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Spielend Strom sparen – RPR1.

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Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
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ES GEHT AUCH GÜNSTIG
Spielend Stromkosten sparen

Hohe Stromkosten machen vielen Verbrauchern zu schaffen. Nach Schätzungen der Bundesnetzagentur wird sich der Haushaltsstrom in den kommenden zehn Jahren um fünf bis sieben Prozent verteuern. Auf den Stromanbieter zu schimpfen, hilft in der Regel gar nichts. Die wirksamste Methode ist, den Stromanbieter zu wechseln. Und so geht's:

1. Schritt: Um den Stromanbieter zu wechseln, muss man zunächst den eigenen Stromverbrauch ermitteln. Das bedeutet erst einmal, die letzte Stromrechnung zu suchen. Die Daten dienen beim Anbieterwechsel als Vergleichswert.
2. Schritt: Nun beginnt die Suche nach dem neuen Anbieter. Man kann sich eine kostenpflichtige Tabelle der Verbraucherzentrale über die aktuellen Preise zukommen lassen oder im Internet recherchieren. Der Tarifrechner erleichtert die Suche: Einfach die eigene Postleitzahl und den Jahresverbrauch in Kilowattstunden eingeben und schon werden die Stromanbieter der Region angezeigt.
3. Schritt: Nachdem man sich umfassend über die einzelnen Stromanbieter informiert hat, muss nun die Wahl getroffen werden. Am besten lässt man sich von den interessantesten Anbietern die Preisübersichten und Verträge per Post zuschicken, um genaustens zu untersuchen: Wie hoch sind Grund- und Verbrauchspreis, wie viel Strom- und Mehrwertsteuer kommen dazu? Und Vorsicht: Der billigste Anbieter muss nicht zwangsläufig auch der beste sein. Verbraucherschützer warnen vor einem Wechsel zu Stromanbietern, die Vorauskasse verlangen.
4. Schritt: Ist die Entscheidung gefallen, den Stromanbieter zu wechseln, informiert man ihn, nennt ihm den alten Anbieter und die eigene Zähler- und Kundennummer – beides steht auf der Rechnung. Die Abmeldung beim alten Stromanbieter übernimmt das neue Unternehmen. Allerdings müssen die Vertragslaufzeiten eingehalten werden. Die Angst, während eines Stromanbieterwechsels möglicherweise ohne Strom da zu stehen, ist unbegründet. Sollte der neue Anbieter keinen Strom liefern, ist der lokale Grundversorger (meist das örtliche Stadtwerk) gesetzlich dazu verpflichtet einzuspringen.


Auch abgeschaltete Geräte verbrauchen Strom

Bild: © Alexandra H./pixelio.deAuf Standby-Modus gestellte Geräte verbrauchen viel Strom. Dieses Problem ist mittlerweile bekannt, denn vor allem Fernseher, PC und Scanner sind große Stromfresser im Standby-Betrieb. Doch auch ausgeschaltete Geräte, wie Kaffeemaschine oder Drucker benötigen Energie. Dieses Problem lässt sich nur lösen, indem eine schaltbare Steckdosenleiste verwendet wird und damit die Stromversorgung zu den Geräten vollständig unterbrochen werden kann.

 

 

Label helfen bei der Auswahl neuer Geräte

Bild: Thorben Wengert/pixelio.de
Bild: Thorben Wengert/pixelio.de
Am besten ist es schon beim Kauf neuer Geräte auf die Energieeffizienzklassen zu achten. Diese Klassen, die als Bewertungsskala für das europäische Energielabel dienen, geben den durchschnittlichen Verbrauch im Bezug auf Wasser und Energie an und zeigen so wahre Stromfresser, die für die Besitzer im Laufe der Zeit zu bedeutenden Mehrkosten führen können. Zu beachten ist allerdings, dass die Energieeffizienzklassen lediglich die Sparsamkeit eines Gerätes angeben, nicht jedoch seinen tatsächlichen Energieverbrauch.

Vorsicht beim Strom sparen durch Halogen-Lampen, diese verbrauchen zwar weniger Strom als herkömmliche Glühlampen, jedoch benötigen sie meist mehr als eine Halogen-Lampe für einen Raum. Hier ist genaues Nachrechnen gefragt.

Auch in der Küche lässt sich Strom sparen. Stellt man die Temperatur der Kühl- und Gefrierschränke nicht niedriger als nötig (Kühlschrank: 7 °C, Gefrierschrank: -18 °C), verbraucht man im Laufe des Jahres weniger Strom. Aus dem gleichen Grund ist auch eine Gefriertruhe dem Gefrierschrank vorzuziehen. Entscheidet man sich doch für eine Truhe, sollte man diese in einem kühleren Raum, beispielsweise dem Keller, deponieren. Das reduziert nochmals den Stromverbrauch.


Die Mikrowelle spart Zeit und Geld

Der richtige Einsatz einer Mikrowelle spart Zeit und Geld. Bei kleineren und mittleren Portionen wird viel Energie gespart. Zudem lohnt sich der Einsatz einer Mikrowelle bei der Zubereitung von Tiefkühlkost und Fertiggerichten.


Tiefkühlkost sollte rechtzeitig aus dem Gefrierfach genommen und bei Zimmertemperatur aufgetaut werden. Beim Auftauen in der Mikrowelle, im Topf oder im Backofen wird unnötig Energie verschwendet. Es empfiehlt sich auch, tiefgefrorenes Fleisch einen Tag vor dem Gebrauch aus dem Gefrierfach zu nehmen und im obersten Fach des Kühlschranks aufzutauen. Die Kälte wird zudem an den Kühlschrank abgegeben, der somit weniger arbeiten muss und weniger Strom verbraucht.
Man muss also nicht unbedingt den Stromanbieter wechseln, um Geld zu sparen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich jedes Jahr einige Euros einsparen, ohne auf Lebensqualität verzichten zu müssen.

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