3. Juni: Hermann Josef Simon aus Neuwied
Hermann Josef Simon hat auf Sri Lanka Deutschunterricht für Einheimische gegeben. Nebenbei nutzte er intensiv die Gelegenheit, Land und Leute kennenzulernen. Highlight der Reise war die Privataudienz bei einem hohen Buddhistenmönch.
10. Juni: Fred Müller aus Dhronecken
1968 hat Fred Müller aus Dhronecken gemerkt, dass ihm der Hunsrück zu klein wurde. Er schaute auf den Globus und sagte sich: "Die Welt ist so groß und Du bist immer auf dem gleichen kleinen Fleck". Deshalb wanderte er als 30-jähriger nach Südafrika aus. Zehn Jahre hat er schließlich auf allen Kontinenten gelebt und gearbeitet. Nach seiner Rückkehr in die Heimat fasste er seine Abenteuer in einem Buch zusammen.
17. Juni: Benjamin Jacob aus Essen
Mandy Hemis und Benjamin Jacob haben sich ihren Traunm erfüllt: Eine Weltreise auf dem Tandem. Auf der schier unglaublichen Reise legten die beiden Extremradler 30.000 Kilometer zurück und druchquerten über 20 Länder. Ihre Tour führte die Weltenbummler u. a. durch Europa, die Türkei, Iran, Pakistan, Indien, Tibet, Südostasien bis nach Australien. Unterwegs wurden die beiden verhaftet, als sie in den Konflikt zwischen Tibetern und Chinesen gerieten.
24. Juni: Verena Kopin aus Köln
Die Kölnerin Verena Kopin hat 13 Monate Freiwilligendienst in Südafrika absolviert. Im Township Kwanokuthula hat sie in einem
Heim für Kinder aus armen Familien gearbeitet. Dort wurden Kinder von einheimischen Erzieherinnen häufig geschlagen, weil die Frauen überfordert waren. Verena lebte während ihrer Zeit in Afrika in einer kleinen Hütte ohne fließendes Wasser. Auch an das afrikanische Essen musste sie sich erst gewöhnen.
01. Juli: Jan Riedel aus Oberramstadt
Jan Riedel ist mit einem ehemaligen Feuerwehrauto auf Weltreise gegangen. Insgesamt 426 Tage war der Abenteurer mit dem 33 Jahre alten Lastwagen auf Achse. Von Deutschland gings über die Balkanländer zunächst bis nach China - vorbei an den asiatischen
Millionenmetropolen und über fast 6000m hohe Bergpässe Tibets. Motto des Weltenbummlers: Natur erleben, Menschen begegnen.
08. Juli: Halbjahresrückblick
Wir lassen für sie die spannendsten und interessantesten Geschichten von Januar bis Juni 2012 noch mal Revue passieren.
15. Juli: Fritz Kratzeisen aus Achern
Fritz Kratzeisen hat sein Leben lang von einer Fahrradweltreise geträumt. Weil sein Dienstherr ihn aber nicht entbehren konnte, musste der Sportlehrer bis zu seiner Pensionierung warten. Dann ging's los: Vier Jahre lang saß Abenteuer-Fritz im Sattel und radelte 80.000 Kilometer durch alle Kontinente. Er überquerte den größten Salzsee der Erde in Bolivien, sah die weltgrößten Wasserfälle in Uruguay und spazierte über die chinesische Mauer.
22. Juli: Josef Lackhove aus Aerzen
Mit dem Motorrad über die Seidenstraße: Josef Lackhove hat 28.000 Kilometer im Sattel seines Bikes gesessen und in vier Monaten 17 Länder durchquert. Seine Reise führte ihn u. a. auch durch den Iran, wo er sich entgegen den Erwartungen sicher fühlte. Doch er machte auch negative Erfahrungen, u. a. als er unterwegs mit Steinen beworfen wurde.
29. Juli: Birte Jeß und Ingo Schmitz aus Bernkastel-Kues
Eine Reise in die Gelassenheit: Birte Jeß und Ingo Schmitz haben die Panamericana bezwungen - von Alaska bis Feuerland. In zweieinhalb Jahren erlebten sie auf dem 76.000 Kilometer langen Trip unzählige Abenteuer. Sie berichten von Dieben in den Rocky Mountains, Cannabis als Wandermarkierungen in Mexiko und gegrillten Meerschweinchen in den Anden.
5. August: Julia Heckmann aus Berlin
Julia ist Couchsurferin, das heißt sie übernachtet bei wildfremden Menschen, die ihr ein Bett (meist kostenlos) zur Verfügung stellen. Dabei erhält man allerhand Einblicke, wie andere Menschen so Leben, was sie im Kühlschrank haben und lernt dabei auch ein bisschen ihre Lebensansichten kennen.
12. August: Christoph Gocke aus Mainz
ZDF-Mitarbeiter Christoph Gocke erkundet die Welt per Rad. Er opfert regelmäßig seinen kompletten Jahresurlaub, um in fernen Ländern ins Pedal zu treten. Sein 51. Tour führte ihn 2010 von Karthum nach Adis Abeba. Mehr als 40 Grad Hitze, über 12.000 Höhenmeter in Nord-Äthiopien und die Schlucht des blauen Nils forderten ihren Tribut. Während Christoph im Sattel an seine Grenzen geht, laufen Kinder leichtfüßig neben ihm her, als würden sie vom Fahrtwind getragen.
19. August: Dirk Blume aus Stutgart
Dirk wird uns unter anderem über seine Abenteuer im Iran berichten.
26. August: Norman Bücher aus Waldbronn
Run to the Rock - Extremläufer Normann bücher ist in 14 Tagen durch das australische Outback gelaufen. Er bewältige dabei eine distanz von 1120 Kilometern - also im Schnitt fast zwei Marathons täglich. Nur ein Kameramann und ein Physiotherapeut haben ihn auf seiner Tour begleitet. Ziel der Expedition war das australische Wahrzeichen: Ayers Rock.
| durfte auf dem Etappenplan nicht geben. Dort machten verschärfte |
| Hygienvorschriften den Abenteurern zu Schaffen. An ihrem Bulli |
| durfte bei der Einreise kein Krümel Erde sein. Dies sollte ver- |
| hindern das fremde Samenkörner eingeschleppt werden. |
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