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Unbekannte Heimat – RPR1.

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Lust auf Genuss mit Tom Nitzsche und Sabine Koppers

Jetzt läuft: You're Not Alone - ATB

Die Heimat, meine Westentasche? Von wegen!

Bild: Inessa Podushko / pixelio.de

Unbekannte Heimat

Neues entdecken – da orientiert man sich lieber in die Ferne. Immerhin muss man den Pariser Eiffelturm irgendwann ja genauso gesehen haben wie die Freiheitsstatue in New York oder das Colosseum in Rom. Dass viele Sehenswürdigkeiten geradezu vor der eigenen Haustür liegen, wird gerne vergessen. Dabei lohnt es sich durchaus, die Ferne samt dem Stress am Flughafen gegen spontane Ausflüge zu den „Blind Spots“ in der Umgebung zu tauschen!

„Blind Spots“, also tote Winkel, werden Orte genannt, die zwar nah sind, deren Existenz einem aber nicht bewusst ist. Oft werden touristische Ausflugsziele verbessert, neue Anziehungspunkte geschaffen oder ganz spezielle Angebote erstellt, die an einem Alteingesessenen eher vorbei gehen.

Bild: © Jubeka
Bild: © Jubeka
Wie wäre es zum Beispiel mit einem actionreichen Wochenende in Freiburg? Ab Mai verwandelt sich dort der Hausberg Schauinsland wieder in eine der längsten Rollerstrecken Deutschlands. Frei dem Motto „Downinsland“ dürfen sich Wagemutige in Schutzkleidung werfen und nach einer kurzen Einführung mit einem stabilen Hightech-Roller den 1.284 Meter hohen Berg hinunter brausen.

Ein echter „Blind Spot“ ist Waldtraut vom Mühlwald. Kaum ein Freiburger weiß, dass der mit 63,3 Metern Höhe Deutschlands höchster Baum im Stadtwald Günterstal steht. Unter der Douglasie steht eine Liege, mit der man sich von der Höhe des Baumes überzeugen kann.

Bild: © Maren Beßler / pixelio.de
Bild: © Maren Beßler / pixelio.de
Auf Schatzsuche etwas anderer Art geht es im Jurafangowerk in Bad Boll. Jeden ersten Freitag im Monat wird der dortige Steinbruch zum Spielplatz großer und kleiner Entdecker. Versteinerte Fossilien warten seit 170 Millionen Jahren darauf, entdeckt und aus ihrem Schiefermantel herausgeklopft zu werden.  Freigegebene Fundstücke dürfen mit nach Hause genommen werden. Neben dem aktiven Freiklopfen gibt es auch interessante Informationen rund ums Thema Fango.

Bild: © Jolinka / pixelio.de
Bild: © Jolinka / pixelio.de
Kann man an Süddeutschlands Meer, dem Bodensee, wirklich noch was neues entdecken? Ja man kann, und gerät dabei noch auf die Spuren einiger Mordfälle! Der Autor Ernst Obermaier, als Überlinger ein echter Kenner des Bodensees, bringt die Leser seines "kriminellen" Freizeitplaners auch an Orte, die weniger menschenüberlaufen sind. In 11 Krimis dreht sich alles um den Bodensee, Hegau und den Linzgau. Das Buch führt nicht nur zu den Tatorten des Buches, sondern beinhaltet auch 125 Freizeittipps. Das Buch heißt „Wer mordet schon in Überlingen“ und ist im Verlag Deutsch Greuter erschienen.

„Letterboxing“ erfreut sich neben Geocaching immer größerer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Orientierungslauf und Schatzsuche, die mit Hilfe von Hinweisen, Karte und Kompass meistens in eine noch unbekannte Gegend führt. Am Ziel wartet ein versteckter Behälter, indem man sich verewigen kann. Wer sich lieber erst mal in einer Gruppe auf Schatzsuche begeben mag, bekommt die Chance dazu am 25. März: Im Rahmen des Pfälzer Wanderauftakts sind Interessierte eingeladen, Letterboxing gemeinsam kennen zu lernen. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Deidesheimer Hof in Deidesheim. Um Anmeldung wird gebeten.

Bild: © BUGA Koblenz 2011 GmbH
Bild: © BUGA Koblenz 2011 GmbH
Bereits zur letztjährigen Bundesgartenschau machte sich die Festungsanlage Ehrenbreitstein in Koblenz schick - und auch dieses Jahr macht sie selbst ihre Kenner wieder neugierig. Ein neuer Eingangsbereich, neue Veranstaltungsräume, abwechlsungsreiche Ausstellungen sowie das Projekt „Living History“, mit dem ein kulturpädagogisches Programm Jung und Alt die Festungsgeschichte näher gebracht wird - und noch einiges mehr gilt es ab 16. März zu entdecken. Hin kommt man natürlich noch immer mit Europas größter Seilbahn außerhalb der Alpen.

Bild: © Stadtverwaltung KaiserslauternZugegeben, die unterirdischen Fluchtgänge in Kaiserslautern gibt es schon etwas länger, aber trotzdem lohnt sich ein Besuch dort mehr denn je: Kaiserslautern hat das Ambiente der Gänge nämlich neu in Szene gesetzt – mit Licht- und Klanginstallationen erfahren die Besucher den wichtigen Teil der städtischen Geschichte noch einmal ganz neu. Ein Besuch empfiehlt sich zum Beispiel in Verbindung mit einem historischen Stadtrundgang, der jeden Samstag um 10.30 Uhr beginnt. Anmeldung ist erforderlich.

Bild: © Rike / pixelio.de
Bild: © Rike / pixelio.de
Eine Stadtrundfahrt der besonderen Art erlebt man bei einer Segwaytour. Mittlerweile bieten viele Städte, zum Beispiel Mannheim und Heidelberg, eine solche Tour mit dem zweirädrigen Gefährt an, das sich mit bloßer Gewichtsverlagerung steuern lässt. Lehnt sich der Fahrer nach vorne, fährt das Segway vorwärts, lehnt er sich nach hinten, bremst es und fährt rückwärts. Auf jeden Fall ein witziges Erlebnis für jedes Alter, und die Chance, die Heimat aus einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten! Die Touren sind entweder geführt oder auf eigene Faust möglich. Für eine Segwayfahrt benötigt wird mindestens ein Mofaführerschein.

Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Spannende direkt vor der Haustür liegt? Aufregende Erlebnisse gehen auch ganz ohne Koffer packen - also am besten immer die Augen in der Region offen halten und auch mal ein Ausflugsziel ansteuern, das man schon zu kennen meint.

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