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Tagesgeldkonto - Das bessere Sparbuch? – RPR1.

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Wohin mit dem Geld?

Bild: Thorben Wengert/pixelio.de


Lohnt sich ein Tagesgeldkonto?

Schon mal an die Altersvorsorge denken, für den nächsten Urlaub sparen und der TÜV vom Auto steht auch noch an, da bleibt oft  wenig übrig, um sich für den Notfall eine Reserve zu schaffen. Viele greifen zum guten, alten Sparbuch zurück. Doch die Zinsen, die nur einmal im Jahr gutgeschrieben werden, sind mit 1 – 1,5 % sehr niedrig und bringen dem Sparer nicht viel ein.

Wer sparen und flexibel bleiben möchte, kann sein Geld auf ein Tagesgeldkonto einzahlen. Eine lohnenswerte Alternative zum Sparbuch. Doch das wissen auch die Banken, die inzwischen nichts unversucht lassen, um Anleger zu locken. Viele Institute variieren die Tagesgeldkonten zunehmend, sodass sich Anleger immer mehr mit den Details der jeweiligen Angebote auseinandersetzen müssen.


DER KONTOINHABER BLEIBT LIQUIDE

Bild: Gerd Altmann/PhotoshopGraphics.com /pixelio.de
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Beim Tagesgeldkonto wird das Guthaben vom ersten Tag an direkt verzinst, und man kann auf sein Geld jederzeit zugreifen. Der Kontoinhaber ist also äußert liquide, denn es existieren, anders als beispielsweise bei einem Sparbuch, keine Kündigungsfristen.
Als nachteilig für den Anleger kann sich bei einem Tagesgeldkonto allerdings erweisen, dass die Bank jederzeit die Freiheit hat, den Zinssatz unangekündigt zu ändern. Dies kann unter Umständen auch dazu führen, dass der Zinssatz nach unten korrigiert wird. Auch Zinsstaffeln sollten Kunden unbedingt beachten. Je nach Höhe des Anlagebetrages kann es durchaus sein, dass die Zinsen von den in der Werbung genannten Konditionen deutlich abweichen, was die Rendite erheblich schmälern kann.
Manche Banken locken Kunden mit hohen Einstiegszinsen, die allerdings nur recht kurzfristig gelten. Danach greifen automatisch wesentlich niedrigere Zinssätze. Andere Angebote gelten nur bis zu bestimmten Anlagebeträgen oder nur für Neukunden.

Bild: Andreas Morlok/pixelio.de
Bild: Andreas Morlok/pixelio.de
Zudem muss man sich darüber bewusst werden, dass ein Tagesgeldkonto nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr vorgesehen ist. Überweisungen oder Lastschriften sind nicht möglich. Der Kontoinhaber benötigt ein zusätzliches Referenzkonto, um Buchungen vorzunehmen – ein übliches Girokonto genügt. Doch bei Zahlungsvorgängen sollte man genügend Zeit mit einplanen, denn in der Praxis nimmt eine Überweisung auf das Referenzkonto in der Regel ein bis drei Banktage in Anspruch. Erst wenn das Geld auf dem Referenzkonto eingetroffen ist, kann durch eine Barabhebung oder durch eine Überweisung auch tatsächlich über das Guthaben verfügt werden.
Fazit: Mit dem Tagesgeldkonto kann der Kleinanleger, im Vergleich zum Sparbuch, insgesamt mehr Zinsen für sein Erspartes bekommen. Die Konditionen sind allerdings sehr unterschiedlich und sollten unbedingt im Voraus genauer betrachtet werden.

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