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Milch - verworrener Mythos – RPR1.

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Am 1. Juni ist der Tag der Milch.
 

Ein guter Zeitpunkt, sich mal näher mit diesem Grundnahurungsmittel zu befassen.

  • Woraus besteht eigentlich Milch?
  • Welche Sorten gibt es und wo liegen die Unterschiede?
  • Wieviel Milch verbrauchen dei deutschen jährlich?
  • Und ist Milch jetzt eigentlich total gesund oder genau das Gegenteil



1. Milch setzt sich aus Kohlenhydrate, Eiweiß, Vitaminen, Spurenelementen, Wasser und Milchfett zusammen.


2. Der Fettgehalt schwankt dabei zwischen 3,5-5% für Rohmilch, Vollmilch hat 3,5-4%, die fettarme Variante nur 1,5 -1,8%. Weniger hat nur Magermilch (entrahmte Milch) mit maximal 0,5%. Rohmilch ist die nicht wärmebehandelte Variante, deren Genuss daher jedoch nicht unbedenklich ist, da auf diesem Wege Krankheiten wie Salmonellen oder EHEC verbreitet werden können.
Neben der Frischmilch gibt es mit den gleichen Fettstufen auch noch die H-Milch, also ultrahoch erhitzte Milch, die auf 140 Grad erwärmt wurde, um die haltbar zu machen.


Kinder bis zu einem Jahr sollten generell gar keine tierische Milch trinken, da das Immunsystem noch nicht fertig ausgebildet ist und Kuhmilch dadurch häufig Allergien verursachen kann.



3. Zweimal täglich werden in Deutschland 4 Millionen Kühe gemolken. Da jede Kuh täglich 19 Liter Milch gibt (also pro Jahr etwa 7000 Liter Rohmilch produziert), kommt hier Einiges zusammen.
Über 30 Mio. Tonnen Rohmilch wurden 2011 in deutschen Molkereien erfasst und verarbeitet. Der Anteil an Biomilch liegt jedoch nur bei 1,8%.
Der pro-Kopf-Verbrauch von Milch im ursprünglichen Zustand (also nicht zu Butter, Sahne oder Käse weiterverarbeitet,) liegt in Deutschland bei 94 Litern und auch dem Käse sind Deutsche sehr zugetan: durchschnittlich 23,1 Kilo Käse hat jeder 2011 verzehrt.


Die deutschen Milchbauern liefern inzwischen knapp 50 Prozent ihrer Milch für die Käseherstellung der Molkereien - verständlich, denn für 1 Kilo Käse (abhängig von der Sorte) braucht man mindestens 10 Liter Rohmilch. Dass die Deutschen sich Milchprodukte gerne und oft schmecken lassen, ist auch mit den Preisen hierzulande zu erklären. Besonders günstig sind in Deutschland Milch und Käse. Ein Bundesbürger bezahlt für diese Produkte rund 25 Prozent weniger als ein Franzose, ein Italiener, ein Spanier, ein Belgier, ein Däne, Schwede oder Brite dafür zahlen muss.
Wen das jetzt wundert, weil er sich über stetig steigende Lebensmittelpreise beklagt, dem sei gesagt: Hier trügt der Schein ein wenig.

Heute müssen deutsche Arbeitnehmer viel weniger Arbeitszeit aufwenden, um sich ihr Glas Milch und ihr Stück Butter, zu kaufen als früher. 9 Minuten musste ein Arbeitnehmer vor 40 Jahren für einen Liter Milch arbeiten – 2010 waren es nur noch 3 Minuten. Für 250 Gramm Butter waren es 1970 gar 22 Minuten Arbeitszeit im Vergleich zu 4 Minuten im Jahr 2010.


4.
Doch ist Milch jetzt eigentlich Fluch oder Segen und braucht unser Organismus Milch oder schadet sie ihm vielmehr?
Darüber streiten sich die Wissenschaftler seit Jahren. In diversen Studien wurde in den letzten Jahren nachgewiesen, dass Kinder, die viel Kuhmilch konsumiert haben, später anfälliger für Allergien, Asthma und Neurodermitis sind. Aktuelle Test ergaben zudem, dass  Bio-Milch keine geeignete Alternative darstellt, da auch diese nicht gänzlich unbelastet ist.

 

Dass Milch aber auch reich an Kalzium ist, Kraft gibt und beim Muskelaufbau hilft, ist richtig, weswegen es durchaus gute Gründe dafür gibt, weiterhin Milch und Milchprodukte zu konsumieren.

Häufig wird darauf hingewisen, dass speziell Vegetarier ihren Bedarf an tierischen Proteinen über Milch und Käse decken müssen. Das ist nicht ganz richtig. Der einfachste Weg wäre es sicherlich, aber wer dies schlichtweg nicht möchte, kann auch mit dem in Getreide, Gemüse und Kartoffeln enthalten Eiweiß den Bedarf decken.

Wer diese Problematik gänzlich umgehen möchte, kann - ähnlich den Menschen mit Laktoseintoleranz -  einfach auf alternative Produkte zurückgreifen. Hier ist die Palette in den letzten zehn Jahren stark gewachsen und bietet nun ein breites Sortiment an Soja-, Hafer- und Reismilch-Produkten an.



Milch - kein Muss, aber eine gute Möglichkeit,
sich gesund zu ernähren.



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Zoologische Nachzuchten sind enorm wichtig für die Erhaltung bedrohter Tierarten. Der Zoo Neuwied ist Vollmitglied des Europäischen Zooverbandes (EAZA) und nimmt seit vielen Jahren aktiv an den Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) teil.

Ziel dieser Artenschutzprogramme ist der zooübergreifende Aufbau einer gesunden Population und, im besten Fall, die Auswilderung einzelner Tiere zur Unterstützung wildlebender und vom Aussterben bedrohter Tierarten. Im Rahmen der EEP hat der Zoo Neuwied z.B. beachtliche Erfolge bei der Nachzucht der sehr seltenen Berberlöwen zu verzeichnen.

 

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