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AUF DAS, WAS DA NOCH KOMMT - Lotte / Max Giesinger
Liedergut - Music made in Germany

Adel Tawil zu Gast bei Liedergut im RPR1.Wohnzimmer

Jäger und Sammler in der Sneaker- Welt

Zu Beginn des Interviews erklärt uns der Musiker allerdings erstmal, was es mit seinem Schuh-Tick auf sich hat. Er selbst sagt, er habe drei bis vier randvolle Schuhschränke, auf welchen sich die Kartons auch noch bis unter die Decke stapeln. Er hat wohl nicht nur eine Leidenschaft für die Musik, sondern auch für Sneaker aller Art. Außerdem geht er auch sehr sorgsam mit ihnen um, sie werden geputzt und gepflegt was das Zeug hält. Uns hat er sogar auch ein Paar mitgebracht, um sie signiert zu verlosen.

 

 

 

 

 

Sein neues Album „Alles lebt“

Er postet auf Instagram, er hoffe sein Album gefalle seinen Fans. Adel Tawil gesteht uns gegenüber, er sei sehr vorsichtig gewesen.  Es sei ein neuer frischer Sound mit etwas kantigen Inhalten. Mit „Liebe To Go“ kritisiert er zum Beispiel den Fokus auf die pure Leistung und den damit zusammenhängenden Druck in der Gesellschaft. „Die Liebe fällt zu oft vom Tisch“, so der Sänger, „Man bräuchte, mit sehr weitem Blick in die Zukunft, Liebe zum Mitnehmen, damit sie nicht im ganzen Stress zur Nebensache wird.“

Insgesamt geht ihm das gesamte Album sehr nah, auch durch Songs wie „DNA“, bei jenem man sogar zu Beginn das Lachen seines eigenen Kindes hört.

 

Von einem Mädchen verpetzt und von der Schule geworfen

Adel Tawil sagt über sich, er sei mit Hip-Hop, Breakdance und Graffiti groß geworden. Ja, auch er hat früher mal gesprayt und seine Werke mit dem Synonym „Disc“ signiert. Vielleicht eine kleine rebellische Phase im Leben des Sängers? Er erzählt uns, es war damals im Landschulheim. Dort habe er etwas kleines an eine Wand „geschmiert“ und wurde von einer Mitschülerin erwischt. Diese verpetzte ihn natürlich sofort und Adel flog von der Schule.