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Coronavirus - die wichtigsten Infos im Überblick

Das neuartige Coronavirus aus China hat hat auch Deutschland erreicht. 16 Fälle von Infizierten sind bekannt. Wie ist die Situation nun hierzulande einzuschätzen?

 

Deutsche von Bord der "Diamond Princess" werden ausgeflogen

- 21.02.2020

Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio am Freitag erfahren hat, ist der Abflug für
Freitagabend 22.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MEZ) geplant. 

Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.

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Bild: picture alliance / AP Images

 

Unterdessen geht die Ausschiffung der negativ auf das Virus getesteten Passagiere von Bord der "Diamond Princess" weiter. Nachdem an beiden Vortagen zusammen 717 Passagiere das Schiff verlassen hatten, sollten am Freitag weitere rund 450 Menschen von Bord, wie der japanische Fernsehsender NHK meldete.

Am Vortag waren zwei positiv auf das Sars-CoV-2 getestete japanische Senioren gestorben. Das Gesundheitsministerium hat bisher bei 634 Passagieren und Crewmitgliedern Infektionen festgestellt. Sie werden in Krankenhäusern betreut. Diejenigen, die zwar negativ getestet wurden, aber Kontakt mit Infizierten hatten, müssen vorerst an Bord bleiben.

 

 

Zwei Passagiere der "Diamond Princess" gestorben

- 20.02.2020

Ein 87 Jahre alter Mann sowie eine 84 Jahre alte Frau aus Japan, die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes waren und sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, sind nach Angaben der japanischen Fernsehsender NHK gestorben. Die beiden Personen wurden nach der Ansteckung in ein Krankenhaus gebracht, wo sie nun starben. 
Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen wird bis Freitag andauern. 

 

Erste Passagiere verlassen "Diamond Princess"

- 19.02.2020

Nach zweiwöchiger Quarantäne dürfen die ersten zuvor unter Quarantäne gestellten Passagiere der "Diamond Princess" das Kreuzfahrtschiff verlassen.
Die regierung in Tokio geht davon aus, dass die Ausschiffung der rund 3000 Menschen mindestens drei Tage dauern wird. Zuerst sollen die rund 500 älteren Passagiere das Schiff verlassen, nachdem sie negativ auf den Erreger getestet wurden.  
Die Passagiere sollen in die Innenstadt von Yokohoma oder zu anderen Bahnhöfen gebracht werden. 
Inzwischen seien alle Passagiere getestet wurden. Demnach stieg die Zahl der Infektionen auf 542 Fälle, darunter auch ein deutsches Ehepaar, das positiv auf den Erreger getestet wurde. 

 

Quarantäne beendet - Alle Tests in Germersheim negativ

- 16.02.2020

Nach rund zwei Wochen endet heute die Quarantäne für die 122 China-Rückkehrer in der Bundeswehrkaserne im südpfälzischen Germersheim. Wie ein Sprecher der Luftwaffe am Sonntagmorgen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, seien auch die Ergebnisse weiterer Tests auf das Coronavirus negativ ausgefallen. Damit dürften alle Bürger am Sonntag die Quarantäne verlassen. Sie waren insgesamt zwei Wochen in der Kaserne gewesen, nachdem die Bundeswehr sie Anfang Februar aus dem Corona-Zentrum China ausgeflogen hatte.

 

 

Sprunghafter Anstieg: 242 Tote und 14.840 neue Infizierte an einem Tag

- 13.02.2020

Mehr als 1300 Menschen sind bereits an dem Coronavirus gestorben. Seit gestern hat sich die Zahl neu nachgewiesener Todesopfer in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Vergleich zum Vortag mehr als verdoppelt. Die Zahl der Infizierten verzehnfachte sich nahezu und liegt nun bei 48.208 bekannten Fällen.

242 neue Todesopfer wurden in der Provinz registriert, vermeldete das chinesische Staatsfernsehen am Donnerstag laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur, womit die Gesamtzahl der Toten auf 1310 seit Ausbruch der Krankheit gestiegen ist. Am Vortag waren es noch 97 Todesopfer. Auch die Zahl der Infizierten stieg sprunghaft an, um 14840 auf 48208 bekannte Fälle. Mit den neuen Infektionen in Hubei, ist die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland nun auf über 59.000 gestiegen.

Wie kommt es zu dem dramatischen Anstieg? >> Hier weiterlesen!

 

44 weitere Coronavirus-Infizierte auf Kreuzfahrtschiff in Japan

- 13.02.2020

Das Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" steht weiterin unter Quarantäne. Etwa 3600 Passagiere und Crewmitglieder dürfen das Schiff nicht verlasen. Bis Donnerstagmorgen wurde bei mehr als 210 Passagieren das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen. Wie viele es tatsächlich sind, ist unbekannt. Die Quarantäne gilt noch bis mindestens bis zum 19. Februar. Menschen mit nachgewiesener Infektion werden in Kliniken gebracht. 

 

Wegen Coronavirus: Große Mobilfunkmesse MWC abgesagt

- 13.02.2020

Die Mobilfunkmesse World Mobile Congress in Barcelona ist aufgrund zahlreicher Absagen von Ausstellern aus Angst vor dem Coronavirus, abgesagt worden. Wie der Veranstalter GSMA am Mittwochabend mitteilte, finde die für den 24. - 27. Februar geplante Messe, wegen der "weltweiten Besorgnis über den Ausbruch des Coronavirus" nicht statt.

In den vergangenen Tagen hatten unter anderem der US-Onlineriese Amazon, der japanische Sony-Konzern, die Telekom und LG Electronics aus Südkorea ihre Teilnahme an der Messe aufgrund der Gesundheitsgefahr für alle Anwesenden durch die Epidemie bereits abgesagt.

 

Erneut kein Coronavirus bei China-Rückkehrern in RLP nachgewiesen

 

- 12.02.2020

Gute Nachrichten aus Germersheim: Auch bei der dritten Untersuchung der China-Rückkehrer ist kein Coronavirus nachgewiesen worden. Die Untersuchten - neben 122 Rückkehrern auch 22 Helfer des Deutschen Roten-Kreuzes - seien noch am Dienstagabend informiert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz am Mittwochmorgen mit.

Das Ministerium verwies auf das Landesuntersuchungsamt, wonach ein Nachweis des Virus Sars-CoV-2 mit zunehmender Dauer der Quarantäne immer unwahrscheinlicher werde. Dennoch sei nicht auszuschließen, dass es nicht später doch noch einen Nachweis geben könne. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) sagte: „Das Ergebnis stimmt mich zuversichtlich, dass das Ende der Quarantänezeit wie vorgesehen am Sonntag beendet werden kann und alle Rückkehrerinnen und Rückkehrer sowie die großartigen Helferinnen und Helfer zu ihren Familien zurückkehren können.“

Wie geht es nach der positiven Nachricht weiter? >> Hier weiterlesen!

Quelle: dpa

 

39 weitere Coronavirus-Infizierte auf Kreuzfahrtschiff in Japan

- 12.02.2020

An Bord des unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes im japanischen Yokohama ist bei weiteren 39 Menschen eine Infizierung mit dem neuen Coronavirus festgestellt worden. Das gab das japanische Gesundheitsministerium am Mittwoch bekannt. Vier Personen zeigten ernste Symptome. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten an Bord auf 174. Die übrigen der rund 3600 Passagiere und Crew-Mitglieder sollen mindestens noch bis zum 19. Februar an Bord bleiben. An Bord des Kreuzfahrtschiffes sind auch zehn deutsche Staatsangehörige.

Quelle: dpa

 

Zahl der Todesopfer in China steigt auf über 1000

- 11.02.2020

Das neuartige Coronavirus hat in China schon mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden fielen der Lungenkrankheit weitere 108 Menschen zum Opfer, womit bislang insgesamt 1016 Menschen in China an der Lungenkrankheit gestorben sind. Das teilte die Gesundheitskommission in Peking am Dienstag mit. Allein 103 neue Opfer wurden aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet.

Während die Zahl der Toten so schnell stieg wie noch nie seit Ausbruch der Krankheit, ging die Zahl neuer Infektionen am Dienstag im Vergleich zum Vortag zurück. Landesweit wurden 2478 weitere Erkrankungen gemeldet, somit die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen in China auf 42.638 stieg.

Quelle: dpa

 

13. Corona-Infektion in Deutschland

- 06.02.2020

Der Erreger wurde bei der Frau von einem der Infizierten aus Bayern nachgewiesen, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag laut der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. In den vergangenen Tagen war bereits bekannt geworden, dass sich auch zwei Kinder des Paares angesteckt haben. Sie sind nach Ärzte-Angaben - ebenso wie die Mutter - symptomfrei. Auch der gesundheitliche Zustand des Vaters ist stabil. Die Familie ist in einem Krankenhaus. 

Deutschlandweit gibt es nun 13 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert haben. Bei zwei von ihnen wurde das Virus nachgewiesen, nachdem sie am Wochenende mit einem Flug der Bundeswehr aus China nach Deutschland geholt worden waren. Sieben Fälle stehen wie auch die betroffene Familie in Zusammenhang mit dem bayerischen Autozulieferer Webasto in Stockdorf bei München. Dort war eine chinesische Mitarbeiterin zu Gast gewesen, deren Infektion erst
nach ihrer Rückkehr nach China nachgewiesen wurde. 

Am Donnerstag wurde zudem bekannt, dass der deutsche Coronavirus-Patient auf der spanischen Insel La Gomera ebenfalls aus Bayern stammt. Er habe Kontakt mit einem Mitarbeiter der Firma Webasto gehabt, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit.

 

Gesundheitsminister Jens Spahn in Germersheim

- 05.02.2020

Bundesgesundheitsminister Spahn hat am Mittwochmittag die Südpfalz-Kaserne in Germersheim besucht.  Er bedankte sich, dass die Quarantäne-Station so schnell eingerichtet werden konnte. Den beiden mit dem Corona-Virus infizierten Personen wünschte er eine schnelle Genesung.  Weiterhin berichtete Spahn von den Treffen mit seinen europäischen Amtskollegen in Paris und London am gestrigen Dienstag (04.02.2020). Es sei wichtig, in solch einer Situation an einem Strang zu ziehen. 

Ob es eine Einreisebeschränkung geben sollte, müsse auf europäischer Ebene geklärt und besprochen werden. Spahn selbst habe angeordnet, dass von allen aus China kommenden Flügen Passagiere mit und ohne Symptome gemeldet werden müssten.

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Bild: RPR1.

 

 

Zehn Corona-Infizierte auf Kreuzfahrtschiff

- 05.02.2020

Auf einem Kreuzfahrtschiff in Japan sind zehn Corona-Fälle bestätigt worden. Wie die Reederei der «Princess Cruises» am Mittwoch bestätigte, handelt es sich bei den Betroffenen um drei Passagiere aus Japan, zwei aus Australien, drei aus Hongkong und einen Gast aus den USA sowie um ein Crewmitglied aus den Philippinen. Sie wurden in der Tokioter Nachbarprovinz Kanagawa, wo das Schiff in der Provinzhauptstadt Yokohama vor Anker liegt, ins Krankenhaus gebracht.

An Bord des Schiffes, das vorerst weiter unter Quarantäne gestellt bleibt, befinden sich nach früheren Angaben der Reederei auch acht deutsche Passagiere.

 

Frau in Corona-Quarantäne im RPR1.Interview

- 04.02.2020

Seit Samstagnacht sind 113 Menschen unter Corona-Quarantäne in einer Kaserne in Germersheim in der Südpfalz. Petra aus Heidelberg ist eine von ihnen und hat der RPR1. Guten Morgen Show ein exklusives Interview gegeben.

Momentan ist sie völlig abgeschirmt von der Außenwelt, 14 Tage Quarantäne sind in der frisch renovierten Kaserne in Germersheim angesetzt. Wie fühlt sich das an? Wie sieht der Tagesablauf dort momentan aus? Herrscht dort Angst vor dem Virus?

Das ganze Interview zum Nachhören

 

Zahl der Infektionen steigt auf über 20 000

- 04.02.2020

Wie die chinesische Gesundheitsbehörde mitteilte, gab es bis Dienstag 20 438 bestätigte Erkrankungen - 3225 neue Fälle im Vergleich zum Vortrag. Die Zahl der Todesopfer stieg demnach um 64 auf 425. Es ist der bisher stärksten Anstieg der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus und der Todesfälle innerhalb eines Tages. Weltweit sind rund 180 Fälle in etwa zwei Dutzend Ländern bestätigt. In Deutschland ist das Virus bei zwölf Menschen nachgewiesen.

 

China Rückkehrer in Quarantäne, zwei Infizierte

- 02.02.2020

Alle Infos zur Quarantäne in Germersheim findest du hier:

China Rückkehrer in Quarantäne in Germersheim

 

Deutsche aus China werden nach RLP gebracht

- 31.01.2020

Derweil holt das Auswärtige Amt über Deutsche aus der betroffenen Metropole Wuhan mit einem Flieger zurück nach Deutschland. An Bord darf nur, wer frei von Krankheitszeichen ist. Die Maschine wird voraussichtlich am Samstag nach Frankfurt fliegen.

Besonders im Fokus ist dann Rheinland-Pfalz: Die Rückkehrer sollen 14 Tage lang auf dem Luftwaffenstützpunkt Germersheim in Quarantäne. Wer Krankheitssymptome zeigt, kommt nach Angaben des medizinischen Zentrums Medical Assessment Center in die Uniklinik in Frankfurt.

Unterdessen hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den internationalen Notstand ausgerufen.RPR1.-Infochef Jens Baumgart erklärt, was "Notstand" in diesem Zusammenhang bedeutet.

- 00:00

 

Gesundheitsministerium Bayern bestätigt fünften Fall

- 30.01.2020

In Deutschland bestätigte das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstagabend einen fünften Fall. Der Patient ist ein Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die vier zuvor bekannten Fälle beschäftigt sind. 

 

WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

- 30.01.2020

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus aus China zum internationalen Gesundheitsnotstand erklärt. Das bedeutet, dass die mehr als 190 Mitgliedsländer von der WHO empfohlene Krisenmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung untereinander koordinieren. 

 

Coronavirus-Verdacht auf Kreuzfahrtschiff in Italien

- 30.01.2020

Wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag schrieb, sollen insgesamt rund 7000 Menschen an Bord der „Costa Smeralda“ im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia sein und festsitzen. Eine Touristin aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao habe Coronavirus-Symptome wie Fieber und Atemprobleme gehabt, wie auch ein Sprecher der Reederei bestätigte. Sie und ihr Mann waren laut Medien am 25. Januar am Flughafen in Mailand angekommen und habe dann die Kreuzfahrt in Savona begonnen. Die Frau sei auf dem Schiff medizinisch versorgt und isoliert worden. Die Ergebnisse eines Virustests wurden für den Nachmittag erwartet, ihr Mann habe kein Fieber. Die örtlichen Behörden ordneten an, dass die Passagiere zunächst nicht an Land gehen durften.

 

Grippe vs. Coronavirus

- 30.01.2020

Warum eine Grippe deutlich gefährlicher ist: RPR1. Die Guten Morgen Show rund um Infochef Jens Baumgart beleuchtet die aktuellen Grippezahlen und hat Erschreckendes festgestellt:

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Erschreckende Grippe-Zahlen des Robert-Koch-Instituts

 

Lufthansa streicht Flüge von und nach China

- 29.01.2020

Die Lufthansa streicht ihre Flüge von und nach China. Das meldet aktuell die Deutsche Presse-Agentur. Europas größte Fluggesellschaft mit ihren Töchtern folgt damit angesichts des neuartigen Coronavirus ihrem Konkurrenten British Airways und anderen Fluggesellschaften, wie das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt bestätigte. 

 

Weitere Corona-Virus-Fälle bestätigt 

- 29.01.2020

In Bayern sind drei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert worden. Sie stünden in Zusammenhang mit dem ersten bestätigten Fall der neuen Lungenkrankheit in Deutschland, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Dienstagabend mit.

Auch die drei neu angesteckten Patienten seien Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der der erste Betroffene beschäftigt ist.

 

RPR1.Infochef Jens Baumgart klärt die wichtigsten Fragen

- 29.01.2020 

Wann zum Arzt? Woran merke ich, dass es wirklich das Corona-Virus ist?

"Das ist nicht so einfach: Viele Sypmtome tauchen ganz ähnlich bei einer Erkältung oder Grippe auf – zum Beispiel Fieber und Atemwegsbeschwerden. Einen wichtiger Hinweis kann die Nase liefern - wenn die nämlich läuft, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit KEIN Corona-Virus. Ganz wichtig: Bisher sind nur Menschen krank geworden, die selbst in China waren oder mit Menschen aus China irgendwie in Kontakt standen. Also keine Panik - es ist viel wahrscheinlicher, dass es sich um eine Erkältung oder eine Grippe handelt."

 

Wie kann ich mich schützen? Was kann ich als ganz normaler Bürger im Alltag tun?​

"Zunächst mal kann man das tun, was man auch macht, um sich auch vor der Grippe zu schützen: Händewaschen, Händewaschen, Händewaschen – das ist das A und O. Ansonsten: Wachsam bleiben - einen Bogen um Menschen machen, die husten –  denn wahrscheinlich wird das Virus vor allem durch Husten übertragen. Übrigens: Atemschutzmasken, die in einigen Geschäften und Apotheken bereits ausverkauft sind, bringen nach Ansicht von Experten so gut wie gar nichts!"

 

Viele bestellen ja bei Ebay, bei Amazon – Kleidung oder Elektronik - die Ware kommt oft aus China – wie groß ist die Gefahr, dass man sich da ansteckt ? Dass da ein Virus dran „haftet“?

"Diese Gefahr ist gleich NULL – weil Viren auf Oberflächen von Gegenständen nur wenigen Stunden überleben können – der Transportweg von China nach Deutschland dauert aber deutlich länger – also haben die Viren in unsere Päckchen keine Chance!"

 

Pfälzer in China

- 29.01.2020

Frank Sperlich kommt aus Neustadt an der Weinstraße. Er ist vor zehn Jahren beruflich nach Peking in China gegangen und hat dann dort seine Frau kennengelernt. Sie haben mittlerweile zwei Kinder…Frank war der RPR1. Guten Morgen Show live zugeschaltet und hat von der brenzligen Situation vor Ort erzählt:

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Pressekonferenz in Berlin

- 28.01.2020

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat zu mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Coronavirus aufgerufen. Für übertriebene Sorge gebe es keinen Grund, sagte er bei einer Pressekonferenz in Berlin.

 

Entwarnung in Heidelberg

- 28.01.2020

An der Uniklinik Heidelberg bestand zwischenzeitig der Verdacht auf das Coronavirus. Wie eine Krankenhaus-Sprecherin Medienberichten zufolge bestätigte, wurden sieben Personen auf die Lungenkrankheit getestet. Sie hatten sich zuvor in China aufgehalten und klagen über entsprechende Symptome.

Die Heidelberger Klinik hat inzwischen Entwarnung gegeben und warnt vor Panikmache.

RPR1.Reporter Thomas Stüber aus Heidelberg:

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Deutscher Patient in gutem Zustand

- 28.01.2020

Der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Deutschland liefert nach Ansicht der bayerischen Gesundheitsbehörden neue
Erkenntnisse über die Ansteckungswege der Lungenkrankheit. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in München mitteilte, hat sich der 33 Jahre alte Mann nach ersten Erkenntnissen bei einer Chinesin angesteckt, die zu dem Zeitpunkt noch keine Symptome der Krankheit zeigte.

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V.l.: Jörg Säuberlich, Pressesprecher Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml (CSU), Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Andreas Zapf, Präsident des bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und Martin Koch, Leiter der Task-Force Infektiologie, geben im bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eine Pressekonferenz. Nach dem ersten bestätigten Fall der neuartigen Lungenkrankheit in Deutschland überprüfen die bayerischen Behörden 40 Kontaktpersonen in der Firma und der Familie. 
Bild: picture alliance/Peter Kneffel/dpa

 

"Das ist neu, dass wir das so wissen", sagte der Leiter der Taskforce Infektiologie, Martin Hoch. Die Behörden müssten aber noch mit der Chinesin sprechen, um das zu bestätigen.  Der Patient in Bayern befindet sich nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) klinisch in einem guten Zustand, wie es in der Mitteilung hieß. „Er wird medizinisch überwacht und ist isoliert."

RPR1.Infochef Jens Baumgart und RPR1.Nachrichtenredakteurin Tanja Holländer fassen zusammen:

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Spahn nach Coronavirus-Fall in Bayern: Sind gut vorbereitet

- 28.01.2020

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht auch nach dem Bekanntwerden des ersten Coronavirus-Falls Deutschland gut gerüstet. Der Fall zeige, dass man gut vorbereitet sei, erklärte er.

Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibe nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts weiterhin gering. Der Patient in Bayern sei isoliert worden und werde behandelt. Nachdem sich der Verdacht bestätigt habe, würden jetzt auch die Menschen untersucht, mit denen der Patient engen Kontakt hatte. Dadurch werde die Ausbreitung des Virus verhindert.

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Bundesgesundheitsminister Jens SpahnBild: picture alliance / Sven Simon

 

 

Drei Fragen – drei Antworten mit RPR1.Infochef Jens Baumgart

- 28.01.2020

Drei Fragen – drei Antworten mit RPR1.Infochef Jens Baumgart:

Womit haben wir es überhaupt genau zu tun?

- 00:00

Wie kann das Virus übertragen werden?

- 00:00

Wie gefährlich - oder tödlich - ist das Virus?

- 00:00

 

Erster Fall in Deutschland 

- 28.01.2020

Der Gesundheitsministeriumssprecher betonte: „Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der «Task Force Infektiologie» des LGL und vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering erachtet.“ Menschen, die engen Kontakt mit dem Patienten hatten, würden ausführlich aufgeklärt und über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert.

In Europa waren zuvor drei Infektionen – allesamt in Frankreich – mit dem neuartigen Virus nachgewiesen worden.

 

Wo kommt das Virus überhaupt her?

-27.01.2020

Die Gesamtzahl der weltweit bekannten Erkrankungen ist auf über 4500 gestiegen, in China seien mindestens 106 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben. Das neue Virus 2019-nCoV stammt ursprünglich vermutlich von einem Markt in der chinesischen Millionenstadt Wuhan, wo es wohl von dort gehandelten Wildtieren auf den Menschen übersprang. Eine schützende Impfung oder eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung gibt es nicht. Die Symptome - darunter trockener Husten, Fieber und Atemnot - können aber mit Medikamenten abgemildert werden.

Nach derzeitiger Einschätzung von Experten verläuft die neuartige Lungenkrankheit offenbar in den meisten Fällen mild, teilweise sogar ohne Symptome. Von den in China registrierten Todesfällen gehen die meisten nach bisherigen Erkenntnissen auf ältere und Patienten mit Vorerkrankungen zurück.

 

 

 

Quelle: dpa