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Die 20 schönsten Balladen aller Zeiten

Eine Portion Romantik gefällig? Hier gibt's die schönsten Balladen aller Zeiten im Überblick. Es darf gekuschelt werden!
  • Whitney Houston
    I Will Always Love You
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    Größter Hit aller Zeiten

     

    Mit der Coverversion von Dolly Partons Song "I will always love you" von 1974 brach Whitney Houston alle Rekorde: Platz 1 der Charts in 16 Ländern, mehrfach Platinstatus, 5x Gold, Grammys für Song (1994 „Beste Single“) und Sängerin (1994 „Beste Weibliche Gesangsdarbietung – Pop“) und über neun Millionen verkaufte Exemplare. Über viele Jahre war das Stück die meistverkaufte Single in den USA und erreicht Platz 68 der "Billboard Greatest Songs of All Time". 

     

    Whitney Houston nahm den Song für den Film "Bodyguard" mit Kevin Costner und ihr in den Hauptrollen, auf. Wie im Film, geht es im Songtext um die Liebe zwischen zwei Personen, die wissen, dass sie nicht füreinander bestimmt sind und sich deshalb gehen lassen müssen. Houston spielt in dem Film eine berühmte Pop-Sängerin, Kevin Costner deren Bodyguard.

     

    Cover: Arista

  • Jennifer Rush
    The Power of Love
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    Gleich mit zwei Versionen in den Top Ten

     

    Im Dezember 1984 veröffentlicht, stieg der Song, durch den Jennifer Rush weltweit bekannt wurde, gleich in sieben Ländern auf Platz eins ein. Auch wenn es in Deutschland nur für Rang 16, Ende `85 Platz neun, gereicht hat, hielt sich der Song dennoch fast sieben Monate in den Charts, während in Spanien gleich zwei Versionen, eine englische und spanische, unter den Top Ten landete. 

     

    Rush schrieb mit dem Titel Geschichte, denn in Großbritannien wurde das Stück zur meistverkauften Single einer Solokünstlerin. Dies brachte ihr eine Diamant-Schallplatte und einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde ein. 
     

    Cover: CBS

  • Meat Loaf
    I’d do anything for love
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    Zwei Songs gleichzeitig in den Top Ten

     

    Die Rockballade wurde zum erfolgreichsten Song des Sängers und belegte nach Veröffentlichung 1993 in 28 Ländern Platz 1 der Singlecharts. Es war Meat Loafs erste Nummer Eins in Großbritannien und den USA. Um die Welle des Erfolgs weiter mitzunehmen, wurde die Single „Bat out of Hell“ in Großbritannien wiederveröffentlicht und erreichte ebenfalls die Top Ten. Damit platzierte der Rocksänger zwei Singles gleichzeitig in den britischen Top Ten Single-Charts. 

     

    Besonders der Text bzw. das Wörtchen „that“ in dem Satz „But I won’t do that“ sorgte bereits des Öfteren für Verwirrung und Fehlinterpretationen, dabei bezieht es sich nur auf den jeweils vorangegangen Satz, wie Marvin Lee Aday alias Meat Loaf einmal erklärte. 
     

    Cover: Virgin

  • Sinéad O'Connor
    Nothing Compares 2 U
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    Erfolgreich mit Coverversion von Prince

     

    Mit ihrer Version schaffte es die Sängerin in Deutschland auf Platz 1 der Charts. Ursprünglich wurde der Song von Prince für dessen musikalisches Projekt „The Family“ geschrieben, doch er fand nur wenig Beachtung. O’Connor hingegen verkaufte über 10 Millionen Exemplare und machte daraus einen internationalen Nummer-eins-Hit.

     

    Mit dem riesigen Erfolg wohl überfordert, machte sie mit negativen Schlagzeilen von sich reden: Auftritt abgesagt, weil die amerikanische Nationalhymne vor ihrer Performance gesungen werden sollte. Sie lehnte vier (!) Grammy-Awards ab,  zeriss in der Sendung „Saturday Night Live“ ein Bild des Papstes Johannes Paul II., heiratete zum vierten Mal und ließ sich 16 Tage später wieder scheiden. Außerdem verbreitete sich die Nachricht eines Suizidversuchs.

     

    Zeitweise zog sie sich aus dem Musikgeschäft zurück, unternahm 2005 ein Comeback, doch an die früheren Erfolge konnte sie nicht mehr anknüpfen.

     

    Cover: Chrysalis

  • Percy Sledge
    When a man loves a woman
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    Weg für Südstaaten-Soul geebnet

     

    Bevor er mit seinem Schmusesong einen Nummer-eins-Hit landete, schuftete Percy Sledge auf einer Baumwollfarm in Alabama und später als Krankenpfleger. Einer seiner Patienten war es, der ihn 1966 einem Produzenten vorstellte, der mit ihm die gefühlvolle Ballade aufnahm.

     

    Ursprünglich hieß der Song "Why did you leave me, Baby?", wurde aber von den Produzenten umgedichtet. Damit war die Hymne an die verlorene Geliebte geschaffen und wurde zum Paradebeispiel der Soulballade. Mit Gold ausgezeichnet sorgte das Lied für den Durchbruch des Südstaaten-Souls. 

     

    Reich wurde Percy Sledge nicht mit dem Hit, denn der Text war nicht mehr seiner und die Melodie stammte von seinen Bandmitgliedern, denen er die Rechte überlassen hatte. Also schrieb er weitere Songs wie "I'll be your everything" und "Sunshine", mit denen er auf erfolgreiche Tour in Europa und Afrika ging. 

     

    Cover: Atlantic

  • U2
    With or without u
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    Ein verdrehtes Liebeslied

     

    Er ist wohl einer der bekanntesten Songs der Band und nach "I still haven't found what I'm looking for" der am häufigsten gecoverte. Auf der Liste der 500 besten Songs aller Zeiten wurde "With or without you" auf Platz 131 vom Rolling Stone Magazin gewählt. 

     

    Da der Songtext viele Interpretationen zulässt, erklärte Bono gegenüber dem Musikmagazin, dass es sich bei dem Titel um ein verdrehtes Liebeslied dreht, das von der Gewalttätigkeit der Liebe sowie von Eigentümerschaft und Besitztum handelt. Einen persönlichen Bezug zum Sänger lässt sich aber auch finden, so sah sich Bono dem Publikum ausgesetzt, worunter sein Privatleben als auch die Band selbst litten. 

     

    Als der Song 1987 veröffentlicht wurde, schaffte er es gleich in mehreren Ländern in die TOP Ten. In den USA war es die erste U2-Single, die es auf Platz eins der Billboard Charts schaffte und sich für drei Wochen an der Spitze hielt. In Deutschland erreichte der Song Platz 7, wo er sich über sieben Wochen behaupten konnte. 

     

    Cover: Island Records

  • Eric Clapton
    Tears in heaven
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    Schwerer Schicksalsschlag im Song verarbeitet

     

    Den traurige Song schrieb Eric Clapton für seinen kleinen verstorbenen Sohn, neun Monate nachdem der vierjährige Junge aus dem 53. Stock eines Hauses stürzte. Es ist die wohl persönlichste Geschichte, die der Sänger in einem Song verarbeitet hat.

     

    Zu beginn des Lieds stellt sich der trauernde Vater eine Begegnung mit seinem Sohn im Himmel vor und fragt sich dabei, ob er ihn wiedererkennen würde. Er stellt jedoch dabei fest, dass er dort nicht hingehört, sondern in sein Leben zurückkehren und stark sein muss. Am Ende des Songs ist er sich sicher, dass im Himmel Frieden herrsche und es dort keine Tränen mehr gibt. 

     

    Die Single wurde zur erfolgreichsten in Claptons Karriere, doch es dauerte 13 Jahre, bis der Sänger das Gefühl hatte, seine Trauer verarbeitet zu haben, denn seit 2004 sang er den Titel "Tears in heaven" nicht mehr live. Er heiratete erneut und bekam weitere Kinder, jedoch nie mehr einen Sohn. 

     

    Cover: Duck Records

  • Céline Dion
    My heart will go on
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    Zum Megahit überredet

     

    Wer kennt den Satz "Ich bin der König der Welt", den Leonardo Di Caprio von der Reling im Film "Titanic" ruft, nicht? Dieses Filmzitat ist wohl immer mit dem Soundtrack von Céline Dion verbunden. Eigentlich wollte die Sängerin den Titelsong gar nicht singen, ihr verstorbener Mann René war es, der sie davon überzeugte, den Song einzusingen, der 1998 zum Riesenhit wurde. 

     

    Vier Grammys, einen Oscar-, Golden Globe- und Bambi-Award und über 18 Millionen verkaufte Exemplare machten „My heart will go on“ zu einem der größten und erfolgreichsten Songs aller Zeiten.

     

    Cover: Columbia

  • Ed Sheeran
    Perfect
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    Aus Freundschaft wird Liebe

     

    Als vierte Single wurde "Perfect" aus Sheeran's Erfolgsalbum "Divided" im September 2017 veröffentlicht und schaffte es gleich in fünf Ländern auf Platz eins der Singlecharts. Während sich der Titel in Deutschland über 10 Wochen auf der Spitzenposition hielt, belegte er in Österreich gleich doppelt so lange den obersten Rang. Mit über 13 Millionen verkauften Exemplaren wurde die Platte einmal mit Gold, 61 Mal mit Platzin und zweimal mit Diamant ausgezeichnet. Das dazugehörende Musikvideo wurde über 230 Millionen Mal angeklickt. 

     

    Mit diesem Song, den Sheeran wie viele andere auch selbst schrieb und sogar co-produzierte, singt sich der Ausnahmekünstler mitten ins Herz. Die Liebesballade handelt von einer langjährigen Freundschaft, aus der viel später plötzlich Liebe wird. 

     

    Cover: Asylum Records

  • Silbermond
    Das Beste
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    Der ultimative Dauerbrenner auf Hochzeiten

     

    Mit viel Gefühl singt Stefanie Kloß die Ballade und muss dabei immer an ihren verstorbenen Vater denken und daran, wie wichtig es ist, jede Minute mit geliebten Menschen zu genießen, erzählte sie in einem Interview. 

     

    Der Song, der von Gitarrist Thomas in einer Stunde komponiert wurde, schaffte es direkt auf Platz Eins der deutschen Single-Charts und hielt sich dort sieben Wochen lang. Der Titel ist Programm, denn er wurde zum erfolgreichsten Hit der Band. Insgesamt hielt er sich 85 Wochen in den Charts, 17 davon in den TOP 10. 

     

    Neben einem Echo, den die Band 2007 für die Kategorie „Hit des Jahres national/international“ gewann, wurde der Song mit drei Goldenen Schallplatten ausgezeichnet. Auch heute darf der Song auf keiner Hochzeits-Playlist fehlen, denn er steht für das ultimative Liebeslied. 

     

    Cover: Columbia

  • Adele
    Someone like you
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    Liebeskummer inklusive

     

    Aus ihrem Erfolgsalbum "21" wurde diese wunderschöne Klavierballade als dritte Single ausgekoppelt und platzierte sich direkt auf Platz eins der britischen Singlecharts und war somit Adeles erster Nummer-eins-Hit in England.

     

    Die Ausnahmekünstlerin singt in ihrem emotionalen Lied von einer verlorenen Liebe und einem gebrochenen Herzen. Mit einer wunderschönen Piano-Melodie und dem gefühlvollen Gesang macht die Sängerin diese Art von Songs wieder modern. 

     

    Nachdem Adele das Stück bei den BRIT Awards 2011 zum besten gab, sprang "Someone like you" auf Platz eins der britischen Download- und iTunes-Charts. Sie brach nach ihrem Auftritt in Tränen aus, weil sie von ihren Gefühlen übermannt wurde: "[...] Dabei dachte ich an meinen Ex-Freund, ich stellte mir vor, wie er mich zu Hause im Fernsehen sieht und lacht, weil er genau weiß, dass ich seinetwegen weine, und sich denkt: ‚Ja, ich hab sie immer noch um meinen Finger gewickelt‘. Dann standen alle auf – ich war überwältigt."

     

    Cover: XL Recordings

  • James Blunt
    You're beautiful
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    Völlig falsch verstanden

     

    Mit seiner Single "You're beautiful" und seinem Album "Back to Bedlam" schaffte James Blunt 2005 in den britischen Charts eine Doppel-Nummer  1 und damit den ganz großen Durchbruch. Daraufhin spielte er sich auch in Deutschland in die höheren Chartpositionen und belegte mit seinem Album und der Single in kurzen Abständen jeweils Platz zwei. Das Lied zählt auch heute noch zu seinen erfolgreichten Stücken und wurde mit Doppel-Platin ausgezeichnet. 

     

    Geht es nach dem Sänger haben wir den Song aber bisher immer falsch verstanden, denn er ist nicht wie vermutet von romantischer Natur, ganz im Gegenteil. Gegenüber der "Huffington Post" erklärte er: "[...] Auch sagen viele Fans, dass ich so romantisch bin. Wisst ihr was? Scheißt drauf. Ich bin es nicht und ’You’re Beautiful‘ ist auch nicht dieser softe romantische Scheiß-Song. Es geht dabei um einen Kerl, der so high auf Drogen ist und dabei in der U-Bahn die Freundin von einem anderen stalkt, während dieser Typ direkt vor ihm steht. Er sollte dafür weggesperrt werden oder direkt ins Gefängnis wandern, da er so ein Perverser ist."

     

    Ob der Song immer noch zu einem Welthit geworden wäre, wenn selbst die englischen Muttersprachler besser zugehört hätten, sei mal dahin gestellt, denn eigentlich sprach es Blunt mit der Textzeile "She could see from my face that I was Flyin' high" schon ziemlich deutlich an, zudem sind Drogen ein Lieblingsthema von Blunt, wie er im Song "1973" bereits zeigte. 

     

    Cover: Atlantic

  • All-4-One
    I swear
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    Das Versprechen der ewigen Liebe

     

    Bevor die R&B-Gruppe "All-4-One" den Titel coverte, feierte bereits der amerikanische Countrysänger John Michael Montgomery kurze Zeit vorher großen Erfolg und hielt sich 1994 über vier Wochen auf Platz eins der US-Country-Charts. 

     

    Mit ihrer leicht veränderten Version schaffte es All-4-One in zehn Ländern, u.a. in Deutschland, Kanada und Australien, an die Spitze der Charts. Über elf Wochen hielt sich der Song in den US Billboard Hot 100 Charts auf Rang eins. Auch wenn es das Lied nur auf Platz zwei der britischen Singlecharts schaffte, verblieb es dort für sieben Wochen. Im Song geht es um die Liebe zu einer Person, der versprochen wird, sie immer zu lieben. 

     

    Cover: Atlantic

  • Bryan Adams
    (Everything I do) I do it for you
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    Ein Lovesong auf die Schnelle

     

    Zur 18. Verfilmung von "Robin Hood" mit Kevin Costner in der Hauptrolle, lieferte kein Geringerer als Bryan Adams den Titelsong zum Film. Eigentlich sollte eine Frau die gefühlvolle Ballade von Komponist Michael Kamen singen, doch Kate Bush, Annie Lennox und Lisa Stansfield, die dafür im Gespräch waren, hatten keine Zeit oder Lust - zum Glück für Rockstar Bryan Adams. 

     

    Wie Adams selbst in einem Interview mit der Jugendzeitschrift "Bravo" verriet, bekam er das Drehbuch und sollte sich dazu einen Song einfallen lassen: "[...] Ich brauchte genau eine Stunde, dann war 'Everything I Do, I Do It For You' fertig geschrieben. Die besten Nummern kommen immer schnell." Der Komponist Michael Kamen, dessen Melodie Adams in seinem Song verwendete, war jedoch nicht wirklich erfreut, es fehlten ihm die mittelalterlichen Instrumente. Da die Zeit jedoch drängte und der Film fertig werden musste, nahm Kamen den Adams-Song und setzte ihn aber anders als geplant, nicht an den Beginn des Films, sondern als Abspann-Musik ein. Dennoch wurde die Rockballade zu einem der erfolgreichsten Hits der Pop- und Rockmusik und brachte dem Sänger neben einer Grammy-Auszeichnung auch eine Oscar-Nominierung ein. In 30 Ländern schaffte es das Lied auf Platz eins der Charts, darunter auch in Deutschland, den USA und in England. 

     

    Cover: A&M Records

  • Boyz II Men
    I'll make love to you
    läuft auch bei:

    Für 14 Wochen in den Charts

     

    Mit über 60 Millionen verkauften Alben sind Boyz II Men eine der erfolgreichsten Boygroups, neben den Backstreet Boys, den New Kids on the Block und den Jackson 5. Die R'n'B-Gruppe wurde ursprünglich als schwarzes Pendant zu den vielen (weißen) Boygroups gegründet.

     

    Mit ihrer Schmuseballade "I'll make love to you" landeten die Sänger einen kommerziellen Megahit und schaffen es 1994 für 14 Wochen in die Charts. Damit war der Rekord von Whitney Houstons "I Will Always Love You" geknackt. Diesen Rekord brachen sie jedoch zwei Jahre selbst mit ihrer Single "One Sweet Day" mit Mariah Carey.

     

    Cover: Motown

  • Stevie Wonder
    I just called to say I love you
    läuft auch bei:

    Oscar für "bester Filmsong" fast zurückgezogen

     

    Die Idee zum Song war bereits im Sommer 1976 geboren, doch erst acht Jahre später veröffentlicht der blinde Sänger den Titel und stürmt damit die weltweiten Chartspitzen, darunter auch in Deutschland. Die Idee zum Lied kam Stevie Wonder, als er seine Mutter in San Fernando Valley besuchte und sich auf dem Heimweg befand. Plötzlich fiel ihm Text und Melodie ein, doch er hielt die Zeilen für zu banal und anspruchslos. 

     

    Erst als Wonder einen Song zu dem Kinofilm "Die Frau in Rot" beisteuern sollte, kramte er "I just called to say I love you" hervor und landete damit einen Riesenhit, viel erfolgreicher als der Film selbst. Er wird mit dem Oscar für den besten Filmsong ausgezeichnet, den er aber beinahe wieder zurückgeben musste, da er verriet, dass er den Titel nicht explizit für den Film geschrieben hatte. Das ändert aber alles nichts daran, dass dieser Song Wonders größter Hit wurde. 

     

    Cover: Motown

  • Cyndi Lauper
    Time after time
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    Auf die Schnelle ein Hit geschrieben

     

    Die Ballade von 1983 wird zu Cyndi Laupers größtem Hit. Kurz nach Erscheinen schafft es "Time After Time" auf Platz eins der amerikanischen Billboard Hot 100 Charts und hielt sich dort für zwei Wochen, auch in Kanada positioniert sich der Titel an der Spitze. In Deutschland hält sich der Song für vier Wochen auf Platz sechs. Zwei Jahre später wird sie für den Grammy Award nominiert. 

     

    Als sie damals mit dem Keyboarder Rob Hyman im Studio saß und an ihrem ersten Album arbeitete, war der Produzent der Platte nicht zufrieden und verlangte auf den letzten Drücker ein weiteres Stück. Schmökernd in einer Fernsehzeitschrift las die Sängerin dort den Filmtitel "Time After Time" - der Songtitel war gefunden und die ersten Zeilen hatte sie auch schon im Kopf, wie sie später auf ihrem Youtube-Kanal erzählt. Der Inhalt des Lieds handelt vom Abschied - eine Frau verlässt ihren Liebhaber, doch das bedeutet nicht das Ende, denn: "Wenn du verloren bist, kannst du mich suchen und du wirst mich finden - immer wieder - Time After Time."  

     

    Cover: Portrait

  • Phil Collins
    Can't stop loving you
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    Eine nie endende Liebe

     

    Als erste Single seines Album "Testify" veröffentlichte Phil Collins 2002 diesen Titel, der ursprünglich von Billy Nicholls geschrieben und das erste Mal von Leo Sayer 1978 gecovert wurde. Die Coverversion erreichte Platz sechs der britischen Singlecharts, während es Collins mit seiner Interpretation nur auf Rang 28 in England schaffte. Übrigens steht beim Originalsong noch ein "I" vor dem Titel: "I can't stop loving you". 

     

    Mit seinem Album "Testify" erzielte er übrigens keine nennenswerte Erfolge. Verkauft wurden lediglich 140.000 Exemplare. Neben der Liebesballade "Can't stop loving you" erreichte nur noch "Come with me" die Charts. 2006 wurde das Album auf Platz vier der am schlechtesten bewerteten Alben gewählt. 

     

    Cover: Warner Music

  • Tina Turner
    What's love got to do with it
    läuft auch bei:

    Erster Nummer-1-Hit

     

    Eigentlich sollte die R&B- und Jazzsängerin Phyllis Hyman den Song singen, doch nachdem sich Tina Turner scheiden ließ, haben sich die Songwriter Terry Bitten und Graham Lyle umentschieden und gaben ihr das Lied. Die Zeilen "Liebe ist doch nichts weiter als ein abgenutztes Gefühl. Wer braucht denn schon ein Herz, wenn's dann doch nur gebrochen werden kann?" passten genau zu Turners Situation. 

     

    Drei Wochen lang hielt sich der Song auf Platz eins der US-Charts, als er 1984 veröffentlicht wurde. Kurz darauf  kassierte Tina Turner beid en Grammy Awards drei Auszeichnungen: Song of the year 1985, Record of the year 1985 und Best Pop Vocal Performance, Female.

     

    Cover: Capitol Records

  • Mariah Carey
    Without you
    läuft auch bei:

    Ihr größter Hit in Europa

     

    "Without you" stammt ursprünglich von der britischen Band "Badfinger" und wurde bereits mehrfach gecovert. 1972 brachte Harry Nilsson seine Version auf den Markt und schaffte es direkt an die Spitze der Charts. Er verkaufte über eine Million Exemplare. 

     

    Ebenfalls großen Erfolg hatte Mariah Carey 1994 mit dem Song. In sieben Ländern erreichte der Titel Platz eins der Charts, darunter in Österreich, Niederlanden, Deutschland, Irland, Schweden, Schweiz und in Großbritannien. In den USA schaffte es der Song übrigens nur auf Platz drei. Aufgrund des Erfolges setzte sich auch das Album "Music Box", auf dem der Titel zuerst zu hören war, an die Spitze der Albumcharts. Die Platte wurde über 32 Millionen Mal verkauft und zählt zu den erfolgreichsten und meisterverkauften Alben aller Zeiten. 

     

    Cover: Columbia

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