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Warum "zucken" wir manchmal beim Einschlafen?

Wer kennt es nicht: Man liegt völlig entspannt im Bett und ist gerade dabei einzuschlafen – doch plötzlich beginnt der Körper zu zucken. 70 Prozent aller Menschen sind davon betroffen, aber was steckt dahinter?

Experten bezeichnen Phänomen als "hypnic jerk" 

70 Prozent aller Menschen kennen das Gefühl: Kurz vor dem Einnicken, oder auch während des Schlafs, beginnt der Körper plötzlich unkontrolliert zu zucken. Dieses Phänomen bezeichnen Experten als „hypnic jerk“ oder „sleep start“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das: „Einschlafzuckung“ oder „Schlafbeginn“. Teilweise träumt die betroffene Person, sie würde fallen oder stolpern und wacht deshalb voller Panik auf.

Wissenschaftler haben dieses Phänomen bis heute noch nicht abschließend erforscht. Man vermute, dass das Gehirn verschiedene Signale sende und dabei etwas durcheinander bringe, erklärt Dr. Carl Bazil vom Columbia Sleep Disorders Center gegenüber dem New York Magazine.

 



 

Gehirnhälften kämpfen miteinander

Der Experte erläutert weiter, man solle sich vorstellen, dass zwei Systeme im Gehirn miteinander kämpfen. Das eine sei bereit einzuschlafen, während das andere den Menschen wachhalten wolle.

Laut Bazil bringt die ruhige Hälfte alle Muskeln zum Entspannen, wodurch der wache Teil dermaßen angeregt wird, dass er kurzfristig überreagiert und den Menschen zum Zucken verleitet. Die meisten Betroffenen erinnern sich am nächsten Morgen gar nicht mehr an den Zwischenfall.

Falls Du durch das Zucken zukünftig nochmal geweckt werden solltest, weißt Du ab sofort, dass Deine Gehirnhälften sich einfach ein bisschen uneinig sind. Also: Augen zu und weiterschlafen!

 

 

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