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Kostenfalle Smartphone - Surf- und Telefoniertipps – RPR1.

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immer auf die rechnung schauen!

KOSTENFALLE SMARTPHONE
Surf- und Telefonier-Tipps

Surfen, Mailen, Navigieren, Spielen und Netzwerken – wer seinen Smartphone-Mini-Rechner eifrig nutzt, kann böse Überraschungen auf der Handyrechnung erleben. Extra-Kosten lassen sich aber vermeiden, wenn man den richtigen Tarif wählt und ein paar Tipps beachtet.
 
Bei der Online-Nutzung in einem ungünstigen Tarif oder dem unbedachten Herunterladen und Anwenden von kleinen Zusatzprogrammen, sogenannten Apps, können Kosten rasch in die Höhe schnellen. Wer die nervigen Werbebanner bei kostenfreien Spiele-Apps satt hat, der kann auf kostenpflichtige Anwendungen ausweichen. Doch hier sollte jeder Kauf gut überlegt sein, denn hinter einigen Angeboten verstecken sich In-App-Käufe. Diese werden ganz einfach über ein in der App eingerichtetes Menü angeboten und kommen zumeist in Spielen vor. Damit man sich derartige überteuerte Apps nicht unüberlegt aufs Smartphone lädt, sollte man „Dienste Dritter“ beim eigenen Mobilfunkprovider sperren lassen. Damit verhindert man automatische Abbuchungen von Dritten über die Mobilfunkrechnung.


WIDERRUFSRECHT VON APPS

Bild: Kigoo Images  / pixelio.de
Bild: Kigoo Images / pixelio.de
Jeder Kauf einer Anwendung sollte gut überlegt sein, denn ein offizielles gesetzliches Rückgaberecht besteht beim Download von Apps nicht. Eine Ausnahme gibt es allerdings für Android-Nutzer: Im eigenen „Market“ ist es innerhalb von fünfzehn Minuten möglich, einen Kauf rückgängig zu machen. Damit ist eine Stornierung allerdings nur beantragt. Ob der Verkäufer sich darauf einlässt, bleibt ihm überlassen.

Hilfreich ist es deshalb, die Kundenbewertungen anderer Nutzer zu checken. Hier stehen oft hilfreiche Kommentare, die Hinweise darauf geben, wie praktikabel und nützlich die App wirklich ist.


GÜNSTIG TELEFONIEREN

Bild: D. Braun  / pixelio.de
Bild: D. Braun / pixelio.de
Welcher Tarif am besten zu einem passt, lässt sich nur über das eigene Telefonverhalten herausfinden. Wie oft wird das Handy zum Telefonieren verwendet? In welche Netze wird am häufigsten angerufen? Oft ist das Telefonieren in Festnetze oder am Wochenende unbegrenzt kostenlos. Es existieren allerdings auch Tarife mit einer bestimmten Anzahl an Freiminuten. Erst nach Verbrauch des Kontingents kostet jede Gesprächsminute. Hier empfiehlt sich ein App zur Kostenkontrolle, um die verbrauchten Minuten besser im Blick zu behalten.
Eine gute Möglichkeit um Kosten zu sparen bietet die Voice over IP (VoIP), mit der man über das Internet (kostenloses W-LAN) oder einen unbegrenzten Datentarif kostengünstig über den Mobilfunk-Tarif telefonieren kann (beispielsweise über Gratis-Apps von „Skype“ oder „Sipgate“). Die VoIP-Funktion wird allerdings nur von einigen Verträgen zugelassen. SMS, MMS oder Sprachnachrichten können gratis über Messenger-Programme (z.B. „WhatsApp“) versendet werden. Voraussetzung ist allerdings, dass auch die Empfänger diese App verwenden. Und man erlaubt dem Messenger-Programm den Zugriff auf das eigene Telefonbuch.


PREISWERT SURFEN

Bild: Joachim Kirchner  / pixelio.de
Bild: Joachim Kirchner / pixelio.de
Die für die Internetnutzung angebotenen Surftarife hören sich meist vielversprechend an, die Details des Vertrages sehen aber oft ganz anders aus. Im Allgemeinen legt der Pauschalpreis eine bestimmte Datenmenge fest, die üblicherweise zwischen 100 MB und 1 GB liegt. Wird diese überschritten, vermindert sich die Übertragungsgeschwindigkeit so enorm, dass das Surfen mit dem Smartphone kein Vergnügen mehr bereitet.
Neben den Datentarifen werden auch Volumentarife angeboten, bei denen erst ein bestimmtes Kontingent kostenlos ist und nach dem Verbrauch des vorgegebenen Datenvolumens pro MB abgerechnet wird. Deshalb ist auch beim Volumentarif eine App zur Kontrolle der Kosten empfehlenswert. Zudem sollte man vor allem öffentliche W-LANs und HotSpot-Flatrates nutzen, um das eigene Datenvolumen gering zu halten.

DIE RICHTIGEN NAVIGATIONS-APPS

Bild: Thomas Max Müller  / pixelio.de
Bild: Thomas Max Müller / pixelio.de
Praktisch, wenn man sich mit seinem Smartphone durch die Stadt oder einen unbekannten Ort navigieren lassen kann. Doch wer seine Position ermitteln lassen möchte, muss auf Karten zugreifen können. Bei der Onboard-Variante werden die Karten auf der Speicherkarte des Smartphones installiert, Offboard-Apps laden das für eine Route benötigte Kartenmaterial über die Mobilfunkverbindung herunter. Und hier lauert die Kostenfalle, denn das Kartenmaterial muss dann über die Navigations-App immer wieder neu downgeloadet werden. Das kann vor allem im Ausland teuer werden, aber auch bei nicht ausreichenden Daten- oder Volumentarifen.

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