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Musik Non Stop

Jetzt läuft: WIR SIND GROSS - MARK FORSTER

Die Wirkung von Musik

"Musik macht, dass es nicht mehr so schmerzt"

 

Wir alle wissen, welche Musik uns fröhlich stimmt oder traurig macht.
Unsere Lieblingsmusik schafft es längst verschwommene Erinnerungen wieder aufleben zu lassen, sie löst Sehnsüchte und Träumereien aus und stürzt uns hin und wieder auch gerne mal ins Tal der Tränen.

 

Doch was passiert wirklich, wenn Musik unsere Synapsen kitzelt?

Was geht bei uns im Kopf vor? Warum bekommt man ganz plötzlich Glücksgefühle oder mit den ersten Klängen einer Ballade einen abrupten Tränenausbruch?

Ein Forschungsexperiment

 

Pohlmann trifft in seinem Song "Musik" den Nagel auf den Kopf:

Musik macht dass es doppelt so weh tut
Musik macht dass es nicht mehr so schmerzt
Sie ist die Todsucht und ist meine Besinnung

Wenn sie mir in die Seele fährt

  

Wie konsumiert unser Gehirn Musik eigentlich wirklich?

Warum hören wir in den Sommermonaten ver- mehrt Gute-Laune-Musik und tendieren im Winter eher zu ruhigeren und besinnlicheren Klängen?

Diese gegensätzliche Entwicklung hat mit den unterschiedlichen Hörzugängen zu tun, mit denen wir unsere Umwelt wahrnehmen.

Dabei unterscheidet man das diffuse vom sentimentalen Hören. Jeder dieser Hörzugänge aktiviert das Gehirn auf eine andere Art und Weise.

Das diffuse Hören (unbewusstes Hören): hier wird vor allem die Region der Hirnrinde aktiv, jene Region, die für das reine Hören zuständig ist. Das Emotionszentrum zeigt ebenfalls eine höhere Aktivierung.

Beim sentimentalen Hören werden dagegen Hirnareale angesprochen, in denen sich das Gedächtnis manifestiert.

 

400 - 500 Millisekunden entscheiden!

Wie wir Musik also aufnehmen und konsumieren ist personen- und situationsabhängig. Jeder Mensch erlebt Musik auf eine andere Art und Weise. Innerhalb von 400 bis 500 Millisekunden trifft man die bewusste Entscheidung, inwieweit man Musik aufsaugt und ob man zusätzlich Erinnerungen dem Musikerlebnis anheftet.

 

Ekstase Vs. Melancholie

Heißt im Klartext: im Sommer erlebt man in Verbindung mit Musik stärkere, ekstatischere Gefühle aus. Man tanzt in der Abendsonne, freut sich auf den Urlaub, trifft sich mit Freunden im Biergarten und genießt das schöne Wetter.

In den Wintermonaten denkt man dagegen über das zurückliegende Jahr und wichtige Ereignisse zurück. Man ist emotional

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