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Fair Reisen – RPR1.

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Der Tag in Rheinland-Pfalz mit Jens Baumgart

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Fair Reisen

 

Fair Reisen
Mit dem Urlaub Gutes tun


Nachhaltigkeit ist aus den Supermärkten kaum noch wegzudenken. Auf immer mehr Produkten prangen Fairtrade- oder Biosiegel, und immer mehr Menschen greifen zu. Aber kann man auch einen Urlaub nachhaltiger gestalten? Das ist einfacher, als man denkt!

Gewohnheiten überdenken

Muss es immer der direkte Weg sein? Eine gemütliche Auto- oder Zugfahrt mit einer Übernachtung irgendwo unterwegs hat nicht nur Freunde der Route 66 begeistert, sondern lohnt sich manchmal mehr als ein Direktflug, sofern man die nötige Zeit aufbringen kann, um Land und Leute kennen zu lernen. Den Urlaubsort zu genießem sollte jedem gegönnt sein, doch viele vergessen, dass sie nur ein Gast sind. Ist es in einem Land nicht üblich aus religiösen oder anderen Gründen beispielsweise mit kurzen Hosen in eine Kirche zu gehen, sollte man das akzeptieren. Auch beim Fotografieren sollte man zuerst fragen, ob das "Motiv" auch wirklich fotografiert werden möchte.


Einfache Tricks


Man muss kein Hippie sein, um sich für ökologisches Reisen zu interessieren – es reicht schon, auch beim Urlaub den großen Anbietern mal etwas genauer zu betrachten. Riesige Hotelanlagen irgendwo am Meer sind meistens alles andere als öko oder fair. Raubbau-ähnlich wurden sie ohne große Rücksicht auf die Umgebung in die empfindliche Meerfauna geklatscht, die umliegenden Anwohner deswegen oft vertrieben oder erheblich eingeschränkt. Also: lieber auf nette, kleinere, aber dafür inhabergeführte Unterkünfte suchen und das europäische Standartbuffet gegen einheimische Restaurants tauschen. Bei einer Ferienwohnung lohnt es sich auf jeden Fall, mal einen einheimischen Markt zu besuchen, anstatt in die globalen Discounter zu gehen. Ebenfalls gelten rein-touristische Ziele wie Wasserfunparks oder Golfanlagen in wasserarmen Gebieten zu No-Gos in der nachhaltigen Reisplanung.

Ausgleichsklima schaffen

Eines der ökologischsten Reisekatastrophen ist das Flugzeug. Wer jedoch nicht auf das Flugzeug verzichten möchte oder kann, dennoch ohne schlechtes CO2-Gewissen in den Urlaub abheben mag, für den eignen sich Klimaprojekte wie die „CO2-Kompensation“. Hierbei haben sich beispielsweise die Kooperationspartner Lufthansa und myclimate zusammen getan. Das Schweizer Non-Profit-Unternehmen rechnet für die Lufthansa-Flotte den CO 2- Pro-Kopf-Verbrauch aus, den Fluggäste in einen freiwilligen Beitrag ausgleichen können. Gleiches ist auch mit dem Internetportal Atmosfair möglich. Zudem geben zumindest die großen Fluganbieter an, sich um einen deutlichen Rückgang des Kerosinverbrauchs zu bemühen.

Überblick schaffen

Foto: © TraverdoIn den letzten Jahren haben sich viele kleine Reiseunternehmen etabliert, die sich auf ökologisches und faires Reisen spezialisiert haben.
Einen guten Überblick über das mittlerweile beachtliche Angebot an solchen Reiseveranstaltern bietet Verträglich Reisen. Für jede Urlaubsart scheint es eine umweltvertägliche Alternative zu geben, viele Suchparameter erleichtern bei Verträglich Reisen die Suche nach dem idealen Urlaub. Sogar Ziele, die Ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können, werden inklusive Ticketberatung angeboten.


Foto: © Traverdo
Foto: © Traverdo
Auch Traverdo hat sich auf die Zusammenfassung fairer Tourismusprojekte spezialisiert. Die Plattform bietet vor allem eine Übersicht über Fernreiseziele mit der Garantie, dass sich die Unterkünfte und Reiseveranstalter auf kreative Weise für gute Bildung, ein gutes Einkommen für lokale Gemeinschaften und für den Erhalt der Umwelt einsetzen. Hier findet man wirklich alles: Neben "Standarts" wie Strandurlaub sind auch von der Safari bis zur Walbeobachtung und fünf Sterne Luxusurlaub im Programm. Unterstützt wird Traverdo dabei von verschiedenen Organisationen wie dem forumandersreisen, dem WWF oder der Rainforest Alliance.

Mit dem Urlaub Zeichen setzen

Der Schweizer Arbeitskreis für Tourismus und Entwicklung (AKTE) sieht im Tourismus einen Pionierbereich in der globalen Fair Trade-Bewegung. Er zertifiziert die wichtigsten Bestandteile der Reiseangebote wie Reiseveranstaltung, Transport, Unterkunft und Aktivitäten vor Ort auf die Einhaltung der Standards und Kriterien des Fairen Handels.


Auf eigene Faust


Keine Begeisterung für Pauschaltourismus und lieber auf dem Campingplatz zu Hause? Auch hier gibt es eine Vielzahl an ökologisch vorbildlichen Alternativen. Zum Beispiel hat sich die Initiative für nachhaltigen Campingtourismus in Europa zum Ziel gesetzt, Campingplätze für ihr Engagement in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Qualität und Service und Sicherheit mit einer ECOCAMPING-Auszeichnung zu versehen. Über 240 Campingplätze verteilt in ganz Europa tragen dieses Siegel mittlerweile.


Auf eigenen Füßen reisen


Auch im Kinder- und Jugendbereich gibt es gemeinnützige Anbieter, die mit viel Sorgfalt und ehrenamtlichen Engagement ohne finanzielle Renditeinteressen bemerkenswerte Freizeitenangebote machen. Dazu gehört zum Beispiel der Arbeitskreis ökologische Kinder- und Jugendfreizeiten. Ausgebildete Jugendleiter bieten ehrenamtlich Trekkingtouren in Schweden, den Südalpen, den Pyrenäen, per Fahrrad über die Alpen, per Kajak in Südfrankreich, mit Segeljollen und Badestrand in Holland und vieles mehr an. Natürlich fehlen auch stationäre Freizeiten am Meer im Süden Europas nicht im Programm. Wert wird hier vor allem auf den Spaß in der Gruppe und in der Natur, eine umweltschonenden An- und Abreise, Zelte statt Hotels und ein kostengünstiges Angebot gelegt.

 

Foto: © AK Freizeiten

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Zoologische Nachzuchten sind enorm wichtig für die Erhaltung bedrohter Tierarten. Der Zoo Neuwied ist Vollmitglied des Europäischen Zooverbandes (EAZA) und nimmt seit vielen Jahren aktiv an den Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) teil.

Ziel dieser Artenschutzprogramme ist der zooübergreifende Aufbau einer gesunden Population und, im besten Fall, die Auswilderung einzelner Tiere zur Unterstützung wildlebender und vom Aussterben bedrohter Tierarten. Im Rahmen der EEP hat der Zoo Neuwied z.B. beachtliche Erfolge bei der Nachzucht der sehr seltenen Berberlöwen zu verzeichnen.

 

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