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Die 30 beliebtesten Fastnachtshits

Perfekt zum Tanzen, Schunkeln und abfeiern! Das ist unsere Liste der beliebtesten Fastnachtshits!
  • Margit Sponheimer
    Am Rosenmontag bin ich geboren
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    Heißt es denn jetzt Meenz oder Määnz?

    Diese Frage wird für immer, auch unter Ur-Mainzern, eine ungeklärte bleiben. Eines ist jedoch sicher: Die rheinland-pfälzische Hauptstadt ist eine absolute Fastnachtshochburg und (neben Köln) Geburtsstätte für einige der größten „närrischen Klassiker“ aller Zeiten.

    Bester Beweis: „Am Rosenmontag bin ich geboren“. Mit ihrem Hit in den 60er Jahren brach Margit Sponheimer mit dem männerdominierten Fastnachtsgesang und etablierte ihren Schlager zu einem echten Mainzer Evergreen. Das Lied ist die perfekte Einstimmung zum Rosenmontag und drückt die besondere Lebensfreude der närrischen Jahreszeit wie kaum ein anderer Titel aus. Und spätestens, wenn alle diese Meenzer Fastnachtshymne beim Rosenmontagsumzug anstimmen, wird klar: Auch dank Margit Sponheimer ist die Mainzer Fastnacht heute die, die sie ist. Deshalb gilt sie zu Recht noch heute als Legende der fünften Jahreszeit und wurde von der Stadt Mainz zur Ehrenbürgerin ernannt.

    Fun Fact: Übrigens wurde die Sängerin nicht an einem Rosenmontag geboren. In ihrem Geburtsjahr fand der Rosenmontag einen Monat nach ihrem Geburtstag (07. Februar 1943) statt. Trotzdem kann sie sich durch ihr jahrelanges Wirken bei der Mainzer Fastnacht ganz sicher als echte Närrin bezeichnen.

     

    Cover: Ariola

  • Village People
    Y.M.C.A.
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    Ein Tanz, den jeder kann

    Was machen ein Bauarbeiter, ein Polizist, ein Rocker, ein Soldat und ein Cowboy gemeinsam in der Innenstadt? Karneval feiern natürlich! Die Village People sind ein Sinnbild für das Feiern in Kostümen und ihr Partyhit „Y.M.C.A.“ steht für ein fröhliches und offenes Lebensgefühl – also ganz genau das Richtige zum Fasching. In ihrem Song besingt die Band die „Young Men’s Christian Association“, eine christliche Organisation, die Freizeitangebote für junge Männer schafft und somit dazu beiträgt, dass Freundschaften oder auch Beziehungen geknüpft werden. Zunächst wollte die Organisation die Band verklagen, sah davon aber bald ab und bedankte sich sogar für die positive Werbung der Jungs.

    Fun Fact: Die Band steht für die Repräsentation von männlichen Homosexuellen und setzte sich für deren Rechte ein. Das kam bei den Hörern gut an. „Y.M.C.A.“ landete in 16 Ländern auf Platz eins der Charts und wurde insgesamt sechs Millionen Mal verkauft. Falls du außerdem noch nach Inspirationen für das diesjährige Kostüm suchst, schau dich doch mal bei den Bandmitgliedern um.

     

    Cover: Traffic Trading

  • Ernst Neger
    Humba Täterä
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    Ein Fastnachtslied mit Zugaben-Potential

    „GEBT MIR EIN H…! GEBT MIR EIN U...!“ – wer hat auch schon mal in einer Masse von Menschen gestanden und gemeinsam Buchstabe für Buchstabe „Humba“ gerufen, um danach hüpfend mit „Täteräää“ zu antworten? Wohl die allermeisten von uns! Komponiert wurde der Mit-Sing-Hit für den „singenden Dachdecker“ Ernst Neger bereits 1963 vom Mainzer Toni Hämmerle. Dass der Song sich zum Anfeuern der Feierwütigen eignet, zeigte sich schon bei seiner Erstaufführung an Fastnacht 1964: Die Mainzer Närrinnen und Narrhalesen drehten völlig durch und hörten nicht auf zu singen, sodass es zu einer einstündigen Überziehung der ARD-Fernsehsendung „Mainz wie es singt und lacht“ kam.

    Der größte überregionale Hit von Ernst Neger verbreitete sich ab Anfang der 1990er Jahre von den Narren zu den Fans des 1. FSV Mainz 05 über ganz Deutschland, bis Lukas Podolski die Hymne bei der Fußball-EM 2008 sogar international bekannt machte.

    Fun Fact: Wie „Der Spiegel“ in seinen Nachrufen auf Toni Hämmerle und Ernst Neger meldete, mussten seinerzeit deutsche Entwicklungshelfer in Afrika angeblich Einheimische darüber aufklären, dass der Titel nicht die deutsche Nationalhymne sei.

     

    Cover: Ariola

  • Gottlieb Wendehals
    Polonäse Blankenese
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    Ab auf die Tanzfläche!

    „Jetzt geht es los mit ganz großen Schritten“ -  Eine Karnevalsparty darf sich nur so nennen, wenn sich alle mindestens einmal in eine Polonäse einreihen. Den passenden Soundtrack dafür bietet natürlich (!) „Polonaise Blankenese“ von Blödelsänger Gottlieb Wendehals alias Werner Böhm. Mit seinem kuriosen Outfit, bestehend aus schwarz-weiß kariertem Sakko, alter Aktentasche und einem Gummihuhn, begeistert er sein Publikum bis heute.

    Der Text von „Polonäse Blankenese“ lockt auch den letzten Partymuffel auf die Tanzfläche. Das Lied hielt sich nach seiner Veröffentlichung übrigens satte neun Wochen auf Platz eins der deutschen Charts... und das schlüpfrige Wortspiel mit „Heidis Schultern“ ist noch heute jedem Narren ein Begriff.

    Fun Fact:  Böhm war nicht nur als "Spaßfigur" Gottlieb Wendehals erfolgreich, sondern auch als Jazzpianist. Am Klavier begleitete er in den 1970er Jahren unter anderem Größen wie Louis Armstrong!

     

    Cover: Master Records

  • Die Kolibris
    Die Hände zum Himmel
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    Keiner ist allein!

    Was heute „Hoch die Hände, Wochenende“ heißt, ist doch auch nur eine Kopie dieses Karneval-Klassikers der Kolibris. Mit „Die Hände zum Himmel“ landeten die Rheinländer im Juli 1999 einen Chart-Hit. Seither darf der Partykracher bei keinem Fest fehlen.

    Der Song ist übrigens eine eingedeutschte Version eines niederländischen Volkslieds. Der Text fasst die Karnevals-Stimmung super zusammen: Man vergisst alle seine Sorgen und hat gemeinsam eine gute Zeit, sodass aus dem Fremden am Nachbartisch ein Freund wird, den man nur noch nicht kennt.

    Die Karnevalsgrößen aus dem Klub Kölner Karnevalisten sind außerdem dafür bekannt, immer wieder Konzerte für den guten Zweck zu spielen. Erlöse gingen beispielsweise an die Kinderklinik in Aachen.

    Fun Fact: Die Kolibris machen nicht nur zu Fasching Stimmung. 1996 und 2012 reisten sie zur Fußball-Europameisterschaft in Großbritannien bzw. in den Niederlanden und heizten dort der deutschen Mannschaft und deren Fans ordentlich ein. Auch bei der WM in Frankreich 1998 sorgten die Musiker vor Ort für gute Laune.

     

    Cover: Novesia Musikvertrieb

  • Spider Murphy Gang
    Skandal im Sperrbezirk
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    Konjunktur die ganze Nacht!

    Helau, Alaaf, Ahoi: Wenn diese Rufe durch die Straßen hallen, wird Deutschland vom Rheinland bis in den Südwesten zum Sperrbezirk! Und wer hat in seiner Jugend nicht auch mal aus Neugier die „32 16 8“ gewählt und gehofft, dass sich Rosi am anderen Ende der Leitung meldet? Dabei hatte der Partykracher einen realen Hintergrund: Der Hit rund um die Prostituierte, die den Kolleginnen außerhalb des Münchner Sperrbezirks die Freier wegnimmt, entstand im Kontext der Neugestaltung des Münchner Sperrbezirks anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972.

    „Skandal im Sperrbezirk“ blieb die einzige Nummer-Eins-Single der Spider Murphy Gang und verkaufte sich über 750.000-mal. Und das, obwohl Radiosender in Bayern den Titel wegen des im Liedtext vorkommenden Wortes „Nutten“ boykottierten.

    Fun Fact: Die Telefonnummer „32 16 8“, die im Liedtext verwendet wird, existierte angeblich tatsächlich und soll einer älteren Dame gehört haben, die nach Erscheinen des Liedes zweifelhafte Anrufe erhielt. Zur Wiedergutmachung soll sie einen riesigen Blumenstrauß aus München von der Spider Murphy Gang erhalten haben. Passend dazu nahm die HipHop-Band Blumentopf 2012 gemeinsam mit Günther Sigl eine Fortsetzung des Liedes auf, in der Rosi als obdach- und mittellose alte Dame zurückkehrt.

     

    Cover: Electrola

  • Nena
    99 Luftballons
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    Nummer eins in sieben Ländern

    Bunte Luftballons, die den grauen Winterhimmel wieder erhellen und in allen möglichen Farben erstrahlen lassen - auch das ist ein Bild, auf das wir uns schon zum Karneval freuen können. Und Nenas Lied „99 Luftballons“ bringt uns genau das wieder in den Sinn. Es gibt nur wenige deutschsprachige Musikerinnen, die auf so eine Erfolgsgeschichte zurückblicken können wie Susanne Kerner.

    Übrigens: Trotz seines deutschen Textes, konnte Nena den Track auch außerhalb der Landesgrenzen in den Charts platzieren. "99 Luftballons" erreichte Platz eins der Charts in Kanada, Großbritannien und Schweden. Durch seinen unerwarteten internationalen Ruhm wurde das Lied nachträglich auch auf Englisch aufgenommen und schaffte es sogar in den USA auf Platz zwei.

    Fun Fact: Der Gitarrist von Nena kam auf die Idee für „99 Luftballons“ nach einem Konzert der Rolling Stones in Berlin, auf dem sehr viele Luftballons losgelassen wurden. Er kam auf den Gedanken, dass diese beim Flug über die Berliner Mauer von den Kräften der DDR als Angriff missverstanden werden könnten.

     

    Cover: CBS

  • Black Föös
    Mer losse d’r Dom en Kölle
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    Kampf gegen Stadtsanierung

    Tausende Menschen auf den Straßen, Bonbons fliegen durch die Luft und es wird ordentlich gebechert! Die Rosenmontagsumzüge in den Narrenhochburgen Mainz und Köln gehören zu den Highlights in der fünften Jahreszeit. Die Motivwagen bleiben bis kurz vor Beginn der Veranstaltung ein Geheimnis, denn sie nehmen traditionsgemäß kein Blatt vor den Mund. Schon vor 200 Jahren nutzten die Karnevalisten das närrische Treiben, um sich über die Mächtigen lustig zu machen. In diesem Sinne nehmen sich die Kölner Black Föös mit „Mer losse d’r Dom en Kölle“  die Narrenfreiheit und kritisieren die Sanierungspolitik ihrer Stadt im Jahre 1973, als das Severinsviertel umfassend umgestaltet werden sollte.

    Das kam gut an: Der Song wurde ein Riesenerfolg! Obwohl er in Kölner Mundart geschrieben ist,  konnte er sich in den deutschen Charts platzieren. Noch jahrelang diente die Melodie als Erkennungslied der Black Föös beim Einzug in eine Karnevalssitzung.

    Fun Fact: Bei einem Gespräch zwischen Komponist Hans Knipp und Hartmut Pries, dem damaligen Bassisten der Bläck Fööss, kam die Frage auf, wie die Redewendung „die Kirche im Dorf lassen“ am besten auf die Kölner Streitfrage zu übertragen wäre: Das Ergebnis war „Mer losse d’r Dom en Kölle“.

     

    Cover: Polydor

  • Klaus Lage Band
    1000 und 1 Nacht (Zoom!)
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    Und, hat es schon „Zoom“ gemacht

    Karneval steht für vieles – vor allem aber für das einander Näherkommen. Die Hemmschwelle ist niedriger und überall wimmelt es von fröhlichen und lockeren Narrhalesen und Närrinnen. Ob es der Flirt beim Festumzug oder die mehr oder wenige tiefsinnige Unterhaltung auf der Hausparty ist - die fünfte Jahreszeit bietet viele Möglichkeiten, um neue Kontakte zu knüpfen und sich zu verlieben.

    Bei „1000 und 1 Nacht“ geht es zwar nicht um eine flüchtige Bekanntschaft, sondern um eine unverhoffte Liebe zwischen besten Freunden, aber nach dem fünften Bier ist der Inhalt des Textes dann ja auch nicht mehr so wichtig. Wichtig ist aber, dass der Song ein hohes Mitsingpotenzial hat – oder wer kann nicht gleich mit einstimmen? Außerdem eignet sich der Track auch um einen Schritt auf die Angebetete oder den Angebeteten zuzumachen und gemeinsam zu tanzen. Ob es dann auch nach Aschermittwoch noch „Zoom“ bei euch macht, bleibt euch dann aber selbst überlassen.

    Fun Fact: Auch wenn der Kulthit der Klaus Lage Band schon über 30 Jahre alt ist, ist er immer noch ein Garant für beste Stimmung und so verwundert es auch nicht, dass etliche Künstler wie Wolfgang Petry und Beatrice Egli den Song coverten. 

     

    Cover: Amiga

  • The Rednex
    Cotton Eye Joe
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    Der passende Song zum Karnevalskostüm

    Kaum ein Song spaltet die Menschen so sehr in zwei Lager wie „Cotton Eye Joe“. Was für die einen „nervig und anstrengend“ ist, ist für die anderen ein „echt eingängiger Hit“. Einig werden sich aber spätestens dann alle, wenn der Track auf der Party läuft und plötzlich doch alle mitsingen.

    Das Lied der schwedischen Band The Rednex spielt sich seit den 90ern in die Köpfe der Partygänger. „Cotton Eye Joe“ ist nach seiner Veröffentlichung in 15 Ländern auf Platz eins der Charts gestiegen und wurde zum echten Kassenschlager mit fast 2,5 Millionen verkauften Tonträgern. Alle Cowboys und Cowgirls haben mit diesem Song ihre Hymne zum Karneval gefunden und können ihrem Kostüm gerecht werden.

    Kennt ihr schon den Tanz zum Lied? Kleine Warnung: Je nach Alkoholpegel kann das mal mehr oder weniger gut aussehen.

    Fun Fact: Das Lied ist ein Sample des amerikanischen Folksongs „Cotton Eyed Joe“. Die Banjos und Fideln sollen auf diesen Ursprung hinweisen. „The Rednex“ gingen aber mit der Zeit und unterlegten diesem Countrysong seinen charakteristischen Beat, der dafür sorgt, dass wir „Cotton Eye Joe“ nicht mehr aus dem Ohr bekommen.

     

    Cover: Jive

  • The Weather Girls
    It’s Raining Men
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    Da fallen die Herren der Schöpfung nur so vom Himmel

    Single-Ladies aufgepasst! Heute Abend fallen die Männer vom Himmel! Der große blonde Cowboy, der buntbemalte Indianer oder doch lieber der wilde, dunkelhaarige Pirat? Wer auch immer dir an Karneval zusagt, zu diesem Song kannst du ihn ganz sicher auf die Tanzfläche ziehen!

    Obwohl „It’s Raining Men“ nie eine hohe Chartplatzierung erreichte, wurden unglaubliche fünf Millionen Einheiten der Single verkauft. Das liegt auch daran, dass das Lied schnell zu einer Hymne bei Homosexuellen wurde.

    Fun Fact: „It’s Raining Men“ wurde zunächst den Sängerinnen Diana Ross, Donna Summer, Cher und Barbra Streisand angeboten, die aber alle ablehnten bis ihn dann schließlich die Weather Girls einsangen.

     

    Cover: CBS

  • Mickie Krause
    Schatzi, schenk mir ein Foto
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    Von Malle bis Mainz ein Hit

    Er ist einer der erfolgreichsten Akteure in der deutschen Partyszene! Es geht natürlich um …richtig! Mickie Krause! Im Sommer rockt der Sänger die Bühnen auf Mallorca, im Winter heizt er den Feierwütigen bei Après-Ski-Partys ein und auch die Narren, Jecken und Karnevalisten in der fünften Jahreszeit kommen bei „Schatzi, schenk mir ein Foto“ in Fahrt. Ganz nach dem Motto: Das Leben ist eine riesen Fete!

    In einem Interview sagte der Sänger mit der Wuschel-Perrücke, dass er sich mit seine neueren Hits, wie etwa „Schatzi, schenk mir ein Foto“, weiterentwickelt habe, um ein größeres Publikum anzusprechen. Er sei erwachsener geworden: „Ich bin ja nicht mehr dieser Schmuddelsänger“ - Ende der 90er-Jahre war Mickie Krause noch mit schlüpfrigen Titeln wie „Zehn nackte Frisösen“ und „Zeig doch mal die Möpse“ durch die Musiklandschaft getingelt.

    Fun Fact: In seiner Jugend war Mickie Krause Gruppenleiter bei der katholischen Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg und wurde außerdem zum "Bravo-Boy des Jahres" gewählt.

     

    Cover: EMI

  • Wolfgang Petry
    Wahnsinn
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    Hölle! Hölle! Hölle!

    Wahnsinn, hättest du ihn wiedererkannt? 2007 hatte Wolfgang Petry die großen Bühnen der Welt verlassen, zehn Jahre später kehrte er zurück ins Rampenlicht – allerdings nun als Pete Wolf gemeinsam mit seiner Band und moderner englischsprachiger Musik. Mit Schlager hat sein Album „Happy Man“ nichts mehr zu tun.

    Auch wenn er heute ein anderer ist - seine alten Lieder bleiben unvergessen. Schon nach den ersten zehn Sekunden von Wolfang Petrys „Wahnsinn“, stehen die Leute singend auf den Tischen. Der Song katapultiert die Stimmung nach oben und handelt doch gleichzeitig von Liebeskummer. Aber wo liegen Höhenflug und Herzschmerz näher beieinander als in der närrischen Zeit?

    „Wahnsinn“ landete 1983 zwar auf Platz 36 der Hitparade, der Song entwickelte sich aber erst 13 Jahre später als Remix und nach erneuter Veröffentlichung auf Wolles Best-of-Album „Alles“ zum größten Erfolg des fünffachen „Echo“-Preisträger. Heute tritt Wolfgang Petrys Sohn Achim mit dem Lied auf.

    Fun Fact: Bekannt war Wolle Petry vor allem für zwei Dinge: Seine Wuschelmähne und unzählige Freundschaftsbändchen an seinem Arm, die er größtenteils von Fans bekommen hatte. Von letzteren trennte er sich, als die Armbänder zu Gunsten der Opfer des Hochwassers im Sommer 2002 versteigert wurden. Der genaue Erlös ist nicht bekannt. 

     

    Cover: Coconut

  • DJ Ötzi
    Hey Baby
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    Ein zeitloser Song der zum Welthit wurde

    „Hey Baby“ ist zwar kein besonders guter Anmachspruch, aber an Fastnacht ist ja bekanntlich (fast) alles erlaubt. In Deutschland erreichte der Song zwar „nur“ Platz elf der Charts, startete dann aber als Partyhit so richtig durch. Das Lied ist eigentlich ein Cover des Countrysängers Bruce Channel, dessen Version sicher noch viele aus dem Film „Dirty Dancing“ kennen sollten. DJ Ötzi macht den Track aber erst so richtig partytauglich. Also schnapp dir dein „Baby“ und ab auf die Tanzfläche!

    Fun Fact: „Hey Baby“ wurde zum inoffiziellen Song der Fußball Weltmeisterschaft 2002. Dort war er so beliebt, dass er in Großbritannien, Irland und Australien auf den ersten Platz der Hitparaden kletterte. In Großbritannien erreichte das Lied mit 800.000 verkauften Tonträgern sogar Platinstatus!

     

    Cover: EMI Austria

  • Dschinghis Khan
    Moskau
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    Von Deutschland bis nach Australien

    Wenn bei deiner Party Gläser an die Wand fliegen und der Wodka in Strömen fließt, dann bist du wohl in Russland gelandet. Oder der Elferrat deines Heimatdorfs hat endlich wieder zur Prunksitzung geladen! Dschinghis Khan wissen, wie man es dabei krachen lässt. Bekannt wurde die Gruppe erst so richtig mit ihrer gleichnamigen Single, mit der sie den vierten Platz beim Eurovision Song Contest 1979 belegten. Im selben Jahr legten sie  mit „Moskau“ den nächsten Partykracher nach und erreichten in Deutschland Platz 3 in der Hitparade.

    Fun Fact: Obwohl es in „Moskau“ um die Schönheit Russlands geht, war der Song dort nicht bekannt, bis er im Jahr 2009 zu Anfang des Eurovision Song Contests auch in der russischen Hauptstadt gespielt wurde. Noch viel erfolgreicher als hierzulande war das von Ralph Siegel komponierte Lied allerdings überraschenderweise in Australien: Hier hielt sich der Track fünf Wochen auf Platz eins der Charts, da ihn das australische Fernsehen als Erkennungsmusik zu den Übertragungen der Olympischen Sommerspiele in Moskau 1980 verwendete.

     

    Cover: Jupiter Records

  • De Höhner
    Viva Colonia
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    Die Lebensfreude des Kölschen Karnevals in einem Song

    „Da simmer dabei, dat is prima“ haben wir doch gleich im Ohr, wenn wir an „Viva Colonia“ denken. De Höhner sind in der Kölner Region etablierte Stars und viele ihrer Songs haben einen festen Platz im Karneval. Mit ihrer Hymne „Viva Colonia“, die die Schönheit und Lebensfreude Kölns besingt, wurden sie dann auch überregional bekannt.

    Obwohl die Band ihre Texte in Mundart singt, erreichte der Song Goldstatus und hielt sich 53 Wochen lang in den deutschen Charts. Die Band scheint die Lebensfreude des Kölschen Karnevals auf ganz Deutschland übertragen zu haben - ob du nun in Köln feierst oder nicht: Dieser Song darf auf keiner Party fehlen!

    Fun Fact: „Viva Colonia“ wurde zum "Wies’n Hit" in den Jahren 2004 und 2005 auf dem Münchner Oktoberfest gekürt. Dass eine Ode auf die Stadt Köln auf dem größten Münchner Volksfest zum beliebtesten Song werden konnte, spricht für sich...

     

    Cover: Electrola

  • Helene Fischer
    Atemlos durch die Nacht
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    Die Hymne des Sommermärchens 2014

    Karneval ohne den Rekordsong über eine tabulose Nacht voller Freiheit? Keine Chance! Seit dem Sommermärchen 2014 und dem Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Brasilien kommt keiner mehr an „Atemlos durch die Nacht“ vorbei!

    Der Hit rund um die perfekte Nacht eines Liebespaars wurde von der deutschen Schlagersängerin Kristina Bach geschrieben, die auch eine englische Fassung mit dem Titel „Take a Breath“ auf ihrem Studioalbum „Leben ist Liebe!“ veröffentlichte. Bereits vor seiner Veröffentlichung erreichte „Atemlos durch die Nacht“ aufgrund hoher Downloadzahlen die Singlecharts und hielt sich dort unglaubliche 116 Wochen. Davon 37 Wochen in den Top 10. Insgesamt verkaufte sich die Single mehr als eine Million Mal und knackte 2015 den Single-Download-Rekord in Deutschland.

    Der perfekte Soundtrack also, wenn die Narren und Jecken wie jedes Jahr einen langen Atem brauchen, um den Feiermarathon der guten Laune bis Aschermittwoch durchzuhalten

    Fun Fact: Helene Fischers Album „Farbenspiel“, auf dem auch „Atemlos“ zu finden ist, räumte sowohl 2014 als auch 2015 einen Echo ab. Auch ein Jahr später verkaufte sich die Platte noch unglaubliche 450.000 Mal.

     

    Cover: Polydor

  • Tim Toupet
    Fliegerlied (So ein schöner Tag)
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    Der selbsternannte "singende Friseur"

    Breitet die Arme aus und schon geht’s los! Tanzen kann so einfach sein, oder? Zumindest mit Tim Toupets „Fliegerlied“. Neben seinem „Arbeitsplatz“ in den Partylocations des Ballermanns, findet man ihn während der fünften Jahreszeit in den Karnevalshochburgen. Mit seinem „Fliegerlied“ bringt er jedes Jahr aufs Neue die Narren und Närrinnen dazu, den Flieger, den Tiger, die Giraffe und den Schwimmer zu geben.

    Das Lied hielt sich 53 Wochen in den deutschen Charts und schaffte es immerhin bis auf Platz sechs. Wem es bisher schwergefallen ist, alle Hemmungen beim Feiern fallenzulassen, dem wird das durch das „Fliegerlied“ ganz leicht gemacht. Außerdem bietet die Nummer die Möglichkeit, sein Kostüm einem echten Bewegungshärtetest zu unterziehen. Wenn die Verkleidung das ganze Springen und Tanzen übersteht, kann es alle Karnevalstage durchhalten.

    Fun Fact: Tim Toupet hat seinen Künstlernamen nicht zufällig gewählt. Er ist Friseurmeister und betreibt immer noch seinen eigenen Salon „Hair Concept“ in Pulheim bei Köln.

     

    Cover: EMI

  • Kasalla
    Pirate
    läuft auch bei:

    Die Hymne für alle Jack Sparrow-Fans

    Die Kölner Band Kasalla dürfte jedem stolzen Narren bekannt sein. Und "Pirate" war einer der meistgespielten Songs der Karnevalssaison 2011/12. Die Nummer hielt sich sechs Wochen lang in den deutschen Charts und macht auch in diesem Jahr einfach immer noch Lust auf das gemeinsame Abfeiern beim Straßenumzug. Vielleicht findest du ja jemanden, mit dem du ganz im Piratenstil deinen Rum teilen kannst?! Prost und „Ahoi“!

    Fun Fact: Es gibt auch eine Version von „Pirate“ für Kinder, die Kasalla mit der Komödiantin Carolin Kebekus aufgenommen haben.

     

    Cover: Pavement Records

  • Bellini
    Samba de Janeiro
    läuft auch bei:

    Karneval auf brasilianisch

    Heiße Beats, bunte Farben und viel nackte Haut: Das ist Karneval in Rio de Janeiro! Am Freitag vor Aschermittwoch begeistert die schillernde Parade der Sambaschulen als eines der größten Feste der Welt bis zu 900.000 Besucher. Mit “Samba de Janeiro” holen wir das Sommerfeeling direkt von der Copa Cabana in unsere fünfte Jahreszeit!

    Der Song erreichte mit über fünf Millionen verkauften Tonträgern in vier Ländern Goldstatus und in Deutschland Platin. Der Hit war damit der größte Erfolg des deutschen Dance Projekts Bellini.  Also lockert die Hüften und schwingt das Tanzbein zu dem „Samba de Janeiro“!

    Fun Fact: Das Musikvideo zu „Samba de Janeiro“ wurde in der Karnevalsstadt Köln gedreht. Für die Aufnahmen wurde extra ein Karnevalsumzug dort inszeniert. Bei der WM 2008 wurde der Refrain des Songs nach jedem gefallenen Tor gespielt.

     

    Cover: Orbit Records

  • Brings
    Superjeilezick
    läuft auch bei:

    Die Fastnachtszeit ist eine "super geile Zeit"

    Was singen die da eigentlich? Auch die Kölner Jungs von Brings singen in Mundart und sind trotzdem in ganz Deutschland bekannt. „Superjeilezick“ bedeutet auf Hochdeutsch „Super geile Zeit“. Und genau darum geht es doch bei der Fastnacht. Der Song ruft uns noch einmal ins Gedächtnis, dass es das Schönste ist, mit alten und auch neuen Freunden zu Feiern.

    Fun Fact: Die Melodie des Liedes basiert auf einem russischen Lied aus dem Jahr 1924 mit dem Titel „Dorgoj Dlinnoju“. Übersetzt bedeutet das „Den langen Weg entlang“ und beschreibt eine beschwerliche Reiseroute. Auch das kennen die meisten Narren und Närrinnen gut, wenn sie sich am Morgen fragen, wie sie eigentlich von der letzten Kneipe wieder heimgekommen sind und woher der ein oder andere blaue Fleck stammt.

     

    Cover: BMG

  • Neil Diamond/DJ Ötzi
    Sweet Caroline
    läuft auch bei:

    Vom Obdachlosen zur Partyikone

    16 Millionen verkaufte CDs und immer mit Mütze auf der Bühne. Na, von wem sprechen wir? Genau, von niemand anderem als DJ Ötzi! Als einer der erfolgreichsten Musiker aus dem deutschsprachigen Raum bringt der „Anton aus Tirol“ jede Party zum Kochen!

    Exakt 40 Jahre nach Neil Diamond veröffentlichte der Entertainer seine eigene Cover-Version von „Sweet Caroline“ und verpasst dem Klassiker einen Partybeat, der an Karneval jeden auf die Tanzfläche zieht!

    Im Song geht es um eine aufflammende Romanze. Hände die sich berühren, man kommt sich näher und das Leben fühlt sich so gut an, wie nie zuvor. Und wir gehen bei der Faschingsparty auf Tuchfühlung!

    Fun Fact: Wer genau die besungene Caroline ist, bleibt unklar. 2007 sagte Neil Diamond in einem Interview noch, der Song handle von John F. Kennedys Tochter Caroline. Sieben Jahre später gab er dementgegen an, den Song für seine damalige Frau Marcia geschrieben, jedoch einen dreisilbigen Namen für die Lyrics gebraucht zu haben.

     

    Cover: Polydor

  • Andreas Gabalier
    Hulapalu
    läuft auch bei:

    Ratlosigkeit bei dem Wort

    „Was ist denn Hulapalu?“ fragt sich Andreas Gabalier in seinem Lied selbst - und wir können es euch leider auch nicht sagen. Bis heute ist nicht genau geklärt was das Wort bedeuten soll. Gabalier erklärte einmal, dass es ihm eine Bekanntschaft in einer Disco zugeflüstert und ihn dann ratlos zurückgelassen habe.

    Wir hoffen jedenfalls, dass dir sowas mit deinem Karnevalsflirt nicht passiert! Auch, wenn Unterhaltungen nach ein paar geteilten Drinks und zwischen dem Karnevalstrubel schwerfallen können. Das gemeinsame Rätselraten mit den Hörern bescherte dem selbsternannten „Volksrock’n’Roller“ übrigens seinen bisher größten Erfolg. „Hulapalu“ wurde in Deutschland mit drei goldenen Schallplatten ausgezeichnet.

    Fun Fact: Andreas Gabalier kann auch anders: Während seiner „MTV Unplugged“-Session ist eine Version des Songs gemeinsam mit den 257ers entstanden.

     

    Cover: Electrola

  • Die Atzen
    Das geht ab!
    läuft auch bei:

    Die Kumpel aus Berlin

    „HEY! DAS GEHT AB! WIR FEIERN DIE GANZE NACHT!“ Die Karnevalpartys enden erst, wenn am Aschermittwoch die Lichter angehen. Die Party-Tracks der Atzen machen passend dazu richtig Radau! Schon seit 1997 arbeitet der Rapper Frauenarzt mit DJ Manny Marc zusammen. Nachdem immer wieder Kolloborations-Singles der beiden erschienen waren, nannte sich das Duo ab 2008 offiziell "Die Atzen" und trat gemeinsam auf.

    Ein Jahr später kam mit dem Album  „Atzen-Musik Vol. 1“ der Durchbruch. Die Single „Das geht ab!“ wurde zunächst der Sommerhit in den Discos von Palma und schwappte dann nach Deutschland in die fünfte Jahreszeit über. Das Lied erreichte Platz acht in den Charts und konnte sich im gesamten deutschsprachigen Raum Europas hoch in den Top-100 platzieren. Auch heute noch lässt  „Das geht ab!“ Närrinnen und Narren locker die ganze Nacht durchtanzen!

    Fun Fact: Der Begriff „Atze“ ist im Berliner Dialekt ein Ausdruck für "großer Bruder". Im Hip-Hop-Jargon steht er für "Kumpel".

     

    Cover: Kontor Records

  • Peter Schilling
    Major Tom
    läuft auch bei:

    „Völlig losgelöst“ -  feiern, grölen, tanzen!

    Das ist Karneval! Was könnte da besser passen, als eine Fahrt in Major Toms Raumschiff?! Inspiriert von David Bowies "Major Tom" aus dessen Megahit "Space Oddity", geht's auch bei Peter Schilling einmal quer durch's Weltall.

    Der NDW-Hit hielt sich insgesamt acht Wochen lang in den deutschen Charts und feierte auch internationale Erfolge. In den USA war die deutschsprachige Version von  „Major Tom“ ein Top 20 Hit, in Kanada hielt er sich für zwei Wochen auf Platz eins und auch in Großbritannien schaffte er es in die Charts. Der Song wurde über sechs Millionen Mal verkauft und ist damit einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Hits aller Zeiten!

    "Losgelöst" sein, mit Konfetti werfen und den Alltagsstress mal für ein paar Tage vergessen – das macht die Fastnacht aus.

    Fun Fact: „Major Tom“ ist auch auf dem offiziellen Soundtrack des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zur Mission ISS Horizons zu hören. "Astro Alex" Alexander Gerst hat den Song also bei seinen Flügen auf die ISS gehört. Ob er auch inbrünstig mitgesungen hat, konnten wir leider nicht herausfinden.

     

    Cover: WEA

  • Hermes House Band
    I will survive
    läuft auch bei:

    Durchbruch vier Jahre nach Veröffentlichung

    Der Kopf brummt, der Magen dreht sich und die nächste Faschingsfete steht schon in wenigen Stunden an. Die Zeit vom schmutzigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch kann hart werden, wenn der Kater dir von Tag zu Tag mehr zusetzt. Da liefert „I Will Survive“ das Motto und den rettenden Schwung zum Durchhalten! Deshalb gehört der Titel schon seit Jahrzehnten zu den Evergreens der Karnevalhits.

    Die Hermes House Band, die aus der Studentengruppe Rotterdamsch Studenten Corps (RSC) hervorging, schaffte es mit ihrer rhythmusbetonten Coverversion von Gloria Gaynors Titel bereits 1995 an die Spitze der niederländischen Charts. Nachdem der Song 1997 und 1998 erneut in den französischen Hitparaden zu finden war, gelang 1999 endlich auch der internationale Durchbruch. In Deutschland hielt sich „I Will Survive“ ganze 17 Wochen lang in den Top 20.  

    Fun Fact: Vor ihrem Durchbruch mit Partycovern bereits bekannter Lieder, veröffentlichte die Hermes House Band ausschließlich Titel in ihrer Muttersprache. 1997 veröffentlichte die Gruppe deshalb ein weiteres Album mit selbstgeschriebenen Songs auf holländisch, um ihre Wurzeln nicht zu verlieren.

     

    Cover: Scorpio Music

  • Axel Fischer
    Amsterdam
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    Zehn Millionen Youtube-Klicks

    Welcher Song war 2008 der meistgespielte Song am Ballermann? Richtig, „Amsterdam“! Über zehn Jahre später ist der Mit-Sing-Hit von Axel Fischer auch auf den Festland-Feten in Deutschland angekommen. Hier hielt sich „Amsterdam“ 31 Wochen in den Charts. Das Original stammt vom deutschen Popduo Cora, die den Song in den 1980er Jahren auf dem Höhepunkt der Neuen Deutschen Welle bekannt machten.

    Vor dem großen Erfolg war Axel Fischer übrigens Mitglied der Boygroup "Boys’ Voice". Außerdem gewann er 2002 das internationale Radio-Antenne-Popstarcasting, wodurch er mit Jeanette Biedermann auf Tour gehen konnte. Einem größeren Publikum wurde er ab Ende 2005 als Schauspieler bekannt, als er in der ProSieben-Serie „Abschlussklasse 2006“ im Nachmittagsprogramm zu sehen war.

    Fun Fact: Das Musikvideo zur Hitsingle wurde nicht in Amsterdam, sondern in Hamburg gedreht. Es wurde als erstes Video der deutschen Party-Schlager-Musikszene mehr als zehn Millionen Mal bei YouTube aufgerufen. Und das, obwohl Dreh und Schnitt nur 200 Euro gekostet haben sollen.

     

    Cover: Edel

  • Jupp Schmitz
    Am Aschermittwoch ist alles vorbei
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    Das Ende des Karnevals

    Und jetzt heben wir noch ein letztes Mal das Glas! Zum Schluss des Karnevals dürfen ruhig auch einmal melancholische Töne angeschlagen werden. „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ - mit diesem Satz wird alljährlich das Ende des Karnevals eingeläutet. Das aber natürlich nicht, bevor man nicht ein letztes Mal das Glas miteinander gehoben hat. Und der Schlager von Karnevalsurgestein Jupp Schmitz ist zu einem echten Klassiker der fünften Jahreszeit geworden.

    Im Lied wird der traurige Abschied vom fröhlichen Karnevalstreiben besungen. Die Wege zwischen den neu geschlossenen Bekanntschaften werden sich nun wieder trennen oder wie Schmitz es ausdrückt: „Die Schwüre von Treue – sie brechen entzwei“.

    Fun Fact: Das Lied über das Ende des Karnevals prägte das Leben des Sängers so sehr, dass auch auf seinem Grabstein auf dem Kölner Friedhof die Worte „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ verewigt sind.

     

    Cover: EMI Electrola

  • Olaf Henning
    Cowboy und Indianer (Komm' hol das Lasso raus)

    Wer kennt ihn nicht, den Lasso-Tanz?

    Zusammen mit den richtigen Zeilen schaffte Olaf Henning damit 2006 endlich den großen Durchbruch. Warum endlich? Der Song wurde bereits im Jahr 2000 als „Urversion“ veröffentlicht, danach wieder im Jahr 2004, daraufhin folgte „Cowboy und Indianer 2005“ und im Folgejahr die Version, die ihn in die Charts katapultierte. In den deutschen Singlecharts hielt sich der Song über 45 Wochen. Seitdem hat das Lied auch seinen festen Platz auf der Liste der Wiesn-Hits und darf bei keiner Faschingsparty fehlen.

    Fun Fact: Der große Erfolg kam übrigens mit dem Lasso-Tanz, der eigentlich von den Mallorca Cowboys erfunden wurde. Vorsicht beim wilden Mittanzen: So mancher Cowboy oder Indianer ist bestimmt schon während der Faschingsparty von seiner Bierbank gefallen.

     

    Cover: Universal Music

  • michel-telo_cover_B1 Recordings-Som Livre.jpg 30
    Michel Teló
    Ai Se Eu Te Pego - Nossa Nossa
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    Fußballer verhelfen Song zum Erfolg

    Während eines Auftritts hörte der Sänger den Song und nahm ihn für sein zweites Album im Jahr 2011 auf. In Brasilien, seinem Heimatland, schaffte er damit einen Nummer-eins-Radiohit. Europaweiten Erfolg erreichte Teló daraufhin, weil Fußballspieler die Tanzbewegungen machten, nachdem sie ein Tor schossen. „Nossa Nossa“ erreichte die Top-Platzierung in den Singlecharts in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Fun Fact: Der Song wurde auf einem Event der Sängerin Sharon Acioly geboren. Zusammen mit Studentinnen, die sie auf die Bühne holte, entstand der Refrain des Liedes. Als die Zeilen zum Hit wurden, meldete sich die Studentinnen und meldeten Urheberrechtsansprüche an. Michel Teló war davon jedoch nicht betroffen, denn ihm stehen nur Einnahmen als Interpret zu.

     

     

    Cover: B1 Recordings, Som Livre

     

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