaten-Souls. 

     

    Fun Fact: Reich wurde der Musiker nicht mit dem Hit, denn der Text war nicht mehr seiner und die Melodie stammte von seinen Bandmitgliedern, denen er die Rechte überlassen hatte. Also schrieb er weitere Songs wie "I'll be your everything" und "Sunshine", mit denen er auf erfolgreiche Tour in Europa und Afrika ging. 

     

    Cover: Atlantic

  • Frank Sinatra
    New York, New York
    läuft auch bei:

    Eine Hymne an New York

     

    Der Song gehört zu einer der erfolgreichsten von Sinatra und bescherte ihm nicht nur Weltruhm, sondern wurde auch zu seinem Markenzeichen. Erstmals wurde das Lied 1979 veröffentlicht und war bis zu seinen letzten Auftritten im Dezember 1994 fester Bestandteil seines Konzertrepertoires.

     

    Eigentlich wurde der Song unter dem Titel "Theme from New York, New York" von Fred Ebb und John Kander für den Musikfilm "New York, New York" geschrieben und erstmals von Liza Minnelli performt. 

     

    Fun Fact: Frank Sinatra gilt als der erste Popstar der Musikgeschichte, da verwundert er nicht, dass seine weiblichen Fans Zimmermädchen bestochen haben sollen, um einmal sein Hotelbett anfassen zu dürfen. Zudem mussten die Reinigungskräfte auf seinen Konzerten in New York im Jahr 1944 öfter antreten, da die Frauen wohl die Kontrolle über ihre Blase verloren, als sie ihn sahen. 

     

    Cover: Reprise Records

  • Simon &Garfunkel
    Mrs. Robinson
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    Erfolgreicher Filmtitel

     

    Neben "The Sounds of Silence" schaffte das Folk-Rock-Duo mit "Mrs. Robinson" 1968 ihren zweiten Nummer-eins-Hit in den USA. Der Song hielt sich drei Wochen auf der Spitzenposition und insgesamt 13 Wochen in den amerikanischen Singlecharts. In Deutschland schaffte es das Lied nur auf Platz 39. 

     

    Geschrieben hat Paul Simon den Titel für den Film "Die Reifeprüfung", in dem er bereits 1967 zu hören war. Der Song wurde mit zwei Grammys in den Kategorie "Single des Jahres" und "beste Gesangsdarbietung eines Duos oder einer Gruppe, zeitgenössischer Pop" ausgezeichnet. 

     

    Fun Fact: Der Song handelte eigentlich von dem Baseballstar Joe DiMaggio und Mrs. Roosevelt, der Text wurde jedoch angepasst und so wurde daraus "Mrs. Robinson". Der Sportler war hingegen nicht begeistert von den Zeilen über sich, dass er in Betracht zog, Simon zu verklagen. Nach einem zufälligen Treffen konnte der Songwriter DiMaggio aber besänftigen. 

     

    Cover: CBS

  • Billy Joel
    Paino Man
    läuft auch bei:

    Ein Song über viele kleine Schicksale

     

    Mit "Piano Man" feierte Billy Joel, der als einer der erfolgreichsten und talentiertesten Popstars der Welt gilt, seinen ersten großen Erfolg. Zuvor spielte er in Hotelbars, um sich das Geld für die Miete zu verdienen, denn sein erstes Album floppte.

    Aus den Erzählungen der Hotelgäste schrieb er seinen Hit - ein Stück zusammengesetzt aus vielen kleinen Schicksalen. Der ungewöhnliche Walzerryhtmus oder die Einfachheit des Songs waren es wohl, die das Lied zum Evergreen machten - ganz egal, der Song bescherte Billy Joel 1973 den ganz großen Durchbruch. 

     

    Fun Fact: Wie Billy Idol in einem Interview mit der britischen Zeitung "Metro" 2006 gestand, war er über den Erfolg des Songs ein bisschen verlegen. Er selbst findet die Melodie nicht so toll, da sie sich ständig wiederhole, auch der Text bestehe aus schlichten Limerick-Reimen. Doch er sehe seine Songs immer als Kinder und über diesen denke er immer: "Gutes Kind". 

     

    Cover: Columbia

     

     

     

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