RPR1.

Wie alles entstand.. – RPR1.

RPR1.

RPR1.

RPR1. tanzbar

Jetzt läuft: TANZBAR LIVE IN THE MIX - RPR1.

Wie alles entstand!


Die Enstehung der Olympischen Spiele
- wie war das gleich noch?

 

Heutzutage sind die olympischen Sommer-und Winterspiele das Highlight in jedem Sportlerleben. Die Sportler fiebern darauf hin und geben dann alles. Doch wo und wie waren die Spiele ursprünglich? Waren sie schon immer ein so großes Event, bei dem - wie heute - die besten Sportler aus mehr als 200 Nationen gegeneinander antreten?


Die Spiele der Antike:

Zeus    

Wer hat´s erfunden? Genau, die Griechen! Von dort kommen die Wettkämpfe also, genauer gesagt, von der kleinen Insel Peloponnes. Historisch durch Siegerlisten belegt, kann man sagen, dass die wohl ersten Olympischen Spiele im Jahr 776 vor Christus stattgefunden haben. Der Mythos besagt, dass der Halbgott Herakles die Spiele zu Ehren seines Vaters Zeus, des höchsten Gottes der griechischen Götterwelt, begründet hat. Jedoch waren die Wettkämpfe damals noch nicht so umfangreich. Sie bestanden nur aus einem Stadionlauf. Stadion ist eine altgriechische Maßeinheit, die etwa 192,28 Metern entspricht. Mit den Jahren kamen dann immer mehr Sportarten hinzu. Zunächst weitere Laufwettbewerbe, dann diverse Faust- und Ringkämpfe. Doch damals waren die Regeln noch richtig streng! Denn es durften nur junge Athener griechischer Abstammung teilnehmen. Diese Regel wurde aber mit der Zeit gelockert und die Spiele waren für alle Sportler aus der Region zugänglich. Diese mussten allerdings Vollbürger eines griechischen Stadtstaates sein, durften kein Verbrechen begangen haben und nicht unehelich geboren sein.

 

 

    Olympisches Waagenrennen

Mit der Zeit stand aber weniger der Kult und mehr der Sport im Mittelpunkt. Die Wettkämpfer wurden mehr und mehr von Amateuren zu Berufssportlern, welche sich jahrelang auf die Wettkämpfe vorbereiteten. Ein Normalbürger konnte sich das nicht leisten, und somit war die Teilnahme meist nur noch Sportlern aus gut betuchten Familien möglich. Zudem mussten die Sieger keine Steuern mehr zahlen und wurden ihr restliches Leben auf Staatskosten verpflegt. Außerdem bedeutete ein Sieg Ruhm! Dieser reizte die Sportler, sodass immer mehr von ihnen bei den Wettkämpfen betrogen. Im Jahre 67 nach Christus nahm Kaiser Nero an den Spielen teil und gewann durch Bestechung in sechs Disziplinen! Die Spiele verloren an Wert. Zudem nahm in dieser Zeit der Glaube an die griechische Götterwelt ab. Der christliche Glaube wurde populär und 380 nach Christus schließlich zur römischen Staatsreligion. Schlussendlich verbot der christliche Kaiser Theodosius die Olympischen Spiele im Jahre 394 nach Christus. Sie waren seiner Meinung nach ein heidnischer Kult.


Die Spiele der Neuzeit

Pierre de CoubertinMehr als 1500 Jahre später, am 23. Juni 1894, wurde die Wiedereinführung der Olympischen Spiele beschlossen. Die Idee dazu hatte Pierre de Coubertin, ein französischer Student. Er lernte auf Studienreisen durch England, dass Sport das ideale Mittel sein müsse, um junge Menschen aus aller Welt zusammen zu bringen. Fast zeitgleich wurden Reste der antiken Spielstätten von Olympia gefunden. Daraufhin kam Coubertin auf die Idee, diese Spiele wieder zu beleben - in einer modernen Version für alle Nationen.

 

 



    Marathonlauf 1896 in Athen

Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden im April 1896 in Athen statt. Coubertin wollte, dass die Olympischen Spiele unpolitisch und für jede Nation frei zugänglich sind. Um sich von der Politik abzusetzen, dachte er sich Zeremonien aus. Viele davon sind heute noch gültig...Und auch das wichtigste Symbol der Spiele - die olympischen Ringe - stammen aus der Feder des Pierre de Coubertin.


» ZURÜCK zur übersicht

 

*panorama-1*
*panorama-2*
*panorama-3*
*panorama-4*
*panorama-5*

RPR1. LIVE NEWS-Ticker

Was lief wann?

Playlist
fbloginbar