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Olympia 2012: britische Traditionen – RPR1.

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Der Tag in Rheinland-Pfalz mit Jens Baumgart

Jetzt läuft: PLEASE TELL ROSIE - ALLE FARBEN/YOUNOTUS

Die spinnen die Briten!

Olympia 2012 in London. Dieses Jahr finden die olympischen Spiele also in der britischen Hauptstadt statt. Ob sich die antretenden Sportlern mit den Eigenheiten der Engländer auseinandergesetzt haben?

Tea Time

Mitten im 400-Meter-Lauf ein kleines Päuschen einlegen und einen Tee zu sich nehmen? Bei Olympia wohl undenkbar. Aber zu den Briten würde es wohl passen. Die lieben nämlich Ihren Tee. Zu jeder Tageszeit gibt es im Grunde eine "Tea Time". Angefangen mit dem "Early Morning Tea", über den "elf Uhr-Tea", bis zum berühmten "fünf Uhr-Tea". Doch damit nicht genug. Um sechs gibt es dann den "High Tea" um schließlich auch beim Abendessen eine schöne Tasse Tee zu trinken. Die Teetradition in England gibt es übrigens seit ungefähr 300 Jahren, angeblich durch Queen Anne begründet. Diese fing an Tee zu trinken, weil sie irgendwann vom klassischen Frühstück genug hatte - warme Biersuppe! Na, da ist das Umsteigen auf Tee wohlo verständlich!

Fast Food

Fast Food und sportliche Wettkämpfe passen nicht wirklich zusammen? Naja, immerhin ist eine der größten Fast Food-Ketten der Welt Olympiasponsor. Die Briten haben jedoch ihr eigenes Fast Food. Das klassische "Fish&Chips", also Fisch mit Fritten ist nämlich ihr Nationalgericht. Ganze eine Millionen mal wird es täglich in Großbritannien verzehrt. Das Gericht stammt übrigens aus der Zeit, als frischer Fisch aus den Atlantikhäfen noch per Eisenbahn in alle Landesteile des Königreiches geliefert wurde. So gab es also auch für die einfachen Leute an den Imbißbuden frischen Fisch. Das ganze hat jedoch einen anderen Preis: Mit dem Verzehr von Fish&Chips nimmt man nämlich ungefähr 1000 Kalorien zu sich. Da müssen zum abtrainieren so einige Runden gelaufen werden. Übrigens wehrt sich der Fish&Chips-Verband(ja, so etwas gibt es), vehement gegen die gesundheitliche Verteufelung der Nationalspeise. Immerhin hat eine Portion 40% weniger Fett als zum Beispiel ein Döner. Die Athleten werden während Olympia wohl dennoch zu anderen Gerichten greifen.

Britischer Rasen

Wahrscheinlich haben unsere Speer-, Diskus- und Hammerwerfer ihre Wurfobjekte noch nie auf so einen schönen Rasen geworfen, wie in London. Beim Thema Rasen lassen die Briten nämlich nicht mit sich spaßen. Im 19. Jahrhundert begründeten sie, das Gegenstück zur französichen, prunkvollen und opulenten Gartenkultur voller Blumen. Ein Garten für einfache Bürger, weniger Blumen und mehr Rasen. Seit dem gilt der englische Rasen als der beste der Welt. Das akkurat kurz gestutzte Grün ist heutzutage weltweit auf Fußball- und Golfplätzen sehr beliebt.




Linksverkehr

Erstmal vorab: Keine Angst, auch bei diesen olympischen Spielen werden die Läufer auf der Tartanbahn wie gewohnt links herum laufen.
Dabei dreht sich in England doch alles ein wenig anders. Dieser Linksverkehr ist auf den ersten Blick ja auch relativ verwirrend. Das ist jedoch nicht, wie viele glauben mögen, nur in England so. Rund 2,3 Milliarden Menschen in 60 Ländern fahren links. Dennoch wird es wohl während der Olympiade zu einigen Verwirrungen unter den Besuchern kommen. Nicht immer ganz einfach die richtige Seite beim Auto, oder auch in der U-Bahn zu finden. Hat man sich jedoch erstmal an den Straßenverkehr gewöhnt, wartet schon die nächste Verwirrung. Im Kaufhaus wird nämlich tatsächlich, wie hierzulande auch, beim Betreten einer Rolltreppe rechts gestanden und links gegangen. Na dann!

Wir sind uns sicher, dass die Sportler irgendwie auch mit den Eigenheiten der Briten klarkommen werden und freuen uns auf Olympia 2012 in London!


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