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Coronavirus - Aktuelle Nachrichten im RPR1.Ticker

Im RPR1.Ticker bekommt ihr mehrmals täglich alle neuen Infos, Entwicklungen und Nachrichten!

b++ RPR1. will in keiner Weise zu sogenannter „Panikmache“ beitragen. Wir wollen und werden unsere Hörer & Leser aber weiterhin mit validen Informationen versorgen und Sachverhalte korrekt einordnen. Dabei ging und geht es nicht darum Ängste zu schüren. ++

 

Keine Lockerung des Kontaktverbots in RLP

- 31.03.2020

In der Diskussion um eine mögliche Lockerung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus, hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bekräftigt, dass es auch in der Woche nach Ostern beim derzeitigen Kontaktverbot bleiben werde.

Die aktuelle Rechtsverordnung gelte bis zum 19. April, ein vorzeitiges Ende der Maßnahmen wäre falsch, sagte Dreyer nach einer Kabinettssitzung in Mainz am Dienstag. Die Ministerpräsidentin sprach sich außerdem gegen eine Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes aus – das täusche eine Sicherheit vor Ansteckung vor, die es nicht gebe.

 

Enormer Ansturm auf Kurzarbeit in Rheinland-Pfalz

- 31.03.2020

In der zweiten März-Hälfte gingen bei der Agentur für Arbeit rund 19.000 Anträge ein. Zum Vergleich: Im Januar 2020 waren es gerade 52.

RPR1. Reporter Olaf Holzbach:

Änlich heftig war es schon einmal vor gut zehn Jahren, als die Banken- und Finanzkrise die reale Wirtschaft erwischte. Damals traf es vor allem die Industrie. Jetzt, und das ist der Unterschied, trifft es alle - vom Handel über den Arzt bis zum Dienstleister, kleinste, kleine und mittlere Betriebe, von denen viele bestenfalls mal von Kurzarbeit gehört hatten.

Die Agentur für Arbeit verspricht, Anträge so schnell wie möglich zu bearbeiten. Teams mit ensprechenden Experten würden aufgestockt.

 

Über 2800 Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz

- 31.03.2020

Die Zahl der Corona-Infizierten in RLP ist um weitere 150 Fälle auf jetzt über 2800 angestiegen. Mit einem Plus von etwas mehr als fünf Prozent im Vergleich zu gestern schwächt sich der Zuwachs weiter ab. 

Mit Blick auf medizinische Not- und Behelfseinrichtungen, appelliert das Gesundheitsministerium an die Kommunen, sich besser mit den Krankenhäusern abzustimmen. Feldbetten in Schulturnhallen seien nicht unbedingt eine Lösung, sagt Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

 

Fußball-Bundesliga pausiert bis zum 30. April

- 31.03.2020

Der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga bleibt wegen der Corona-Pandemie bis mindestens zum 30. April ausgesetzt.

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga stimmte am Dienstag einem entsprechenden Antrag des DFL-Präsidiums zu, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Dienstag

- 31.03.2020

Wo stehen wir aktuell? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? Infochef Jens Baumgart fasst die Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

- 00:00

RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

Erste deutsche Stadt: Jena führt Maskenpflicht ein

- 31.03.2020

Jena hat als erste deutsche Großstadt eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit angekündigt. Diese soll ab kommender Woche in „Jenaer Verkaufsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr“ gelten, heißt es auf der Webseite der Stadt.

Neben Masken werden auch Tücher oder Schals als Schutz anerkannt. Diese müssten aber auch die Nase und den Mund abdecken.

 

IOC: Olympia in Tokio wird am 23. Juli 2021 eröffnet

- 30.03.2020

Die auf 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio sollen am 23. Juli eröffnet werden und am 8. August enden. Diesen neuen Termin, fast genau ein Jahr nach der eigentlich geplanten Eröffnungsfeier, gab das Internationale Olympische Komitee am Montag laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur bekannt.

 

Bayern verlängert Ausgangsbeschränkungen

- 30.03.2020

Die seit dem 21. März wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München.

 

Österreich: Schutzmasken-Pflicht bei Einkäufen

- 30.03.2020

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus müssen die Menschen in Österreich künftig eine Schutzmaske beim Einkaufen tragen. Das teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montag in Wien mit.

"Es handelt sich hierbei um einen Mund- und Nasenschutz, also ganz einfache Masken. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass diese Masken einen schützen. Aber es kommt dadurch nicht so schnell zu einer Übertragung durch die Luft. Es ist kein Ersatz für das Abstand halten, sondern eine zusätzliche Maßnahme. Es ist Pflicht diese Maske dann auch beim Einkaufen zu tragen", zitiert Focus den österreichischen Bundeskanzler.

Die Schutzmasken sollen ab Mittwoch alle Kunden an Supermarkteingängen übergeben werden. 

 

Ordnungshüter ziehen positive Wochenendbilanz

- 30.03.2020

Nach einem Wochenende mit viel Sonne ziehen Polizei und Ordnungsämter in Rheinland-Pfalz eine positive Bilanz: Die meisten Menschen hätten sich an das Kontaktverbot gehalten, örtlich mussten die Beamten allerdings eingreifen.

Spielende Jugendliche auf Sportplätzen, Skater auf Radwegen, vereinzelt sogar Haus- oder Gartenpartys: Es gab  für die Ordnungshüter in Rheinland-Pfalz immer wieder mal was zu tun am Wochenende. In den allermeisten Fällen zeigten sich die Sünder aber einsichtig.

Anzeigen blieben damit die Ausnahme, etwa für Unbelehrbare wie in Wiesbaden. Das Ordnungsamt versiegelte zwei Shisha-Bars und einen Kiosk, die ihren Betrieb einfach nicht einstellen wollten. In Saarbrücken hatte die Polizei zwei Stunden zu tun, bis eine Parkanlage am Saarufer geräumt war.

 

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Montag

- 30.03. 2020

Wo stehen wir aktuell? Welche Entwicklungen hat es über das Wochenende gegeben? RPR1.Infochef Jens Baumgart hat alle News im Überblick.

- 00:00

RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

Mitarbeiterbonus auch bei Aldi

- 28.03.2020

Auch die Mitarbeiter von Aldi erhalten einen Bonus für ihren anstrengenden Einsatz in der Coronakrise. Die Schwesterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd kündigten am Freitag an, dafür insgesamt 20 Millionen Euro auszugeben. Die Prämien sollen bei Aldi aus steuerlichen Gründen in Form von Warengutscheinen ausgeschüttet werden. Die Bonuszahlungen variieren je nach Tätigkeit zwischen 100 und 250 Euro pro Kopf.

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass auch die 140.000 Mitarbeiter Lidl und Kaufland Boni erhalten sollen.  Jeder Mitarbeiter in der Filiale, in der Logistik und in den Produktionsbetrieben erhalte im April eine Sonderzahlung von
bis zu 250 Euro, teilte am Donnerstag die Schwarz-Gruppe mit, zu der die beiden Ladenketten gehören.

Insgesamt ließe sich der Handelsriese die Prämien rund 35 Millionen Euro kosten, meldet die Deutsche Presse-Agentur. 

 

Corona-Pandemie: Italien meldet fast 1000 Tote an einem Tag

- 27.03.2020

Italien hat an einem Tag fast 1000 Tote im Zuge der Corona-Pandemie gemeldet und damit so viele wie an keinem Tag zuvor. Die Gesamtzahl stieg auf 9134, wie der Zivilschutz am Freitag mitteilte.

 

Britischer Premierminister Johnson positiv auf Coronavirus getestet

- 27.03.2020

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte er am Freitag per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

 

Umfassendes Hilfsprogramm in Coronakrise beschlossen

- 27.03.2020

Der Bundesrat hat das umfassende Hilfspaket gegen die Coronakrise beschlossen. Es enthält Maßnahmen zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen, zur Unterst?tzung von Krankenhäusern sowie zur Sicherung von Lebensunterhalt und Wohnung der Bürger.

 

Schulministerin: Abiprüfungen in NRW werden verschoben

- 27.03.2020

Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen werden laut einer aktuellen Meldung der Deutschen Presse-Agentur verschoben. Die Hauptprüfungen sollen erst am 12. Mai beginnen, teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag in Düsseldorf mit. Auch die "Rheinische Post" hatte berichtet.

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Freitag

- 27.03.2020

Wo stehen wir aktuell? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? Und darf ich am Wochenende zu zweit einen Ausflug in die Natur machen? 

Infochef Jens Baumgart fasst die Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

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RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Donnerstag

- 26.03.2020

Wo stehen wir aktuell? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? Infochef Jens Baumgart fasst die Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

- 00:00

RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

Zahl der Coronafälle in RLP hat sich um mehr als zehn Prozent erhöht

- 25.03.2020

Die Zahl der bestätigten Coronafälle in Rheinland-Pfalz hat sich erneut um mehr als zehn Prozent erhöht. Das Gesundheitsministerium meldet (Stand Dienstagvormittag) knapp 1.640 Infizierte, und damit rund 160 mehr als gestern. Mittlerweile sind sechs Menschen in RLP an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

 

Abiturprüfungen sollen wie vorgesehen stattfinden

- 25.03.2020

Die Abiturprüfungen sollen auch in der Coronakrise stattfinden. Darauf einigte sich die Kultusministerkonferenz (KMK) am
Mittwoch, wie aktuell die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Danach stellen die Länder fest, dass nach aktuellem Stand eine Absage von Prüfungen in Schulen nicht notwendig sei. Insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen sollen zum geplanten Termin abgenommen oder bis Ende des Schuljahres nachgeholt werden. Voraussetzung sei allerdings, dass dies aus Gründen des Infektionsschutzes zulässig sei.

Schüler sollten eine ausreichende Zeit zur Vorbereitung haben, hieß es in dem Beschluss weiter. Auch in geschlossenen Schulen sollten Prüfungen stattfinden, sofern dem nicht Landesregelungen entgegenstünden. Die KMK bekannte sich zudem dazu, sich eng über das weitere Vorgehen abstimmen zu wollen.

Auch wurde noch einmal bekräftigt, dass die Länder die erreichten Abschlüsse des laufenden Schuljahres auf Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen wollen. Schülern sollen laut dem Beschluss keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation entstehen. Sie sollen noch im laufenden Schuljahr ihre jeweiligen Abschlüsse erwerben können.

"Ich freue mich, dass wir uns in einer so schwierigen Situation innerhalb der Ländergemeinschaft auf einen gemeinsamen Beschluss geeinigt haben", sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Für die Schüler sei es besonders wichtig, jetzt Planungssicherheit zu haben. Gleichzeitig stehe ihre Gesundheit aber an erster Stelle.

Zuvor hatten verschiedene Stimmen aus Lehrerverbänden, Politik und Gewerkschaften bundesweit einheitliche Regelungen angemahnt und voreinem "Abi-Chaos" gewarnt.

 

Bundestag beschließt Nachtragshaushalt - 156 Milliarden neue Schulden

- 25.03.2020

Der Bundestag hat einen Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Hilfspakete in der Corona-Krise beschlossen. Vorgesehen sind darin neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro. Der Bundesrat muss den Plänen am Freitag noch zustimmen.

 

 

RPR1.Corona-Kompass am Mittwoch

- 25.03.2020

Infochef Jens Baumgart klärt im RPR1.Corona-Kompass: Wie gefährlich ist Einkaufen im Supermarkt?  Kann das Virus auf Verpackungen sitzen? Alle Antworten hier:

- 00:00

RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

Corona-Todesfall in Einrichtung in Koblenz-Metternich

- 24.03.2020

Im Haus "Eulenhorst" des Caritasverbandes Koblenz e. V. im Koblenzer Stadtteil Metternich ist der erste Todesfall zu beklagen. Ein 78-jähriger Bewohner ist am Dienstagmorgen an den Folgen einer Corona-Infizierung gestorben.

Weitere Informationen

 

Unternehmen können Sozialbeiträge wegen Corona-Krise später zahlen

- 24.03.2020

Die Arbeitgeber in Deutschland müssen im Fall einer finanziellen Notlage wegen der Corona-Krise zunächst keine Sozialversicherungsbeiträge abführen. Auf Antrag des Arbeitgebers können die Beiträge stattdessen bis Mai gestundet werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag in Berlin aus Kreisen der Sozialversicherungsträger erfuhr.

 

RLP stellt 3,3 Milliarden Euro für Kampf gegen Corona bereit

- 24.03.2020

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat einen Nachtragshaushalt über 3,3 Milliarden Euro beschlossen. 

In dem Entwurf für das Ausgabengesetz seien 800 Millionen Euro für die aktuelle Krisenbewältigung enthalten, teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag mit. Das Land nehme für das Paket auch eine Neuverschuldung in Kauf. Zunächst war für den Nachtragshaushalt ein Volumen von 650 Millionen Euro genannt worden.

Auch der nordrhein-westfälische Landtag hat am Dienstag einstimmig ein Hilfspaket in Höhe von 25 Milliarden Euro zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise beschlossen. Im Schnellverfahren stimmten alle fünf Fraktionen dem in der Landesgeschichte beispiellosen Rettungsschirm zu.

 

RLP-Unis nur noch in Minimalbetrieb

- 24.03.2020

Angesichts der Corona-Krise läuft an den Universitäten in Rheinland-Pfalz nur noch eine Art Notbetrieb. An der größten Uni, der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität, ruht neben dem Lehr- mittlerweile auch ein Großteil des Forschungsbetriebs. Bibliotheken sind dicht, die allermeisten Gebäude auf dem Campus sind geschlossen.

Auch die Uni Koblenz-Landau hat schon seit Tagen auf einen Minimalbetrieb umgestellt. An der Uni Trier ist ein Großteil der Mitarbeiter im Homeoffice, Gebäude sind geschlossen, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Für die Aufrechterhaltung der technischen und der IT-Infrastruktur sei ein Notdienst organisiert.

 

Olympische Sommerspiele werden verschoben

- 24.03.2020

Bereits gestern waren erste Meldungen zu einer Absage der Spiele in Tokio kursiert. Jetzt ist es wohl offiziell: Die Olympischen Sommerspiele 2020 werden laut Japans Ministerpräsident Shinzo Abe um ein Jahr verschoben.

Abe und Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hatten am Mittag in einer Telefonkonferenz über eine mögliche Verschiebung der Sommerspiele beraten. An dem Gespräch sollen laut Medienberichten auch die Gouverneurin von Tokio und die japanische Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto teilgenommen haben. 

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Dienstag

- 24.03.2020

Wo stehen wir aktuell? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? Infochef Jens Baumgart fasst die Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

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RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

Erster Corona-Test bei Kanzlerin Merkel negativ

- 23.03.2020

Beim ersten Test von Kanzlerin Angela Merkel auf das neuartige Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden. Das meldet aktuell die Deutsche Presse-Agentur.

"Das Testergebnis des heutigen Tests ist negativ", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin auf Anfrage der dpa. "Weitere Tests werden in den nächsten Tagen durchgeführt."

 

Kabinett beschließt beispielloses Hilfspaket in Corona-Krise

- 23.03.2020

Am Montag hat das Bundeskabinett laut der Deutschen Presse-Agentur ein beispielloses Hilfspaket zur Retttung von Arbeitsplätzen und Unternehmen in der Corona-Krise beschlossen. Dafür will sich der Bund in diesem Jahr mit der Rekordsumme von rund 156 Milliarden Euro neu verschulden. Zudem sollen Mieter entlastet, Hartz-IV-Anträge erleichtert und Kliniken unterstützt werden.
 

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Montag

- 23.03.2020

Was muss ich jetzt wissen? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? Infochef Jens Baumgart fasst die aktuelle Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

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RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

Saarland und Baden-Württemberg helfen in Grenzregionen

- 23.03.2020

Die europäischen Nachbarländer helfen sich gegenseitig: Aus dem schwer vom Corona-Virus gezeichneten Elsass werden nun Patienten auf freie Plätze in Deutschland verlegt. Unter anderem das Klinikum Freiburg und das Saarland sagten medizinische Hilfe am Wochenende zu.

 

Erster Corona-Toter in Neustadt/Wnstr.

- 23.03.2020

Im Neustädter Marienhaus Hetzelstift ist gestern ein Corona-Patient gestorben. Damit steigt die Anzahl der Corona-Toten in RLP auf drei. Gemeinsam mit zwei anderen Bewohnern des GDA-Wohnstifts Neustadt/Weistraße wurde der 84-Jährige behandelt, ursprünglich wegen einer anderen Erkrankung. Erst später wurde festgestellt, dass er sich mit Covid-19 infiziert hatte.

 

Abe zieht Verschiebung von Olympischen Spielen in Betracht

- 23.03.2020

Der japanische Premierminister Shinzo Abe hat erstmals eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele wegen der Corona-Krise in Betracht gezogen. Vor dem Parlament in Tokio sagte er am Montag, dass damit gerechnet werden müsse.

 

Merkel muss wegen Kontakt zu Corona-Infiziertem in Quarantäne

- 22.03.2020

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit. Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt am Abend unterrichtet worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

 

Bund und Länder für Kontaktverbot gegen Coronakrise

- 22.03.2020

Bund und Länder wollen eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Eine Gruppe von zwölf Ländern hatte sich bereits vor der Schaltkonferenz im Grundsatz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörten Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und
Thüringen.

 

Eishockey-WM in der Schweiz abgesagt

- 21.03.2020

Die Eishockey-Weltmeisterschaft sollte zwischen dem 8. und 24. Mai in der Schweiz ausgegtragen werden. Wie der Weltverband in Zürich nun mitteilte, fällt die WM 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie aus.

 

Weitere Schritte für den ÖPNV in Rheinland-Pfalz

- 20.03.2020

In seiner Eigenschaft als rheinland-pfälzischer Verkehrsminister verkündete Volker Wissing heute die weiteren Schritte für den ÖPNV im Land. Demnach wird es auf der Schiene ab Montag Notfahrpläne geben, die auf jeder Strecke mindestens eine Verbindung pro Stunde garantieren. Der Zugverkehr ins nordostfranzösische Risikogebiet wird eingestellt, stattdessen fahren Busse.

Für den Nahverkehr in Städten und Kreisen soll möglichst einheitlich der Ferienfahrplan gelten, in den größeren Städten der Samstagsfahrplan mit zusätzlichen Verbindungen im Berufsverkehr. Busse in die Schulen und Kindergärten sollen weiter nach Bedarf fahren.

 

Dreyer: Versammlung von mehr als fünf Menschen untersagt

-20.03.2020

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat am Freitag die Schließung aller Gaststätten verfügt und Versammlungen von mehr als fünf Menschen untersagt. Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Mainz.

 

Erste rlp-Landkreise und Städte verhängen Ausgangsbeschränkungen

- 20.03.2020

Wie die Landkreise und Städte mitteilen, handelt es sich nicht um eine generelle Ausgangssperre. Bürger dürfen weiterhin für dringende Angelegenheiten das Haus oder die Wohnung verlassen und beispielsweise zur Arbeit, zur Ärztin oder dem Arzt sowie zum Einkaufen gehen. Auch Spaziergänge, Joggen und Gassigehen sind weiter erlaubt – allerdings nur alleine oder mit den Personen, die im eigenen Haushalt leben. Ansonsten ist es nicht erlaubt, Straßen und Wege zu nutzen, sich auf Plätzen und an öffentlichen Grünflächen und Parkanlagen aufzuhalten. Es drohe ein Bußgeld.

Die Regelung gilt ab Samstag, 21. März, und zunächst bis zu Freitag, 3. April.

Für diese RLP-Landkreise und Städte wurde die Ausgangsbeschränkung verhängt:

  • Stadt Landau
  • Südliche Weinstraße
  • Germersheim
  • Neustadt an der Weinstraße (bis 19. April 2020)

„Leider ist es zwingend notwendig, weitere Einschränkungen zu verfügen, um die Ausbreitung des Coronavirus zurückzudrängen“, sagten Oberbürgermeister Thomas Hirsch und die Landräte Dietmar Seefeldt sowie Dr. Fritz Brechtel. In den letzten Tagen se es trotz vielfacher Appelle nicht gelungen, die soziale Distanz zu erreichen, die es im Wettlauf gegen die Zeit brauche.

 

Coronakrise: Saarland will Ausgangsbeschränkung erlassen

- 20.03.2020

Das Saarland will im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus Gaststätten schließen und eine Ausgangsbeschränkung erlassen. Das werde Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) noch am Freitag dem Kabinett zum Beschluss vorschlagen, teilte die Staatskanzlei in Saarbrücken mit.

 

Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen für zwei Wochen

- 20.03.2020

Ab 0 Uhr heute wird es weitreichende Ausgangsbeschränkungen geben, das öffentliche Leben in Bayern wird weitestgehend runtergefahren, wie Ministerpräsident Söder am Freitagmittag erklärte. Die Bestimmungen gelten vorläufig für 14 Tage.  Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.

Es ist weiterhin gestattet zur Arbeit zu gehen. Auch Arztbesuche, mit Einschränkungen in bestimmten Bereichen, sind erlaubt. Besuchsrechte in bestimmten Einrichtung werden bis auf den Sterbefall grundlegend eingeschränkt.

"Natürlich ist Sport machen oder Spazieren gehen möglich, aber: entweder allein oder in der Familie." Söder bittet um Verständnis für die Maßnahmen. Polizei und Ordnungsdienste sollen die Einhaltung der Maßnahmen massiv kontrollieren. "Wer dagegen verstößt, muss mit hohen Bußgelder rechnen", so Söder.

 

Gaststätten in Hessen ab Samstagmittag geschlossen

- 20.03.2020

Restaurants und Gaststätten in Hessen sollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ab Samstagmittag geschlossen werden. Das teilte die Staatskanzlei am Freitag in Wiesbaden mit.

 

Reisewarnung gilt bis Ende April - auch für die Osterferien

- 20.03.2020

Die Reisewarnung der Bundesregierung wegen der Coronakrise gilt zunächst bis Ende April und betrifft damit auch die Osterferien.  Eine entsprechende Information hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag auf Twitter bekanntgegeben

"Unsere Warnung vor touristischen Auslandsreisen gilt vorerst bis Ende April. Sie umfasst also auch die Osterferien. Das ist für viele schmerzlich, aber absolut notwendig. Bleiben Sie zu Hause! Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!" 

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Freitag

- 20.03.2020

Was muss ich jetzt wissen? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? Infochef Jens Baumgart fasst die aktuelle Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

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RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

 

Zweiter Corona-Todesfall in RLP

- 20.03.2020

In Rheinland-Pfalz wurde am Freitagmorgen der zweite Corona-Todesfall bestätigt. Es handelt sich um einen 80 Jahre alten Mann aus dem Kreis Mayen-Koblenz.

Der Mann wurde stationär in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt und ist dort am Donnerstag, 19. März, gestorben. In enger Absprache mit dem behandelnden Krankenhaus werden keine weiteren Angaben zur Person gemacht.

 

WHO-Rückzieher: Keine Warnung vor Ibuprofen bei Covid-19-Verdacht

- 19.03.2020

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Warnung vor der Einnahme des Schmerzmittels Ibuprofen bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus zurückgenommen.

Die WHO-Experten hatten Studien und Ärzte konsultiert und seien zu dem Schluss gekommen, dass es über die bekannten Nebenwirkungen bei bestimmten Bevölkerungsgruppen hinaus keine Hinweise auf negative Ibuprofen-Konsequenzen bei Covid-19-Patienten gebe. "Auf der Basis der heute vorhandenen Informationen rät die WHO nicht von der Einnahme von Ibuprofen ab", teilte die WHO mit. Das hatte sie am Dienstag noch getan, und statt Ibuprofen Paracetamol empfohlen.

 

Erster Corona-Todesfall in Rheinland-Pfalz

- 19.03.2020

Das Gesundheitsministerium wurde am Donnerstagnachmittag über den ersten Corona-Todesfall in RLP informiert: Es handelt sich um eine 84-jährige Frau aus dem Westerwaldkreis, die am 17. März in instabilem Zustand in die Paracelsus-Klinik in Bad Ems eingeliefert wurde. Demnach wurde die Seniorin auf die Intensivstation des Krankenhauses gebracht und verstarb kurze Zeit später. Die verzögerte Meldung erkläre sich dadurch, dass das Ergebnis der Diagnostik erst seit heute vorliegt, so das Ministerium. Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 749 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle.

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Donnerstag

- 19.03.2020

Was muss ich jetzt wissen? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? RPR1.Infochef Jens Baumgart fasst die aktuelle Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

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RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

Deutschland weitet Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aus

- 19.03.2020

Deutschland weitet die bereits an fünf Landesgrenzen geltenden Einreisebeschränkungen wegen der Ausbreitung des  Coronavirus nun auch auf Flüge und den Schiffsverkehr aus.

Wie das Bundesinnenministerium am Mittwochabend mitteilte, dürfen auch EU-Bürger künftig nicht mehr per Flugzeug oder Schiff aus Österreich, Spanien, Italien, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark nach Deutschland reisen. Wer aus einem EU-Staat kommt, darf aber noch auf einem deutschen Flughafen landen, wenn er von dort aus weiter in sein Heimatland reist.

 

Merkels Rede an die Nation

- 18.03.2020

In einer außerordentlichen TV-Ansprache garantiert Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Wirtschaft und Arbeitnehmern umfassende Unterstützung in der Coronakrise.

Die Rede im Video:

 

Erste Ausgangssperre in Bayern verhängt

- 18.03.2020

Das Landratsamt Tirschenreuth hat wegen der Verbreitung des Coronavirus für die Stadt Mitterteich eine Ausgangssperre verhängt. Es ist die erste Stadt in Bayern mit einer solchen Maßnahme.

Sie soll bis zum 2. April dauern, wie die Behörde mitteilte.

 

Ryanair streicht fast alle Flüge

- 18.03.2020

Europas größter Billigflieger Ryanair streicht wegen Coronakrise fast alle Flüge ab dem 24. März 2020. Bereits am Montag hatte die Airline angekündigt, ihr Flugprogramm um bis zu 80 Prozent zusammenzukürzen. 

Ab kommendem Dienstag werde es nur noch eine sehr kleine Zahl von Verbindungen zwischen Großbritannien und Irland geben, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

 

Eurovision Song Contest 2020 abgesagt

- 18.03.2020

Wie der Veranstalter in einem Statement auf Facebook mitteilt, wird der Eurovision Song Contest (ESC) 2020 wegen der Coronakrise abgesagt. Das ESC-Finale hätte am 16. Mai in Rotterdam stattgefunden. 

"In den letzten paar Wochen haben wir verschiedene Alternativen erforscht, um zu ermöglichen, dass der Eurovision Song Contest weitergeht", hieß es in der Stellungnahme. Doch die unsichere Situation sowie die restriktiven Vorgaben der Teilnehmerländer machten es "unmöglich, mit der Live-Veranstaltung wie geplant fortzufahren." Die Veranstalter seien laut Statement im Austausch darüber, ob der Contest auf das Jahr 2021 verschoben wird.

Die Niederlande sind Gastgeber, weil im vergangenen Jahr der Sänger Duncan Laurence gewonnen hatte.

 

Deutschland setzt humanitäre Flüchtlingsaufnahme aus

- 18.03.2020

Deutschland setzt in der Coronavirus-Krise laut der Funke Mediengruppe die humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Ausland aus. Das sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums den Zeitungen.

 

BMW stoppt Betrieb in europäischen Werken

- 18.03.2020

BMW stoppt wegen wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen. Das meldete am Mittwoch die Deutsche Presse-Agentur.

Vorstandschef Oliver Zipse erklärte am Mittwoch in München: "Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant."

 

Bayern verschiebt Start der Abitur-Prüfungen

- 18.03.2020

Wegen des Coronavirus wird in Bayern der Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 verschoben. Das teilte das Kultusministerium am Mittwoch in München mit.

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Mittwoch

- 18.03.2020

Was muss ich jetzt wissen? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? RPR1.Infochef Jens Baumgart fasst die aktuelle Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

- 00:00

RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

Daimler stoppt wegen Coronavirus Großteil der Produktion in Europa

- 17.03.2020

Der Autobauer Daimler stoppt wegen der Ausbreitung des Coronavirus einen Großteil seiner Produktion in Europa. Die Maßnahme beginne noch in dieser Woche und dauere zunächst zwei Wochen, teilte der Konzern am Dienstag mit.

 

French Open der Tennisprofis werden auf September verschoben

- 17.03.2020

Die French Open in Paris werden wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Das Grand-Slam-Turnier wird nach Angaben der Veranstalter vom Dienstag von Mitte Mai auf den Zeitraum 20. September bis 4. Oktober 2020 verlegt.

 

Ford schließt wegen Corona-Pandemie die Werke in Europa

- 17.03.2020

Der Kölner Autobauer schließt aufgrund der Corona-Krise die Werke in Europa. Ab Donnerstag wird für die nächsten Wochen an den Standorten nicht mehr gearbeitet, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe) laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen ist auch das Werk in Köln, wo der Fiesta gebaut wird. Die rund 3200 Mitarbeiter werden ab Mittwoch nicht mehr an die Bänder zurückkehren. In Saarlouis, wo der Focus gebaut wird, müssen rund 4.500 Ford-Mitarbeiter die Arbeit niederlegen.

Bereits am Montag wurde der Fahrzeugbau von einem Zwei- auf einen Einschicht-Betrieb runtergefahren. Ebenfalls am Montag war bereits das Werk im spanischen Valencia wegen Covid-19-Infektionen in der Belegschaft geschlossen worden. Am Standort, wo die größeren Modelle Mondeo, S-Max und Galaxy gebaut werden, arbeiten 7000 Mitarbeiter. Im rumänischen Craiova, wo unter anderem der Ford EcoSport produziert wird, wird ebenfalls nicht mehr gearbeitet.

Ford hatte bereits vor einige Tagen einen Großteil seiner Mitarbeiter ins Home-Office geschickt. Nach Internehmensangaben arbeiten bereits rund 10. 000 Menschen in Deutschland von zu Hause.

 

Fußball-EM wird um ein Jahr verschoben

- 17.03.2020

Die Europäische Fußball-Union hat die EM 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr in den Sommer 2021 verschoben.

Die Entscheidung traf das UEFA-Exekutivkomitee nach mehreren Krisensitzungen am Dienstag.

 

Flixbus stellt um Mitternacht Betrieb bis auf weiteres ein

- 17.03.2020

Der Fernbusanbieter Flixbus stellt den Betrieb bis auf weiteres wegen der Coronavirus-Krise ab Mitternacht ein. FlixBus werde alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab 17. März 2020, 00:00 Uhr aussetzen, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit.

 

Ikea schließt alle Märkte in Deutschland

- 17.03.2020

Der Möbelhändler Ikea schließt ab Dienstag alle 53 Einrichtungshäuser in Deutschland. Man wolle damit die Ausbreitung des Coronavirus hemmen und die Mitarbeiter schützen, erklärte das Unternehmen in Hofheim bei Frankfurt. Man komme der Verantwortung als großer Einzelhändler nach, erklärte Deutschland-Geschäftsführer Dennis Balslev laut einer Mitteilung. Die Maßnahme gilt bis auf Weiteres. Der Online-Shop soll ebenso wie das Kunden-Servicecenter weiter geführt werden. Ikea ist Deutschlands größter Möbelhändler.

 

Maas startet Rückholaktion für Deutsche im Ausland

- 17.03.2020

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat eine Rückholaktion für tausende Deutsche gestartet, die wegen Reisebeschränkungen in der Corona-Krise im Ausland festsitzen. Er kündigte am Dienstag in Berlin an, bis zu 50 Millionen Euro dafür zur Verfügung zu stellen.

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Dienstag

- 17.03.2020

Was muss ich jetzt wissen? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? RPR1.Infochef Jens Baumgart fasst die aktuelle Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

- 00:00

RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

Welche Geschäfte haben ab wann geschlossen in RLP?

Hier geht es zur umfassenden Liste

 

 

Spielplätze zu, Restaurants früher geschlossen, keine Gottesdienste: Härtere Maßnahmen im Kampf gegen Coronavirus

- 16.03.2020

Restaurants in Deutschland sollen spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen. Das geht aus einem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.  Geschäfte mit Ausnahme des Lebensmitteleinzelhandels, Apotheken und anderer wichtiger Verkaufsstellen seien zu schließen, teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Montag in Mainz mit. Das gelte auch für Restaurants, Kinos und Museen

Außerdem soll es drastische Einschränkungen für den Tourismus geben, um die Verbreitung des Coronavirus zu bremsen. In dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden, entsprechenden Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder heißt es, es seien Regelungen zu erlassen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrüklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können.

Weiter sollen auch Gottesdienste, Treffen in Vereinen und Busreisen verboten werden. Das geht ebenfalls aus einem der dpa vorliegenden Beschluss hervor.

Auch Spielplätze sollen zu bleiben: Neben öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern sowie Fitnessstudios, seien auch Spielplätze für den Publikumsverkehr zu sperren, heißt es im Beschluss der Regierung und der Länderchefs.

 

Bundesliga und 2. Liga pausieren bis mindestens 2. April

- 16.03.2020

Die Fußball-Bundesliga sowie die 2. Liga unterbrechen ihren Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Krise bis mindestens 2. April. Das wurde während der Mitgliederversammlung der 36 Profi-Clubs am Montag in Frankfurt/Main entschieden, teilte die Deutsche Presse-Agentur mit. 

 

Restaurants, Gaststätten und Bars in Köln schließen

- 16.03.2020

Ab Dienstag müssen alle Restaurants, Gaststätten sowie Bars in Köln geschlossen bleiben, das entschied ein Krisenstab am Montag aufgrund der 296 Coronafälle in Köln. Auch alle Veranstaltungen bis zum 10. April müssen abgesagt werden. Das kulturelle Leben wird laut "Kölner Express" lahm gelegt: Clubs, Theater, Badebetriebe werden geschlossen. 

 

Nahezu 300 Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz

Innerhalb von 24 Stunden stieg die Zahl der Fälle in Rheinland-Pfalz von 200 auf 297 zum Stand Montag 11.00 Uhr, wie das
Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Besonders der Kreis Mayen-Koblenz zeigte eine sprunghafte Zunahme, wo sich die Zahl innerhalb eines Tages auf 38 nahezu verdreifachte. Damit ist die Moselregion jetzt das Gebiet mit den meisten Fällen einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2. 
 

 

Opel-Mutter PSA schließt Werke in Europa - auch Rüsselsheim!

- 16.03.2020

Der Mutterkonzern des Autobauers Opel, die französische PSA-Gruppe, schließt wegen der Coronavirus-Pandemie 15 Fabriken in Europa. Die Schließung soll in den kommenden Tagen vollzogen werden. Auch die Standorte Rüsselsheim und Eisenach sind in Deutschland betroffen, wie der Hersteller am Montag mitteilte. Die Schließungen sollen laut Deutsche Presse-Agentur bis zum 27. März dauern. Gründe für die Entscheidung seien Unterbrechungen in der Zulieferkette und ein deutlicher Rückgang auf den Automobilmärkten. Betroffen sind auch Standorte in Spanien, Frankreich, Portugal,
Großbritannien und in der Slowakei.
 
 

Zahl der Toten steigt in Deutschland auf 16

- 16.03.2020

Die Zahl der Toten aufgrund des Coronavirus` ist in Deutschland auf 16 angestiegen, berichtet die Tagesschau. Heute kamen drei weitere Fälle hinzu. Hamburg registrierte erstmals einen Todesfall infolge einer Infektion mit Covid-19. Es handele sich um einen Bewohner einer Seniorenresidenz, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Der Mann sei bereits am Freitag gestorben, man habe nun bei Untersuchungen posthum das Virus festgestellt. Die möglichen Auswirkungen für die Seniorenresidenz sind bisher nicht bekannt. In Nordrhein-Westfalen sind zwei weitere Todesfälle registriert worden. Eine 94 Jahre alte Frau aus dem Kreis Heinsberg sei an einer Lungenentzündung im Krankenhaus gestorben, berichtet die Tagesschau auf Berufung des Kreises. Im Krankenhaus Erkelenz verstarb eine 81-jährige Patientin aus Heinsberg, auch an einer Lungenentzündung durch eine Coronavirusinfektion. "Sie war ebenfalls durch Vorerkrankungen bereits gesundheitlich belastet", hieß es. 

 

Baden-Württemberg will Flugverkehr stoppen

- 16.03.2020

Die baden-württembergische Landesregierung will den Betrieb an allen Flughäfen des Bundeslandes wegen der Ausbreitung des Coronavirus einstellen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen in Stuttgart.

Reisende aus dem Ausland würden aber noch zurückgeholt, hieß es.

 

Katastrophenfall in Bayern gilt ab sofort

- 16.03.2020

In Bayern gilt wegen der Coronavirus-Krise ab sofort der Katastrophenfall. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München mit.

Außerdem setzt das Bundesland zum Schutz der bayerischen Wirtschaft vor den Folgen der Coronakrise die Schuldenbremse außer Kraft. Es werde zudem bis zu zehn Milliarden Sondervermögen bereitgestellt, so Söder.

 

Der RPR1.Corona-Kompass am Montag

-16.03.2020

Was muss ich jetzt wissen? Welche Entwicklungen hat es über Nacht gegeben? RPR1.Infochef Jens Baumgart fasst die aktuelle Lage im RPR1.Corona-Kompass zusammen:

- 00:00

RPR1.Corona-Kompass mit Jens Baumgart

 

Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz geschlossen

- 15.03.2020

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließt Deutschland ab Montagmorgen 08:00 Uhr weitgehend seine Grenzen zu Frankreich, der Schweiz und Österreich. Dies habe die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen erfahren, heißt es.  

 

Deutsche Bahn stellt Regionalverkehr auf Notfallfahrplan um

- 15.03.2020

Auch die Deutsche Bahn sieht sich gezwungen, auf die weitgehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronavirus-Ausbreitung zu reagieren. Wie Spiegel Online aus Bahn-Kreisen erfuhr, plane das Unternehmen derzeit, ab Dienstag oder Mittwoch ihren Regionalfahrplan herunterzufahren. Dies geschehe demnach, weil man erwarte, dass viele Bahn-Mitarbeiter wegen der Betreuung ihrer Kinder nicht die Arbeit antreten können.

Aktuell arbeiten die Disponenten der Bahn in den verschiedenen Bundesländern an einem Fahrplan, der deutlich reduziert ist. Vorbild sei demnach der Sonntagsfahrplan, bei dem ein deutlich reduziertes Angebot an Bahnen verkehrt.

Dem Spiegel-Bericht zufolge, sollen dann auch Fahrkartenkontrollen wegfallen.

 

Corona-Fake News auf WhatsApp in Umlauf – Uni Wien warnt

- 14.03.2020

Falschmeldungen über das Coronavirus kursieren derzeit auf den sozialen Netzwerken und werden tausendfach geteilt.

Eine Meldung, die aktuell viele WhatsApp-Nutzer irritiert, ist eine Sprachnachricht über angebliche Forschungsergebnisse der Medizinischen Universität Wien. Wie das Institut inzwischen mitteilte, handelt es sich dabei um Fake News. Darin wird von einer angeblich zusammenhängenden Verstärkung von Covid-19-Symptomen durch die Einnahme von Ibuprofen berichtet. "Hierbei handelt es sich um Fake News", so die Universität in einem Statement.

Mehr Informationen zu der Falschmeldung findest du hier

 

Köln verbietet alle Veranstaltungen

- 14.03.2020

Köln verbietet wegen der Coronavirus-Epidemie von Sonntag an alle Veranstaltungen. Auch alle Discos, Clubs, Bars, Kinos und Theater werden geschlossen.

„Wir werden jegliche Veranstaltungen im Kölner Stadtgebiet bis einschließlich 10.4.2020 untersagen“, sagte Stadtdirektor Stephan Keller am Samstag im Rathaus. „Dieses Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften.“ Geschlossen würden auch alle Kinos und Theater sowie Discos, Clubs und Bars, die Musik und Tanzveranstaltungen anbieten.

Ausgenommen seien etwa Wochenmärkte, die der Nahversorgung dienten und Veranstaltungen, die „aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses“ notwendig seien. „Was wir nicht untersagen an dieser Stelle ist der Besuch von Restaurants und Gaststätten, die mit einem Essensangebot auch eine Versorgungsfunktion wahrnehmen“, sagte Keller. Die bisherige Empfehlung, Veranstaltungen nach Möglichkeit zu meiden, sei am Freitagabend in Köln eher nicht angenommen worden, es habe sogar «Corona-Partys» gegeben. 

 

Mannheim stellt öffentliches Leben weitgehend ein

- 14.03.2020

Die Stadt Mannheim verbietet wegen der Corona-Krise den Besuch von Kinos, Clubs, Diskotheken und Spielhallen.

Dieses Verbot hat die Stadt in einer Allgemeinverfügung erlassen. Auch zahlreiche Sporthallen, Hallenbäder und das städtische Museum werden geschlossen. Alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien werden untersagt.

Diese Regelungen gelten nach Angaben der Stadt ab Sonntag, den 15. März 2020 bis zum 19. April 2020.

 

Lokalitäten in Berlin und Schleswig-Holstein dicht

- 13.03.2020

Berlin macht ab Dienstag die Bars, Clubs und Kneipen der Stadt dicht. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, hat der Senat dies beschlossen. Alle gastronomischen Einrichtungen, die nicht der Nahrungsmittelgrundversorgung dienen, sind ab dann laut Tagesspiegel-Berichten geschlossen. "Das Verbot gilt ab Dienstag, weil erst dann der Senat formal die rechtlichen Voraussetzungen schaffen könne", zitiert die Zeitung den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD).

Das Kabinett in Schleswig-Holstein beschloss unterdessen, per Erlass alle öffentlichen Veranstaltungen zu untersagen. Das betrifft ab Samstag Clubs, Diskotheken, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Kinos, Theater, Museen und Volkshochschulen.

 

Trump ruft den nationalen Notstand aus

- 13.03.2020

Donald Trump hat in einer Pressekonferenz den nationalen Notstand in den USA ausgerufen. Dabei kündigte der Präsident an 15 Milliarden Dollar an Finanzhilfen bereitzustellen. Durch den Notstand ist es für die Regierung deutlich einfacher und schneller möglich finanzielle Hilfen bereitstellen.

 

Dänemark und Polen machen ihre Grenzen dicht

- 13.03.2020

Wie Ministerpräsidentin Mette Frederiksen auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen erklärte, macht Dänemark ab Samstagmittag um 12 Uhr alle Landgrenzen dicht. Dänische Staatsbürger könnten die Grenzen jederzeit passieren. Touristen hingegen dürften nicht mehr ins Land.

Auch Polen hat angekündigt wegen des Coronavirus‘ alle seine Grenzen zu schließen. Das erklärte Premierminister Mateusz Morawiecki am Freitagabend. Auch hier gilt die Regelung, dass polnische Staatsbürger weiterhin ein- und ausreisen dürfen.

 

Überblick: Wo bleiben Schulen und Kitas zu?

- 13.03.2020

Zu (geplanten) flächendeckende Schließungen kommt es bisher in

  • Rheinland-Pfalz (ab Montag, 16.03.2020)
  • Baden-Württemberg (ab Dienstag, 17.03.2020)
  • Hessen (Schließtag wird noch bekanntgegeben)
  • Saarland (ab Montag, 16.03.2020)
  • Nordrhein-Westfalen (Schließungen bis spätestens Mittwoch, 18.03.2020)
  • Berlin (Stufenweise Schließung ab Montag, 16.03.2020)
  • Bremen (ab Montag, 16.03.2020)
  • Schleswig-Holstein (ab Montag, 16.03.2020)
  • Bayern (ab Montag, 16.03.2020)
  • Niedersachsen (ab Montag, 16.03.2020)
  • Thüringen (ab Dienstag, 17.03.2020)
  • Hamburg (ab Montag, 16.03.2020)
  • Sachsen-Anhalt (ab Montag, 16.03.2020)

Das Land Brandenburg will den Unterricht und die Betreuung aussetzen, die Einrichtungen selbst aber offenhalten. Sachsen will ebenfalls die Schulpflicht aussetzen, hat aber noch keinen derartigen Schritt angekündigt, will Focus Online aus Regierungskreisen erfahren haben.

Bis Freitagnachmittag wurde in Mecklenburg-Vorpommern nur für die Stadt Rostock und den Landkreis Ludwigslust-Parchim die Schließung der Schulen von Montag an verfügt.

(Stand: 13.03.2020, 20:40 Uhr)

 

Sommersemester-Start an NRW-Hochschulen verschoben

- 13.03.2020

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus wird der Start des Sommersemesters an den nordrhein-westfälischen Hochschulen vorerst bis zum 19. April, dem Ende der Osterferien, verschoben. Das teilte die Landesregierung am Freitag mit.

Ursprünglich sollte das Sommersemester an den Fachhochschulen am 23. März und an den Universitäten am 6. April beginnen.

 

Regierungskreise: Auch Hessen plant Schließung der Schulen

- 13.03.2020

Wegen des Coronavirus sollen jetzt auch in Hessen landesweit die Schulen geschlossen werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Wiesbaden am Freitag aus Regierungskreisen. Unter Führung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will das Kabinett am Freitag zu einer Sondersitzung zusammenkommen und ein Maßnahmenpaket beschließen.

 

Baden-Württemberg schließt alle Schulen bis Ostern

- 13.03.2020

Wegen der Coronavirus-Pandemie schließt nun auch Baden-Württemberg von Dienstag an alle Schulen und Kindertagesstätten bis zum Ende der Osterferien. Außerdem werden öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen untersagt. Das teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag in Stuttgart mit.

 

Aida Cruises stellt Schiffsverkehr vorübergehend ein

- 13.03.2020

Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises stellt die Fahrten ihrer 14 Schiffe umfassenden Flotte wegen der Ausbreitung des Coronavirus zunächst bis Anfang April ein. In den kommenden drei bis vier Tagen beenden die Schiffe ihre Fahrten an geeigneten Standorten, von denen die Passagiere nach Hause gebracht werden können, wie ein Aida-Sprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

 

Kitas und Schulen ab Montag in RLP geschlossen

- 13.03.2020

Aktuellen Medienberichten zufolge, sollen ab dem kommenden Montag (16.03.2020) auch in Rheinland-Pfalz alle Schulen und Kitas geschlossen bleiben. Die Ausbreitung des Virus soll dadurch verlangsamt werden.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat für Freitagnachmittag laut Medienberichten deshalb eine Sondersitzung des Kabinetts einberufen.

 

Laut "Marca": Champions League und Europa League pausieren

- 13.03.2020

Die Europäische Fußball-Union wird nach Informationen der spanischen Tageszeitung "Marca" den Spielbetrieb in der Champions League und in der Europa League wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus aussetzen.

Der spanische Verbandsboss Luis Rubiales bestätigte am Donnerstag, dass es entsprechende Überlegungen gebe.
Eine offizielle Bestätigung der UEFA gab es laut der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht.

Die Entscheidung wäre quasi ein Novum in der europäischen Königsklasse. In der Vergangenheit waren einmal acht Gruppenspiele nach den Terroranschlägen in New York am 11. September 2001 um eine Woche verschoben worden. Ansonsten hatte es meist nur Verschiebungen aufgrund von schlechten Witterungsbedingungen gegeben.

Wie und ob es in den beiden wichtigsten europäischen Club-Wettbewerben weitergeht, ist noch völlig offen.

 

Fußball-Bundesliga will Spielbetrieb ab Dienstag unterbrechen

- 13.03.2020

Die Deutsche Fußball Liga will den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga vom kommenden Dienstag an bis zum 2. April unterbrechen. Das teilte die DFL am Freitag mit.

Unter Berücksichtigung der Vorgaben der lokalen Behörden findet der heute beginnende 26. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga ohne Stadion-Zuschauer statt. 

 

Saarland, Bayern, Niedersachsen und Berlin schließen Schulen und Kitas

- 13.03.2020

Als erste Bundesländer haben das Saarland und Bayern die Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Montag bis zu den Osterferien bekannt gegeben.

Dies geschehe im Saarland aufgrund der Situation als Grenzland, teilte die Staatskanzlei in der Nacht zu Freitag mit. Damit solle die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Eine Notbetreuung für Familien werde sichergestellt. Wie es um die Abiturprüfungen im Saarland steht, sei im Vorfeld der Sitzung noch nicht klar, teilte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit.

Auch in Niedersachsen wird in der kommenden Woche kein Schulunterricht stattfinden. Nach zwei Wochen außerplanmäßiger Schließung würden am 30. März nahtlos zwei Wochen Osterferien beginnen. 

Berlin will von nächster Woche an stufenweise Schulen und Kitas schließen und den öffentlichen Nahverkehr auf ein Mindestmaß reduzieren.

Baden-Württemberg will am heutigen Freitag über landesweite Schulschließungen entscheiden. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es Beratungen des Kabinetts.

 

Merkel mahnt zu Verzicht auf soziale Kontakte

- 13.03.2020

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bevölkerung wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus aufgefordert, wo immer möglich auf Sozialkontakte zu verzichten. Auch "alle nicht notwendigen" Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern sollten abgesagt werden, sagte die Kanzlerin am Donnerstagabend nach Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder. "Das ist ein Aufruf an alle", sagte Merkel. Bisher galt die Aufforderung der Bundesregierung, Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmern abzusagen.

Gravierende Spuren werde die Epidemie auch im Wirtschaftssystem haben, sagte Merkel. "Wir haben es mit einem dynamischen Ausbruchsgeschehen zu tun, das heißt, die Zahl der infizierten Personen steigt sehr stark an." Die aktuelle Situation sei "außergewöhnlicher als zu der Zeit der Bankenkrise". Bund und Länder wollen nach den Worten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Wirtschaftskrise in Deutschland als Folge des Coronavirus verhindern.

 

BBC: Formel-1-Auftakt in Melbourne wird verschoben 

- 12.03.2020

Der Formel-1-Auftakt in Melbourne wird der BBC zufolge wegen des Coronavirus verschoben. Das berichtete der
britische Fernsehsender am Donnerstag unter Berufung auf zwei hochrangige Funktionäre aus der Rennserie. Demnach findet der erste Grand Prix des Jahres in Australien am Sonntag (6.10 Uhr/RTL und Sky) nun doch nicht wie geplant statt und soll kurzfristig verlegt werden. Kurz zuvor hatte es den ersten Coronavirus-Fall in der Formel 1 gegeben und das betroffene McLaren-Team seinen Rückzug für das Rennen bekanntgegeben.

Die Formel 1 musste wegen der Epidemie bereits das für den 19. April in China geplante Rennen verschieben. Der Grand Prix von Bahrain am 22. März wird im besten Fall und aus Sicherheitsgründen vor leeren Rängen ausgetragen. Die anschließend angesetzte Vietnam-Premiere in Hanoi am 5. April steht außerdem auf der Kippe. Es wäre also nicht ausgeschlossen, dass die Formel 1 in diesem Jahr frühestens am 3. Mai
in Zandvoort in den Niederlanden in die Saison startet.

McLaren um seinen deutschen Teamchef Andreas Seidl hatte am Donnerstag den positiven Test bei einem seiner Mitarbeiter öffentlich gemacht.

 

Handball-Bundesliga pausiert bis Ende April

- 12.03.2020

Die Handball-Bundesliga setzt den Spielbetrieb aufgrund des Coronavirus nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bis zum 22. April aus. Auch das für den 4. und 5. April in Hamburg geplante Finalturnier um den DHB-Pokal soll auf einen späteren Termin im Sommer verschoben werden. Geplant ist nach derzeitigem Stand, dass die Bundesliga den Spielbetrieb ab dem 23. April wieder aufnimmt. Ob das für diesen Montag geplante außerordentliche Treffen der Clubs der ersten und zweiten Liga in Köln stattfindet, gilt als unwahrscheinlich. Zuvor hatte die "Bild" über eine bevorstehende
Pause des Bundesliga-Spielbetriebs berichtet.

Auch die Spiele der 2. Bundesliga werden vorerst ausgesetzt. Wann die Partien nachgeholt werden, steht noch nicht fest. Zuvor waren bereits die Spiele der 1. und 2. Bundesliga der Frauen an diesem Wochenende abgesagt worden, ohne dass bislang ein Nachholtermin feststeht. Darüber will der Vorstand in Absprache mit den Vereinen in der
kommenden Woche entscheiden.

 

Erster Corona-Todesfall in Baden-Württemberg

- 12.03.2020

In Baden-Württemberg ist erstmals ein Mensch gestorben, der zuvor positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden ist. Das teilte das Gesundheitsministerium in Stuttgart mit. Es handle sich um einen 67 Jahre alten Mann.

 

Fußball-Geisterspiele: Sky überträgt frei empfangbar Konferenzen

- 12.03.2020

Aufgrund der durch den Coronavirus ausgelösten Geisterspiele übertragt Sky an den kommenden beiden Spieltagen die
Konferenz der Fußball-Bundesliga sowie die Konferenz der 2.Bundesliga frei empfangbar. Das meldet aktuell die Deutsche Presse-Agentur. "In herausfordernden Zeiten müssen wir alle zusammenstehen. Für uns ist es selbstverständlich, unseren Teil dazu beizutragen, indem wir diese Spiele mit allen teilen, so dass möglichst viele Fußballfans die Bundesliga live erleben können", sagte Devesh Raj, Vorsitzender der Geschäftsführung des Bezahlsenders, am Donnerstag.

An diesem Samstag wird Sky ab 14.00 Uhr neben dem Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 auch die Partien zwischen dem 1. FC Köln und FSV Mainz 05, RB Leipzig gegen den SC Freiburg und TSG 1899 Hoffenheim gegen Hertha BSC zeigen. 

Am Sonntag ab 13.00 Uhr wird die Zweitliga-Konferenz ausgestrahlt mit den Spielen SV Wehen Wiesbaden gegen den VfB Stuttgart, Hannover 96 gegen Dynamo Dresden und FC St. Pauli gegen den 1. FC Nürnberg. Die Spiele sind im Fernsehen bei Sky Sport News HD live, digital auf skysport.de und in der Sky Sport App zu sehen.

Im Zuge der Vorsichtsmaßnahmen zur Verlangsamung der Weiterverbreitung des Coronavirus werden an diesem Wochenende in der Bundesliga alle Spiele ohne Zuschauer ausgetragen. Auch in der 2. Bundesliga sind davon Partien betroffen.

 

 

Weitere Maßnahmen in RLP getroffen

- 12.03.2020

Die Stadt Ludwigshafen hat vorsichtshalber einen Teil ihrer Einrichtungen geschlossen - darunter Sporthallen, Bäder, Bibliotheken, Museen und Theater.

Das Neustadter Krankenhaus Hetzelstift ist für neue Patienten und Besucher derzeit tabu, weil sich ein Arzt infiziert hat – 12 weitere Mediziner und 20 Pflegekräfte befinden sich in häuslicher Quarantäne. Ein Schulzentrum in Worms mit rund 4.500 Schülern bleibt voraussichtlich bis Ende kommender Woche geschlossen – hier wurde ein Schüler positiv getestet.

Die Einstufung von Lothringen als Corona-Risikogebiet durch das Robert-Koch-Institut könnte auch Auswirkungen auf den Grenzverkehr zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg haben. Grenzschließungen sollen laut Luxemburgs Gesundheitsministerin Paulette Lenert allerdings das letzte Mittel sein. 

 

 

USA erlassen wegen Coronavirus 30-tägigen Einreisestopp aus Europa 

- 12.03.2020

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus verhängen die USA einen Einreisestopp für Ausländer aus Europa. "Wir werden
alle Reisen von Europa in die USA für die nächsten 30 Tage aussetzen", sagte Trump am Mittwochabend im Weißen Haus in einer Ansprache an die Nation. Amerikaner, die sich entsprechenden Tests unterzögen, seien ausgenommen.

Die Maßnahme gelte außerdem nicht für Reisende aus Großbritannien. Trump sagte zur Begründung, die EU habe
nicht dieselben Schutzmaßnahmen wie die USA ergriffen und Reisen aus China nach Europa nicht früh genug gestoppt. 

Trump hatte Ende Januar bereits einen Einreisestopp für ausländische Reisende verfügt, die in den 14 Tagen zuvor in China gewesen waren.

 

 

Rheinland-Pfalz-Tag 2020 wegen Coronavirus abgesagt

- 11.03.2020

Der Rheinland-Pfalz-Tag findet in diesem Jahr nicht statt. Das teilte die Staatskanzlei in Mainz am Mittwoch mit.

Eigentlich hätte das Fest in Andernach (Kreis Mayen-Koblenz) stattfinden sollen. Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus könne "ein Fest dieser Größenordnung nicht entsprechend vorbereitet werden". Es seien in den kommenden Wochen sämtliche Kräfte in der Stadt und im Kreis gebunden.

Vor allem die Erstellung und Umsetzung eines Sicherheitskonzepts für eine derart große Veranstaltung verlange von den Beteiligten einen außerordentlich großen Einsatz. "Diese Kräfte müssen sich angesichts des sich weltweit schnell ausbreitenden Coronavirus aber jetzt diesen unabsehbaren Herausforderungen stellen."

 

RKI stuft Elsass und Lothringen als Risikogebiet ein

- 11.03.2020

Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft die an Deutschland grenzenden ostfranzösischen Gebiete Elsass und Lothringen als Coronavirus-Risikogebiet ein. Auch die Region Champagne-Ardenne, die eine Grenze mit Belgien teilt, gelte nun als Risikogebiet, gab das RKI am Mittwoch auf seiner Homepage bekannt.

Die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) sprach am Mittwoch von rund 18 000 Pendlern aus der Region.

Eine Sprecherin der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe sagte, es gebe Anfragen besorgter Unternehmen wegen der Situation im Elsass ohne das konkret auszuführen. Die höchste Pendlerzahl im Bereich Mittlerer Oberrhein hat der Kreis Rastatt mit 5100. In Karlsruhe sind es knapp 2500, im ganzen Bereich knapp 10 000.

 

Merkel ruft Bürger zur Solidarität auf

- 11.03.2020

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Menschen in Deutschland zur Solidarität in der Corona-Krise aufgerufen, wie die Deutsche Presse-Agentuir meldet. Mit Blick auf die besonders gefährdeten älteren und bereits erkrankten Bürger sagte sie am Mittwoch in Berlin: "Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft, unser Herz füreinander schon auf eine Probe
gestellt, von der ich mir wünsche, dass wir diese Probe auch bestehen."

Zuvor hatte Merkel es als zentrale Aufgabe bezeichnet, die Verbreitung des Virus einzudämmen. "Das Virus ist in Europa
angelangt, es ist da, das müssen wir alle verstehen", sagte die CDU-Politikerin. Es gebe noch keine Therapie und keinen Impfstoff. 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung könnten nach Angaben von Experten infiziert werden, wenn das so bleibe.

Zentral sei nun, "dass wir unser Gesundheitssystem nicht überlasten". Die Ausbreitung des Virus müsse verlangsamt werden. "Es ist eben nicht egal was wir tun, es ist nicht vergeblich, es ist nicht umsonst", so Merkel. "Es geht also um das Gewinnen von Zeit." Wichtig sei, dass alle staatlichen Ebenen arbeiten könnten. Es sei nicht das Schlimmste, wenn Fußballspiele nicht wie gewohnt stattfinden könnten.

 

Weiterer Coronavirus-Patient im Kreis Heinsberg gestorben

- 11.03.2020

Im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben - es ist der dritte bekannte Todesfall in Deutschland.

Der Patient sei im Heinsberger Krankenhaus gestorben, sagte eine Sprecherin des Kreises am Mittwoch. Medienberichten zufolge sei der Verstorbene 73 Jahre alt und Dialysepatient mit schweren Vorerkrankungen gewesen.

 

Rheinland-Pfalz: Landesregierung empfiehlt Absage von großen Veranstaltungen

- 10.03.2020

In Rheinland-Pfalz sollen bis Ende April keine Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1000 Teilnehmern stattfinden. Diese Empfehlung beschloss am Dienstag die Landesregierung auf einer Kabinettssitzung in Mainz, wie die Deutsche Presse-Agentur meldet.

Auch die die hessische Landesregierung rät zur Absage aller Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern. Die Gefahr einer Virusübertragung bei größeren Menschenansammlungen, insbesondere in geschlossenen Räumen, lasse sich angesichts jüngster Entwicklungen nicht sicher beurteilen, teilte das Sozialministerium am Dienstag mit.

 

Lit.Cologne wegen Coronavirus abgesagt 

- 10.03.2020

Das größte Literaturfestival Europas findet wegen des Coronaviruse nicht statt. Am Tag der geplanten Eröffnung wurde die
Lit.Cologne abgesagt - auf Empfehlung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker
(parteilos). Man bemühe sich um eine Verlegung der Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt.

"In der jetzigen Situation müssen wir alles dafür tun, die Infektionsketten zu durchbrechen", wurde Reker laut dpa zitiert. "Daher habe ich vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers dazu geraten, die Lit.Cologne zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchzuführen."

Mit mehr als 200 Veranstaltungen und über 100.000 Besuchern an zwölf Tagen ist die Lit.Cologne nach eigenen Angaben das größte Literaturfestival Europas. Es sollte am Dienstagabend mit einer Gala zur Verleihung des Hörbuchpreises
starten. Diese Auftaktveranstaltung war am Dienstagvormittag allerdings schon gestrichen worden.

 

Auch Revierderby wird Geisterspiel

- 10.03.2020

Auch das Revierderby in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 an diesem Samstag soll ohne Zuschauer stattfinden. Das entschied die Stadt Dortmund wegen der Auswirkungen durch das Coronavirus am Dienstag.

 

Rheinderby M'Gladbach vs. Köln ohne Zuschauer

- 10.03.2020

Das Bundesliga-Nachholspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln an diesem Mittwoch darf wegen des Coronavirus' nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Das teilte die Stadt Mönchengladbach am Dienstag mit.

 

Italien zur Sperrzone erklärt

- 10.03.2020

Im am stärksten betroffenen Land Italien hat die Regierung die Sperrungen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit auf das ganze Land ausgeweitet. Rund 60 Millionen Menschen können sich von (diesem) Dienstag an nicht mehr frei bewegen. „Unsere Gewohnheiten müssen sich ändern, jetzt. Wir alle müssen etwas aufgeben für das Wohl Italiens. Wenn ich von Italien spreche, dann spreche ich von unseren Lieben, unseren Großeltern und unseren Eltern“, begründete Conte den Schritt. „Wir werden nur erfolgreich sein, wenn wir alle zusammenarbeiten und wir diese strikteren Regeln sofort umsetzen.“ Schulen, Universitäten und Kindergärten bleiben im ganzen Land bis mindestens 3. April geschlossen.

Auch alle Sportveranstaltungen, eingeschlossen der Spiele der Serie A, werden ausgesetzt. Zuvor hatte die italienische Regierung bereits die Schließung aller Skiorte beschlossen. Auch alle Hotels im Aostatal sollen ab Sonntag bis zum 3. April geschlossen bleiben.

Auch in den betroffenen Gebieten Chinas hatte es einen sogenannten Lockdown gegeben. Dort ist inzwischen ein Rückgang der Infizierten zu verzeichnen. Chinas Behörden meldeten am Dienstag nur noch 19 neu nachgewiesene
Virusfälle und 17 weitere Todesfälle. Es war der niedrigste tägliche Zuwachs der Todesfälle seit sechs Wochen. 

 

Erster Corona-Fall auch in Sachsen-Anhalt - nun alle Bundesländer betroffen

- 10.03.2020

Wie das Sozialministerium in Magdeburg gegenüber der Deutsche Presse-Agentur mitteilte, wurde bei einem Mann aus Halle das Virus nachgewiesen. Somit sind nun alle Bundesländer in Deutschland betroffen. 

 

Zwei Corona-Todesfälle in Deutschland

- 09.03.2020

In Deutschland sind zwei Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, gestorben. Das hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium am Montag mitgeteilt. Es handele sich dabei um eine 89-jährige Frau aus Essen, bei der das Virus vergangenen Dienstag festgestellt worden sei. Sie wurde bis zuletzt auf der Intensivstation der Uniklinik Essen behandelt und starb dort an einer Lungenentzündung in Folge der Infektion mit dem Coronavirus. 

Laut Landrat Stephan Pusch handele es sich bei dem Verstorbenen im Kreis Heinsberg um einen 78-jährigen Mann. Der Patient habe "eine Vielzahl von Vorerkrankungen gehabt", unter anderem Diabetes und Probleme mit dem Herzen, so Pusch. Seit Freitag sei er im Krankenhaus in Geilenkirchen behandelt worden.

Die Zahl der Infizierten in Deutschland stieg bis Montagnachmittag auf 1139 Fälle, teilte das Robert Koch-Institut mit. Knapp die Hälfte aller Infizierten verzeichnete Nordrhein-Westfalen.

 

Brandenburg: Corona-Verdacht an Schule

- 09.03.2020

Nach einem Coronavirus-Verdacht an einer Brandenburger Schule befinden sich 4000 bis 5000 Menschen in häuslicher Quarantäne. Das sagte der Amtsdirektor der Kleinstadt Neustadt/Dosse, Dieter Fuchs, am Montag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. 

 

Zahl der Corona-Fälle in RLP steigt

- 09.03.2020

Nach der aktuellen Mitteilung des Gesundheitsministeriums gibt es in Rheinland-Pfalz mittlerweile 22 bestätigte Corona-Fälle. im Landkreis Mayen-Koblenz kamen drei Mitglieder einer Familie hinzu. Das Ministerium hat derweil die Zeiten seiner Telefonhotline ausgewietet, sie ist ab sofort an allen Werktagen bis 18 Uhr und an Wochenenden bis 15 Uhr geschaltet.

In Ludwigshafen, Koblenz und Mayen wird die Einrichtung von Fieberambulanzen vorbereitet, sie sollen Anlaufstellen für Patienten mit einschlägigen Symptomen sein. In Neustadt an der Weinstraße gibt es sie schon. 

 

Großveranstaltungen absagen? Lewentz fordert klare Regelung

- 09.03.2020

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus ist der Umgang mit Großveranstaltungen in der Diskussion. Die Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums, alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern abzusagen, würde unter anderem die Spiele der Fußball-Bundesliga treffen. Die Champions League-Partie zwischen Paris und Dortmund übermorgen wird definitiv ohne Zuschauer stattfinden.

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) fordert eine schnelle und vor allem bundeseinheitliche Regelung.

 

Test mit Hygiene-Expertin: So wäscht man sich richtig die Hände

- 09.03.2020

Wie wäscht man sich eigentlich - nicht nur in Zeiten der Coronavirus-Ausbreitung - korrekt die Hände? Die RPR1. Guten Morgen Show hat den Test mit einer Hygiene-Expertin gemacht – und dabei teilweise Schockierendes festgestellt!

 

Einige Schulen in RLP geschlossen

- 08.03.2020

Wie die Schulauffsicht mitteilte, wird es ab Montag, den 09. März 2020 an folgenden Schulen im Land zunächst keinen Unterricht geben:

  • Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach
  • Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach
  • Geschwister-Scholl-Realschule plus Andernach
  • Realschule plus St. Thomas Andernach
  • Grundschule Ehrenbreitstein Koblenz
  • Integrierte Gesamtschule Deidesheim/Wachenheim
  • Grundschule Wachenheim

Als Grund nannte die Behörde die Zunahme der Coronavirus-Infektionen in Rheinland-Pfalz. Wie lange die Schulen geschlossen bleiben, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

 

Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Südtirol ab

- 06.03.2020

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sollen Bundesbürger nun auch von nicht erforderlichen Reisen nach Südtirol 
absehen. Das berichtet aktuell die Deutsche Presse-Agentur.

Das Auswärtige Amt erweiterte entsprechende Reisehinweise für Italien, wie ein Sprecher am Freitag in Berlin bestätigte. Abgeraten wird nun von nicht nötigen Reisen in die Regionen Südtirol, Emilia-Romagna und Lombardei sowie in die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.

Südtirol hat mit Unverständnis auf die Einstufung als Coronavirus-Risikogebiet durch Deutschland reagiert. Wie eine
Sprecherin des Landeshauptmanns Arno Kompatscher in Bozen der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte, halte die Provinz in Norditalien alle nationalen und internationalen Vorgaben für Tests auf den Erreger der neuen Lungenkrankheit ein. Südtirol selbst habe bisher nur zwei Infektionsfälle registriert, so Elisabeth Augustin. Einer davon sei noch nicht durch die zuständigen Stellen in Rom bestätigt. Der zweite Mensch sei bereits wieder "auf dem Weg des Gesundwerdens". 

Wie die Sprecherin weiter betonte, werde Südtirol in Italien selbst nicht als eines der gefährlichen Gebiete eingestuft, im Gegenteil. Man sei mit der deutschen Seite im Kontakt, hieß es. 

Italien insgesamt ist das Land in Europa, das am stärksten von der Infektionswelle durch den Erreger Sars-CoV-2 betroffen ist. Dort gab es schon mehr als 3800 Infektionen.

 

Corona-Patienten haben Westpfalz-Klinikum symptomfrei verlassen

- 06.03.2020

Nach Angaben des Krankenhaueses sind alle drei Männer in einem guten Allgemeinzustand und durften inzwischen nach Hause. Dort befinden sie sich jetzt in häuslicher Quarantäne. Das teilten das Klinikum und Gesundheitsamt Kaiserslautern mit.

Zudem hieß es, dass sieben weitere Blutproben von Personen, die mit den Erkrankten engen Kontakt hatten, mittlerweile ausgewertet sind. Alle fielen negativ aus.

 

Vierte Person in Kaiserslautern positiv getestet

- 06.03.2020

In der Stadt Kaiserslautern gibt es eine vierte auf das Coronavirus positiv getestete Person mit leichten Symptomen. Die 20 Jahre alte Frau befindet sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Das ambulante Management des Gesundheitsamtes richtet sich nach den Empfehlungen, die das Robert Koch-Institut heute (05.03.) für COVID-19-Verdachtsfälle und leicht erkrankte bestätigte COVID-19-Patienten herausgegeben hat.

 

109 neue Fälle innerhalb eines Tages

- 05.03.2020

Innerhalb von 24 Stunden gab es laut Robert-Koch-Institut 109 neue Corona-Fälle in Deutschland. Am Donnerstagvormittag (Stand: 10 Uhr) wurden offiziell insgesamt 349 Infizierte gemeldet. Zur gleichen Zeit am Mittwoch hatte das RKI noch 240 Kranke verzeichnet.

 

Grundschule in Wörth und Kita in Wachenheim wegen Corona dicht

- 05.03.2020

Die Dorschberg-Grundschule in Wörth blieb heute geschlossen. Bei einem Elternteil einer Schülerin wurde das Coronavirus nachgewiesen.

Am Vormittag gab es Entwarnung: Die Tests auf das Coronavirus bei den Grundschülern sind negativ ausgefallen. Daher findet hier ab dem kommenden Montag wieder Unterricht statt. 

Eine Kita in Wachenheim bei Bad Dürkheim muss für rund zwei Wochen zugemacht werden. Hier ist die Mutter eines Kita-Kindes infiziert.

 

Italien schließt wegen Coronavirus Schulen im ganzen Land

- 04.03.2020 

Italien schließt wegen der Verbreitung des neuartigen Coronavirus nach Medienberichten die Schulen im ganzen Land. Sie sollten von Donnerstag an bis zum 15. März geschlossen bleiben, berichteten die Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos am Mittwoch unter Berufung auf Regierungskreise.

 

 

Jetzt insgesamt sieben Fälle in Rheinland-Pfalz

Wie das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie mitgeteilt hat, gibt es nun sieben bestätigte SARS-CoV-2 Fälle in in Rheinland-Pfalz

Landkreis Kaiserslautern: Drei Personen

Neue Fälle:

Landkreis Mainz-Bingen: Eine Person

Landkreis Germersheim: Eine Person

Landkreis Mayen-Koblenz: Eine Person

Landkreis Bad Dürkheim: Eine Person

Die Personen haben nur milde Symptome, allen geht es aktuell gut.

 

Gimmeldinger Mandelblütenfest ist abgesagt

- 04.03.2020

In diesem Jahr wird es kein Gimmeldinger Mandelblütenfest geben. Wie die Stadt Neustadt am späten Abend bekannt gab, habe man sich dazu aufgrund des Coronavirus entschieden. 

Die Verwaltung müsse davon ausgehen, dass das Virus auch Neustadt erreiche. Auch wenn es aktuell noch keinen bestätigten Fall gebe, so Oberbürgermieister Marc Weigel. Er habe sich nach Gesprächen mit Gesundheitsamt und medizinischen Fachberater dazu entschieden, das Mandelblütenfest 2020 schweren Herzens abzusagen.

 

Gesundheitsamt bestätigt ersten Corona-Fall in Mainz

- 04.03.2020

Eine 64-jährige Frau aus Mainz zeige milde grippale Symptomatiken und befinde sich derzeit in stationärer Quarantäne, das bestätigt das Gesundheitsamt Mainz-Bingen.

Die Patientin sei am 26. Februar von einer Reise aus dem Iran zurückgekommen, sei danach aber nach eigenen Angaben extrem vorsichtig gewesen und habe keinerlei Kontakt mit weiteren Personen gehabt. Nach einem Anruf beim Gesundheitsamt wurde sie ins Krankenhaus gebracht. Das Gesundheitsamt stehe in Kontakt mit den behandelnden Ärzten und werde stetig über den Krankheitsverlauf informiert

 

Leipziger Buchmesse wegen Coronavirus-Ausbreitung abgesagt

- 03.03.2020

Die Leipziger Buchmesse ist wegen des neuartigen Coronavirus abgesagt worden. Das meldet aktuell die Deutsche Presse-Agentur. Die Stadt Leipzig und die Messeleitung hätten die Entscheidung am Dienstag gemeinsam getroffen, wie Stadtsprecher Matthias Hasberg erklärte. Es sei eine Maßnahme zur Prävention.

Die Frühlingsschau der Buchbranche hätte vom 12. bis 15. März stattfinden sollen.

 

Weiterer Corona-Fall in der Pfalz bestätigt

- 03.03.2020

In der Region Kaiserslautern ist ein 28-Jähriger positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Das teilte das Gesundheitsamt Kaiserslautern am Dienstag mit. Bei dem Mann handele es sich um einen Kontaktperson des 32-Jährigen, bei dem zuerst in der Region das neuartige Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden war. Dieser und ein weiterer Corona-Patient sind derzeit im Westpfalz-Klinikum untergebracht.

Der 28-Jährige dagegen befindet sich laut Gesundheitsamt bereits seit vergangner Woche in häuslicher Quarantäne. Eine Behandlung im Krankenhaus sei nicht notwendig. Der Mann weise keine Symptome auf. 

Insgesamt sind nun 188 Personen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert. 
 

 

Aida-Schiff sitzt in Norwegen fest - Coronavirus-Infektion befürchtet 

- 03.03.2020

Zwei deutsche Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Aida Aura“ stehen unter Verdacht, mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert zu sein. Das Schiff mit rund 1200 Passagieren lag am Dienstagmorgen im Hafen der norwegischen Küstenstadt Haugesund. Wie die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises laut Infos der Deutschen Presse-Agentur in Rostock mitgeteilt hat, handele es sich bei den Passagieren um ein Paar. Einer der beiden habe in der vergangenen Woche in einer Einrichtung gearbeitet, in der inzwischen zwei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden seien.

Die „Aida Aura“ hätte eigentlich am Montagabend Richtung Bodø aufbrechen sollen. Die Reederei bat den Hafen, noch einen Tag länger bleiben zu können, bis das Untersuchungsergebnis vorliegt. Die Passagiere müssten an Bord bleiben, das betroffene Paar sei von den übrigen Gästen isoliert, so der Aida-Sprecher. Der zuständige Arzt in Haugesund sagte, beide Passagiere zeigten keine Symptome.

Die "Aida Aura" war am 29. Februar von Hamburg aus zu einer Reise entlang der norwegischen Küste aufgebrochen. Am Montag erreichte das Schiff seine erste Station, Haugesund an der Südwestküste Norwegens.

 

Lage am Montag: 150 Infizierte bundesweit

- 02.03.2020

Am Wochenende ist die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland auf mehr als 130 gestiegen. Am Montagmorgen meldete das Robert Koch-Institut 150 Fälle. Im Kreis Neuwied bleibt derweil eine Kita vorsichtshalber geschlossen.

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Jetzt 35 mit Coronavirus Infizierte im Kreis Heinsberg

- 28.02.2020

Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen im Kreis Heinsberg ist inzwischen auf 35 gestiegen. Das erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag laut der Deutschen Presse-Agentur im Fernsehen. 

 

Zwei weitere bestätigte Corona-Fälle in Baden-Württemberg

- 28.02.2020

Fälle aus dem Landkreis Ludwigsburg und dem Rhein-Neckar-Kreis

Im ersten Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg, der innerhalb der so genannten Influenza-Surveillance „herausgefischt“ wurde. Das bedeutet, dass Proben im Labor des Landesgesundheitsamtes, die negativ auf Influenza getestet wurden, automatisch auch auf das Coronavirus hin untersucht werden. Dies ist der erste Fall, der auf diese Art ermittelt wurde. 

Beim zweiten Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der sich am Mittwochabend nach seiner Rückkehr aus dem Ski-Urlaub in Südtirol mit leichten Symptomen in der Notfallambulanz der Heidelberger Universitätsklinik vorgestellt hat. Der Test fiel am späten Donnerstagabend positiv aus. Der Mann befand sich in einer entsprechenden hierfür eingerichteten Quarantäne-Station in der Uniklinik Heidelberg. 

 

Für wen ist das Coronavirus besonders gefährlich?

Wer gehört zur Risikogruppe des Coronavirus? Wie sinnvoll sind solche Atemschutzmasken? Und worauf muss man beim Einkauf von Desinfektionssprays achten?

RPR1.Infochef Jens Baumgart fasst die neuesten Erkenntnisse zusammen

 

Coronavirus in Kaiserslautern

- 27.02.2020

Wie das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern am Donnerstag in einer Pressekonferenz bestätigt hat, gibt es im Haus einen mit dem Coronavirus infizierten Patienten. Der 32-jährige Mann habe sich möglicherweise im Iran angesteckt. Zur Stunde finden Gespräche zwischen dem Westpfalz-Klinikum und dem Gesundheitsamt statt.

 

Corona-Entwarnung in Idar-Oberstein und Eifelkreis

- 27.02.2020

Nachdem am Mittwoch in Idar-Oberstein ein Regionalzug mit einem Corona-Verdacht eines Reisenden gestoppt wurde, gibt es nun Entwarnung. Auch der Verdachtsfall im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde nicht bestätigt.

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Wie unterscheide ich eine Corona-Erkrankung von einer Erkältung?

- 27.02.2020

In den letzten Tagen ist die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in Deutschland deutlich gestiegen. Doch wie erkenne ich, ob ich betroffen bin? RPR1.Infochef Jens Baumgart erklärt, worauf Ihr achten solltet.

Mehr Infos dazu hier!

 

Zahl der Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt

- 27.02.2020

In Rheinland-Pfalz gibt es eine erste Infektion mit dem Virus. In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl am späten Abend auf fünf. In Baden-Württemberg sind es mittlerweile vier bestätigte Fälle.

Damit haben sich hierzulande in den vergangenen beiden Tagen insgesamt zehn Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert.

  • Vier Personen in Baden-Württemberg - ein Mann aus Rottweil, eine Frau und ihr Vater in Tübingen und ein Mann in Göppingen.
  • Ein Mann in Rheinland-Pfalz, der sich in Köln angesteckt hat.
  • Fünf Menschen in Nordrhein-Westfalen - ein Ehepaar aus der Gemeinde Gangelt sowie drei weitere Personen, die bei der Überprüfung der Kontaktpersonen des Ehepaars aufgefallen sind und erkrankt waren.

 

Coronavirus in Koblenz nachgewiesen / Zug in Idar-Oberstein gestoppt

- 26.02.2020

Erster Coronavirus-Fall in RLP

Auch in Rheinland-Pfalz ist jetzt erstmals bei einem Patienten das Coronavirus festgestellt worden. Es handelt sich um einen Bundeswehrsoldaten, der in Koblenz behandelt wird - und der zuletzt in Köln-Wahn stationiert war. Er hatte Kontakt zu einem Viruspatienten aus NRW. 

Regionalzug in Idar-Oberstein gestoppt

Unterdessen hat die Bundespolizei einen Regionalzug nahe Idar-Oberstein gestoppt. Laut Gesundheitsministerium in Mainz hatte es einen Hinweis gegeben, dass ein Reisender möglicherweise mit dem Virus infiziert sei. Dieser hatte sich beim Zuspersonal gemeldet, weil er grippeähnliche Symptome verspürte und zuvor von einer Geschäftsreise aus der süditalienischen Stadt Bari (Region Apulien) zurückgekehrt war. Er wurde in ein Krankenhaus in Idar-Oberstein gebracht, das Ergebnis des Coronavirus-Tests wird für Donnerstag (27.02.) erwartet.

 

Zwei weitere Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg

- 26.02.2020

In Baden-Württemberg haben sich zwei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte die
Universitätsklinik Tübingen am Mittwoch mit. Zuvor war bereits ein Fall aus dem Kreis Göppingen bekannt.

Nähere Infos liegen aktuell noch nicht vor.
 

Zweiter Coronavirus-Fall in NRW bestätigt

- 26.02.2020

In Nordrhein-Westfalen gibt es nun einen zweiten bestätigen Coronavirus-Fall. 

Wie das Universitätsklinikum Düsseldorf in einer Pressemitteilung erklärt, werden dort aktuell zwei Patienten behandelt, die mit dem Virus infiziert sind. "Bei der zweiten Person, aus dem engen persönlichen Umfeld des Patienten, liegt nun auch ein positives Testergebnis vor", heißt es in der Mitteilung. Ob es sich dabei um die Ehefrau des ersten Patienten handelt, ist bisher nicht bekannt.

 

Coronavirus in NRW und Baden-Württemberg nachgewiesen

- 26.02.2020

In zwei deutschen Bundesländern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, sind erstmals Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden.

Mehr Infos dazu hier!

 

Erstmals Coronavirus-Infizierter in Kroatien

- 25.02.2020

In Kroatien ist erstmals eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. Der Patient,
ein junger Mann, halte sich mit leichten Symptomen in einem Krankenhaus in Zagreb auf, teilte Ministerpräsident Andrej Plenkovic am Dienstag mit.

Der junge Mann war vom 19. bis 21. Februar in Italien gewesen, sagte Gesundheitsminister Vili Beros laut Infos der Deutschen Presse-Agentur. Es werde nun festgestellt, mit wem er Kontakt hatte. Über den betroffenen Personenkreis werde Quarantäne verhängt.
 

 

Coronavirus-Fall auf Teneriffa - 1000 Hotelgäste in Quarantäne 

- 25.02.2020

Auf der spanischen Urlaubsinsel Teneriffa ist nach einem bestätigten Coronavirus-Fall ein großes Hotel unter Quarantäne gestellt worden. Rund 1000 Touristen seien in dem Ort Adeje im Südwesten der Kanareninsel von der Maßnahme
betroffen, berichtete das spanische Fernsehen am Dienstag. Das Hotel werde von der Polizei bewacht, bis alle Menschen darin getestet worden seien, so die Zeitung "El Mundo" laut der Deutschen Presse-Agentur. Ob sich auch Deutsche in dem
Hotel aufhalten, war zunächst unklar.

Zuvor war ein Besucher aus Italien positiv auf das neue Virus getestet worden, wie das spanische Gesundheitsministerium mitteilte. Bei dem Mann handelt es sich den Angaben zufolge um einen 69-Jährigen aus der Lombardei. Die Region ist das im Moment am stärksten von dem Virus betroffene Gebiet in Norditalien. Der Mann, der mit seiner Ehefrau Urlaub auf Teneriffa gemacht habe, liege jetzt isoliert im Krankenhaus Nuestra Señora de Candelaria auf der Insel. Nach dem ersten Sars-CoV-2-Schnelltest würden noch die Ergebnisse eines zweiten Tests erwartet, hieß es.

Es handelt sich um den dritten Coronavirus-Fall in Spanien. Zuvor war bereits ein Deutscher auf der Kanareninsel La Gomera positiv getestet worden. Der Mann ist inzwischen bereits entlassen. Auch auf Mallorca war vor wenigen Wochen ein Brite positiv getestet worden.

 

Epidemie in Europa angekommen: Sechs Todesopfer in Italien

- 24.02.2020

Das Coronavirus breitete sich weiter aus. In Italien sind über 200 Menschen infiziert, sechs Menschen sind daran gestorben. Die meisten Fälle wurden in der norditalienischen Region Lombardei gemeldet.
Laut der Nachrichtenagentur Ansa handele es sich bei dem sechsten Todesopfer um eine zuvor an Krebs erkrankte Frau, die in Folge einer Corona-Erkrankung verstorben sei.

Gesundheitsminister Jens Spahn spricht währenddessen im Rahmen einer Pressekonferenz zur Ausbreitung des Coronavirus davon, dass die Epidemie in Europa angekommen ist und man davon ausgehen müsse, dass sich das Virus auch in Deutschland weiter ausbreiten kann. Deutschland sei jedoch darauf vorbereitet. 

 

Coronavirus-Verdacht: Züge aus Italien am Brenner angehalten

- 24.02.2020

Aus Furcht vor Coronavirus-Infektionen sind zwei Züge auf der zentralen Brenner-Route zwischen Italien und Österreich am Sonntagabend gestoppt worden. Rund 500 Passagiere mussten stundenlang warten, bevor die Behörden in Österreich kurz vor Mitternacht grünes Licht für die Weiterfahrt gaben. Zu diesem Zeitpunkt waren laut Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bereits alle Passagiere des Eurocitys (EC) 86 von Venedig nach München in den nachfolgenden EC 1228 ebenfalls mit dem Ziel München umgestiegen.

 

Deutsche von Bord der "Diamond Princess" werden ausgeflogen

- 21.02.2020

Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio am Freitag erfahren hat, ist der Abflug für
Freitagabend 22.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MEZ) geplant. 

Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.

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Bild: picture alliance / AP Images

Unterdessen geht die Ausschiffung der negativ auf das Virus getesteten Passagiere von Bord der "Diamond Princess" weiter. Nachdem an beiden Vortagen zusammen 717 Passagiere das Schiff verlassen hatten, sollten am Freitag weitere rund 450 Menschen von Bord, wie der japanische Fernsehsender NHK meldete.

Am Vortag waren zwei positiv auf das Sars-CoV-2 getestete japanische Senioren gestorben. Das Gesundheitsministerium hat bisher bei 634 Passagieren und Crewmitgliedern Infektionen festgestellt. Sie werden in Krankenhäusern betreut. Diejenigen, die zwar negativ getestet wurden, aber Kontakt mit Infizierten hatten, müssen vorerst an Bord bleiben.

 

 

Zwei Passagiere der "Diamond Princess" gestorben

- 20.02.2020

Ein 87 Jahre alter Mann sowie eine 84 Jahre alte Frau aus Japan, die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes waren und sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, sind nach Angaben der japanischen Fernsehsender NHK gestorben. Die beiden Personen wurden nach der Ansteckung in ein Krankenhaus gebracht, wo sie nun starben. 
Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen wird bis Freitag andauern. 

 

Erste Passagiere verlassen "Diamond Princess"

- 19.02.2020

Nach zweiwöchiger Quarantäne dürfen die ersten zuvor unter Quarantäne gestellten Passagiere der "Diamond Princess" das Kreuzfahrtschiff verlassen.
Die regierung in Tokio geht davon aus, dass die Ausschiffung der rund 3000 Menschen mindestens drei Tage dauern wird. Zuerst sollen die rund 500 älteren Passagiere das Schiff verlassen, nachdem sie negativ auf den Erreger getestet wurden.  
Die Passagiere sollen in die Innenstadt von Yokohoma oder zu anderen Bahnhöfen gebracht werden. 
Inzwischen seien alle Passagiere getestet wurden. Demnach stieg die Zahl der Infektionen auf 542 Fälle, darunter auch ein deutsches Ehepaar, das positiv auf den Erreger getestet wurde. 

 

Quarantäne beendet - Alle Tests in Germersheim negativ

- 16.02.2020

Nach rund zwei Wochen endet heute die Quarantäne für die 122 China-Rückkehrer in der Bundeswehrkaserne im südpfälzischen Germersheim. Wie ein Sprecher der Luftwaffe am Sonntagmorgen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, seien auch die Ergebnisse weiterer Tests auf das Coronavirus negativ ausgefallen. Damit dürften alle Bürger am Sonntag die Quarantäne verlassen. Sie waren insgesamt zwei Wochen in der Kaserne gewesen, nachdem die Bundeswehr sie Anfang Februar aus dem Corona-Zentrum China ausgeflogen hatte.

 

Sprunghafter Anstieg: 242 Tote und 14.840 neue Infizierte 

- 13.02.2020

Mehr als 1300 Menschen sind bereits an dem Coronavirus gestorben. Seit gestern hat sich die Zahl neu nachgewiesener Todesopfer in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Vergleich zum Vortag mehr als verdoppelt. Die Zahl der Infizierten verzehnfachte sich nahezu und liegt nun bei 48.208 bekannten Fällen.

242 neue Todesopfer wurden in der Provinz registriert, vermeldete das chinesische Staatsfernsehen am Donnerstag laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur, womit die Gesamtzahl der Toten auf 1310 seit Ausbruch der Krankheit gestiegen ist. Am Vortag waren es noch 97 Todesopfer. Auch die Zahl der Infizierten stieg sprunghaft an, um 14840 auf 48208 bekannte Fälle. Mit den neuen Infektionen in Hubei, ist die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland nun auf über 59.000 gestiegen.

Mehr Infos dazu hier!

 

 

44 weitere Coronavirus-Infizierte auf Kreuzfahrtschiff in Japan

- 13.02.2020

Das Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" steht weiterin unter Quarantäne. Etwa 3600 Passagiere und Crewmitglieder dürfen das Schiff nicht verlasen. Bis Donnerstagmorgen wurde bei mehr als 210 Passagieren das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen. Wie viele es tatsächlich sind, ist unbekannt. Die Quarantäne gilt noch bis mindestens bis zum 19. Februar. Menschen mit nachgewiesener Infektion werden in Kliniken gebracht. 

 

Wegen Coronavirus: Große Mobilfunkmesse MWC abgesagt

- 13.02.2020

Die Mobilfunkmesse World Mobile Congress in Barcelona ist aufgrund zahlreicher Absagen von Ausstellern aus Angst vor dem Coronavirus, abgesagt worden. Wie der Veranstalter GSMA am Mittwochabend mitteilte, finde die für den 24. - 27. Februar geplante Messe, wegen der "weltweiten Besorgnis über den Ausbruch des Coronavirus" nicht statt.

In den vergangenen Tagen hatten unter anderem der US-Onlineriese Amazon, der japanische Sony-Konzern, die Telekom und LG Electronics aus Südkorea ihre Teilnahme an der Messe aufgrund der Gesundheitsgefahr für alle Anwesenden durch die Epidemie bereits abgesagt.

 

Erneut kein Coronavirus bei China-Rückkehrern in RLP nachgewiesen

- 12.02.2020

Gute Nachrichten aus Germersheim: Auch bei der dritten Untersuchung der China-Rückkehrer ist kein Coronavirus nachgewiesen worden. Die Untersuchten - neben 122 Rückkehrern auch 22 Helfer des Deutschen Roten-Kreuzes - seien noch am Dienstagabend informiert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz am Mittwochmorgen mit.

Das Ministerium verwies auf das Landesuntersuchungsamt, wonach ein Nachweis des Virus Sars-CoV-2 mit zunehmender Dauer der Quarantäne immer unwahrscheinlicher werde. Dennoch sei nicht auszuschließen, dass es nicht später doch noch einen Nachweis geben könne. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) sagte: „Das Ergebnis stimmt mich zuversichtlich, dass das Ende der Quarantänezeit wie vorgesehen am Sonntag beendet werden kann und alle Rückkehrerinnen und Rückkehrer sowie die großartigen Helferinnen und Helfer zu ihren Familien zurückkehren können.“

 

39 weitere Coronavirus-Infizierte auf Kreuzfahrtschiff in Japan

- 12.02.2020

An Bord des unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes im japanischen Yokohama ist bei weiteren 39 Menschen eine Infizierung mit dem neuen Coronavirus festgestellt worden. Das gab das japanische Gesundheitsministerium am Mittwoch bekannt. Vier Personen zeigten ernste Symptome. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten an Bord auf 174. Die übrigen der rund 3600 Passagiere und Crew-Mitglieder sollen mindestens noch bis zum 19. Februar an Bord bleiben. An Bord des Kreuzfahrtschiffes sind auch zehn deutsche Staatsangehörige.

 

Zahl der Todesopfer in China steigt auf über 1000

- 11.02.2020

Das neuartige Coronavirus hat in China schon mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden fielen der Lungenkrankheit weitere 108 Menschen zum Opfer, womit bislang insgesamt 1016 Menschen in China an der Lungenkrankheit gestorben sind. Das teilte die Gesundheitskommission in Peking am Dienstag mit. Allein 103 neue Opfer wurden aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet.

Während die Zahl der Toten so schnell stieg wie noch nie seit Ausbruch der Krankheit, ging die Zahl neuer Infektionen am Dienstag im Vergleich zum Vortag zurück. Landesweit wurden 2478 weitere Erkrankungen gemeldet, somit die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen in China auf 42.638 stieg.

 

13. Corona-Infektion in Deutschland

- 06.02.2020

Der Erreger wurde bei der Frau von einem der Infizierten aus Bayern nachgewiesen, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag laut der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. In den vergangenen Tagen war bereits bekannt geworden, dass sich auch zwei Kinder des Paares angesteckt haben. Sie sind nach Ärzte-Angaben - ebenso wie die Mutter - symptomfrei. Auch der gesundheitliche Zustand des Vaters ist stabil. Die Familie ist in einem Krankenhaus. 

Deutschlandweit gibt es nun 13 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert haben. Bei zwei von ihnen wurde das Virus nachgewiesen, nachdem sie am Wochenende mit einem Flug der Bundeswehr aus China nach Deutschland geholt worden waren. Sieben Fälle stehen wie auch die betroffene Familie in Zusammenhang mit dem bayerischen Autozulieferer Webasto in Stockdorf bei München. Dort war eine chinesische Mitarbeiterin zu Gast gewesen, deren Infektion erst
nach ihrer Rückkehr nach China nachgewiesen wurde. 

Am Donnerstag wurde zudem bekannt, dass der deutsche Coronavirus-Patient auf der spanischen Insel La Gomera ebenfalls aus Bayern stammt. Er habe Kontakt mit einem Mitarbeiter der Firma Webasto gehabt, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit.

 

Gesundheitsminister Jens Spahn in Germersheim

- 05.02.2020

Bundesgesundheitsminister Spahn hat am Mittwochmittag die Südpfalz-Kaserne in Germersheim besucht.  Er bedankte sich, dass die Quarantäne-Station so schnell eingerichtet werden konnte. Den beiden mit dem Corona-Virus infizierten Personen wünschte er eine schnelle Genesung.  Weiterhin berichtete Spahn von den Treffen mit seinen europäischen Amtskollegen in Paris und London am gestrigen Dienstag (04.02.2020). Es sei wichtig, in solch einer Situation an einem Strang zu ziehen. 

Ob es eine Einreisebeschränkung geben sollte, müsse auf europäischer Ebene geklärt und besprochen werden. Spahn selbst habe angeordnet, dass von allen aus China kommenden Flügen Passagiere mit und ohne Symptome gemeldet werden müssten.

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Bild: RPR1.

 

Zehn Corona-Infizierte auf Kreuzfahrtschiff

- 05.02.2020

Auf einem Kreuzfahrtschiff in Japan sind zehn Corona-Fälle bestätigt worden. Wie die Reederei der «Princess Cruises» am Mittwoch bestätigte, handelt es sich bei den Betroffenen um drei Passagiere aus Japan, zwei aus Australien, drei aus Hongkong und einen Gast aus den USA sowie um ein Crewmitglied aus den Philippinen. Sie wurden in der Tokioter Nachbarprovinz Kanagawa, wo das Schiff in der Provinzhauptstadt Yokohama vor Anker liegt, ins Krankenhaus gebracht.

An Bord des Schiffes, das vorerst weiter unter Quarantäne gestellt bleibt, befinden sich nach früheren Angaben der Reederei auch acht deutsche Passagiere.

 

Frau in Corona-Quarantäne im RPR1.Interview

- 04.02.2020

Seit Samstagnacht sind 113 Menschen unter Corona-Quarantäne in einer Kaserne in Germersheim in der Südpfalz. Petra aus Heidelberg ist eine von ihnen und hat der RPR1. Guten Morgen Show ein exklusives Interview gegeben.

Momentan ist sie völlig abgeschirmt von der Außenwelt, 14 Tage Quarantäne sind in der frisch renovierten Kaserne in Germersheim angesetzt. 

Wie fühlt sich das an? Wie sieht der Tagesablauf dort momentan aus? Herrscht dort Angst vor dem Virus?

Das ganze Interview zum Nachhören

 

Zahl der Infektionen steigt auf über 20 000

- 04.02.2020

Wie die chinesische Gesundheitsbehörde mitteilte, gab es bis Dienstag 20 438 bestätigte Erkrankungen - 3225 neue Fälle im Vergleich zum Vortrag. Die Zahl der Todesopfer stieg demnach um 64 auf 425. Es ist der bisher stärksten Anstieg der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus und der Todesfälle innerhalb eines Tages. Weltweit sind rund 180 Fälle in etwa zwei Dutzend Ländern bestätigt. In Deutschland ist das Virus bei zwölf Menschen nachgewiesen.

 

China Rückkehrer in Quarantäne, zwei Infizierte

- 02.02.2020

Alle Infos zur Quarantäne in Germersheim findest du hier:

China Rückkehrer in Quarantäne in Germersheim

 

Deutsche aus China werden nach RLP gebracht

- 31.01.2020

Derweil holt das Auswärtige Amt über Deutsche aus der betroffenen Metropole Wuhan mit einem Flieger zurück nach Deutschland. An Bord darf nur, wer frei von Krankheitszeichen ist. Die Maschine wird voraussichtlich am Samstag nach Frankfurt fliegen.

Besonders im Fokus ist dann Rheinland-Pfalz: Die Rückkehrer sollen 14 Tage lang auf dem Luftwaffenstützpunkt Germersheim in Quarantäne. Wer Krankheitssymptome zeigt, kommt nach Angaben des medizinischen Zentrums Medical Assessment Center in die Uniklinik in Frankfurt.

Unterdessen hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den internationalen Notstand ausgerufen.

RPR1.-Infochef Jens Baumgart erklärt, was "Notstand" in diesem Zusammenhang bedeutet.

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Gesundheitsministerium Bayern bestätigt fünften Fall

- 30.01.2020

In Deutschland bestätigte das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstagabend einen fünften Fall. Der Patient ist ein Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die vier zuvor bekannten Fälle beschäftigt sind. 

 

WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

- 30.01.2020

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus aus China zum internationalen Gesundheitsnotstand erklärt. Das bedeutet, dass die mehr als 190 Mitgliedsländer von der WHO empfohlene Krisenmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung untereinander koordinieren. 

 

Coronavirus-Verdacht auf Kreuzfahrtschiff in Italien

- 30.01.2020

Wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag schrieb, sollen insgesamt rund 7000 Menschen an Bord der „Costa Smeralda“ im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia sein und festsitzen. Eine Touristin aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao habe Coronavirus-Symptome wie Fieber und Atemprobleme gehabt, wie auch ein Sprecher der Reederei bestätigte. Sie und ihr Mann waren laut Medien am 25. Januar am Flughafen in Mailand angekommen und habe dann die Kreuzfahrt in Savona begonnen. Die Frau sei auf dem Schiff medizinisch versorgt und isoliert worden. Die Ergebnisse eines Virustests wurden für den Nachmittag erwartet, ihr Mann habe kein Fieber. Die örtlichen Behörden ordneten an, dass die Passagiere zunächst nicht an Land gehen durften.

 

Grippe vs. Coronavirus

- 30.01.2020

Warum eine Grippe deutlich gefährlicher ist: RPR1. Die Guten Morgen Show rund um Infochef Jens Baumgart beleuchtet die aktuellen Grippezahlen und hat Erschreckendes festgestellt:

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Erschreckende Grippe-Zahlen des Robert-Koch-Instituts

 

Lufthansa streicht Flüge von und nach China

- 29.01.2020

Die Lufthansa streicht ihre Flüge von und nach China. Das meldet aktuell die Deutsche Presse-Agentur. Europas größte Fluggesellschaft mit ihren Töchtern folgt damit angesichts des neuartigen Coronavirus ihrem Konkurrenten British Airways und anderen Fluggesellschaften, wie das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt bestätigte. 

 

Weitere Corona-Virus-Fälle bestätigt 

- 29.01.2020

In Bayern sind drei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert worden. Sie stünden in Zusammenhang mit dem ersten bestätigten Fall der neuen Lungenkrankheit in Deutschland, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Dienstagabend mit.

Auch die drei neu angesteckten Patienten seien Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der der erste Betroffene beschäftigt ist.

 

RPR1.Infochef Jens Baumgart klärt die wichtigsten Fragen

- 29.01.2020 

Wann zum Arzt? Woran merke ich, dass es wirklich das Corona-Virus ist?

"Das ist nicht so einfach: Viele Sypmtome tauchen ganz ähnlich bei einer Erkältung oder Grippe auf – zum Beispiel Fieber und Atemwegsbeschwerden. Einen wichtiger Hinweis kann die Nase liefern - wenn die nämlich läuft, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit KEIN Corona-Virus. Ganz wichtig: Bisher sind nur Menschen krank geworden, die selbst in China waren oder mit Menschen aus China irgendwie in Kontakt standen. Also keine Panik - es ist viel wahrscheinlicher, dass es sich um eine Erkältung oder eine Grippe handelt."

 

Wie kann ich mich schützen? Was kann ich als ganz normaler Bürger im Alltag tun?​

"Zunächst mal kann man das tun, was man auch macht, um sich auch vor der Grippe zu schützen: Händewaschen, Händewaschen, Händewaschen – das ist das A und O. Ansonsten: Wachsam bleiben - einen Bogen um Menschen machen, die husten –  denn wahrscheinlich wird das Virus vor allem durch Husten übertragen. Übrigens: Atemschutzmasken, die in einigen Geschäften und Apotheken bereits ausverkauft sind, bringen nach Ansicht von Experten so gut wie gar nichts!"

 

Viele bestellen ja bei Ebay, bei Amazon – Kleidung oder Elektronik - die Ware kommt oft aus China – wie groß ist die Gefahr, dass man sich da ansteckt ? Dass da ein Virus dran „haftet“?

"Diese Gefahr ist gleich NULL – weil Viren auf Oberflächen von Gegenständen nur wenigen Stunden überleben können – der Transportweg von China nach Deutschland dauert aber deutlich länger – also haben die Viren in unsere Päckchen keine Chance!"

 

Pfälzer in China

- 29.01.2020

Frank Sperlich kommt aus Neustadt an der Weinstraße. Er ist vor zehn Jahren beruflich nach Peking in China gegangen und hat dann dort seine Frau kennengelernt. Sie haben mittlerweile zwei Kinder…Frank war der RPR1. Guten Morgen Show live zugeschaltet und hat von der brenzligen Situation vor Ort erzählt:

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Pressekonferenz in Berlin

- 28.01.2020

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat zu mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Coronavirus aufgerufen. Für übertriebene Sorge gebe es keinen Grund, sagte er bei einer Pressekonferenz in Berlin.

 

Entwarnung in Heidelberg

- 28.01.2020

An der Uniklinik Heidelberg bestand zwischenzeitig der Verdacht auf das Coronavirus. Wie eine Krankenhaus-Sprecherin Medienberichten zufolge bestätigte, wurden sieben Personen auf die Lungenkrankheit getestet. Sie hatten sich zuvor in China aufgehalten und klagen über entsprechende Symptome. Die Heidelberger Klinik hat inzwischen Entwarnung gegeben und warnt vor Panikmache.

 

Deutscher Patient in gutem Zustand

- 28.01.2020

Der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Deutschland liefert nach Ansicht der bayerischen Gesundheitsbehörden neue
Erkenntnisse über die Ansteckungswege der Lungenkrankheit. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in München mitteilte, hat sich der 33 Jahre alte Mann nach ersten Erkenntnissen bei einer Chinesin angesteckt, die zu dem Zeitpunkt noch keine Symptome der Krankheit zeigte.

"Das ist neu, dass wir das so wissen", sagte der Leiter der Taskforce Infektiologie, Martin Hoch. Die Behörden müssten aber noch mit der Chinesin sprechen, um das zu bestätigen.  Der Patient in Bayern befindet sich nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) klinisch in einem guten Zustand, wie es in der Mitteilung hieß. „Er wird medizinisch überwacht und ist isoliert."

RPR1.Infochef Jens Baumgart und RPR1.Nachrichtenredakteurin Tanja Holländer fassen zusammen:

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Spahn nach Coronavirus-Fall in Bayern: Sind gut vorbereitet

- 28.01.2020

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht auch nach dem Bekanntwerden des ersten Coronavirus-Falls Deutschland gut gerüstet. Der Fall zeige, dass man gut vorbereitet sei, erklärte er.

Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibe nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts weiterhin gering. Der Patient in Bayern sei isoliert worden und werde behandelt. Nachdem sich der Verdacht bestätigt habe, würden jetzt auch die Menschen untersucht, mit denen der Patient engen Kontakt hatte. Dadurch werde die Ausbreitung des Virus verhindert.

 

Drei Fragen – drei Antworten mit RPR1.Infochef Jens Baumgart

- 28.01.2020

Drei Fragen – drei Antworten mit RPR1.Infochef Jens Baumgart:

Womit haben wir es überhaupt genau zu tun?

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Wie kann das Virus übertragen werden?

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Wie gefährlich - oder tödlich - ist das Virus?

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Erster Fall in Deutschland 

- 28.01.2020

Der Gesundheitsministeriumssprecher betonte: „Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der «Task Force Infektiologie» des LGL und vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering erachtet.“ Menschen, die engen Kontakt mit dem Patienten hatten, würden ausführlich aufgeklärt und über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert.

In Europa waren zuvor drei Infektionen – allesamt in Frankreich – mit dem neuartigen Virus nachgewiesen worden.

 

Wo kommt das Virus überhaupt her?

-27.01.2020

Die Gesamtzahl der weltweit bekannten Erkrankungen ist auf über 4500 gestiegen, in China seien mindestens 106 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben. Das neue Virus 2019-nCoV stammt ursprünglich vermutlich von einem Markt in der chinesischen Millionenstadt Wuhan, wo es wohl von dort gehandelten Wildtieren auf den Menschen übersprang. Eine schützende Impfung oder eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung gibt es nicht. Die Symptome - darunter trockener Husten, Fieber und Atemnot - können aber mit Medikamenten abgemildert werden.

Nach derzeitiger Einschätzung von Experten verläuft die neuartige Lungenkrankheit offenbar in den meisten Fällen mild, teilweise sogar ohne Symptome. Von den in China registrierten Todesfällen gehen die meisten nach bisherigen Erkenntnissen auf ältere und Patienten mit Vorerkrankungen zurück.